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Samstag, 17. März 2018

Wir retten was zu retten ist: eieiei, das Geburtstagsei

Geburtstag Rettungsgruppe

Seit inzwischen 4 Jahren ist die Rettungstruppe unterwegs, um die unterschiedlichsten Gerichte zu retten. Heute retten wir Eier vor der Industrie...

Ich konnte es nicht fassen, was man aus einem so unschuldigen Ei alles machen kann: dass es Rührei im Tetrapack gibt, ist ja schon lange bekannt, ebenso diese gekochten und bunt gefärbten Eier, die man inzwischen ganzjährig erwerben kann. Aber Eiweiß aus der Flasche oder gekochte und geschälte! Eier in der Plastikverpackung waren dann doch neu für mich. Auch Stangeneier kannte bisher noch nicht - googlet mal danach, ich fand es einfach gruslig.

Zurück zur Rettungsaktion: wie so oft hatte ich, als das Thema der Rettungsaktion bekanntgegeben wurde, keinen blassen Schimmer, was ich denn nun dazu beisteuern könnte. Den Klassiker, gefüllte Eier, hatte ich ja bereits vor genau einem Jahr zur Brunch-Geburtstagsrettungsaktion verbloggt.  Auch eine Eier-Senf-Crème und Eier mit Senfsauce finden sich hier auf dem Blog. Das kam also nicht in Frage. Und für Eierpunsch ist nicht wirklich die richtige Zeit, zumal dieser genau so wie Eierlikör bereits verbloggt wurde. Also dachte ich über Soleier und Eier im Glas nach. Eier im Glas werden eigentlich im Glas aufgeschlagen und dann im Wasserbad gegart, aber ich fand die Variante mit den gekochten und gepellten Eiern auch ganz nett. Und Soleier wollte ich schon immer mal probieren. Also habe ich mich an beides gewagt und dachte, dass ich dann eines der Rezepte für die Geburtstagsrettung auswählen würde. Als es letzendlich um die Auswahl ging, habe ich festgestellt, dass weder das eine noch das andere von den MitretterInnen gerettet wurde. Und so habe ich nun gleich zweierlei Ei für Euch. Die Eier im Glas eigenen sich übrigens ganz wunderbar für einen (Oster-)Brunch.


Eier im Glas skandinavische Art
(für 6 Portionen)

6 Eier
125 g Schmand (30%)
1 geh. TL grober Senf
1 TL Honig
100 g kleine Garnelen
Kresse
1 kl. Glas Forellenkaviar (30 g)

Eier wachsweich kochen - das dauert etwa 6 Minuten. Anschließend abschrecken und pellen. In der Zwischenzeit Schmand mit Senf und Honig verrühren. Auf 6 kleine Gläser (z.B. Galej von Ikea) verteilen. Die Garnelen  und Kresse auf die Schmandcreme geben. Dann die Eier darauf stellen und mit Kaviar toppen.

Die Eier im Glas am besten noch warm mit etwas geröstetem Toastbrot servieren.




Soleier
für 12 Stück

12 Eier
60 g Meersalz
1 Zwiebel, geschält und geachtelt
1 Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten
3 Lorbeerblätter
10 Wacholderbeeren
5 Pimentkörner
1-2 TL Senfsaat
1 TL schwarzer Pfeffer
1/2 TL Chiliflocken (alternativ 1 kleine Chilischote in Ringe geschnitten)
5-10 Stängelchen Thymian

Eier hart kochen und abkühlen lassen. In einem Topf 1 Liter Wasser zusammen mit den restlichen Zutaten erhitzen. Aufkochen, dann auf mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und den Sud abkühlen lassen.

Eier auf der Arbeitsplatte rundherum anschlagen, so dass die Schale Risse bekommt. In eine großes Glas geben und dem abgekühlten Sud angießen. An einem kühlen Ort 1-3 Tage ziehen lassen.

Traditionell werden die Soleier folgendermaßen gegessen: das Ei wird geschält und längs halbiert, der Dotter herausgenommen. In die entstandene Mulde wird etwas Öl, Essig und  Pfeffer gegeben. Der Dotter wird wieder daraufgesetzt, etwas Senf dazugegeben und das halbe Ei mit einem Bissen verzehrt.

Entstanden sind die Soleier übrigens in einer Zeit, als es noch keine Kühlschränke gab und man die Eier durch die starke Salzlösung ohne Kühlung konservieren und dadurch länger haltbar machen konnte.


Und hier geht es zu den Ideen der MitretterInnen:

1x umrühren bitte aka kochtopf - Fettuccine Pop-Ei 
Anna Antonia - Coddled Eggs 
Brittas Kochbuch - Huevos Rancheros 
Cakes Cookies an more - Eier-Sandwiches 
CorumBlog 2.0 - Skrei Mit Yuzu-Aioli 
Das Mädel vom Land - Eiaufstrich mit Topfen 
Fliederbaum - Gefüllte Eier 
Food for Angels and Devils - pochiertes Ei auf Brötchen 
genial-lecker - Eiertartar 
Leberkassemmel und mehr - Möhrenkuchen 
magentratzerl - Chinesische Tee-Eier 
Münchner Küche - Klassischer Eiersalat 
Schmeckt nach mehr - Eiersalat mit Kräutern 
Summsis Hobbyküche - Eiercreme - Geburtstagsrettung 
Turbohausfrau - Salat mit Eierstreifen 
Unser Meating - Schinken-Ei-Sandwich

Zum Schluss noch ein ganz großes Dankeschön an Sina & Susi, die seit nun vier Jahren immer wieder die Rettungsaktionen organisieren. Danke auch an die vielen Helferlein, die im Hintergrund für uns RetterInnen die Links zusammenstellen und unser Pinterest-Board aktualisieren.

Donnerstag, 17. März 2016

Neue Rettungsaktion - wir gugeln uns zum Geburtstag !

Schon seit zwei Jahren wird gerettet - wie die Zeit doch vergeht. Die ehmals kleine Facebook-Gruppe hat inzwischen stolze 44 Mitglieder - plus einige Retterinnen, die keinen FB-Account haben. Ziel der Gemeinschaft internationaler Foodblogger ist, sich regelmäßig der "Rettung" von Lebensmitteln zu widmen, welche immer mehr zum Fertigprodukt verkommen. Hier kann man übrigens nachverfolgen, was schon alles gerettet wurde.


Nun gut, wir feiern den 2. Geburtstag natürlich entsprechend und haben uns dieses Mal der Rettung des Gugelhupfes bzw. der Kuchen mit Loch gewidmet. Ich habe mich, da Ostern kurz bevor steht, für kleine Eierlikör-Gugl entschieden. Die machen sich sowohl beim Brunch als auch auf der Kaffeetafel gut.


Zweierlei Eierlikör-Gugl
für 14 mittlere Gugls oder 24 Minis

2 Eier
100 g Zucker
2 EL Vaniellezucker, vom selbst gemachten
1 Prise Salz
100 g Butter, geschmolzen plus etwas zum Fetten der Form
100 ml Eierlikör (z.B. nach diesem Rezept)
200 g Mehl (ich: Dinkelmehl Type 630) plus etwas zum Ausstreuen der Form
2 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver

 zum Verzieren:
2-3 EL Puderzucker
1 EL Eierlikör

Backofen auf 165°C (Umluft) oder 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Miniguglform fetten und mit Mehl ausstreuen.

Die Eier zusammen mit Zucker, Vanillezucker und Salz cremig aufschlagen, dann die flüssige Butter dazu gießen. Anschließend im Wechsel Mehl, Backpulver und Flüssigkeit hinzu geben.

Die Hälfte der Masse in 7 kleine Gugl-Förmchen verteilen - das geht am Besten mit Hilfe von 2 Teelöffeln. In die restliche Masse Kakaopulver rühren, dann den Teig auf weitere 7 Förmchen verteilen.

Gugls ca. 20 Minuten backen. Die kleinere Mini-Variante benötigt nur etwa 12 Minuten. Die Gugl aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Puderzucker mit Eierlikör verrühren, bis eine zähflüssige Masse entstanden ist. Über die Gugls träufeln und trocknen lassen.


 Hier geht es zu den Rezepten der MitretterInnen:

giftigeblonde - Apfel Walnuss Gugelhupf
Food for Angels and Devils - Eierlikör-Schoggi-Kuchen mit Loch 
Fliederbaum - Kaisergugelhupf 
Anna Antonia - Mississippi Mud Cake 
Cuisine Violette - Orangen-Nuss-Gugel 
multikulinarisches – Jubiläums-Gugl mit Sanddorn
Summsis Hobbyküche - Aprikosen - Gugelhupf
Feinschmeckerle - Marmorgugelhupf mit Kirschen  
brotbackliebeundmehr - Baileys-Marmor-Gugelhupf
Kochen mit Herzchen - Durstiger Geburtstags-Guglhupf
Obers trifft Sahne - Frankfurter Kränzchen  
kebo homing - Orangengugl
Prostmahlzeit - Schoko-Mandel-Gugelhupf
Sakriköstlich - Rotweinkuchen
Aus meinem Kochtopf - Nürnberger Gewürz-Gugelhupf
Meins! Mit Liebe selbstgemacht - Knödelgugel
1x umrühren bitte aka kochtopf - Kuchen mit Loch oder wir gugeln uns zum Geburtstag!
Was du nicht kennst... - Kokosnussguglhupf 
Küchenliebelei - Klassischer Marmorgugelhupf
Sandra´s Tortenträumereien - Bananen Erdnuss Gugel 
widmatt- aus meiner Schweizer Küche - Oster- Höpfli (Mini Gugelhöpfli)
Genial lecker - Brezenknödelgugelhupf
thecookingknitter - Sauerkrautgugl mit Speck
Dynamite Cakes - Saftiger Zitronen-Gugelhupf
Das Mädel vom Land - Schlagobers-Gugelhupf
verbotengut! - Saftige Orangen-Gugl
Jankes*Soulfood - Möhren-Gugelhupf mit Frischkäse-Swirl
German Abendbrot - Verführerischer Gugelhupf
Leberkassemmel und mehr - Zitronen-Rosmarin-Guglhupf


 

Wer jetzt noch nicht genug Gugls hatte - hier noch vier weitere Rezepte aus meiner Küche:


Samstag, 4. April 2015

Hattu Möhrchen?

Die liebe Verwandtschaft hat sich angekündigt und rückt mit insgesamt 12 Personen und Persönchen an. Klar, für die Kleinen müssen etwas buntere Kuchen her. Passend zur Osterzeit habe ich mich für eine Variation vom Rüblikuchen und für Spiegelei-Muffins entschieden. Zusätzlich habe ich ein paar Hasenkekse gebacken - schließlich will der neue Ausstecher eingeweiht werden. So komme ich auch nicht aus der Übung was die Weihnachtsplätzchen betrifft.

Das folgende Rezept habe ich übrigens in der aktuellen Ausgabe der Landgenuss gefunden und etwas abgewandelt. Leider wird die Zeitschrift eingestellt, wie ich in den letzten Tagen vom Verlag informiert wurde. Schade, ich habe sie immer sehr gemocht.


Rüblikuchenwürfel
für ca. 24 Stück

250 g Karotten, geschält und in grobe Stücke geschnitten
4 Eier
1 Prise Salz
200 g brauner Rohrzucker
200 ml (ca. 160 g) Rapsöl
175 g Dinkelmehl Type 630
100 g gemahlene Mandeln
1 EL Backpulver
Abrieb von einer unbehandelten Zitrone
Saft von 1/2 Zitrone
250 g Puderzucker
250 g Butter, weich
500 g Frischkäse
24 Marzipanmöhrchen

Karotten in den Thermomix geben und 10 Sekunden auf Stufe 5-6 fein zerkleinern, ggf. zwischendurch die Karotten mit dem Spatel von der Topfwand lösen. Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen (das würde auch im Thermomix funktionieren, mache ich aber lieber mit dem Handrührgerät). Eigelb, braunen Zucker und Öl zu den Karotten geben und alles 30 Sekunden auf Stufe 5 verrühren. Mehl, Mandeln und Backpulver miteinander vermengen und zur Karottenmischung geben. Kurz auf Stufe 4 verrühren, dann das Eiweiß unterheben.

Eine eckige Backform (ich habe meine große Auflaufform 24x36 cm verwendet) mit Backpapier auskleiden und den Teig einfüllen. Im unteren Drittel des auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofens ca. 35 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Zitronenabrieb und Zitronensaft mit dem Puderzucker, der Butter und dem Frischkäse zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Bis zur weiteren Verwendung kalt stellen.

Ausgekühlten Kuchen halbieren, dann die Hälften waagerecht durchschneiden. Crème auf den unteren Böden gleichmäßig verstreichen. Die Oberteile in ca. 6x6 cm große Würfel schneiden und auf die Crème setzen. Böden entsprechend zerteilen.

Ich habe nicht die ganze Crème auf den Böden verstrichen, sondern etwas in einen Spritzbeutel gefüllt. Mit diesem habe ich kleine Tupfen auf die Würfel gespritzt und Marzipanmöhrchen darauf gesetzt. Alternativ dazu die Rüblikuchenwürfel mit etwas Puderzucker bestäuben.



Spiegelei-Muffins
für 24 Stück

1 große Dose halbierte Aprikosen
4 Eier Gr. L
1 Glas (200 ml) Rohrzucker
1 Glas Rapsöl
2 1/2 Gläser Dinkelmehl Type 630
1 EL Backpulver
300 g Frischkäse
100 g Joghurt
100 g Puderzucker

Aprikosen auf ein Sieb geben und abtropfen lassen - dabei den Saft auffangen. Eier mit dem Rohrzucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Rapsöl und 100 ml (1/2 Glas) Aprikosensaft zufügen und gut verrühren. Zuletzt das Mehl und Backpulver unterrühren.

Teig auf 24 Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft) ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Frischkäse, Joghurt und Puderzucker verrühren. Mit einem Löffel auf den Muffins verteilen uns mit den Aprikosen belegen. Vor dem Servieren mindestens 2 Stunden durchkühlen lassen.



Schoko-Häschen
für ca. 32 Stück

370 g Dinkelmehl Type 630
2 TL Kakao
250 g Butter, kalt
120 g brauner Rohrzucker
1 Ei
1 Msp. Kardamom, gemahlen
ggf. 50 g Puderzucker
und 1 TL Zitronensaft

Mehl und Kakao in den Thermomix geben und kurz auf Stufe 3-4 mischen. Butter in Flöckchen, Zucker, Eigelb und Kardamom zufügen und alles 15 Sekunden auf Stufe 4-5 vermengen. Dann aus dem Mixtopf nehmen und kurz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde kühl stellen.

Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen.

Teig portionsweise zwischen Frischhaltefolie etwa 3 mm dick ausrollen und Häschen ausstechen. Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und im Ofen etwa 10-12 Minuten backen. 

Wer möchte, der kann die Häschen noch mit Zuckerguß verzieren. Dazu Puderzucker und Zitronensaft verrühren, in einen kleinen Plastikspritzbeutel geben und die Plätzchen mit dem Guss verzieren.

Montag, 1. April 2013

Osterbrunch - Zusammenfassung

Am Ostermontag haben wir zusammen mit unserem Besuch ausgiebig gebruncht. Die meisten Rezepte habe ich bereits separat gepostet, da ich ja immer erst testen muss, ob das Rezept auch gelingt... hier aber die Zusammenfassung...

marinierte Champignons

diverse Aufstriche - vorne rechts und links Schafskäsecreme (mit Kräutern bzw. mediterrane Art)

Gebackenes:
* Herzhaftes Speckbrot
* Osterzopf

Aufstriche:
* Forellenstreich
* Kräuter-Spargel-Aufstrich
* Eier-Senf-Creme
* Schafskäsecreme
* Geflügelleber-Pastete

Sonstiges:
* Marinierte Champignons
* diverse Fruchtaufstriche aus eigener Produktion
* Joghurt mit frischen Früchten
* Fischplatte
* Wurstplatte

Fischplatte mit Räucherlachs, Forellenkaviar, frischem Meerrettich und geräuchertem Forellenfilet

Wurstplatte mit Geflügelleberpastete, Wildschwein-Fleischwurst und thüringer Lachsschinken

Osterbrunch - Brotaufstriche

Zu einem richtigen Osterbrunch gehören natürlich auch diverse Aufstriche...



Würziger Forellenstreich

200 g geräucherte Forellenfilets
200 g Schmand
200 ml Sahne
1 EL Harissa
1 EL Tomatenmark
Salz und schwarzer Pfeffer

2 EL Forellenkaviar und geräuchertes Forellenfilet zum Garnieren

Forellenfilets in grobe Stücke schneiden oder rupfen und mit dem Schmand pürieren. Sahne steif schlagen und zusammen mit Harissa und Tomatenmark unter die Fischmasse heben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Vor dem Servieren mindestens 1 Stunde kühl stellen.

Wir haben vor dem Servieren noch 1 EL Kaviar unter die Masse gehoben, mit einem weiteren EL Kaviar und Forellenfilets garniert.




Grüner Kräuter-Spargel-Aufstrich

500 g grüner Spargel
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Bärlauch
1 EL Butter
1 TL Mehl
100 ml Gemüsebrühe
Zucker
Salz und Pfeffer
200 g Frischkäse

Spargel waschen, das untere Drittel schälen und in Stücke schneiden. Petersilie und Bärlauch waschen, trocken schütteln und grob hacken.

Butter in einem Topf erhitzen, die Spargelstücke darin 2-3 Minuten dünsten, mit dem Mehl bestäuben und die Gemüsebrühe angießen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt ca. 10 Minuten garen, bis der Spargel weich ist. Abkühlen lassen.

Petersilie und Bärlauch zufügen, alles fein pürieren. Den Frischkäse unterrühren, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Wir haben leider keinen grünen Spargel mehr bekommen, deswegen haben wir das Ganze mit weissem Spargel gemacht - funktioniert genauso gut.


Eier-Senfcreme

6 hart gekochte Eier
200 g Schmand
3 EL mittelscharfer Senf
6 TL Gewürzmischung "Café de Paris"
Salz und Pfeffer
2 EL grober Senf
1 Bund Schnittlauch

Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden. Eier pellen, zusammen mit den Schmand, Gewürzmischung und Senf pürieren. Creme mit Salz, Pfeffer und körnigem Senf abschmecken. Schnittlauch unterheben, eventuell etwas als Deko über die Creme streuen.



Osterbrunch - Gebackenes

Zu einem Osterbrunch gehört für mich auf jeden Fall Ostergebäck in Form eines Zopfes oder Kranzes. Zusätzlich habe ich noch ein herzhaftes Brot gebacken.

Herzhaftes Speckbrot

350 g Weizenmehl
200 g Dinkel-Vollkornmehl
15 g weiche Butter
1 EL Zucker
1 TL Salz
30 g frische Hefe
350 ml lauwarmes Wasser (300 ml waren zu wenig)

1 TL Fenchelsaat
175 g Körnermischung
1/2 Bund Bärlauch, gehackt
1/2 Bund Petersilie, gehackt
75g gewürfelter Speck
4 EL kernige Haferflocken
etwas Chilipulver

Wasser, Butter, Zucker und Salz in den Mixi geben. 3 Minuten/50°C/Stufe 1 erwärmen. Dann die Hefe zufügen kurz auf Stufe 4-5 verrühren. Die restlichen Zutaten hinzufügen und 2 Minuten auf Brotstufe kneten (lassen). 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die restlichen Zutaten unter den Teig kneten und einen Brotlaib formen. auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und weitere 10 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Brotlaib kreuz und quer einritzen, mit Wasser bestreichen und mit etwas Mehl einstäuben. Eine feuerfeste Schale mit kochendem Wasser füllen, in den Backofen stellen und das Brot auf der mittleren Schiene 35-45 Minuten goldbraun backen.




Osterzopf

300 ml Milch
100 g Butter
4 EL Vanillezucker (vom Selbstgemachten)
1 Prise Salz
1/2 Würfel Hefe
550 g Mehl
1 Msp. Kardamom (gemahlen)
1 Msp. Macislüte
Schale von 1 unbehandelten Zitrone

Hagelzucker und/oder Mandelblättchen
1 Eigelb
2 EL Milch

Milch, Butter, Zucker und Salz in den Mixi geben. 3 Minuten/50°C/Stufe 1 erwärmen. Dann die Hefe zufügen kurz auf Stufe 4-5 verrühren. Die restlichen Zutaten hinzufügen und 2 Minuten auf Brotstufe kneten (lassen). Den Teig im Mixi 30 Minuten gehen lassen, bis er das Volumen verdoppelt hat.

Teig in 3 Stücke teilen, rollen und einen Zopf daraus flechten. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.

1 Eigelb mit 2 EL Milch verrühren und den Teigling damit einpinseln. Mit Mandelblättchen und/oder Hagelzucker bestreuen. 45 Minuten bei 170°C (Umluft) und weitere 30 Minuten bei 150°C (Umluft) backen.





Freitag, 29. März 2013

Am Karfreitag ...

... kommt traditionell Fisch auf den Tisch. Einfach gefüllte Forelle oder gebratenen Lachs kann ja jeder und ist langweilig - finde ich. Also habe ich mich auf die Suche nach einem schönen, österlichen Fischgericht gemacht. Fündig wurde ich in Russland, wo man zu diesem Anlass gerne Kulebjaka, eine Fischpastete, reicht. Meine "Pastete" sieht allerdings etwas anders aus, da ich mich an dem Rezept aus Sophie Dumemaine's Gourmet-Haschees orientiert habe. Ganz 1 zu 1 habe ich es allerdings nicht übernommen.



Kulebjaka mit Lachs und Garnele für 8 Portionen

200 g Basmati-Reis
200 g Champignons
2 Schalotten
20 g Butter
250 g junger Spinat (ich habe 500 g TK-Ware verwendet und sehr gut ausgepresst)
350 g Lachsfilet
200 g Räucherlachs
100 g ausgelöste Garnelen
3 hartgekochte Eier
Saft und Schale einer Zitrone
200 g Schmand
4 Eier
100 g Paniermehl
Salz und Pfeffer oder Suppengrundstock
8-16 schöne Garnelen als Garnierung

Reis in reichlich Salzwasser locker & körnig kochen, abgießen und abkühlen lassen.

Champignons putzen, Stielenden abschneiden und würfeln. Schalotten schälen und ebenfalls würfeln. Butter in einer Pfanne erhitzen, Champignons bei starker Hitze darin anbraten, Schalottenwürfel hinzufügen, alles mit Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.

Spinat auftauen lassen, sehr gut ausdrücken und hacken. Lachs, Räucherlachs und Garnelen kleinschneiden. Die gekochten Eier pellen und würfeln.

Nun alle Zutaten in einer sehr großen Schüssel gut miteinander vermengen. Je nach Bedarf mit Salz und Pfeffer oder Suppengrundstock abschmecken. Masse gleichmäßig auf 8 Dessertringe verteilen.

Im vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten bei 160°C (Umluft) garen, mit den restlichen Garnelen garnieren und heiß servieren.



Wir haben ein Senfsößchen und Blätterteigkissen dazu gereicht. Dazu passt auch ein fruchtig-spritziger Weißwein.

Sonntag, 8. April 2012

Osterlamm


Nachdem uns der Osterhase aus dem Weg geht (er weiss genau, was ihm bei uns blüht...!) gibt es bei uns heute ganz traditionell Lamm - eine richtig schöne Keule (genauer gesagt den größten Teil davon). Das schöne Stück wurde vom türkischen Metzger professionell vom Knochen gelöst und brachte heute morgen noch stolze 1,7 kg auf die Waage.



1 Lammkeule ohne Knochen (1,7 kg)
2 EL mittelscharfer Senf
Salz
Rauchsalz
Pfeffer
1/2 junge Knoblauchknolle
reichlich frischen Thymian
1 Zweig Rosmarin
250 ml Lammfond (am Besten selbstgemacht)

Den Fond in einer feuerfesten Form im Backofen bei 80°C erwärmen.

Die Lammkeule kalt abwaschen, trocken tupfen und flach zuschneiden (quasi ein doppelter Butterfly-Schnitt). Von innen mit dem Senf bestreichen, salzen und pfeffern. Den jungen Knoblauch würfeln und die Kräuter fein hacken. Beides auf dem Fleisch verteilen. Das Fleisch aufrollen und mit Küchengarn zusammenbinden.


Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen und zu dem Fond in die Form geben. Im Ofen bei 80°C ca. 6 Stunden garen, bis eine Kerntemperatur von 62°C erreicht ist. Dann ist das Fleisch sehr zart und saftig.


Vor dem Servieren unbedingt die Teller vorwärmen!

Bei uns gab es einen Couscous-Salat mit Rucola dazu, klassisch würden auch Rosmarin- oder Lavendelkartoffeln dazu passen.