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Freitag, 6. November 2020

Im Herbst ist Eintopf-Zeit

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Das schmuddelige Herbstwetter hat auch bei uns Einzug gehalten. Abends machen wir es uns deswegen gerne vor dem Kaminofen gemütlich und genießen einen wärmenden Eintopf. Damit dieser nicht ganz so blass daherkommt habe ich neben Kartoffeln auch Süßkartoffeln und Karotten verwendet.Ihr wisst ja, Orange ist das neue Schwarz  ;-)

Davon abgesehen ist der Eintopf recht schnell gemacht, preiswert, gesund und auch noch vegan. Also voll im Trend. 



Kartoffeleintopf mit weißen Bohnen
für 4 Portionen

1 (rote) Zwiebel, gewürfelt
1-2 EL Öl
2 Kartoffeln
2 Süßkartoffeln
3 Karotten
2 Stangen Sellerie, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gewürfelt
2 EL Suppengrundstock (alternativ gekörnte Gemüsebrühe)
1/2 - 1 TL Bohnenkraut
1 Lorbeerblatt
1 Dose weiße Bohnen, abgewaschen und abgetropft
1/2 TL Piment d'Espelette (alternativ Cayennepfeffer)
Salz und Pfeffer
Selleriegrün oder Petersilie, gehackt

Öl in einen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. In der Zwischenzeit die Kartoffeln, Süßkartoffeln und Karotten schälen. Alles in ca. 1/2 cm große Würfel schneiden. Alles zusammen mit dem Sellerie und dem Knoblauch zu den Zwiebeln geben. 700 ml Wasser angießen, mit dem Suppengrundstock und Bohnenkraut würzen. Lorbeerblatt zufügen und zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Lorbeerblatt herausfischen, die Hälfte des Gemüses abnehmen und fein pürieren. Zusammen mit den Bohnen wieder in den Topf geben. Mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette abschmecken.

Vor dem Servieren mit dem Selleriegrün/der Petersilie bestreuen.
 


Zorra von Kochtopf.me und Britta von Backmädchen 1967 haben zum Blog-Event Herbstgenuss aufgerufen - da passt das Rezept doch wie die Faust auf's Auge, oder?

Blog-Event CLXIX - Herbstgenuss (Einsendeschluss 15. November 2020)

Freitag, 28. Oktober 2016

Fruchtige Fitmacher

Ich gebe es zu, mit dem süßen Teil des Gesundheitstags habe ich es mir einfach gemacht, denn das Rezept ist nur "nachgekocht". Fündig wurde ich im Edeka-Prospekt, das jede Woche im Briefkasten landet. Meistens wird es nur kurz durchgeblättert und wandert dann im Papiermüll. Dieses Mal jedoch haben mich die abgedruckten Rezepte interessiert: die Mango-Dattel-Brownies habe ich noch nicht ausprobiert, aber die Chia-Schoko-Kugeln haben es hierher geschafft.

 

Fruchtige Chia-Schoko-Kugeln
(leider habe ich nicht nachgezählt, wie viele Kugeln es letztendlich waren)

6 Softdatteln, fein gewürfelt
150 g Chia-Samen
100 ml Granatapfelsirup
100 ml Orangensaft, frisch gepresst (ich habe Multivitaminsaft genommen)
1 TL Orangenabrieb
100 g kernige Haferflocken (im Rezept stand etwas Getreideflocken-Mischung)
2 geh. EL Kokosraspel
40 g Zartbitterschokolade mit Orangen, fein gerieben

Chia-Samen mit Sirup, Saft, Orangenschale und Datteln verrühren und mindestens 1 Stunde (oder über Nacht) quellen lassen. Dann die Masse zusammen mit den restlichen Zutaten pürieren (hat bei mir der Thermomix übernommen). Ich habe alles nochmals ca. eine Stunde quellen lassen, bevor ich daraus etwa walnussgroße Kugeln daraus geformt habe.

Laut Rezept sollen die Kugeln im Kühlschrank etwa 2 Wochen haltbar sein (glaube ich nicht, die sind viel schneller weg...)



Noch ein paar Infos zu Chia-Samen 
(Quelle: chia-samen.info)

Chia Samen verfügen über einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen, Fettsäuren und Antioxidantien. Sie versorgen den Organismus mit ungesättigten Fettsäuren, insbesondere den wichtigen Omega 3-Fettsäuren. Das ist hervorragend insbesondere für Veganer, die kaum vegane Omega 3-Fettsäuren bekommen. Kurz in Wasser eingeweichte Chia Samen entwickeln eine der Gelatine ähnliche Schleimschicht. Für den Erhalt der Knorpelmasse zwischen den Wirbelkörpern ist diese geleeartige Substanz perfekt. Die Knochenenden in den Gelenken sind mit einer Knorpelschicht überzogen, die die schleimigen Eigenschaften und den hohen Mineralstoffanteil dankbar nutzen können.

Die in den Chia Samen befindlichen pflanzlichen Proteine helfen beim Aufbau der Muskelmasse und sich somit perfekt für Menschen, die gerne Sport treiben. Das kräftigt nicht nur die sichtbaren Muskeln, sondern auch die Herzmuskulatur. Chia Samen entstammen einer Pflanze aus der Gattung der Salbei-Gewächse. Sie haben eine positive basische Wirkung auf den Magen und den Verdauungstrakt. Das entlastet den Organismus und ist gut anzuwenden bei übersäuertem Magen und Sodbrennen. Glutenfreie, basisch wirkende Proteine geben viel Energie.

Chia Samen weisen einen hohen Gehalt an Antioxidantien auf. Ein Feind im Organismus sind die Freien Radikalen. Sie greifen die Zellen unseres Körpers an. Die Antioxidantien schützen die Zelle, und helfen, sich gegen die Freien Radikalen zu wehren.
Dadurch, dass man die Chia Samen gequollen essen kann, hat der Organismus eine gesunde, frische und wachsende Energie. Gequollene Chia Samen versorgen den Organismus mit einer vollen Portion Lebenskraft. Chia Samen haben einen hohen Anteil an Mineralstoffen. Diese sind für den Organismus sehr wichtig. Insbesondere die Knochen, Knorpel, das Bindegewebe und die Zähne haben einen enormen Bedarf an Mineralstoffen. Calcium und Eisen sind es vor allem, die man durch Chia Samen bekommt. Das ist dienlich für die Knochen, die Haut und das Blut. Chia bedeutet in unserer Sprache Stärke. Stärke ist auch wiederum dienlich für das Bindegewebe. Insbesondere wer unter Zahnlockerungen leidet, sollte täglich Chia Samen verzehren.

Chia Samen sind vitaminreich. Um das Immunsystem aufzubauen, braucht der Mensch Vitamine. Vitamin A ist gut für die Augen. Niacin benötigen wir für die Nerven, aber auch für die Leber. Die Vitamine aus den Chia Samen sind an den Prozessen der Neurotransmitter beteiligt. Neurotransmitter geben die Information eines Nerven an den nächsten Nerven weiter. Für einen klaren Geist und klare Informationen kann das wichtig sein. Chia Samen sind also nicht nur für den Körper, sondern auch für die mentale Gesundheit förderlich.

Chia Samen enthalten ca. 38 % Chia-Öl, darunter Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Diese wirken positiv auf den menschlichen Körper, insbesondere die Muskeln. Auch zur Vorbeugung und Heilung entzündlicher Prozesse im Körper sind Omega 3 Fettsäuren wichtig. Viele ältere Menschen leiden unter rheumatoider Arthrose. Chia Samen in Verbindung mit einem geregelten Lebenswandel und viel Wasser könnte die Erkrankung positiv beeinflussen. Veganer die Omega 3 und 6 nicht aus Fisch bekommen, könnten durch Chia Samen ihren Bedarf nach Omega Fetten aufbauen.

Chia Samen werden als Superfood eingestuft. Das ist nicht nur ein Verkaufsargument, sondern resultiert aus dem überdurchschnittlich hohen Anteil an Nährstoffen und die damit verbundenen Vorteile für unsere Gesundheit. Auch die quellende Eigenschaft in den Chia Samen ist positiv einzuschätzen. Das gilt zum einen für Menschen, die gerne abnehmen möchten, sie werden schneller satt und essen dadurch weniger. Daneben sind die Quellstoffe aber dem Geschehen im Darm überaus dienlich. Der Darm kann durch eine Kur mit Chia Samen gereinigt werden. Schlackenstoffe werden dadurch leichter aus dem Darm ausgeschieden. Fazit: Chia Samen sind überaus gesund. Sie sind leicht in den Speiseplan zu integrieren.

Gesundheitstag

Lange Zeit war es still auf unserem Blog. Nun ist aber wieder Gesundheitstag in der Firma und da die Cheforganisatorin nicht dabei sein kann, habe ich mich bereit erklärt, ein paar Kleinigkeiten zum Essen vorzubereiten. Und so habe ich wieder einen Grund, etwas zu bloggen, denn die Gerichte kamen gut an und ich wurde mehrfach nach den Rezepten gefragt.

Noch eine Anmerkung bezüglich der Reis-Mischung, die ich verwendet habe: ich experimentiere ja gerne und habe vor kurzem in einem französischen Supermarkt diese Mischung (weißer Langkornreis, roter Vollkornreis und Wildreis) entdeckt, die ich so in Deutschland noch nie gesehen habe. Alternativ kann man entweder nur weißen Langkornreis oder eine Mischung mit Wildreis verwenden.


Quinoa-Reis-Salat mit roten Bohnen und Frühlingszwiebeln
reicht für mindestens 4 Portionen

150 g Quinoa
150 g 3-Reis-Mischung 
1 Dose rote Kidney-Bohnen
1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1-2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
12 EL heller Essig (ich: Mischung aus weißem Balsamico und Zitronenessig)
8 EL Pflanzenöl (ich habe Rapskernöl verwendet)
4 EL Sweet-Chili-Sauce (gibt es im Supermarkt oder Asia-Markt)
Suppengrundstock (optional)
Salz und Pfeffer
ggf. etwas Schwarzkümmel zum Garnieren

In einem großen Topf reichlich Salzwasser erhitzen. Quinoa unter fließendem Wasser gründlich spülen. Zusammen mit dem Reis in das kochende Wasser geben und ca. 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Dann in ein Sieb schütten und mit reichlich kaltem Wasser abbrausen. Gut abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Bohnen, Frühlingszwiebeln und Knoblauch zufügen. Dressing aus Essig, Öl und Suppengrundstock (wer den nicht hat, einfach weglassen und etwas mehr Salz verwenden) herstellen und alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren mindestens eine Stunde ziehen lassen, ggf. nochmals nachwürzen.




Noch ein paar Infos zu Quinoa 
(Quelle: quinoa.info)

Quinoa ist der überaus gesunde Samen der gleichnamigen Pflanze (lat. Chenopodium quinoa), die aus Südamerika stammt und dort seit ca. 6.000 Jahren gängige Getreidearten erfolgreich ersetzt. Unabhängige Studien beweisen, dass Quinoa ein besonders wertvolles Lebensmittel ist, da es essentielle (vom menschlichen Organismus nicht selbst herstellbare) Aminosäuren und Vitamine in hohen Konzentrationen sowie ein großes Spektrum an Mineralstoffen enthält. Nicht ohne Grund wurde Quinoa zur „Pflanze des Jahres 2013“ gekürt.

In unserer modernen Welt finden zunehmend alte, bereits (fast) vergessene Lebensmittel eine Rückkehr in die tägliche Ernährung. Dazu gehören auch altbekannte Getreidesorten, insbesondere Quinoa. Und das nicht ohne Grund! Erst langsam kristallisiert sich wieder heraus, welch bedeutende Vorteile diese „Urgetreidesorten“ gegenüber den modernen, überzüchteten Nahrungspflanzen haben. Quinoa beweist dies eindrucksvoll. Hier einige der wichtigsten Vorzüge, die Quinoa gegenüber herkömmlichen Getreidesorten und den Produkten, die wir daraus machen, aufweist:

Obwohl z. B. Reis seit Generationen das Grundnahrungsmittel in unzähligen Ländern der Welt darstellt, läuft ihm Quinoa in Sachen Nährstoffgehalt komplett den Rang ab. So besitzt das Urgetreide beispielsweise den doppelten Gehalt an Eiweiß (Protein) und enthält außerdem viele weitere wertvolle Nährstoffe in bedeutenden Mengen. Beispiele dafür sind Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe, Antioxidantien und vieles mehr.

Die sogenannte Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) ist eine in unserer Zeit immer weiter um sich greifende Erkrankung. Dabei handelt es sich um eine chronische Entzündung der Darmschleimhaut des Dünndarms, die durch die Aufnahme von Gluten – z. B. in Form von Backwaren – ausgelöst wird. Das Fatale daran: Die Unverträglichkeit ist in ihrer Ursächlichkeit nicht behandelbar, sie bleibt also ein Leben lang bestehen. Und die Folgen können das Leben des Betroffenen sehr negativ beeinflussen, etwa durch Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit, aber auch in Form von Depressionen und Diabetes-Erkrankungen. Die einzige Möglichkeit, eine solche Unverträglichkeit zu behandeln, ist die glutenfreie, gesunde Ernährung. Dazu kann Quinoa einen wichtigen Anteil beitragen, denn das Urgetreide ist komplett glutenfrei.

Ein großes Problem in der Ernährung ist heutzutage das Ungleichgewicht von Säuren und Basen. Das bedeutet konkret: Unsere Ernährung ist viel zu sauer, somit zu wenig basisch. Dabei bedeutet „sauer“ nicht zwangsläufig, dass wir (auf den ersten Blick) saure Nahrungsmittel zu uns nehmen. Als sauer gelten z. B. die meisten Fleischsorten, viele Fette, Kaffee und sogar Zucker. Es handelt sich hierbei also um Lebensmittel, die unseren Körper übersäuern, wenn sie regelmäßig zugeführt werden. Die Auswirkungen sind drastisch: Durch die Übersäuerung des Körpers kann es zu Nieren- und Harnwegserkrankungen, Diabetes, Herz-Kreislaufstörungen und sogar Krebs kommen. Auch eine dauerhaft verminderte Leistungsfähigkeit kann durch die Übersäuerung hervorgerufen werden. Kurzum: Die gesamte Gesundheit leidet.
Die gute Nachricht: Quinoa ist komplett basisch und trägt somit zur ausgewogenen und gesunden Ernährung bei. Durch diese basische Wirkung gleicht es andere, sauer wirkende Nahrungsmittel aus und sorgt dafür, dass der Körper ein optimales Säuren-Basen-Gleichgewicht aufweist.

Kurzzeitige Crashdiäten sind in fast allen Fällen zum Scheitern verurteilt. Oft verliert der Körper dabei nur Wasser oder schaltet schon nach kurzer Zeit auf eine Art „Notprogramm“, bei dem er den Verbrauch von Energie stark einschränkt, um die niedrigere Nahrungszufuhr auszugleichen. Isst der Betroffene dann wieder normal, sind die Pfunde umso schneller wieder drauf – und höchstwahrscheinlich noch ein paar neue dazu.
Die beste Lösung zum Abnehmen stellt eine gesunde und ausgewogene Ernährung dar, und das dauerhaft. Dazu trägt auch Quinoa Samen einen guten Teil bei. Durch die ausgewogene Mischung aus vielen lebenswichtigen Nährstoffen ergibt sich eine optimale Versorgung des gesamten Organismus. Der Mensch wird leistungsfähiger und der Körper baut seine Fettreserven ganz natürlich und nachhaltig ab, weil er merkt, dass er regelmäßig hochwertige Nahrung zugeführt bekommt.

Hohe Cholesterinwerte erhöhen das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen immens. Herzinfarkte, Schlaganfälle und viele andere, teilweise lebensgefährliche Erkrankungen können die Folgen sein. Quinoa enthält eine große Menge Magnesium und diverse basische Ballaststoffe, die sowohl das Blutfett als auch den Blutdruck nachhaltig senken. Dadurch wird auch die Verdauung angeregt und die Produktion von Gallensäure reguliert.

Nicht nur das Blutfett, sondern auch der Blutzucker hat einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit des gesamten Organismus. Dabei spielt die Konzentration des Blutzuckers eine wichtige Rolle insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Diabetes-Erkrankung.
Diabetes gehört inzwischen zu den verbreitetsten Volkskrankheiten in den modernen westlichen Ländern. Zum Problem wird bei Diabetikern stets der starke und unkontrollierte Anstieg des Blutzuckerspiegels nach einer Mahlzeit. Quinoa beugt diesem Anstieg durch seinen sehr niedrigen glykämischen Index vor. Und nicht nur das: Quinoa besitzt besonders komplexe Kohlenhydrate, die vom menschlichen Körper nur sehr langsam verdaut werden und daher den gefürchteten Heißhungerattacken vorbeugen. Und genau diese sind es, die für den plötzlichen Anstieg des Blutzuckerspiegels verantwortlich sind.

Darmpilze entstehen durch ungesunde Ernährung und eine allgemein ungesunde Lebensweise. Sie können Auslöser für schwerwiegende Erkrankungen sein und sind nur schwer zu behandeln. Daher sollten wir dafür sorgen, dass es gar nicht erst so weit kommt – z. B. durch den Einsatz vom glutenfreien Quinoa in unserer Nahrung. Quinoa besitzt einen großen Anteil von verdauungsfördernden Ballaststoffen, die einen wohltuenden Einfluss auf die gesamte Darmtätigkeit ausüben und basisch sind. Hinzu kommt, dass Quinoa eine stark aufquellende Wirkung besitzt. Dadurch vergrößert sich das Stuhlvolumen, der Stuhl übt Druck auf die Darminnenwand aus, wodurch die Tätigkeit der Darmmuskeln angeregt wird.

Reis und Nudeln hat man bisher ein Leben lang gegessen, Quinoa ist ein neuer, frischer Geschmack, der sich leicht einbauen und mit allem kombinieren lässt.

Was viele nicht wissen: Auch Kopfschmerzen bzw. Migräne sind oftmals auf eine Übersäuerung des Körpers zurückzuführen. Hier setzt (der basische) Quinoa an und bringt das Gleichgewicht aus Säuren und Basen im Körper wieder zurück, so dass dem Schmerz die Grundlage entzogen wird. Zudem versorgt Quinoa den gesamten Organismus mit einer Vielzahl wichtiger Vitamine und Mineralien, deren Mangel ebenfalls eine Ursache für Kopfschmerzen und Migräne sein kann. Insbesondere das Mineral Magnesium ist hier zu nennen, welches zur Entspannung der Blutgefäße beiträgt und somit den Schmerz lindern kann. Sowohl die Intensität als auch die Häufigkeit von Migräneanfällen können durch die verstärkte Einnahme von Magnesium in Form von Quinoa zurückgehen.

Sie nehmen Vitamine und Mineralien in Tablettenform zu sich? Dann könnte es sein, dass durch die Aufbereitung und Verarbeitung die sogenannte Bioverfügbarkeit dieser Inhaltsstoffe beträchtlich leidet und somit die Wirkung verpufft. Man bezeichnet damit die Fähigkeit des Körpers, die gelieferten Stoffe in der vorliegenden Form aufzunehmen und zu verwerten. Quinoa Samen dagegen bietet eine sehr gute Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe, da es zusätzlich Saponine (Bitterstoffe) enthält, die dem Organismus die Aufnahme der Nährstoffe erleichtern.



Donnerstag, 23. Juli 2015

One Pot Pasta

One Pot Pasta ist zur Zeit in aller Munde - ob auf Facebook, Food-Blogs oder in Kochzeitschriften. Angeblich der neue Trend aus den USA. Das möchte ich aber stark bezweifeln, denn schon vor über 20 Jahren, als AMC deren Schnellkochtopf (eigentlich war es ja nur ein zusätzlicher Deckel, mit dem man die normalen Töpfe eben zu Schnellkochtöpfen machen konnte) herausgebracht hat, gab es Rezepte für die oben genannte Pasta, die bereits mit allen Zutaten in einem Topf gekocht wurde.

Ich stand jedenfalls gestern Abend vor der Herausforderung, etwas Essbares auf den Tisch zu bringen. Mein Problem dabei: ich hatte nicht eingekauft. Aber für was gibt es Vorräte und Gemüse aus dem eigenen Garten. Also kurz geschaut, was denn gerade reif ist (Karotten, Tomaten, Zucchini und Auberginen) plus ein paar Nudeln, schon stand fest, was es geben sollte...


Mediterrane One Pot Pasta mit Gemüse
für 4-5 Personen

1 Bund Karotten, in Scheiben
1 Aubergine, gewürfelt
2 mittelgroße, gelbe Zucchini, gewürfelt
3-4 Fleischtomaten, gewürfelt 
2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1-2 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt
500 g reisförmige Nudeln (aus Weizengrieß, gibt es u.a. im türkischen Supermarkt)
2-3 EL Tomatenmark
2 EL Suppengrundstock
1 EL Pimenton de la Vera, picante (scharfes, geräuchertes Paprikapulver)
Zucker
Salz und Pfeffer
frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Basilikum)

Alle Zutaten, bis auf Basilikum, Zucker, Salz und Pfeffer in einen großen Topf oder Pfanne geben. 1,3 Liter Wasser zufügen und alles zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und ca. 10-15 Minuten köcheln lassen. Dabei ab und zu umrühren damit die Nudeln nicht am Boden festkleben, ggf. noch etwas Wasser nachgießen - die Wassermenge hängt stark von den verwendeten Nudeln und dem Gemüse ab. Wenn die Nudeln gar sind, dann sollte das Wasser vollständig aufgesogen sein. Vor dem Servieren alles noch mit etwas Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt das Basilikum unterrühren.



tierfreitag

Samstag, 24. Januar 2015

Salat-Bar

Das Buffet für das Winter-BBQ muss groß genug ausfallen, dass alle Gäste satt werden. Deswegen haben wir für dieses Event die Aufgaben verteilt und ich bin für die Salate und die kalten Saucen zuständig. Bei den Salaten sind bin ich vegetarisch und teilweise sogar vegan geblieben, damit möglichst alle Gäste von den meisten Gerichten kosten können.


Bohnen-Reis-Salat (vegan)
für eine große Schüssel

500 g gemischter Wildreis
500 g Stangenbohnen, in Rauten geschnitten
2 Dosen rote Kidney-Bohnen
3 Karotten, gestiftelt
1 Salatgurke, gewürfelt
1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
200 ml geröstetes Walnußöl (eigentlich Sesamöl, war aber alle)
100 ml Essig (bei mir: weißer Balsamico)
1 EL Ingwer, gerieben
1 TL Knoblauch, gerieben
3 EL Sweet-Chili-Sauce
Zucker
Paprikapulver, edelsüß
Salz und Pfeffer
2 EL weiße und/oder schwarze Sesamsaat zur Deko

Wildreis-Mischung in reichlich Salzwasser ca. 20 Minuten köcheln lassen. Die Stangenbohnen nach ca. 5 Minuten zufügen und mitgaren. Dann in ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Zusammen mit den Kidney-Bohnen, Karotten, Gurke und der Hälfte der Frühlingszwiebeln in eine große Schüssel füllen.

Für das Dressing Öl, Essig, Ingwer, Knoblauch und Sweet-Chili-Sauce verrühren. Kräftig mit Zucker, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken. Dressing über den Salat gießen und gut vermengen. Mindestens 1 Stunde ziehen und vor dem Servieren ggf. nachwürzen. Mit den restlichen Frühlingszweibeln sowie der Sesamsaat garnieren.




Nudelsalat I (vegan, gluten- und laktosefrei)
für eine große Schüssel

500 g Maisnudeln
1 grüne Paprika, gewürfelt
1 rote Paprika, gewürfelt
1 orange Paprika, gewürfelt
1 Salatgurke, gewürfelt
300-350 g Cocktailtomaten, halbiert
300 ml Olivenöl
150 ml Essig
2 EL mittelscharfer Senf
2 Knoblauchzehen, gerieben
Zucker
Paprikapulver, edelsüß
Salz und Pfeffer
1/2 Bund Ruccola, grob gehackt

Für das Dressing Essig, Öl, Senf und Knoblauch verrühren. Mit Zucker, Paprikapulver, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Nudeln nach Packungsangabe bissfest kochen und kalt abschrecken. Zusammen mit dem verschiedenen Paprika, Gurke und Tomaten in eine große Schüssel geben. Dressing darüber geben und alles gut vermmischen. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen, dann ggf. nachwürzen. Kurz vor dem Servieren den Ruccola untermengen.




Orientalischer Rotkrautsalat (vegan)
für eine große Schüssel

1/2 Rotkohl, in feine Streifen geschnitten
etwas Essig zum Blanchieren
3 Äpfel, gewürfelt
3 Orangen, filetiert 
10 EL Sonnenblumenkerne
200 ml Öl
100 ml Balsamico-Essig
2 EL Preiselbeeren aus dem Glas
1 TL Garam Masla
1/4 TL Zimt
Zucker
Salz und Pfeffer
Granatapfelkerne von 1-2 Granatäpfeln

Für das Dressing Balsamico-Essig, Öl, Preiselbeeren, Garam Masala und Zimt verrühren. Kräftig mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Rotkohl in einem schwachen Essigwasser ca. 2 Minuten blanchieren, herausnehmen und in eine Schüssel füllen. Äpfel, Orangen und Sonnenblumenkerne (bis auf einen kleinen Teil für die Deko) zufügen, das Dressing darüber gießen und alles gut vermengen. Salat im Kühlschrank gut durchziehen lassen (mindestens 12 Stunden), danach ggf. nochmals abschmecken.

Vor dem Servieren mit den restlichen Sonnenblumen- und Granatapfelkernen bestereuen.



Nudelsalat (vegatarisch & glutenfrei) - ohne Foto
für eine große Schüssel

500 g Maisnudeln
1 große Dose Erbsen und Karotten
1 Dose Mais
1 Dose Champignons, halbiert oder geviertelt
1/2 Glas Gewürzgurken, gewürfelt
200 ml Öl
150 ml Essig
100 g Majonnaise
250 g Naturjoghurt
2 EL Senf
2 EL Tomatenmark
2 Knoblauchzehen, gerieben
Zucker
1 TL Paprikapulver
Salz und Pfeffer 
6 Eier, gekocht und geachtelt

Für das Dressing Essig, Öl, Mayonnaise, Joghurt, Senf, Tomatenmark und Knoblauch verrühren. Mit Zucker, Paprikapulver, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Nudeln nach Packungsangabe bissfest kochen und kalt abschrecken. Zusammen mit dem Gemüse, Champignons und Gurke in eine große Schüssel geben. Dressing darüber geben und alles gut vermischen. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen, dann ggf. nachwürzen. Kurz vor dem Servieren die Petersilie untermengen und den Salat mit den Eierachteln garnieren.


Als 5. Salat gab es noch einen Coleslaw, den ich nach diesem Rezept zubereitet habe.

tierfreitag

Freitag, 9. Januar 2015

Da kichert die Erbse...

Heute bleibt die Küche nicht kalt, dafür aber mal vegan - und günstig (Kosten pro Portion liegen bei ca. 1,00 Euro). Zusätzlich liefern die Kichererbsen und die Bohnen wertvolles Eiweiß und machen den Eintopf schön sättigend (ich stelle gerade fest, dass ich mich schon wie ein Werbesprecher anhöre...).

Jedenfalls ist das Gericht, sobald die Schnibbelarbeiten erledigt sind, innerhalb kurzer Zeit auf dem Tisch. Also genau das Richtige nach dem Feierabend, wenn es schnell gehen soll. Das Ratatouille kann man, wenn man möchte, auch mit etwas Sellerie, Pastinaken und/oder Paprika zubereiten.


Winter-Ratatouille mit Kichererbsen und Bohnen
für 3-4 Personen

2 EL Olivenöl
2 kleine Zwiebeln, gewürfelt
3 Karotten, gewürfelt 
3 EL Tomatenmark
1 Dose stückige Tomaten
1 Dose Kichererbsen
1 Dose Wachtel- (oder Canelli-)Bohnen
2 kleine Zucchini, gewürfelt
3 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt
1 EL Suppengrundstock (oder körnige Brühe)
Kreuzkümmel
Piment d'Espelette (scharfes Paprikapulver)
Zucker
1/2 TL Thymian, getrocknet
1/2 TL Oregano, getrocknet
1/2 TL Basilikum, getrocknet
1/2 TL Rosmarin, getrocknet
Salz und Pfeffer

Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Karotten darin anschwitzen. Tomatenmark unterrühren. Dann Tomaten, Kichererbsen, Bohnen, Zucchini und Knoblauch zufügen. Mit Kreuzkümmel, Piment d'Espelette, Zucker und den Kräutern würzen. Auf mittlerer Flamme zugedeckt ca. 20 Minuten garen, bis das Gemüse weich ist. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gegebenenfalls Baguette oder etwas Couscous dazu reichen.



Kochevent 

tierfreitag