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Montag, 30. November 2020

[Koch mein Rezept] Obers trifft Sahne

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den tollen Blog Obers trifft Sahne und Volkers Blogevent Koch mein Rezept.]

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft


Volker von Volker mampft hat vor ein paar Monaten ein neues Blog-Event ins Leben gerufen: Koch mein Rezept! Um was es geht (immer noch der geklaute Text von Volker): "Alle Teilnehmer bekommen einmal alle 2 Monate einem anderen Blog zugelost, ein wenig wie beim Wichteln zu Weihnachten. Vom Blog suchen sich die Teilnehmer selber ein Rezept aus, welches sie adaptieren wollen. Welches ist völlig egal. Ob es das Neuste oder das Älteste ist, ob gebacken oder gekocht wird, ob man ein veganes Rezept mit Fleisch pimpt oder es genau andersherum macht. Dazu wird der geloste Blog seinen Lesern kurz vorgestellt und eine inhaltlich deutlich tiefere Vernetzung zwischen den Blogs kann so entstehen." Bei der ersten Runde hatte ich das Vergnügen Jankes Soulfood vorstellen zu dürfen, in der zweiten Runde Ninamanie. Und weil es so viel Spass gemacht hat bin ich auch in Runde drei mit dabei.

Ich darf Euch heute Petra von Obers trifft Sahne vorstellen. 

Petra bloggt seit 2011 auf Obers trifft Sahne - hmmm, so viel Österreichisch verstehe ich noch, dass ich weiss, dass Obers gleich Sahne ist. Ist Petra also Österreicherin? Nein, sie wohnt in Weimar. Nach etwas Recherche auf dem Blog kam die Erleuchtung - Petra hatte in ihren Anfangstagen noch zwei Mitbloggerinnen aus Österreich. Deswegen also Obers (Österreich) trifft Sahne (Deutschland). Inzwischen bloggt sie allerdings sehr erfolgreich solo. So ist zum Beispiel 2017 ihr Buch "Weimarer Mundart" mit Geschichten und Rezepten quer durch ein Küchenjahr erschienen.

Es ist immer schön, wenn man sehen kann, wie sich ein Blog im Laufe der Zeit so entwickelt. Deswegen schaue ich mir gerne zuerst das älteste und dann das neuste Rezept an. Und da hat sich einiges entwickelt. Jedenfalls hatte ich mit meiner Strategie Glück und habe mich direkt in Petras erstes Rezept verliebt. Diese Entscheidung war damit getroffen. Jedenfalls präsentiere ich heute.... Fischtopf Toscana. Das Rezept hat Petra bereits im August 2011 verbloggt und ist genau mein Ding. Im Gegensatz zu den aktuellen Posts gibt es im Beitrag nur das Rezept und nicht noch eine Geschichte darum herum - soviel dann zum Thema Entwicklung ;-). Aber genau so habe ich ja auch einmal angefangen - und das macht mir Petra, auch wenn ich sie nicht persönlich kenne, gleich super sympathisch. In meinen frühen Bloggertagen waren bei mir sogar oft keine Fotos enthalten (oder sie waren wirklich schlecht). Vielleicht sollte ich das mal nachholen und die Rezepte einfach wieder aufleben lassen *gedanklicheinenknoteninsohrmache*. Aber vielleicht übernimmt das ja auch jemand aus der Koch mein Rezept-Gemeinschaft - wer weiss?

 So jetzt aber zum (leicht abgewandelten) Rezept...
 
 
Fischtopf Toscana à la Petra von Obers trifft Sahne
für 2 Personen als Hauptgericht
 
3 EL Olivenöl 
1 Schalotte, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt 
2 EL Tomatenmark
1 Dose gehackte Tomaten (leider war die eigene Tomatensaison schon rum)

1 EL frischer Thymian, die Blättchen abgezupft
250 g Cocktailtomaten, halbiert 
400 g Kabeljauloin, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
400 g vorgegarte Garnelen, geschält
250 g frischer Baby-Blattspinat 
Salz und Pfeffer
Zucker 
 
Olivenöl in eine große Pfanne geben und die Schalotte darin bei mittlerer Hitze anschwitzen. Wenn die Würfelchen schön glasig sind den Knoblauch und das Tomatenmark zufügen. Kurz braten, dann die gehackten Tomaten und den Thymian zufügen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. 

Cocktailtomaten und Kabeljauwürfel zugeben. Auf kleiner Flamme 5 Minuten garen, dann Garnelen und Spinat zufügen. Alles vorsichtig verrühren und weitere 5 Minuten ziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals abschmecken.

Ein bisschen Chiabatta dazu reichen, dann hat man ein schönes, mediterranes Fischgericht.  



Liebe Petra,
 
es war mir ein großes Vergnügen, Dich, Deinen Blog und Dein Rezept vorzustellen - hoffentlich stimmen auch alle Fakten. Ein paar kleine Änderungen am Rezept habe ich vorgenommen (Fischart und -Menge, etwas Tomatenmark dazu und das Basilikum durch Thymian ersetzt). Sowohl meinem Mann als auch mir hat der Fischtopf hervorragend gemundet.

Danke und liebe Grüße
Andrea


Sonntag, 29. November 2020

[Kulinarische Weltreise] Irland - Caife Gaelach

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesen Monat Geschichten und Rezepten aus Irland widmen.]
 
 Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Volker von Volker mampft hat uns im November nach mit der kulinarische Weltreise nach Irland eingeladen. Als letztes Rezept habe ich den Klassiker für Euch dabei: Irish Coffee. Die Entstehung kennt natürlich Wikipedia:
 
Es gilt mittlerweile als belegt, dass dieses Heißgetränk Anfang der 1940er Jahre in einem Restaurant des Flughafens Foynes – eines Vorläufers des heutigen Shannon International Airport  – im Westen Irlands erfunden wurde. Restaurant-Chef Joe Sheridan soll es damals für Passagiere, die auf den Weiterflug ihrer Maschine nach Übersee warteten, angeboten haben, als der Flughafen zum Auftanken angeflogen wurde. International bekannt wurde Irish Coffee aber erst, als das Café Buena Vista in San Francisco diese Kaffeespezialität 1952 kopierte, nachdem der Journalist und Pulitzerpreisträger Stanton Delaplane dem Inhaber Jack Koeppler davon berichtet hatte. Koeppler flog selbst nach Irland, um die richtige Mischung der Zutaten herauszubekommen. Lange Zeit galt das Buena Vista deswegen fälschlicherweise als Ursprungsort des Irish Coffee. Bei der klassischen Zubereitung werden zunächst 2 Tee- oder Barlöffel (BL) Zucker in einem speziellen, hitzebeständigen Irish-Coffee-Glas über offener Flamme karamellisiert, sodann etwa 3-4 cl Irish Whiskey hinzugefügt und ebenfalls erwärmt. In der Gastronomie gibt es eigens angefertigte Spiritusbrenner mit einer Halterung, in der das Glas dabei gedreht werden kann.
 
Nun besitze ich weder einen entsprechenden Spiritusbrenner noch die speziellen Gläser. Als habe ich die "Abkürzung" gewählt... und statt den Zucker zu karamellisieren einfach selbst gemachten Sirup verwendet. Das Rezept dazu findet Ihr hier *klick*.
 

Caife Gaelach - Irish Coffee
für ein Glas/Becher

4 cl Irish Whiskey
1 TL Zucker
Kaffee (Menge variiert je nach Größe des Glases/Bechers)
halb geschlagene Sahne
Schokoraspel

Whiskey, Zucker und Karamellsirup vorsichtig erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. In ein Glas/Becher geben und mit heißen Kaffee auffüllen. Vorsichtig halb geschlagene Sahne oben drauf geben und mit Schokoraspeln garnieren.

Die Sahne lässt man dabei über einen Löffel auf den Kaffee fließen, so dass sie sich nicht mit diesem vermischt. Irish Coffee wird klassisch ohne Löffel serviert und nicht umgerührt, man schlürft den heißen Kaffee durch die kühle Sahne hindurch.


An dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank an Volker, dass er dieses tolle Event jeden Monat organisiert und uns mit seiner kulinarischen Weltreise immer wieder in neue Länder entführt.

Hier geht es zu den Rezepten von allen Mitreisenden:
 
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Marmorierter Schokomousse-Kuchen aus Irland und Irischer Käseauflauf
Cornelia von SilverTravellers mit Irish Stew mit Rindfleisch und Guinnes 
Sonja von fluffig & hart mit Irish Soda Bread und Traditional Irish Stew aus der Cook4Me 
Simone von zimtkringel mit Irish Cream 
Britta von Brittas Kochbuch mit Irish Soda Bread, Colcannon und Irish Fish Chowder 
Susanne von magentratzerl mit Guinness Stew 
Michael von SalzigSüssLecker mit Sheperds Pie 
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Weihnachtliche Scones 
Ulrike von Küchenlatein mit Irischer Apfelkuchen 
Tina von Küchenmomente mit Irish Cream Cheesecake mit Whiskey-Karamell 
und meine Rezepte:  
 


[Kulinarische Weltreise] Irland - Corned Beef & Cabbage

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesen Monat Geschichten und Rezepten aus Irland widmen.]
 
 Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Volker von Volker mampft hat uns im November nach mit der kulinarische Weltreise nach Irland eingelden. Ich habe meinen Koffer voll gepackt mit vielen Rezepten. 

Das Gericht, das ich heute vorstelle, hat nicht viel mit dem Corned Beef, das wir hier in Deutschland in Dosen oder als Aufschnitt kennen, zu tun. Es handelt sich hierbei um das ursprüngliche Corned Beef, ein schönes Stück Rindfleisch, das erst gepökelt, dann gekocht und warm in Scheiben geschnitten mit gekochtem Kohl (und Kartoffeln) serviert wird. 

Wikipedia kennt den Ursprung:

Ursprünglich bezeichnete Corned Beef allgemein Pökelfleisch, wie es bei Schiffsreisen als Proviant an Bord genommen wurde. Ein Rezept aus dem 19. Jahrhundert nennt folgende Zutaten: 50 Pfund Rindfleisch, 3 Pfund grobes Salz, 1 Unze Salpeter (ca. 28 g), 3/4 Pfund Zucker, 2 Gallonen Wasser (ca. 7,6 l). 

Das gepökelte Rindfleisch wird kalt oder warm serviert. In Irland wird es traditionell warm mit Kohl gegessen und gilt auch in Neuengland als traditionelles Festessen am St. Patricks Day. Obwohl es sich um ein einfaches Alltagsgericht handelt, stand Corned beef and cabbage im 19. Jahrhundert auf der Speisekarte vieler US-amerikanischer Grandhotels. Einen Status als Delikatesse hat das (frisch gepökelte) Fleisch heute noch als wichtiger Bestandteil des Reuben-Sandwichs.

In Großbritannien und in den USA wird corned beef auch frisch zubereitet in Metzgereien und Delikatessengeschäften verkauft. Es ist ungeklärt, ob diese spezielle Variante von Pökelfleisch zuerst in Großbritannien oder in Mittel- oder Osteuropa hergestellt wurde. Nach der Entstehung der Konservenindustrie in England entwickelte sich Irland im 19. Jahrhundert zum Hauptexporteur von Corned Beef in Dosen, ehe die Besitzer großer Rinderherden in Südamerika die Marktführerschaft übernahmen. Bis zum zweiten Weltkrieg war dieses Fleisch in Großbritannien und in den USA sehr populär, während es heute in Dosenform vor allem als Militärverpflegung dient.

Das uns bekannte Corned Beef (englisch für „gepökeltes Rindfleisch“) ist zerkleinertes, gepökeltes, im eigenen Saft gekochtes Rindfleisch. Durch den Kochsaft geliert es zu einem schnittfesten Block. Verwendet wird langfaseriges Muskelfleisch wie z. B. Rinderbrust. Corned Beef wird vor allem in Argebtinien und Brasilien hergestellt.

Corned-Beef-Dosen haben oft eine rechteckige Form mit abgerundeten Ecken. Sie lassen sich meist mit einem angehefteten schlüsselförmigen Werkzeug öffnen, mit dem sich ein schmaler vorgeprägter Streifen des Dosenmetalls aufwickeln lässt.

In Deutschland wird in Konserven „deutsches Corned Beef“ oder „Kraftfleisch“ angeboten, das aus zerkleinertem und erhitztem Rindfleisch in Aspik besteht. Zum Erreichen von Schnittfestigkeit darf Gelatine zugesetzt werden. „Deutsches Corned Beef“ wird außerdem als Aufschnitt angeboten.

Echtes Corned Beef ist übrigens Bestandteil der norddeutschen Spezialität Labskaus.
Ich habe das Corned Beef komplett selbst hergestellt - also das Fleisch selbst gepökelt und dann gekocht. Das dauert zwar, aber der Aufwand lohnt sich wirklich.
 
 

Corned Beef & Cabbage
für 4 Personen
 
1 kg Rindfleisch (Brust oder Tafelspitz)
ggf. Suppengemüse (bei der gekochten Variante)
800 g Kartoffeln, geschält und in große Stücke geschnitten)
8-12 schöne Karotten, je nach Größe ganz oder in große Stücke geschnitten
1 mittelgroßer Kohlkopf (moi: Wirsing), geachtelt

für die Pökellake (pro 500 g Fleisch)
950 ml Wasser
27 g Salz
34 g Nitritpökelsalz
60 g brauner Zucker
je 1 TL gelbe & braune Senfsaat
5 Pimentkörner
1 Lorbeerblatt
etwas Macisblüte
2 Zehen Knoblauch, in Scheiben
1/2 Chilischote ohne Kerne, fein gewürfelt
1/2 TL Zitronensäure
 
Zunächst die Pökellake herstellen. Dazu einen kleinen Teil des Wassers mit den Salzen und dem Zucker aufkochen, bis sich alles aufgelöst hat. Restliches Wasser (kalt) und Pökelzutaten zufügen. Vollständig abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Fleisch parieren und von Fett befreien. Dann in ein ausreichend großes Gefäß (moi: Tupperschüssel) geben und mit dem kalten Pökelsud begießen. Verschlossen 10 Tage in den Kühlschrank stellen - dabei das Fleisch täglich wenden.   
 
Nach 10 Tagen das Fleisch aus dem Sud nehmen und kalt abspülen. 60 Minuten in kaltes Wasser legen. Dieses nach 30 Minuten wechseln.
 
Ich habe das Fleisch anschließend trocken getupft, vakuumiert und 3 1/4 Stunden bei 72°C Sous-vide gegart. Das Gemüse (Kartoffeln, Kohl und Karotten) habe ich in Salzwasser dann separat gekocht. Da nicht jeder ein Sous-Vide-Gerät hat hier noch die "klassische", gekochte Variante:
 
Wasser in einem Topf erhitzen - zusätzliches Salz wird nicht benötigt, das Fleisch gibt noch einiges davon ab. Fleisch und Suppengemüse hineingeben und 3 1/2 Stunden sanft köcheln/simmern lassen - wirklich sanft, sonst wird das Fleisch hart. Nach 3 Stunden das Suppengemüse herausfischen und Kartoffelstücke sowie die Karotten ins Kochwasser geben. 15 Minuten später folgt der Kohl. Wenn alles gar ist das Fleisch herausnehmen und in Scheiben schneiden. Mit Kartoffeln, Karotten und Kohl servieren.
 
Weitere Gerichte der kulinarischen Weltreise findet Ihr hier:
 
 

Samstag, 28. November 2020

[Kulinarische Weltreise] Irland - Apple-Cider-Cake

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für einen speziellen Cider und den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesen Monat Geschichten und Rezepten aus Irland widmen. ]
 
 Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Heute habe ich einen tollen Kuchen für die kulinarischen Weltreise von Volker mampft im Gepäck. Die Iren machen aus ihren Äpfeln gerne Cider. Also warum diesen nicht auch für einen tollen Kuchen verwenden? Ich habe leider keinen irischen Cider bekommen können. Dafür gibt es aber welchen hier aus dem Zellertal - und das schönste daran ist, dass dieser ein Finish in Whisky- oder Rumfässern erhält. Das gibt ihm einen ganz besonderen Geschmack. Erhältlich (in drei verschiedenen Varianten) ist er bei Glen Cellar, einem ganz kleinen, lokalen Unternehmen. Wer den Cider einmal probieren möchte, der kann ihn hier bestellen *klick*.

Für den Boden habe ich einen Becherkuchen verwendet. Ich habe für uns, da wir nur zu zweit sind, einen kleinen Kuchen gemacht und dabei festgestellt, dass die Menge an Apfelmasse, die ich darauf gegeben habe, zu viel war. Deswegen (und weil ich ihn zu früh aus der Form gelöst hatte) hat er sich ein bisschen nach außen gewölbt. War für den Geschmack nicht weiter schlimm, aber optisch nicht so schön. deswegen habe ich das Rezept entsprechend angepasst...

 
Apple-Cider-Cake
(für eine Form mit ca. 25 cm Durchmesser)
 
Tortenboden
4 Eier Gr. M
1 Becher Zucker
1/2 Becher neutrales Pflanzenöl
1 Pk. Backpulver
1-2 EL Kakaopulver
2 1/2 Becher Mehl
 
Belag
4-5 Äpfel, geschält und gewürfelt
500 ml Cider (moi: Glen Cellar Cider im deutschen Whiskyfass gelagert- erhältlich hier) - alternativ Apfelsaft verwenden
5 geh. TL Stärke
1-4 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten - die Menge ist abhängig davon, wie süß die verwendeten Äpfel und der Cider sind

Topping
200 g Schlagsahne
2 EL Irish Whiskey Cream Liqueur - hier habe ich ein Rezept für Euch
1 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten
 
 
Für den Boden Eier mit Zucker schaumig rühren. Öl, Mehl, Backpulver und Kakao unterrühren. In eine gefettete Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 155-160 °C (Umluft) ca. 55 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Aus der Form lösen und abkühlen lassen. Ggf. vor der weiteren Verarbeitung oben einen Teil abschneiden um einen geraden Kuchenboden zu erhalten. Die abgeschnittenen Teile können z.B. für Cake-Pops verwendet werden.

Für den Belag Apfelwürfel und 400 ml Cider in einem Topf erhitzen - Vorsicht, am Anfang schäumt es durch die Kohlensäure im Cider stark. Zugedeckt 5-7 Minuten köcheln lassen. Stärke mit dem restlichen Cider verrühren und in die kochende Apfelmasse geben. Unter Rühren weitere 2-3 Minuten köcheln lassen, bis die Masse gut angedickt ist. Mit Vanillezucker abschmecken. Etwas abkühlen lassen.
 
Um den abgekühlten und begradigten Kuchenboden einen Tortenring legen. Apfelmasse auf den Kuchen geben und glatt streichen. Kuchen abgedeckt mindestens 2-4 Stunden in den Kühlschrank stellen.  

Vor dem Servieren Sahne mit Vanillezucker aufschlagen. Zuletzt den Likör unterrühren. Kuchen mit der Sahne genießen. 


Weitere irische Rezepte findet Ihr hier:
 
 



Freitag, 27. November 2020

[Wir retten was zu retten ist] Suppenliebe

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich heute Rezepten rund um Suppen und Eintöpfe widmen.]

Das Horror-Kabinet ist wieder zurück. Dieses Mal hat sich die Rettungstruppe Tüten- und Dosensuppen genauer angeschaut... mir läuft es wirklich kalt den Rücken herunter wenn ich daran denke, was da so alles drin ist, was ich persönlich nicht in meinen Essen haben möchte (rot markiert). 
 
Champignon-Creme-Suppe aus der Tüte von einem der führenden Tütensuppen-Hersteller (für 2 Teller/ergibt 500 ml)

Zutaten: Kartoffelstärke, WEIZENMEHL, Sonnenblumenöl, 9,8 % SAHNEPULVER, Jodsalz, 5 % Champignonextrakt, MOLKENERZEUGNIS, MILCHZUCKER, Zucker, 1,9 % Champignons (doch so viel - wow!), Gewürze (Zwiebeln, Knoblauch, Muskatnuss, Pfeffer), Petersilie, MILCHEIWEISS, Glukosesirup, Aroma, Hefeextrakt, Säuerungsmittel Citronensäure.


Feinschmecker Kürbiscremesuppe aus der Tüte von einem anderen Hersteller (ergibt ebenfalls 2 Teller/500 ml)

Zutaten: 22% Kürbis² (Pulver, Stücke), Palmöl, Stärke, WEIZENMEHL, Zucker, jodiertes Speisesalz, Glukosesirup, Hefeextrakt, MILCHEIWEISS, Gewürze (Knoblauch², Paprika, Kümmel), Speisesalz, Maltodextrin, Petersilie², Fruktose, Sojasauce (SOJABOHNEN, WEIZEN), Zitronensaftpulver, Aromen, Sonnenblumenöl. Kann Spuren von Ei, Sellerie und Senf enthalten. ² Aus nachhaltigem Anbau.


Feinschmecker Schwäbische Flädle Suppe (ebenfalls von einem führenden Tütenhersteller)

Zutaten: 65% Flädle [WEIZENMEHL, MAGERMILCHPULVER, VOLLEI, jodiertes Speisesalz, Stärke, Gewürze (Muskat, Curcuma), Hefeextrakt], jodiertes Speisesalz, Palmöl, Aromen (mit MILCH), Stärke, Fruktose, Hefeextrakt, Speisesalz, Kochsalzersatz³, Zucker, Rindfleischextrakt, Maltodextrin, 0 ,4% Karotten², 0,3% Zwiebeln², Schnittlauch, Gewürze (SELLERIESAMEN, Pfeffer, Muskat). Kann Spuren von Soja und Senf enthalten. ² Aus nachhaltigem Anbau. ³ Gewonnen aus natürlichen Kaliummineralien.

Soviel zum Gruselkabinett. Ich habe mir gedacht, dass so eine schöne Champignon-Crème-Suppe doch so einfach und schnell selbst zu machen ist. Ohne dass sich darin Zutaten befinden, die ich erst einmal googlen muss um herauszufinden, was sich dahinter verbirgt. 
 

Champignons-Crème-Suppe
für 4 Portionen

1 EL Butterschmalz
2 Schalotten, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gewürfelt oder in Scheiben geschnitten
500 g Champignons, in Scheiben geschnitten
2 mittelgroße Kartoffeln, geschält und klein gewürfelt
1 EL Suppengrundstock (alternativ gekörnte Gemüsebrühe)
1 kleiner Zweig Rosmarin
1-2 Zweiglein Thymian, die Blättchen abgezupft
200 g Sahne
1/2 -1 TL Paprikapulver, edelsüß
Salz und Pfeffer
1/2 Bund Petersilie oder Schnittlauch, gehackt oder in Röllchen geschnitten
1-2 EL Butter
1 Scheibe Brot, gewürfelt

Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die Schalottenwürfel darin andünsten, aber keine Farbe nehmen lassen. Knoblauch und 3/4 der Champignonscheiben zufügen. 5 Minuten dünsten, dann Kartoffelwürfel, 500 ml Wasser, Rosmarin, Thymian und Suppengrundstock dazugeben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind (abhängig von der Größe der Kartoffelwürfel). Rosmarinzweig herausnehmen, Sahne angießen und die Suppe fein pürieren. Wem die Suppe zu dick ist kann sie mit etwas Wasser verdünnen. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Brotwürfel darin goldbraun anbraten. Zur Seite stellen. Einen weiteren EL Butter erhitzen und die restlichen Champignons darin anbraten. 

Suppe in Teller geben, mit Petersilie oder Schnittlauch, Brotwürfelchen und gebratenen Champignons garnieren. 



Hier findet Ihr noch mehr schöne Suppen- und Eintopfrezepte auf diesem Blog (nur eine kleine Auswahl, für alle Rezepte auf die Labels Suppen und/oder Eintöpfe klicken):

 
 
Und hier geht es zu den Suppen der MitretterInnen:

Brittas Kochbuch - Mulligatawnysoup 
Cakes, Cookies and more - Selbstgemachte Tütensuppe im Glas 
Turbohausfrau - Französische Zwiebelsuppe 
BrigittasKulinarium - Französische Zwiebelsuppe 
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten - Tomatencremesuppe 
BackeBackeKuchen - Gulaschsuppe 
CorumBlog 2.0 - Brokkoli-Nudel-Topf 
Bonjour Alsace - Erbseneintopf 
our food creations - Champignoncrèmesuppe 
Möhreneck - Gemüsesuppe
Das Mädel vom Land - Serbische Bohnensuppe
Barbaras Spielwiese - Waldpilz-Crèmesuppe (ohne Tüte)

Ganz besonderer Dank gebührt den Organisatorinnen dieser Rettungsaktion Britta von Brittas Kochbuch, Barbara von Barbaras Spielwiese und Tamara von Cakes, Cookies and more. Auch ein herzliches Dankeschön an Martin Koch, der uns immer die Links zusammenstellt.

Sonntag, 22. November 2020

[Kulinarische Weltreise] Irland - Irish Apple Crumble

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesen Monat Geschichten und Rezepten aus Irland widmen.]
 
 Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Volker von Volker mampft hat uns im November nach mit der kulinarische Weltreise nach Irland eingelden. Ich habe meinen Koffer voll gepackt mit vielen Rezepten. 

Es gibt ein paar Lebensmittel, die in Irland weit verbreitet sind und entsprechend oft verwendet werden. Dazu zählen Kartoffeln (nein, nicht schon wieder ein Kartoffelrezept, davon hatten wir ja schon einige), aber auch Haferflocken. Diese kommen ja gerne schon zum Frühstück auf den Tisch (siehe dazu auch den Rich & Creamy Sunday Porridge). Aber auch im Crumble werden diese verwendet. Deswegen habe ich heute einen schönen Apple Crumble für Euch. Ich verwende gerne kleine (ofenfeste!) Glasschälchen zum Servieren. Man kann den Crumble aber auch in einer Auflaufform machen und erst am Tisch teilen.



Irish Apple Crumble
für 4 Schälchen
 
4 Äpfel, geschält und gewürfelt
4 EL Apfelsaft (alternativ 2 EL Zitronensaft)
20 g brauner Rohrzucker
Zimt nach Wunsch
 
100 g Butter, in Stückchen, gut gekühlt
60 g kernige Haferflocken
120 g Mehl (moi: Dinkelmehl Type 1050)
60 g brauner Rohrzucker
1 Prise Salz 
 
Apfelstücke mit Apfelsaft, Zucker und ggf. Zimt vermengen. Auf 4 ofenfeste Schälchen verteilen. Butter, Haferflocken, Mehl, Zucker und Salz in den Themomix (oder eine andereKüchenmaschine) geben und kurz auf hoher Stufe vermengen - es sollte dabei eine krümelige Masse entstehen. Am besten immer wieder eine Sichtkontrolle durchführen bis die gewünschte Konsistenz entstanden ist. Teigkrümel auf den Apfelstücken verteilen und alles im vorgeheizten Ofen bei 165-170 °C (Umluft) ca. 25 Minuten backen bis die Streusel schön goldbraun sind. 

Nur kurz abkühlen lassen und am Besten lauwarm genießen. Wer möchte reicht geschlagene Sahne, Vanillesauce oder (Vanille-)Eis dazu.
 



Samstag, 21. November 2020

[Kulinarische Weltreise] Irland - Irish Whiskey Cream Liqueur

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 Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Die kulinarische Weltreise von Volker mampft ist immer noch in Irland. Heute habe ich ein schnelles Rezept für Euch. Dauert keine 5 Minuten. Und ist ein super Geschenk für die liebste Freundin. 

Es handelt sich um einen irischen Whiskey-Likör mit Sahne. Kann man auch fertig kaufen, aber selbst gemacht schmeckt er mir fast ein bisschen besser. Gekühlt sollte er sich mindestens eine Woche halten.


Irish Whiskey Cream Liqueur
ergibt ca. 700 ml
 
400 g Sahne
70 g Puderzucker
2 EL Vanillezucker (vom selbst gemachten)
1 EL Kakaopulver
3 EL kalter Espresso
150 ml Whiskey
 
Alle Zutaten in einen Blender geben und gut durchmixen. Fertig. In schöne Flaschen abfüllen und verschenken. Oder gut gekühlt selbst genießen. Oder in den Kaffee geben, oder Pralinen daraus machen. 

 

Anfang Dezember stehen hier dann Links zu den Beiträgen aller Teilnehmer der kulinarischen Weltreise.