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Freitag, 6. November 2020

Im Herbst ist Eintopf-Zeit

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Das schmuddelige Herbstwetter hat auch bei uns Einzug gehalten. Abends machen wir es uns deswegen gerne vor dem Kaminofen gemütlich und genießen einen wärmenden Eintopf. Damit dieser nicht ganz so blass daherkommt habe ich neben Kartoffeln auch Süßkartoffeln und Karotten verwendet.Ihr wisst ja, Orange ist das neue Schwarz  ;-)

Davon abgesehen ist der Eintopf recht schnell gemacht, preiswert, gesund und auch noch vegan. Also voll im Trend. 



Kartoffeleintopf mit weißen Bohnen
für 4 Portionen

1 (rote) Zwiebel, gewürfelt
1-2 EL Öl
2 Kartoffeln
2 Süßkartoffeln
3 Karotten
2 Stangen Sellerie, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gewürfelt
2 EL Suppengrundstock (alternativ gekörnte Gemüsebrühe)
1/2 - 1 TL Bohnenkraut
1 Lorbeerblatt
1 Dose weiße Bohnen, abgewaschen und abgetropft
1/2 TL Piment d'Espelette (alternativ Cayennepfeffer)
Salz und Pfeffer
Selleriegrün oder Petersilie, gehackt

Öl in einen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. In der Zwischenzeit die Kartoffeln, Süßkartoffeln und Karotten schälen. Alles in ca. 1/2 cm große Würfel schneiden. Alles zusammen mit dem Sellerie und dem Knoblauch zu den Zwiebeln geben. 700 ml Wasser angießen, mit dem Suppengrundstock und Bohnenkraut würzen. Lorbeerblatt zufügen und zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Lorbeerblatt herausfischen, die Hälfte des Gemüses abnehmen und fein pürieren. Zusammen mit den Bohnen wieder in den Topf geben. Mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette abschmecken.

Vor dem Servieren mit dem Selleriegrün/der Petersilie bestreuen.
 


Zorra von Kochtopf.me und Britta von Backmädchen 1967 haben zum Blog-Event Herbstgenuss aufgerufen - da passt das Rezept doch wie die Faust auf's Auge, oder?

Blog-Event CLXIX - Herbstgenuss (Einsendeschluss 15. November 2020)

Dienstag, 9. Oktober 2018

Herbstgenuss [Blogevent] - Teil 3

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich dem Thema Herbstgenuss widmen]

Die giftigeblonde Sina und The Apricot Lady Christine haben zu einem neuen Blogevent aufgerufen - passend zur Jahreszeit Herbstgenuss. Und aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei...

Deswegen ganz aktuell noch ein Kartoffel-Gemüse-Eintopf.



Kartoffel-Gemüse-Eintopf 
für 4-6 Portionen

1 kg Kartoffeln, geschält und gewürfelt
5 Karotten, geschält und in Scheiben geschnitten
1 Süßkartoffel, geschält und in Stücke geschnitten
2 EL Suppengrundstock (alternativ gekörnte Brühe)
1 TL Pimenton de la Vera dulche (süßes, geräuchertes Paprikapulver)
1 Lorbeerblatt 
400 g geräucherter Putenschinken, gewürfelt
Muskatnuss, frisch gerieben
Salz und Pfeffer 
2 EL Butter
8 Scheiben Roggenbrot, gewürfelt
200 g Schmand
Petersilie und/oder Schnittlauch zum Garnieren

Kartoffel-, Karotten- und Süßkartoffelstücke in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Zum Kochen bringen, dann Suppengrundstock, Pimenton de la vera und Lorbeer zufügen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Putenschinken in der Suppe kurz erwärmen. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit Butter in einer Pfanne erhitzen und die Brotwürfel darin abraten - im Badischen nennen wir das Ergebnis übrigens Kracherle...

Suppe mit Schmand, Kracherle und etwas gehackter Petersilie oder Schnittlauch servieren.


Montag, 8. Oktober 2018

Herbstgenuss [Blogevent] - Teil 2

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich dem Thema Herbstgenuss widmen]


Die giftigeblonde Sina und The Apricot Lady Christine haben zu einem neuen Blogevent aufgerufen - passend zur Jahreszeit Herbstgenuss. Hier kommt nun der 2. Streich...

Wie in meinem Post der Kraut-Fleckerl erwähnt, haben wir auf dem Markt schönes, frisches Rehgulasch aus heimischer Jagd erstanden. Und das musste mit liebem Besuch von Usedom verkocht und verbloggt werden... Wer nicht in der luxeriösen Lage ist und keinen Jäger und Wildhändler auf dem Wochenmarkt hat, die regionalen Forstämter haben in der Regel Adressen von Jägern, die Wild zum Verkauf anbieten.

Wildes Kürbis-Gulasch vom Reh
für 6-8 Portionen

2 EL Butterschmalz
1 kg Rehgulasch (bevorzugt aus heimischer Jagd) 
2 große Metzger- oder Gemüsezwiebeln, in Würfel geschnitten
3-4 EL Tomatenmark
1/2 Knolle Knoblauch, geschält und in feine Würfel geschnitten
1 Glas trockener Weißwein 
2-3 Lorbeerblätter
5 Piment-Körner
2-3 EL Suppengrundstock, alternativ gekörnte Brühe o.ä. 
1 (großer) Hokkaido-Kürbis, gewaschen, entkernt und in grobe Würfel geschnitten
Paprikapulver, edelsüß
Zucker
Salz und Pfeffer

Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und das Fleisch darin portionsweise anbraten. Herausnehmen und warm halten. Dann im gleichen Topf die Zwiebeln anschwitzen. Tomatenmark und Knoblauch zufügen, alles kurz anrösten. Mit Weißwein ablöschen. Flüssigkeit unter Rühren vollständig verdampfen lassen. Dann 1 Liter Wasser, Lorbeerblätter, Piment, Suppengrundstock und Fleisch zufügen. Aufkochen lassen, dann bei kleiner Hitze 30 Minuten köcheln lassen. Danach Kürbiswürfel zufügen und weitere 30 Minuten sanft kochen. Vor dem Servieren mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Beilage gab es Süßkartoffelstampf aus dem Ofen (Rezept weiter unten)


Süßkartoffelstampf aus dem Ofen

2 kg Süßkartoffeln, geschält und in grobe Stücke geschnitten
1/2 Knolle Knoblauch, angedrückt und geschält
3 EL Pflenzenöl (ich: Mischung aus Oliven-und Rapskernöl)
75 g Butter
2 EL Suppengrundstock, alternativ gekörnte Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer

Süßkartoffelwürfel und Knoblauch mit dem Öl vermengen. Auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Umluft) 30 Minuten garen. In eine hitzebeständige Schüssel (alternativ Topf) umfüllen. Butter in Stückchen zufügen und mit einem Topfbesen (oder Kartoffelstampfer) zu einem Stampf verarbeiten - es dürfen dabei kleine Stückchen darin verbleiben. Mit Suppengrundstock, Salz und Pfeffer abschmecken.