Seiten

Posts mit dem Label Kalb werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kalb werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 18. Januar 2014

Blogg den Suchbegriff

Bei feed me up... before you go-go lief die Aktion "Blogg den Suchbegriff". Dabei ging des darum, dass man den skurrilsten, lustigsten oder leckersten Suchbegriff bloggt. Um daran teilzunehmen, ist es zwar in inzwischen zu spät, aber wir haben das zum Anlass genommen, einmal zu schauen, über welche Suchberiffe denn Besucher den Weg auf unseren Blog finden. Nun gut, einen besonders skurrilen oder lustigen Suchbegriff haben wir zwar nicht gefunden, aber die am häufigsten gesuchten haben wir gefunden: Rusks, Schweinebauch asiatisch und Krautsalat aus dem Thermomix.

Grund genug, den zart gesottenen Schweinebauch auf asiatische Art mal wieder zu kochen. Und so haben wir heute auf dem Markt mal kein Wild, dafür aber ein schönes Stück Schweinebauch vom Bio-Metzger erworben. Da uns 1,2 kg mal wieder nicht ausreichen, ist auch noch ein 800 g schweres Stück Kalbsrippe mit in den Topf gewandert.


Zart gesottener Schweinebauch "Asia Style" reloaded
für 4 Personen

1200 g Schweinebauch mit Schwarte
800 g Kalbsrippe
500 ml Reiswein
250 g helle Sojasauce
100 ml Sweet-Chili-Sauce
300 ml Pflaumensauce
75 g Zucker
2 Stangen Lauch, in Ringe geschnitten
ein großes Stück Ingwer, in Scheiben
1 Knolle jungen Knoblauch, in Scheiben geschnitten
2 Sternanis
 3 Zimtstangen
 750 ml (Geflügel-)Brühe

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, das Fleisch hineingeben und 10 Minuten kochen lassen. Herausnehmen und gut trockentupfen. Den Topf auch trocknen.

Das Öl im Topf erhitzen, Fleisch mit der Schwarte nach unten hineinlegen. Bei kleiner Hitze 10 Minuten lang braten, bis die Schwarte braun und knusprig ist.

Fleisch mit Reiswein, Sojasauce, Sweet-Chili- und Pflaumensauce übergießen. Zucker, Lauch, Knoblauch, Ingwer, Sternanis und Zimt dazugeben. Mit so viel Brühe auffüllen, dass das Fleisch bedeckt ist.

Zum Kochen bringen und 2 bis 2 1/2 Stunden bei kleiner Hitze sieden lassen, bis das Fleisch butterweich ist. Dabei darauf achten, dass es stets mit Flüssigkeit bedeckt ist.

Fleisch aus dem Sud nehmen und in Folie 10 Minuten ruhen lassen. Fett vom Sud abschöpfen und diesen einkochen, bis er lackartig glänzt. Das Fleisch aufschneiden und mit der Sauce servieren.

Wir gießen den Sud vor dem Einkochen immer durch ein Sieb und fügen nochmals in Stücke geschnittene Lauchzwiebeln zu. Zu dem Gericht passt Reis und grünes Gemüse.


Sonntag, 25. August 2013

Ofengenüsse

Jedes Mal, wenn ich Kalbsrippen sehe, denke ich mir, nimm doch mal welche mit. Dieses Mal habe ich es dann getan und 2 Stücke mitgenommen. Gerne hätte ich diese im Kugelgrill langsam vor sich hin smoken lassen (so ähnlich, wie dies mein big Brother vor ein paar Wochen mit den Schweinerippchen getan hat). Leider spielt das Wetter heute nicht mit und so sind die Teile eben im Backofen gelandet. Um trotzdem etwas rauchigen Geschmack an die Sache zu bekommen, habe ich den Rub mit Rauchsalz hergestellt. Natürlich kann man die Kalbsrippchen auch im Kugelgrill oder Smoker machen.


Kalbsrippen aus dem Ofen 
für 3 Personen

1,3-1,4 kg Kalbsrippen (waren bei uns 2 Stück)
2 EL Senf
200 ml Orangensaft

für den Rub:
1 TL Rauchsalz
1 TL brauner Zucker
1/2 TL Koriandersaat
1/2 TL Szechuan-Pfeffer
2 Stücke Langpfeffer
2 kleine Lorbeerblätter
ein paar Rosmarin-Nadeln
1 TL Thymianblättchen frisch (1/2 TL, wenn getrocknet)
Abrieb von 1/2 Zitrone

Alle Zutaten für den Rub in einem Mörser gut zerstoßen und vermengen. 

Die Silberhaut von den Knochen entfernen. Große Fettstücke abschneiden. Fleisch zuerst mit dem Senf, dann mit dem Rub einreiben. In Frischhaltefolie verpackt 6-24 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.

Fettpfanne mit Wasser füllen und auf der untersten Schiene im Backofen bei 125 °C (Umluft) vorheizen.

Die Rippen auf dem Rost legen und über dem Wasserbad 2 Stunden garen. Nach der Hälfte der Zeit wenden. Danach die Rippchen einzeln in Alufolie packen, dabei jeweils 100 ml Orangensaft zufügen. Alles gut verschließen und eine weitere Stunde garen. Nun die Rippchen aus der Folie nehmen, wieder auf den Rost legen. Mit dem Orangensaft bepinseln und Temperatur auf 150 °C erhöhen, nochmals 30 Minuten garen. Dabei immer wieder mit dem Orangensaft bestreichen.

Rippchen aus dem Ofen nehmen, kurz ruhen lassen. Mit Salz und Pfeffer bestreut servieren.


Montag, 28. Mai 2012

Slow Food


Am Samstag sind wir nach dem Marktbesuch noch schnell bei unserem Lieblings-Metzger vorbei gefahren. Dort haben wir unter anderem ein schönes Stück Kalbsbrust erstanden. Und genau diese ist heute im Slow-Cooker gelandet.




Kalbsbrust mit frühlingsfrischem Marktgemüse (für 3 Personen)

740 g Kalbsbrust
250 g frische Champignons
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
200 ml Weißwein
400 ml Gemüsebrühe
Paprikapulver edelsüß
1-2 EL Pflanzenöl

500 g grüner Spargel
500 g weißer Spargel
1 Bund Karotten
3 Mairübchen
Zucker
Salz und Pfeffer
5 Zweiglein Thymian
1/2 Bund Petersilie

Butter
100 ml Sahne

Die Champignons putzen, vierteln und in den kleinen Crocky legen. Die Schalotten und den Knoblauch schälen und in Scheiben bzw. kleine Würfel schneiden. Kalbsbrust pfeffern, in Öl von allen Seiten scharf anbraten und auf die Champignons legen. Schalotten und Knoblauch im Bratfett 
anschwitzen, mit Weißwein ablöschen. Aufkochen lassen, dann die Gemüsebrühe angießen. Alles erhitzen und zum Fleisch geben. Die Kalbsbrust mit Paprikapulver bestäuben. 1 Stunde auf HIGH und 7 Stunden auf LOW garen (ich denke, dass 6 Stunden LOW auch gereicht hätten, aber wir hatten uns einfach Zeit gelassen...)

Weißen Spargel, Karotten und Mairübchen komplett schälen, den grünen Spargel nur im unteren Drittel. Den Spargel und die Karotten in schräge Stücke scheiden, die Mairübchen in Stifte. Etwas Wasser in einem Topf erhitzen, mit Salz und etwas Zucker würzen. Zuerst die Karotten und den weißen Spargel ins Wasser geben. Nach 3 Minuten den grünen Spargel und nach weiteren 3 Minuten die Mairübchen zufügen. Alles bissfest garen, dann abgießen. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin schwenken. Thymianblättchen und gehackte Petersilie zufügen, mit Salz und ggf. Zucker abschmecken.

Das Fleisch aus dem Crocky nehmen und warm halten. Von der Brühe 200 ml abnehmen und zusammen mit der Sahne in einen Topf geben. Aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas Butter in kleinen Flöckchen zufügen, kurz mit dem Pürierstab aufmontieren.

Fleisch in Scheiben schneiden, mit dem Gemüse und der Sauce auf Tellern anrichten.


Wer sich jetzt wundert, was wir mit den Pilzen gemacht haben - die gibt es morgen mit der restlichen Brühe und Sauce als Vorsüppchen...