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Mittwoch, 11. November 2020

[Kulinarische Weltreise] Irland - Waterford Blaas

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesen Monat Geschichten und Rezepten aus Irland widmen.]
 
 Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Die kulinarische Weltreise von Volker mampft ist immer noch in Irland. Heute habe ich für Euch ein Brötchenrezept. Die Weißbrötchen werden traditionell in Waterford (wer hätte das gedacht!) hergestellt - genau genommen dürfte ich meine Brötchen also gar nicht so nennen. Zumal ich statt Weizenmehl auch noch ein etwas dunkleres Dinkelmehl verwendet habe- deswegen der Zusatz "à la"
 
Die Blaas schmecken übrigens am besten ganz frisch zubereitet, deswegen habe ich auch nur 6 Stück auf einmal gemacht. Wichtig ist, dass sie in einer Form gebacken werden, denn sie "müssen" eine quadratische Form haben. Ich habe meine Brötchen zu wenig bemehlt, so dass die sich nicht so schön getrennt haben, wie das eigentlich sein sollte. 
 
 
Brötchen à la Waterford Blaas
für 6 Brötchen
 
220 ml Wasser, lauwarm
7 g Trockenhefe
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
390 g Mehl (moi: Dinkelmehl Type 1050) plus etwas mehr zum Arbeiten
10 g Butter
 
Wasser, Trockenhefe und Zucker verrühren. 15 Minuten stehen lassen bis sich die ersten Blasen bilden. Mehl, Salz und Butter zufügen. Alles gut verkneten. An einem warmen Ort zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte in dieser Zeit gut aufgegangen sein. Dann nochmals durchkneten und in 6 Stücke teilen. Zu Kugeln formen und ringsherum gut mit Mehl bestäuben. Ofenfeste Form (meine war 21x16 cm groß) mit Backpapier auslegen. Teigkugeln hineinsetzen und nochmals 20-30 Minuten gehen lassen. Anschließend in vorgeheizten Backofen  bei 185 °C (Umluft) 30-35 Minuten goldbraun backen.



 

Freitag, 29. Mai 2020

[Rettungsaktion] Sandwiches, Wraps & Co

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich heute Rezepten rund um Sandwiches, Wraps & Co widmen.]



Was sind diese Rettungsaktionen eigentlich, das wird sich der/die eine oder andere jetzt fragen. Ganz einfach erklärt: eine Gruppe von Food-BloggerInnen hat sich als Facebook-Gruppe zusammengetan um Gerichte vor der Fertigfutter-Industrie zu retten und Alternativen ohne Fix & Co. aufzeigen - Rettungsaktionen eben. 

Gleich vorweg eine Warnung... der Beitrag ist lang und voller Ideen zum Sandwiches, belegten Brötchen, Wraps & Co. Die typischen to go-Geschichten eben, die man in Supermärkten und Bäckereien angeboten bekommt. Mit den Bäckereien meine ich in diesem Fall nicht die kleinen Betriebe, die wirklich noch selbst backen und die Brötchen liebevoll belegen ("welches Brötchen hätten sie gerne, möchten sie es mit Butter oder ohne, sollen eine oder zwei Scheiben Schniken drauf?"). Ich meine die Supermärkte und großen Bäckerei-Ketten, bei denen man nur Standard-Brötchen mit Standard-Belag bekommt, die wohlmöglich schon den ganzen Tag offen herumliegen. Oder Sandwiches, die seitTagen fertig abgepackt in der Kühlung liegen. Nein danke, darauf kann ich verzichten. Zumal ich oft nicht weiß, aus welchen Quellen die Zutaten stammen. Bei Brötchen mit Tomate-Mozzarella mag ich zum Beispiel diesen zähen und billigen Kuh-Mozzarella, der nach gar nichts schmeckt, so überhaupt nicht. Prinzipiell sollte man beim Kauf von Lebensmitteln auch auf deren Qualität achten. Und gerade in Zeiten von Corona am Besten lokal und bei kleinen Betrieben kaufen - viele davon kämpfen zur Zeit wirklich ums Überleben.

Ich backe unser Brot seit ein paar Jahren fast ausschließlich selbst. Deswegen habe ich auch gleich noch Rezepte zu den verwendeten Brötchen bzw. Brot verlinkt.

Dann schauen wir mal, was unsere europäischen Kollegen an belegten Brötchen und Sandwiches zu bieten haben... alles Klassiker. Der italienische Dauerbrenner:


Panini Tomate-Mozzarella mit Ruccola

Brötchen (moi: Dinkel-Seelen)
Tomaten-Frischkäse (s. weiter unten)
Ruccola
Tomaten, in Scheiben geschnitten
Büffel-Mozzarella (ca. 50-80 g pro Brötchen), bei mir hat ein Mozzarella à 125 g für 2 Brötchen gereicht
frischer Basilikum
ggf. frisch gemahlener Pfeffer

Brötchen halbieren. Mit Frischkäse bestreichen. Zuerst mit Ruccola, dann Tomaten und zuletzt mit Mozzarella belegen. Wer möchte, der kann das Ganze mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Ein paar Basilikumblätter für's G'schmäckle nicht vergessen. Deckel drauf und genießen. Oder in Butterbrotpapier wickeln und als Snack auf der Arbeit essen - Servietten nicht vergessen, ist eine saftige Angelegenheit...

Tomaten-Frischkäse

4-5 EL Doppelrahm-Frischkäse
1 EL Tomatenmark
1 EL frische, mediterrane Kräuter, gehackt (moi: Basilikum, Thymian & etwas Oregano)
ggf. etwas fein gehackter Knoblauch
Salz und Pfeffer 

Basilikum-Liebhaber rühren statt Tomatenmark einfach etwas Basilikum-Pesto unter den Frischkäse... hier ein schönes Pesto-Rezept von Wilma (Pane-Bistecca) *klick*.



Die Engländer servieren gerne Sandwiches zur 5 o'clock Tea Time - am liebsten mit Ei und/oder Gurke. Kann man natürlich auch als Pausenbrot oder zum Picknick mitnehmen:


Tea Time Sandwiches

pro Sandwich 2 Scheiben Toastbrot (moi: Dinkel-Buttermilch-(Toast-)Brot)
Salatgurke
Salz & Zucker
Doppelrahm-Frischkäse
Kresse
Ei-Aufstrich (s. weiter unten)

Gurke waschen, trockenreiben und in dünne Scheiben schneiden. Auf einen Teller legen, mit etwas Salz und einer Prise Zucker bestreuen. Kurz zeihen lassen, dann trocken tupfen.

Pro Gurkensandwich 2 Brotscheiben mit Frischkäse bestreichen (ggf. vorher die Rinde abschneiden oder Formen ausstechen - die Reste kann man für einen Brotsalat verwenden oder trocknen und zu Semmelbröseln verarbeiten). Eine Scheibe mit Gurken belegen, etwas Kresse darauf geben und mit der zweiten Scheibe abdecken. Ggf. in Dreiecke schneiden (falls man nicht, wie ich, vorher schon schöne Formen ausgestochen hat)

Für die Eiersandwiches eine Scheibe Brot mit dem Ei-Aufstrich bestreichen, zweite Scheibe als Deckel drauf, fertig.

Ei-Aufstrich

4-5 gekochte Eier, gepellt und gewürfelt
2 EL Mayonaise (Rezept für Mayo ohne Ei weiter unten)
1-2 Gewürzgürkchen, fein gewürfelt
2 EL Schnittlauch, in feinen Röllchen
Paprikapulver
Salz und Pfeffer

Alle Zutaten miteinander vermengen. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.


Mayonnaise ohne Ei

20 g Senf
60 g H-Milch (funktioniert auch mit laktosefreier Mich)
1/2 TL Salz
etwas frisch gemahlener Pfeffer
2 TL Zitronensaft
160 g Pflanzenöl (moi: Rapskernöl) - kein Olivenöl verwenden, das wird bitter!
2-3 EL Naturjoghurt

Alle Zutaten außer Joghurt in einen hohen Becher geben. Pürierstab in den Becher stellen, anschalten und mehrfach langsam nach oben ziehen - 3-4 mal sollten ausreichen. Joghurt zufügen und mit einem Löffel unterrühren.

In einem verschlossenen Glas sollten sich die Reste der Mayo ca. eine Woche im Kühlschrank halten.



Noch mehr Inspirationen zum Thema Sandwiches, belegten Brötchen/Broten, Wraps & Co gefällig? Bitteschön - hier geht es hier zu den Rezepten der MitretterInnen:

Brittas Kochbuch - Roastbeef-Brot mit Remoulade 
Cakes, Cookies and more - Chicken Wraps 
Turbohausfrau - Smoerrebroed 
BrigittasKulinarium - Farinata di ceci 
Pane-Bistecca - Avocado-Spargel-Ei Brot 
BackeBackeKuchen - Gefüllte Partybrezel 
evchenkocht - Erdbeer-Crostini 
genial lecker - Sandwich mit Grillgemüse 
Kleines Kuliversum - Spargel Ziegenfrischkäse Stulle 


Danksagung:

Ganz besonderer Dank gebührt den Organisatorinnen dieser Rettungsaktion Britta von Brittas Kochbuch, Barbara von Barbaras Spielwiese und Tamara von Cakes, Cookies and more. Ein besonderer Dank an Martin Koch, der uns immer die Links zusammenstellt.

Donnerstag, 28. November 2019

[Kulinarische Weltreise] Großbritannien

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich Rezepten und Geschichten rund um Großbritannien widmen.]

Kennt Ihr Volker? Volker von volkermampft? Nein? Dann wird es Zeit, dass Ihr ihn kennenlernt. Denn Volker von volkermampft läd nämlich jeden Monat zur kulinarischen Weltreise in ein anders Land ein. Im November nach Großbritannien und Schottland. Ich dachte, so eine kleine Reise wäre auch etwas für mich und habe Euch ein Rezept plus eine kleine Geschichte dazu mitgebracht.



Vor ziemlich genau zwei Jahren waren wir mit Freunden über Silvester in Schottland. Für mich war es die erste Reise nach Schottland, für die restlichen Mitreisenden bereits mindestens das zweite Mal. England, genauer gesagt London und die Gegend um Sherwood Forest, hatte ich bereits kurz vor dem Abi erkundet, aber die Highlands waren neu für mich. Ich kann übrigens jedem einen Schottland-Urlaub im Winter, besonders wenn Schnee liegt, nur empfehlen.

Jedenfalls kann ich mich noch gut erinnern, dass es kurz nach unserer Ankunft am Flughafen in Inverness zu schneien begann und wir im Schneetreiben auf den Shuttle zur Autovermietung gewartet haben. Nachdem wir dann unsere Mietwagen hatten sind wir zu einem großen Supermarkt gefahren um uns mit (Lebensmittel-)Vorräten für ca. eine Woche einzudecken. Für mich war alles neu und mit etwas Verwunderung habe ich zugesehen, was da so alles im Einkaufswagen landete. Besonders fasziniert hatte mich ein Gebäck, das eine gewisse Schwamm-Optik aufwies. Crumpets stand auf der Packung. Kennt Ihr Crumpets? Nein? Ich hatte in dem Moment auch keine Ahnung, was genau das war und wie sehr ich diese Dinger lieben würde. Jedenfalls war Neugierde geweckt und ich war auf die Crumpets gespannt... am nächsten Morgen gab es die runden Dinger dann zum Frühstück - ab in den Toaster damit dann sofort auf den Tisch damit, ein Stückchen (gesalzene) Butter darauf und warten, bis diese geschmolzen ist. Und dann habe ich es probiert... einfach lecker. Die löchrige Oberfläche saugt die Butter wunderbar auf - eben wie ein Schwamm. Genau bei dieser Kombination bin ich dann auch den restlichen Urlaub geblieben. Obwohl die Crumpets auch sehr gut mit Marmelade bestrichen schmecken. Oder mit clotted Cream. Oder mit Bacon und Ei.

Jedenfalls wollte ich diese Schwämmchen, wie ich sie liebevoll nenne, auch einmal selbst herstellen, denn Nachschub aus England/Schottland kommt nur ca. alle zwei Monate und dann auch nur in geringer Menge - der Platz im Koffer ist eben begrenzt und jeder der damaligen Mitreisenden möchte natürlich etwas mitgebracht bekommen.

Aber nun, nach fast zwei Jahren, habe ich das Experiment gewagt. Die Crumpets werden übrigens in der Pfanne und nicht im Ofen zubereitet. Jedenfalls ist nun der Nachschub unabhängig gesichert - aber zuerst noch ein paar Impressionen vom damaligen Urlaub.







Zum Jahresende werden wir übrigens wieder hinfahren. Wer weiss, vielleicht habe ich dann ein neues Rezept im Gepäck... jetzt geht's aber erst mal los mit dem Crumpet-Rezept.




Warme Crumpets
für ca. 12 Stück

225 g Mehl (ich habe Dinkelmehl Type 630 verwendet)
1 gestr. TL Salz
1 gestr. EL getrocknete Hefe
1 gestr. TL Puderzucker
275 ml Milch, lauwarm (ggf. etwas mehr)
6 EL kaltes Wasser

Milch, Wasser, Zucker und Trockenhefe verrühren. An einem warmen Ort 10-15 Minuten gehen lassen bis sich Blasen bilden.

Mehl und Salz in einer Schüssel vermengen. In die Mitte eine Mulde machen, Vorteig hineingeben und mit einem Kochlöffel gut verrühren. Der Teig sollte die Konsistenz von Trinkjoghurt haben. Ggf. etwas zusätzliche Milch unterrühren.

An einem Warmen Ort weitere 45 Minuten gehen lassen - bitte den Teig jetzt nicht mehr rühren!

Nun bereiten wir die Crumpets zu. Dazu die Innenseiten von Eierringen (ich habe einfach meine vorhandenen Edelstahl-Dessertringe verwendet, Eierringe aus Silikon wären aber wesentlich praktischer) gründlich einfetten, ebenso eine große Pfanne. Die Ringe in der Pfanne platzieren und auf kleiner bis mittlerer Hitze erwärmen - bloß nicht zu viel Hitze, sonst verbrennen die Crumpets später. Nun vorsichtig 2-3 EL Teig in jeden Ring geben - die Ringe sollten ca. 1,5 cm hoch gefüllt sein. 4-5 Minuten braten/erhitzen. Wenn kleine, geplatzte Blasen auf der Oberfläche erscheinen, können die Crumpets vorsichtig aus der Form gelöst (vorsicht, heiß!) und gewendet werden. Wichtig ist, dass die Blasen geplatzt sind und somit kleine Löcher in der Oberfläche sind. Dann eine Minute auf der anderen Seite backen. Aus der Pfanne nehmen und im Backofen warm halten, bis der Teig aufgebraucht und alle Crumpets fertig sind.

Die fertigen Crumpets warm genießen. Man kann sie aber auch abkühlen lassen und auf Vorrat einfrieren. Dann später auftauen lassen und im Toaster erwärmen.




Ab morgen gibt es hier dann noch die Links zu den Beiträgen der anderen Mitreisenden...

Mittwoch, 14. Juni 2017

Burger-Mania bei der Rettungstruppe

Es ist wieder soweit - die nächste Rettungsrunde ist eingeläutet. Burger sind der Sommertrend, so dass man zur Zeit in jedem Frische- oder Tiefkühlregal Produkte rund um den Burger finden kann. Das reicht von Buns (Burger-Brötchen) über TK-Patties (das Hackfleisch) bis hin zum kompletten Burger.

Das muss allerdings nicht sein, denn Burger kann man ganz schnell und einfach selbst machen - ohne die vielen Zusatz- und Hilfmittelchen, die in den meisten Fertigprodukten enthalten sind.
 
Ganz lieben Dank an Sina & Susi, die auch dieses Mal wieder eine schöne Rettungsaktion ins Leben gerufen haben.


Griechischer Hirten-Burger
für 4 Stück

600 g Lammhack
1 EL frischer Thymian, gehackt
1-2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
Salz und Pfeffer
4 Scheiben Weißkäse in Salzlake (Fetakäse)
1 Fleischtomate, in Scheiben geschnitten
1/2 Salatgurke, in Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, in Scheiben geschnitten
ein paar Salatblätter
4 Burger-Buns (Rezept weiter unten)
Tzatziki (Rezept auch weiter unten)
 ggf. Oliven und/oder eingelegte Pepperoni

Für die Fleisch-Patties das Lammhack mit dem Thymian und Knoblauch vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles gut verkneten, dann vier Patties à 150 g formen. Ich verwende dafür eine Burger-Presse. 

Kleiner Tipp: wenn man diese mit Frischhaltefolie auslegt, dann lässt sich das Pattie besser aus der Form lösen. 

Um den Burger fertig zu stellen die Patties in der Pfanne / auf dem Grill braten. Das dauert in der Regel nicht alnge. In der Zwischenzeit die Buns aufschneiden und mit den Schnittflächen ebenfalls (in der Pfanne / auf dem Grill) kurz anrösten. Danach etwas Tzatziki auf das Unterteil geben und mit ein paar Salatblättern belegen. Darauf kommt nun eine Tomatenscheibe, dann das Fleisch-Pattie, dann Käse, Gurke und Zwiebel. Zuletzt nochmals ein Klecks Tzatziki und der Deckel des Buns. 

Wer möchte, kann den Burger nun noch mit einer Olive oder eingelegten Pepperoni garnieren.

Und schon ist der leckere Burger fertig - Ihr solltet allerdings genügend Servietten bereitlegen, denn der Burger ist nicht gerade einfach zu essen.





Schnelle Burger-Buns
für 6-8 Stück

1 Pk. Trockenhefe (7 g)
230 ml lauwarmes Wasser
30 g Zucker
80 ml Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)
1 Ei
1 TL Salz
450 g Dinkelmehl Type 630
Sesam und/oder Schwarzkümmel

Backofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Hefe mit Wasser, Zucker und Öl verrühren. 5 Minuten stehen lassen. Eigelb, Salz und Mehl zufügen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Teig in 6-8 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 10 Minuten ruhen lassen.

Eiweiß leicht aufschlagen und die Buns damit bestreichen. Mit Sesam und/oder Schwarzümmel bestreuen. Im heißen Ofen ca. 18-20 Minuten goldbraun backen.




Tzatziki

1/2 Salatgurke, geschält und grob gerieben
1 EL Salz
250 g Quark 
250 g griechischer Naturjoghurt
2-4 Zehen Knoblauch, gerieben (je nach Geschmack)
Olivenöl
Weißweinessig
Salz und Pfeffer

Salatgurke schälen, grob reiben, salzen und zugedeckt 1-2 Stunden ziehen lassen. Danach gut ausdrücken. Mit Quark und Naturjoghurt verrühren. Knoblauch zufügen. Mindestens 6 Stunden ziehen lassen, danach mit Olivenöl, Weißweinessig, Salz und Pfeffer abschmecken.



  Und hier geht es zu den Rezepten der MitretterInnen:

1x umrühren bitte aka Kochtopf  Der Albóndigas Burger
Anna Antonia  Sultans Burger
auchwas  Fisch Burger
Brittas Kochbuch  Lammburger
Cuisine Violette  Grundrezept Burger-Patties
Food for Angels and Devil  Alpenburger
From-Snuggs-Kitchen  Cole Slaw
genial-lecker  Hamburger nach Rike
Leberkassemmel und mehr  Chili-Cheese-Burger
lieberlecker  Asia Burger
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau Burger
magentratzerl  Frankenburger
münchnerküche  Rauchige BBQ Sauce
Pane-Bistecca  Lachs – Hamburger
Summsis Hobbyküche – Cheeseburger ohne TamTam




Sonntag, 28. Juni 2015

Gepulled

Gestern haben wir auf dem Markt wieder eine Truthahnoberkeule mitgenommen - diese Mal wollen wir sie nach Art eines Pulled Pork machen. Der Grill scheidet schon wieder aus, denn das Wetter ist zu Zeit sehr unbeständig und es regnet immer wieder. Dieses Mal haben wir den Senf bereits mit den trockenen Zutaten gemischt und die Keule damit eingerieben. Ebenfalls neu ist in diesem Fall der Bratschlauch, in dem das Fleisch garen darf.

Ich Döspaddel habe natürlich vergessen, mich rechtzeitig um die Buns für die Burger zu kümmern - also musste eine schnelle Variante ohne Hefe her. Dazu habe ich einfach die Feta-Brötchen etwas abgewandelt.


Pulled Turkey aus dem Ofen
für 4 Personen

1,3 kg Truthahnoberkeule mit Knochen
200 ml Roséwein
Bratschlauch

Zutaten für den Rub
2 TL Hickory-Rauchsalz
2 TL brauner Rohrzucker
1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer
1 TL Pimenton de la Vera, dulce
1/2 TL Pimenton de la Vera, picante
1/2 TL Piment d'Espelette
1 TL Knoblauch, gerieben
1 TL Ingwer, gerieben
2 TL Senf, mittelscharf
1-2 EL Rapskernöl


Den Knochen aus der Oberkeule schneiden. Alle Zutaten für den Rub miteinander verrühren und die Oberkeule damit von allen Seiten gut einreiben. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 12 Stunden einwirken lassen.

Das Fleisch aus der Frischhaltefolie nehmen und in den Bratschlauch legen. Wein angießen und den Bratschlauch verschließen. Schlauch an der Oberseite an einigen Stellen leicht einschneiden. In den Backofen geben und bei 120-125 °C (Umluft) 6 Stunden garen.

In der Zwischenzeit die Meerrettich-Knoblauch-Sauce machen - das Rezept dazu findet Ihr weiter unten.

Nach 6 Stunden das Fleisch aus dem Bratschlauch nehmen, in Alufolie wickeln und 1 Stunde in der Wärmekiste ruhen lassen. Die Wärmekiste in in meinem Fall einfach eine Kühlbox, in die ich zwei, mit kochendem Wasser gefüllte Sprudelflaschen lege (bitte Mehrweg-Flaschen verwenden, Einweg-Flaschen schmelzen, wenn sie mit kochendem Wasser gefüllt werden!). Brühe aufbewahren.

Während das Fleisch ruht, die Burger Buns herstellen.

Nach der Ruhezeit das Fleisch in eine Schüssel/Auflaufform o.ä. legen und mit zwei Gabeln auseinanderrupfen und mit etwas Weinbrühe vermengen.




Schnelle Burger Buns
für 8 Stück

1 Ei
250 g Joghurt
50 g Rapskernöl (oder Olivenöl)
50 g geriebener Emmentaler
100 g Dinkel-Vollkornmehl
200 Dinkelmehl Type 630
1 Päckchen Backpulver
1/2 TL Salz
Sesam zum Bestreuen

Backofen auf 185 °C (Umluft) vorheizen. Ei trennen, Eiweiß zusammen mit dem Joghurt und dem Käse in eine Schüssel geben. Mehl, Backpulver und Salz vermengen und ebenfalls in die Schüssel geben. Alles gut verrühren. Aus dem Teig mit feuchten Händen 8 Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Mit Eigelb bestreichen und Sesam bestreuen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.



Scharfe Meerrettich-Knoblauch-Sauce

1 Ei
1-2 TL Senf
2-3 Knoblauchzehen, gerieben
225 ml Rapskernöl
1 EL Zitronensaft
150 g Joghurt
1 EL Meerrettich, gerieben
Salz und Pfeffer

Alle Zutaten, bis auf Joghurt und Meerrettich, in ein hohes Gefäß (z.B. Mixbecher) geben. Den Stabmixer auf den Boden des Gefäßes setzen und einschalten. Wichtig ist es, dass der Stabmixer am Anfang des Mixvorgangs auf dem Boden bleibt. Nach ca. 30 - 60 Sekunden den Mixer ganz langsam nach oben ziehen, bis das ganze Öl und die restlichen Zutaten eine homogene Masse ergeben. Am Ende den Mixer noch ein paar Mal auf und ab bewegen, damit auch das verbliebene Öl an der Oberfläche eingearbeitet wird.

Die Hälfte der Ajoli mit dem Joghurt und dem Meerrettich verrühren. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren mindestens 3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.




Sonntag, 21. Juni 2015

Schnelle Brötchen

Ich habe Euch ja bereits vom Gesundheitstag bei uns in der Firma berichtet. Wie gesagt, hatte eine Kollegin die Feta-Brötchen aus dem Office-Snackkochbuch gebacken und ich fand sie sehr lecker.

Auch Gäste, die wir am Freitag zu Besuch hatten und die in dem Booklet geblättert hatten, haben sich sehr dafür interessiert. Und so habe ich heute morgen in einem Anfall von Back-Wahn (und weil wir wieder einmal kein Brot im Haus hatten) frische Brötchen gebacken. Herr P. wird sich freuen, wenn er zum Frühstück warme Brötchen bekommt, ohne dass er zum Bäcker zwei Ortschaften weiter fahren muss.

Das Rezept kann zusätzlich mit unterschiedlichen Zutaten ergänzt bzw. variiert werden, ich habe die verwendeten Zutaten unterstrichen.


Schnelle Feta-Brötchen
für 15 - 20 Stück

2 Eier
500 g Joghurt (1,5%)
100 g Pflanzenöl (Rapskern- oder Olivenöl)
600 g Mehl Type 550 - 1050 (Dinkelmehl Type 630
1 1/2 Pk. Backpulver
Salz
250 g Fetatkäse, gewürfelt
weißer Sesam und/oder Schwarzkümmel zum Bestreuen
nach Geschmack: Knoblauch, Kräuter der Provence, Kümmel, 
Muskat, Pfeffer, Oliven und getrocknete Tomaten


Backofen auf 185 °C (Umluft) vorheizen. Eier trennen. Joghurt, Öl und Eiweiß verrühren. Mehl, Backpulver, Salz und Kräuter mischen. Flüssige und trockene Zutaten miteinander verrühren - der Teig sollte nicht zu fest sein. Nun Feta und getrocknete Tomaten unterkneten. Aus dem Teig 15-20 Kugeln formen, auf zwei, mit Backpapier belegte Bleche legen, mit Eigelb bestreichen. Mit Sesam und/oder Schwarzkümmel bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 185 °C (Umluft) 20-25 Minuten backen, bis die Brötchen eine schöne Bräunung haben.



Mittwoch, 31. Dezember 2014

Von Glücksbringern ...

An Silvester soll man Linsen essen - die Linsen stehen für Geldstücke und sollen angeblich dafür sorgen, dass man im neuen Jahr stets eine volle Geldbörse hat. Und deswegen gibt es heute zum Mittag eben Linsen.

Wilde Silvester-Linsen
für 2 Personen

2 Karotten, fein gewürfelt
100 g Speck vom Wildschwein, gewürfelt oder in Streifen
150 g grüne Le Puy-Linsen
1-2 geräucherte Merguez-Würstchen, falls erhältlich vom Wild, in Scheiben oder gewürfelt
450 ml Kochbrühe vom Kassler
1 Stange Lauch, fein geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
200-300 g gekochtes Kassler/Schäufele, falls erhältlich vom Wildschwein, gewürfelt
2 EL Öl zum Anbraten
Essig 
Salz und Pfeffer

Öl in einem Topf erhitzen, Karotten und Speck darin 2 Minuten braten. Le Puy-Linsen kalt abbrausen und zusammen mit den Merguez-Würstchen in den Topf geben. Kurz andünsten, dann die Brühe angießen. Lauch und Knoblauch dazu geben und alles bei mittlerer Hitze ca. 20-30 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Kassler/Schäufele unterrühren und in den Linsen erwärmen. Mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. 



Da ich sowieso ein Brot gebacken habe, habe ich einfach ein bisschen Teig abgezwackt und diese kleinen Glücksschweinchen dazu gebacken. Dazu den Teig ca. 1/2 cm dick auswellen, mit einem Glas pro Schweinchen einen Kreis ausstechen. Mit einen kleineren Glas zwei weitere Kreise ausstechen, einen als Nase aufsetzen, den anderen halbieren und die Ohren daraus formen. Mit einem Schaschlick-Spieß Nasenlöcher und Augen in den Teig stechen. Meine Schweinchen haben bei 200 °C (Umluft) ca. 20 Minuten gebacken.



Mit diesen Bildern und dem Linsenrezept verabschiede ich mich für dieses Jahr, wünsche Euch allen einen guten Rutsch und viel Glück im Neuen Jahr, in dem wir uns hoffentlich mit vielen neuen Rezepten wiedersehen!



Sonntag, 19. Januar 2014

Seelen-Futter

Über facebook bin ich zu einen Seelen-Rezept mit Dinkelmehl gekommen und musste es natürlich gleich heute ausprobieren, denn Seelen waren ein beliebtes Gebäck meiner Kindheit. Für alle, die Seelen nicht kennen, gibt es hier einen Artikel dazu von Wikipedia.


Dinkel-Seelen
für ca. 8 Stück

500 g Dinkelmehl (Type 630)
50 g lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Frischhefe (also 21 g)
300 ml Wasser
2 TL Salz
Kümmel und grobes Salz zum Bestreuen

Mehl in den Mixtopf des Themomix geben und eine Mulde formen. Messbecher zur Hälfte mit lauwarmem Wasser (50 ml) füllen, die Hefe hineinbröseln, verrühren und in die Mulde gießen. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Dann Salz und kaltes Wasser zufügen. 2 Minuten auf Teigstufe kneten. Den recht weichen Teig in eine Schüssel füllen und abgedeckt 12-24 Stunden im Kühlschrank gehen lassen. In dieser Zeit 1-2 mal durchkneten. Übrigens: eine große Schüssel wählen, der Teig geht ziemlich auf! Meine war zu klein und ich durfte anschließend den Kühlschrank putzen...

Backofen auf 250 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, dabei ein feuerfestes Schüsselchen mit Wasser auf den Boden stellen. Je 1/8 des Teiges abnehmen und durch die Hände in länglicher Form auf ein mit Backpapier belegtes Blech rinnen lassen. Das mit dem durch die Hände rinnen lassen habe ich erst auch nicht richtig verstanden, aber wenn Ihr den Teig in der Hand habt, wisst Ihr, wie das funktioniert... Die Teiglinge sollten 3-4 cm breit und ca. 20 cm lang sein (meine haben es nur auf 15 cm geschafft).

Die Seelen können nun mit Milch bestrichen werden (optional). Mit grobem (Meer-)Salz und Kümmel bestreuen. 15 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dann im Backofen 15-20 Minuten goldbraun backen.


Die Seelen sind außen wunderbar knusprig und innen richtig fluffig. Daher am Besten ganz frisch genießen - sie lassen sich wegen dem Salz nicht gut lagern und matschen dann durch.

Danke nochmals an Wolfgang, der mir dieses tolle Rezept zur Verfügung gestellt hat. An der Optik muss ich allerdings noch etwas arbeiten.

Sonntag, 12. Januar 2014

Schnelle Sonntagsbötchen

Heute morgen habe ich mir erlaubt, etwas länger im Bett zu bleiben. Aber dann hatte ich Lust auf ein Sonntagsfrühstück und so habe ich schnell ein paar Brötchen gebacken. Im Prinzip ist es eine Variation der Dinkel-Kräuter-Brötchen.


Dinkel-Körner-Brötchen
für 8-12 Stück

75 g Körner-Mix (Kürbiskern-, Sonnenblumen- und Pinienkerne)
200 g Dinkelvollkornmehl
200 Dinkelmehl (Type 630)
50 g kernige Haferflocken
1 Pk. Backpulver
2 gestrichene TL Salz
200 g Quark (40 %)
200 g Buttermilch

Mehl zum Bestäuben

Backofen auf 190 °C (Ober- und Unterhitze) bzw. 170 °C (Umluft) vorheizen.

Den Körner-Mix in den Thermomix geben und 10 Sekunden auf Stufe 5 schreddern. Dann die restlichen Zutaten zufügen und 2 Minuten auf Teigstufe zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz nachkneten, zu einer Rolle formen und in 8-12 Stücke teilen. Mit bemehlten Händen Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Zuerst mit Wasser bestreichen, dann die Oberfläche leicht bemehlen. Das Einschneiden der Teiglinge mit einem scharfen Messer habe ich vergessen.

Brötchen auf der mittleren Schiene ca. 30-35 Minuten goldbraun backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Fazit: die Brötchen sind wieder gelungen, waren schnell fertig und dank des Körnermixes jetzt auch für süße und herzhafte Aufstiche geeignet.

Dienstag, 7. Januar 2014

Im Backwahn?

Irgendwie bin ich zur Zeit im Backwahn - zumindest sagt das der Göttergatte. Aber ihm soll es recht sein, so bekommt er doch ständig frische Brötchen und Brot serviert. Herr P. ist übrigens der Meinung, dass er keinen Weizen mehr verträgt - ob das nun stimmt oder nicht ist nebensächlich, denn ein weiterer, positiver Aspekt ist, dass ich bei meinem Backwahn selbst bestimmen kann, was genau an Mehl drin ist. Und wenn es den Gatten glücklich macht, dann verzichte ich eben auf Weizen.

Dann hat mich meine Schwägerin vor Kurzem gefragt, ob es auch Brötchen ohne Hefe gebe, denn eine Freundin von ihr würde keine Hefe vertragen. Und wie es der Zufall will, bin ich bei der Suche nach Brötchenrezepten bei der kleinen Backstube auf ein Brötchenrezept mit Backpulver statt Hefe gestoßen. Also habe ich das gleich einmal ausprobiert.


Dinkel-Kräuter-Brötchen
für 12 Stück

200 g Dinkelvollkornmehl
200 Dinkelmehl (Type 630)
50 g Haferflocken
1 Pk. Backpulver
2 gestrichene TL Salz
200 g Quark (40 %)
200 g Buttermilch
50 g gemischte Kräuter (alternativ TK-Kräuter)

2-3 EL Milch zum Bestreichen
Mehl zum Bestäuben

Backofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) bzw. 165 °C (Umluft) vorheizen.

Alle Zutaten in den Thermomix geben und 2 Minuten auf Teigstufe zu einem glatten Teig verkneten. Dann den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz nachkneten, zu einer Rolle formen und in 12 Stücke teilen. Mit bemehlten Händen Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Zuerst mit Milch bestreichen, dann die Oberfläche leicht bemehlen. Jeden Teigling mit einem scharfen Messer ca. 1 cm tief einschneiden.

Brötchen auf der mittleren Schiene ca. 30-35 Minuten goldbraun backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Fazit: sehr schnelle Brötchen (das Abwiegen und Kneten hat gerade einmal 5 Minuten in Anspruch genommen, danach konnten die Brötchen auch schon in den Backofen), die auch für Menschen mit einer Hefeunverträglichkeit geeignet sind. Nur für süße Aufstriche sind die Brötchen wegen der enthaltenen Kräuter nicht so gut geeignet. Aber die könnte man ja auch weglassen...


Sonntag, 5. Januar 2014

Sonntagsbrötchen

Das olle Himmelsglitzerdings hat mir bei den Neujahrsbrötchen so einen netten Kommentar hinterlassen und mich auf ihre Morgenmuffelbrötchen hingewiesen. Da musste ich doch gleich nachschauen, was es damit auf sich hat. Natürlich hat es mich gereizt, diese einmal nachzubacken. Gesagt, getan.

Meine Schwägerin besitzt seit neustem ebenfalls einen Thermomix, deswegen habe ich das Rezept TM-tauglich umgeschrieben und nur Dinkelmehl verwendet. Guckst Du also...


Morgenmuffel-Brötchen
für 8-10 Stück

1/2 Würfel Frischhefe 
380 ml lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
1 TL Salz
50 g kernige Haferflocken
250 g Dinkelvollkornmehl
250 g Dinkelmehl (Type 630)

Hefe, Zucker und warmes Wasser in den Mixtopf geben und kurz auf Stufe 4 verrühren. Dann Salz, Haferflocken und Mehl hinzufügen. 2 Minuten auf Teigstufe kneten. Teig in eine Schüssel mit Deckel geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen (eigentlich soll der Deckel nur lose aufliegen, aber ich habe die "Peng"-Schüssel von Tupper verwendet).

Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Er sollte Blasen geworfen haben und sein Volumen deutlich vergrößert haben. Mit einem Eßlöffel 8-10 Teiglinge abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

In den kalten Backofen schieben und bei 220 °C (Ober- und Unterhitze) in ca. 30 Minuten goldbraun backen - meine hätten sogar noch etwas länger drin bleiben können.


Fazit: Die Brötchen sind super schnell gemacht, man muss nur am Vorabend den Teig vorbereiten. Die Kruste ist knusprig und die Krume fluffig. Das ist definitiv ein Rezept, das ich mir merken werde. Ich glaube, jetzt sind die Tage der gekauften (Aufback-)Brötchen endgültig vorbei.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Neujahrsbrötchen

Auf der Suche nach einem Dinkelbrötchen-Rezept bin ich bei der süssen Hex gelandet. Allerdings benötigen diese eine gewisse Vorbereitungszeit, so dass ich bereits am Sonntagabend mit den Vorbereitungen dafür begonnen habe. Aber das Ergebnis hat mich überzeugt...


Dinkelbrötchen
für 8 Doppelbrötchen

Vorteig
260 g Dinkelmehl (Type 630)
180 g Wasser
6 g Frischhefe
6 g Salt

Hauptteig
500 g Dinkelmehl (Type 630)
110 g Dinkelvollkornmehl
180 g Wasser
200 g Milch - das nächste mal probiere ich es mit Buttermilch
20 g weiche Butter
12 g Frischhefe
12 g Salz
12 g Zucker

Die Zutaten für den Vorteig in eine Schüssel geben und verrühren. Dann eine Stunde gehen lassen. Anschließend für 2 Tage in den Kühlschrank stellen (unterer Bereich). Das Volumen sollte sich in dieser Zeit verdoppeln und der Teig sollte Blasen werfen.

Dann alle Zutaten zusammen mit dem Vorteig in den Thermomix geben und 10 Minuten auf Teigstufe kneten, bis ein fester und feuchter Teig entstanden ist, der sich gut aus dem Topf löst.

Den Teig in eine Schüssel mit Deckel geben und 1 Stunde gehen lassen. Anschließend auf einer schwach bemehlten Arbeitsfläche falten, dann kurz von Hand durchkneten. In 16 gleich große Stücke teilen. Teiglinge in eine runde Form bringen und zugedeckt 45 Minuten gehen lassen.

Dann immer 2 Teiglinge so auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, dass sie sich berühren. Dann der Länge nach mit einem scharfen Messer einem 1 - 1 1/2 cm tiefen Schnitt über jedes Paar setzten (meine Schnitte waren nicht tief genug, deswegen sehen die Brötchen nicht ganz so schön aus).

Im vorgeheizten Backofen bei 230 °C (Ober- und Unterhitze) für 20-25 Minuten backen. Dabei eine feuerfeste Form mit Wasser auf den Boden stellen. Nach 10 Minuten die Ofentüre öffnen, um den Dampf abzulassen und die Temperatur auf 210 °C reduzieren. Die Kruste wir besonders knackig, wenn man die Ofentür während der letzten 5 Minuten einen Spalt breit öffnet.