Mittwoch, 13. November 2019

[Blog-Event] Kür mit Biss - Kürbisrezepte


[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf eweitere tolle Blogs, die sich Rezepten rund um den Kürbis widmen.]

Bei Zorra von Kochtopf.me gibt es in Zusammenarbeit mit Jenny von Jenny is baking wieder ein schönes Blog-Event: Kür mit Biss. Gesucht werden, wie der Name schon verrät, Kürbisrezepte. Gerne in der süßen Variante, denn hier in Deutschland wird der Kürbis ja eher für herzhafte Gerichte verwendet (sieht man auch gut anhand der Liste mit Kürbisgerichten auf diesem Blog am Ende dieses Beitrags).


Jedenfalls trifft es sich gut, dass ich gerade einen super saftigen Kürbiskuchen gebacken habe. Den Teig habe ich im Thermomix zubereitet, geht aber auch mit einer (Hand-)Raspel und Handrührgerät bzw. anderen Küchenmaschinen.



Kürbiskuchen mit Zimtcreme und Kürbiskrokant
für eine Backform ca. 30x20 cm

300 g Kürbis, vorbereitet gewogen (moi: Hokkaido)
180 g Butter (zimmerwarm) + etwas zum Fetten der Form
150 g Rohrzucker
1 EL Vanillezucker (vom selbst gemachten)
4 Eier
250 g Dinkelmehl Type 630 (wobei ich mir hier auch Vollkornmehl gut vorstellen könnte)
200 g gemahlene Mandeln
1 EL geriebene Orangenschale (optional)
1 TL Koriander, gemahlen
1 TL Kardamom, gemahlen
1-2 TL Zimt, gemahlen 
1/2 TL Muskatnuss, gerieben
1 Prise Nelkenpulver
1 Prise Salz
2 TL Weinstein-Backpulver
60 ml Orangensaft
250 g Mascarpone
300 g Doppelrahm-Frischkäse
2-3 EL Vanillezucker (auch hier wieder den selbst gemachten verwendet)
1-2 TL Zimt
1 EL geriebene Orangenschale (optional)
2 EL Zucker
3 EL Kürbiskerne

Kürbis in grobe Stücke scheiden und im Thermomis 2x 5 Sekunden auf Stufe 5 schreddern. Zwischendurch den Kürbis mit dem Spatel nach unten schieben, damit alle Stücke gleichmäßig klein werden - alternativ den Kürbis von Hand raspeln. In eine Schüssel umfüllen.

Butter, Zucker und Vanillezucker in den TM geben, 2-3 Minuten auf Stufe 7 cremig-schaumig rühren, dabei nach und nach die Eier zufügen. Trockene Zutaten vermengen und unterrühren. Zuletzt den Saft und den Kürbis untermengen.

Backform fetten und Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 170 °C (Ober- und Unterhitze) 40-45 Minuten backen - unbedingt Stäbchenprobe machen. Mein Kuchen hätte gerne noch 5 Minuten länger im Ofen bleiben können.

Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Mascarpone, Frischkäse, Zucker, Zimt und ggf. geriebene Orangenschale verrühren und bis zur weiteren Verwendung kalt stellen.
 
Für das Kürbiskrokant Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen. Kürbiskerne zufügen und alles karamellisieren lassen. Abkühlen lassen, dann mit einem Messer grob hacken.

Abgekühlten Kuchen mit der Zimtcreme bestreichen und nochmals mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Fertigen Kuchen mit dem Kürbiskrokant bestreuen, in Stücke (Würfel) schneiden und servieren.




Weitere Kürbisgerichte (herzhaft) auf diesem Blog:


... aber Süß kann ich auch:


Donnerstag, 31. Oktober 2019

[Blog-Event] Erdäpfel-Liebe

Die giftige Blonde und The Apricot Lady haben wieder zu einem Event aufgerufen - dieses Mal dreht sich alles um Kartoffeln/Erdäpfel/Grumbeeren oder wie auch immer man diese vielseitige Knolle nennen mag. Heute ist der letzte Event-Tag, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Dass ich meistens die Letzte bin, die Beiträge abliefert kennen Sina und Christina von den vergangenen Rettungsaktionen...

blogeventerdäpfelliebe

Ich habe meinen Kartoffel-Kürbis-Auflauf für einen größere Runde in einer großen Auflaufform gemacht und eine kleine Menge für mein Fotomodell "abgezwackt". Die Menge lässt sich problemlos halbieren, damit werden bestimmt noch 4 Personen satt - es sei denn, man hat so verfressene Raupen eingeladen wie ich  ;-)



Käsiger Kartoffel-Kürbis-Auflauf
für 6-8 Personen als Hauptgericht

2 kg mit/in Schale gekochte Kartoffeln
1 mittelgroßer Butternut-Kürbis (geht bestimmt auch mit Hokkaido oder Muskatkürbis)
400 g Putenschinken, gewürfelt
ein gutes Stück Butter (werden wohl so 75-100 g gewesen sein) + etwas zum Fetten der Form
8 EL Mehl (ich habe Dinkelmehl Type 630 genommen, normales Weizenmehl geht auch)
500 ml Milch
500 ml Brühe (Fleisch- oder Gemüsebrühe)
500 g geriebener Käse (ich habe eine Mischung aus Cheddar, Bergkäse und Parmesan verwendet)
1 TL frischer Thymian, gehackt
1 TL frischer Rosmarin, gehackt
1 TL Pimenton de la Vera, dulce (geräuchertes Paprikapulver)
Muskatnuss, frisch gerieben
Salz und Pfeffer

Eine große Auflaufform (ca. 40x30 cm) mit Butter fetten. Die gekochten Kartoffeln (dürfen auch gerne vom Vortag sein) pellen und würfeln oder in nicht zu dünne Scheiben schneiden. (Butternut-)Kürbis der Länge nach vierteln, von den Kernen befreien und schälen. Dann in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, mit den Kartoffeln, Putenschinken, Thymian und Rosmarin vermengen. Alles in die Auflaufform geben. Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.

In einen Topf Butter schmelzen, Mehl zufügen und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze anschwitzen, aber nicht bräunen lassen. Nach und nach Milch und Brühe angießen. Dabei ständig rühren damit sich keine Klümpchen bilden. Unter Rühren aufkochen lassen. Dann Hitze reduzieren und die Sauce offen bei schwacher Hitze ca. 8 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder rühren damit die Sauce nicht anbrennt. Wenn die Sauce schön abgebunden hat die Hälfte des Käses unterrühren. Mit Suppengrundstock, Muskat, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Sauce über die Kartoffel- und Kürbisstücke gießen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Im Backofen ca. 40-45 Minuten überbacken - ggf. gegen Ende der Garzeit den Auflauf abdecken damit der Käse nicht zu dunkel wird.





Samstag, 26. Oktober 2019

Pasta-Klassiker IV

Heute morgen sind wir, zusammen mit einem Freund, über den Wormser Wochenmarkt geschlendert. Das ist ja eine unsrer Lieblingsbeschäftigungen an Samstagen. Erst gab es Kaffee von unserer Lieblingsrösterei, dann "German Sushi" (Mettbrötchen) vom Bio-Metzger. Anschließend haben wir bei unserem Wilden ein schönes Stück Hirschrücken erstanden (dazu morgen mehr). Aber auch viel Käse von der netten Käsefrau (u.a. ein schönes Stück Parmesan), lokaler Honig für eine Freundin, Gemüse und Kräuter sind im Einkaufskorb gelandet. Zuletzt haben wir beim Oliven-Dealer Halt gemacht. Dieser hat eine wirklich schöne Auswahl an eingelegten Oliven, Antipasti und Schafskäse. Mein Favorit bei ihm ist der in Traubenkernöl eingelegte Schafskäse mit Knoblauch und grünem Pfeffer. Natürlich musste davon etwas mit. Noch auf dem Weg nach Hause reifte in mir der Plan, dass es heute frische Pasta mit Knoblauch geben sollte.

Ich verwende übrigens für die Herstellung meiner Pasta einen Pasta-Maker, man kann aber auch gekaufte Spaghetti verwenden. 


Spaghetti aglio e olio
für 2 Portionen
 
ca. 350 g frische Spaghetti (alternativ 200-250 g getrocknete Pasta)
Olivenöl (ich schätze so etwa 100 ml)
1 1/2 EL Knoblauch, fein gewürfelt (ich habe den Knoblauch von oben erwähnten Schafskäse verwendet)
1 EL frische Petersilie, gehackt
1/2 TL in Salz eingelegte Chili (selbst gemacht)
1/2 TL Zitronenschale, gerieben
Parmesan, frisch gerieben
Salz und Pfeffer
 75-100 g französischer Schafskäse (alternativ Fetakäse)

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, dann großzügig salzen und die Spaghetti darin al dente kochen (bei frischer Pasta dauert das nur 3-4 Minuten).

In der Zwischenzeit Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Knoblauch darin andünsten (Achtung, nicht zu große Hitze verwenden, sonst wird der Knoblauch bitter!). Petersilie, Chili und Zitronenschale zufügen. Alles ca. 3 Minuten ziehen lassen.

Pasta abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Tropfnasse Nudeln und Parmesan in die Pfanne geben und gut vermengen. Ggf. noch etwas vom Kochwasser zufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann zügig auf zwei Teller verteilen, den Schafskäse darüber bröseln und sofort servieren.



Mehr Pasta-Klassiker findet Ihr hier:


Sonntag, 26. Mai 2019

[Rettungsaktion] Wir retten die Pizza!

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf einen Beitrag vom NDR und weitere tolle Blogs, die sich heute Rezepten rund um die Pizza widmen.]



Inzwischen sollte bekannt sein, dass die Rettungstruppe in mehr oder weniger (un-)regelmäßigen Abständen Gerichte vor der Fertigfutterindustrie rettet. Wir wollen aufzeigen, dass man sehr gut ohne Tütchen, Convenience und Co. schnell, gut und lecker kochen kann. Heute kümmern wir uns um das beliebteste Produkt aus diesem Segment: die Pizza. Da gibt es alles: von fertiger TK-Pizza über Sets aus Teig und Sauce, Backmischungen und vieles mehr. Genug Ansatzpunkte für die Truppe...

Ich habe übrigens gerade einen sehr interessantes Interview vom NDR über TK-Pizza gelesen - das ist zwar aus dem Jahr 2013 aber sehr interessant und aufschlussreich. Am Besten hat mir der folgende Satz gefallen: "Essen ist mehr, als einen Karton aufzureißen und sich ein Industrieprodukt in den Ofen zu schieben." Wen es interessiert - hier geht's zum Artikel *klick*.

Ich kaufe inzwischen keine Fertig-Pizza mehr (ja, auch ich habe eine "Vergangenheit"), denn mein Mann verträgt den Weizen im Teig nicht wirklich. So mache ich die Pizzen, die es bei uns zu Hause gibt, selbst - mit Dinkelmehl. Den Teig dafür mache ich meist schon am Vorabend oder früh am Morgen und stelle ihn in den Kühlschrank. So hat er eine schön lange Teigruhe. Es gibt aber auch unzählige Rezepte für einen schnellen Pizzateig. Mir fällt übrigens gerade auf, dass ich bisher noch kein einziges Pizza-Rezept verbloggt habe. Zeit, daran etwas zu ändern...

Ich habe mich für kleine, weiße Pizzen (Pizza Piccolini Bianca) entschieden. Satt einer Tomatensauce kommt dabei Ricotta auf den Teig. Eigentlich wollte ich den Ricotta dafür selbst machen, denn das soll angeblich super einfach sein... bei mir hat es nicht geklappt, deswegen kein Ricotta-Rezept...



Pizza Piccolini (Bianca)
(für 16 Piccolinis oder 2-3 große Pizzen)

Dinkel-Pizzateig

300 ml lauwarmes Wasser
21 g Frischhefe (1/2 Würfel, alternativ 1 Pk. Trockenhefe)
2 TL Zucker
1 TL Salz
1 EL Olivenöl
550 g Dinkelmehl Type 630 + etwas mehr zum Arbeiten

Am Vortag Frischhefe zusammen mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. 5 Minuten stehen lassen, dann zusammen mit den restlichen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig anschließend in eine große, bemehlte Schüssel legen und zugedeckt in den Kühlschrank stellen.


Für den Belag

ca. 400 - 500 g Ricotta
500 g Büffel-Mozzarella, in Scheiben geschnitten
ca. 250 g Parmesan (frisch gerieben oder gehobelt)
wer mag: etwas Gorgonzola
Salz und Pfeffer
ggf. Knoblauch, in feine Würfel geschnitten
frische Thymian- und Sabeiblättchen

An nächsten Tag den Teig in 16 Portionen teilen. Backofen auf 300 °C (Ober- und Unterhitze) aufheizen. Falls vorhanden, Pizzastein mit aufheizen (Herstellerhinweise beachten).

Mit dem Nudelholz die Teigportionen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu kleinen Kreisen (ca. 10-12 cm) auswellen. Mit einem sauberen Küchentuch abdeckenund an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen, dann mit Ricotta bestreichen. Salzen und pfeffern. Wer möchte, kann nun etwas Knoblauch darüber streuen. Anschließend Mozzarella und Parmesan auf den Pizzen verteilen, ggf. auch Gorgonzola.

Die Pizzen portionsweise in den vorgeheizten Ofen geben - ich konnte immer 6 Piccolinis auf einmal backen. Im Ofen lassen bis der Boden schön kross und der Käse geschmolzen ist. Bei mir hat das 10-12 Minuten gedauert.

Vor dem Servieren mit Thymian und Salbei bestreuen.



Ganz lieben Dank an die Organisatorinnen von #wirrettenwaszurettenist Barbara von Barbaras Spielwiese, Britta von Brittas Kochbuch und Tamara von Cakes, Cookies and more sowie den ganzen Helferlein im Hintergrund, die uns mit Logos, Tabellen, Dateien, Rat und Tat zur Seite stehen.

Wer jetzt noch mehr Lust auf Pizza hat - hier die tollen Rezepte der MitretterInnen:

Brittas Kochbuch – Pizza Pasta
Barbaras Spielwiese – Foodblog – Tiefkühlpizza selbstgemacht (mit Variationen)
Cakes, Cookies and more – Pizza mit gebackener Tomatensauce
Turbohausfrau – Pizza bianca mit Käse
Brotwein – Pizza diavolo – scharfe Salami Pizza
Madam Rote Rübe – Knusprige American-Vollkorn-Pizza mit Mozzarella-Käserand
BrigittasKulinarium – Pinsa-romana
lieberlecker – Pizza Miss
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Pizza international
Pane-Bistecca – Ravioli Pizza
BackeBackeKuchen – Dinkel-Calzone mit Spinat-Camembert-Füllung
CorumBlog 2.0 – Pizza mit Rhabarber und mehr…
Das Mädel vom Land – Pizza Margherita mit Tomatenblätterteig
evchenkocht – BBQ Chicken Pizza-Sonne
genial lecker – Familienpizza
Bonjour Alsace – Pizza Tonno e Cipolle
1x umrühren bitte aka kochtopf – Pizza mit Zucchini & Chorizo
katha-kocht! – Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven


Sonntag, 17. März 2019

[Rettungsaktion] Wir retten was zu retten ist wird 5: Muffins und Cupcakes

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich heute Rezepten rund um Muffins und Cupcakes widmen.]

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Wow! Wir retten was zu retten ist wird 5 Jahre alt. Wie die Zeit doch vergeht - ganz stolz kann die Rettungstruppe auf 39 Rettungsaktionen zurückblicken. Aber um was geht es denn bei diesen Aktionen? Kurz zusammengefasst: die Rettungstruppe ist eine kleine Gruppe FoodbloggerInnen, die sich auf Facebook gefunden hat und nun regelmäßig Lebensmittel vor der Lebensmittel-Industrie rettet. Denn selbst gemacht heißt nicht unbedingt viel Aufwand - aber auf jeden Fall Geschmack ohne Zusatzstoffe. Bei diesen Rezepten weiß man, was drin ist! Gegründet wurde die Gruppe vor besagten 5 Jahre von Susi Turbohausfrau und Sina Giftigeblonde - inzwischen haben "Führungswechsel" stattgefunden. Deswegen gilt der besondere Dank heute Barbara, Britta und Tamara. Nicht zu vergessen die fleißigen Helferlein im Hintergrund, die uns hilfreiche Listen erstellen oder sich um die Pflege der Social Media-Kanäle kümmern.

Das sind übrigens die Themen der bisherigen Rettungsaktionen:

07.02.2019 Essen zum Mitnehmen
11.12.2018 Weihnachtsdesserts *
06.11.2018 Alles mit Kürbis *
23.08.2018 Blechkuchen
20.06.2018 Nudelgerichte *
17.03.2018 4. Geburtstag: Ei *
31.01.2018 Kohl *
14.09.2017 Einlegen & Einkochen *
03.08.2017 Sommerspecial
14.06.2017 Burger *
17.03.2017 Geburtstagsbrunch *
08.12.2016 Weihnachtliche Kuchen *
10.11.2016 Braten
28.09.2016 Vegetarische Aufstriche
24.08.2016 Sirup und Likör
27.07.2016 Marmeladen und Chutneys
22.06.2016 Brot und Brötchen
25.05.2016 Pesto
27.04.2016 Warme, pikante Saucen
17.02.2016 Palatschinken, Crepes & Pfannkuchen
20.01.2016 Alles aus der Kartoffel
14.11.2015 Eintöpfe & Suppen *
09.09.2015 Eis
25.07.2015 Sommerdrinks *
25.06.2015 Salate & Marinaden *
11.05.2015 Pudding
21.03.2015 Geburtstagskuchen/-Torte
21.02.2015 Klassische Suppeneinlagen
08.11.2014 Knödel *
01.08.2014 Butterkuchen
17.03.2014 Liptauer

Genug geredet, jetzt geht es zur heutigen Aktion: Muffins & Cupcakes. Wobei diese süss oder herzhaft sein dürfen. Ich habe mich gegen Cupcakes entschieden, da ich mit den Frosting-Massen auf Kriegsfuß stehe - ich erinnere mich noch gut an das verlaufene Obazda-Frosting aus der Oktoberfest-Aktion und das Orangen-Frosting aus der Kürbis-Rettung (das dann einfach als Creme "verkauft" wurde). Jedenfalls habe ich mich für herzhafte Kräuter-Muffins entschieden. Diese sind vielseitig einsetzbar - auf dem Brunch-Buffet, im Picknick-Korb oder als Begleitung zu einem Glas Wein am Abend.


Käse-Kräuter-Muffins
für 12-16 Stück (je nach Größe der Muffin-Formen)

60 g Butter, geschmolzen
125 g Natur-Joghurt
125 g Milch
1 Ei
1 TL Salz
150 g Parmesan oder anderer, würziger Käse, frisch gerieben 
200 g Dinkelmehl, Type 630
1 Pk. Backpulver
4-5 EL frische Kräuter, fein gehackt (moi: Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Rosmarin & Basilikum)
ggf. etwas Butter zum Fetten der Backformen

Butter, Joghurt, Milch, Ei und Salz in einer Schüssel verrühren. Nach und nach die restlichen Zutaten unterrühren.

Ggf. Muffinformen einfetten. Den Teig einfüllen. Dabei sollten die einzelnen Förmchen nur zu 2/3 gefüllt sein. Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft) etwa 25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. 

Ich habe noch einen schnellen Kräuterquark dazu gemacht. Dafür einfach 250 g Sahnequark mit frischen Kräutern, etwas Paprikapulver, Salz und Pfeffer anrühren.





Wer jetzt noch mehr Lust auf Muffins & Cupcakes hat - hier geht es zu den Rezepten der MitretterInnen:

1x umrühren bitte aka kochtopf - Zoes Muffins 
Barbaras Spielweise - Geburtstags-Cupcakes 
Brigittas Kulinarium - Muffins x zwei 
Brittas Kochbuch - Schwarzwälderkirsch-Cupcakes 
Das Mädel vom Land - Einhorn-Cupcakes 
genial-lecker - Möhren-Lauch-Muffins 

Dienstag, 11. Dezember 2018

[Rettungsaktion] Weihnachtliche Desserts

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich heute Rezepten rund um weihnachtliche Desserts  widmen.]

Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Nicht ganz, aber in weniger als zwei Wochen ist Heilig Abend. Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht.

Bei mir persönlich ist die Adventszeit (leider) meist nicht sehr besinnlich - für alle, die wie ich in der Transportbranche arbeiten, bedeutet die Zeit vor Weihnachten meistens Stress und ein enormer Anstieg der Sendungszahlen. Heutzutage wird viel im Internet bestellt und das auch oft auf den letzten Drücker. Da freut sich zwar mein Arbeitgeber, aber die Work-Life-Balance aller Beteiligten incl. der Paketzusteller bleibt auf der Strecke. Bitte denkt daran, wenn Ihr das nächste Mal über einen Zusteller schimpft. Ich kann Euch versichern, dass sie alle ihr Möglichstes geben. Aber auch in anderen Bereichen, z.B. im (Einzel-)Handel, ist die Vorweihnachtszeit mit viel Stress verbunden. Und dann soll man (oder Frau) an Weihnachten auch noch ein leckeres Menü auf den Tisch bringen?

Die Werbeprospekte aller Supermärkte sind randvoll mit Angeboten aus ihren "De Luxe-" oder "Exquisit-"Linien. Auch vor Dessertkreationen in allen möglichen Variationen wird nicht zurückgeschreckt. Vor dem oben geschilderten Hintergrund ist die Versuchung groß... aber es muss nicht sein, denn ein selbst gemachtes Dessert muss nicht der riesengroße Aufwand sein.



Und genau hier setzt die Rettungstruppe an - eine kleine Gruppe FoodbloggerInnen, die sich auf Facebook gefunden hat und nun regelmäßig Lebensmittel vor der Lebensmittel-Industrie rettet. Denn selbst gemacht heißt nicht unbedingt viel Aufwand - aber auf jeden Fall Geschmack ohne Zusatzstoffe. Bei diesen Rezepten weiß man, was drin ist! Gegründet wurde die Gruppe vor über 4 Jahre von Susi Turbohausfrau und Sina Giftigeblonde - inzwischen hat ein "Führungswechsel" stattgefunden. Deswegen gilt der Dank heute Christine (aka Anna Antonia) und Ingrid (auchwas). Nicht zu vergessen die fleißigen Helferlein im Hintergrund, die uns hilfreiche Listen erstellen oder sich um die Pflege der Social Media-Kanäle kümmern.

Zurück zur Rettungsaktion: mein Mann hat einen Teil seiner Kindheit in Dänemark verbracht und ist daher stark mit den dänischen (Weihnachts-)Traditionen verbunden. Dazu gehören kulinarisch unter anderem auch Kransekager (habe ich eigentlich das Rezept dazu eigentlich mal veröffentlicht?) und eben Ris à l'amande (manche schreiben es auch Risalamande). Dieser cremige Reisbrei wird sehr oft an Weihnachten gekocht. Viele verstecken einen ganze Mandel darin - wer sie findet, der bekommt ein extra Geschenk (oft ist dies ein Marzipanschwein, das Glück bringen soll). Ich bin mir sicher, dass es in Dänemark Ris à l'amande als fertiges Produkt oder zumindest als Fix-Päckchen gibt. Aber so weit muss ich nicht gehen, denn wer kennt nicht den Milchreis, der bei uns immer beworben wird? Muss aber nicht sein, denn den Reisbrei kann man super einfach auch selbst herstellen.

Ich bin ja eine faule Socke und habe die Zubereitung des Milchreises meinem Thermomix überlassen. Selbstverstädnlich kann man den Reis auch ganz traditionell im Kochtopf zubereiten, dann heisst es aber Aufpassen und viel Rühren, damit der Reis nicht anbrennt. Ich wollte zu dem Reis eigentlich gebratene Apfelspalten machen - da hat mein Mann allerdings sein Veto eingelegt und mir glaubhaft versichert, dass zum Ris à l'amande eine Kirschsauce gehört. Nun ist es aber so, dass a) zur Zeit keine Kirschen-Zeit ist, b) wir keinen Sauerkirschbaum besitzen, c) unser Süßkrischen-Baum noch jung ist und somit nicht genügende Kirschen abwirft, dass ich diese einmachen könnte und d) unser Obstdealer nicht mehr auf den Markt kommt. Aber ein kurzer Aufruf in unserem privaten Dorf-Netzwerk hat mir dann ein tolles Glas voll mit eingeweckten Kirschen eingebracht. An dieser Stelle einen lieben Dank an Inga dafür.

Genug geschwafelt, jetzt zum Rezept...



Dänisches Traditionsdessert: Ris à l'amande
für 6-10 Portionen (je nach Größe des Glases/Schälchen)
1 1/2 EL Vanillezucker (vom selbst gemachten)
1 EL Butter
1 L Vollmilch
1 Prise Salz
250 g Milchreis
100 g Mandeln, gehackt + 1 ganze, geschälte Mandel
1 Glas Sauerkirschen
1-2 TL Speisestärke
1 kleines Geschenk (z.B. Marzipanschweinchen)
 
Vanillezucker und Butter in den Mixtopf geben und 4 Minuten auf Stufe 1/Varoma ohne Messbecher schmelzen lassen. Dann Milch und Salz zufügen. Mit Messbecher 7 1/2 Minuten auf Stufe 1/100 °C erhitzen. Nun Milchreis und  75 g Mandeln einfüllen. Alles mit Messbecher 30 Minuten auf Stufe 1-Linkslauf/90 °C garen. Danach in eine Schüssel umfüllen, nachquellen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen. Unter den abgekühlten Reis heben. In Gläser/Schälchen füllen und kalt stellen. In einem der Gläser die ganze Mandel versenken.

Kirschen in ein Sieb geben, dabei den Saft auffangen. Etwas Saft in ein Glas geben und mit der Speisestärke verrühren. Restlichen Saft erhitzen. Speisestärke unter Rühren zufügen und aufkochen lassen. Kirschen zufügen und alles abkühlen lassen.

Vor dem Servieren die Kirschen mit der Sauce auf den Reis geben und mit den restlichen Mandelstückchen bestreuen.



Wer keinen Milchreis mag und/oder ein anderes Dessertrezept sucht, der wird vielleicht bei den MitretterInnen fündig:

Anna Antonia - Buttermilch-Pannacotta 
Brittas Kochbuch - Vanilleeis mit gebrannten Mandeln 
Cakes Cookies an more - Weihnachts Crème brûlée 
Fliederbaum - Lebkuchen-Biskuitroulade 
Kleines Kuliversum - Weihnachtliches Apfel Quark Dessert 
lieberlecker - Meyer Lemon Baked Alaska 
our food creations - Dänisches Traditionsdessert: Ris à l'amande

Ich wünsche Euch allen noch eine schöne Rest-Adventszeit und viel Spass beim Nachkochen.

Samstag, 8. Dezember 2018

Kalender 2019

Die Kalender 2019 sind da - ganz frisch aus der Druckerpresse. Wie schon im letzten Jahr gibt es hier eine Zusammenfassung der Gerichte und die Links zu den Rezepten.

Mit dem Klick auf den Rezepttitel gelangt man direkt zum Rezept.



 Knuspriger Schweinebauch Asia Style (tba)





 Herzhafte F(r)ischläse-Törtchen (tba)

 Beeren-Pavlovas (tba)

 Tortellini-Salat mit Rucola, Tomaten & Mozzarella (tba)



 Hirschrücken in Salzkruste gegart mit Petersilienpüree und Wurzelgemüse (tba)