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Samstag, 28. November 2020

[Kulinarische Weltreise] Irland - Apple-Cider-Cake

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für einen speziellen Cider und den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesen Monat Geschichten und Rezepten aus Irland widmen. ]
 
 Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Heute habe ich einen tollen Kuchen für die kulinarischen Weltreise von Volker mampft im Gepäck. Die Iren machen aus ihren Äpfeln gerne Cider. Also warum diesen nicht auch für einen tollen Kuchen verwenden? Ich habe leider keinen irischen Cider bekommen können. Dafür gibt es aber welchen hier aus dem Zellertal - und das schönste daran ist, dass dieser ein Finish in Whisky- oder Rumfässern erhält. Das gibt ihm einen ganz besonderen Geschmack. Erhältlich (in drei verschiedenen Varianten) ist er bei Glen Cellar, einem ganz kleinen, lokalen Unternehmen. Wer den Cider einmal probieren möchte, der kann ihn hier bestellen *klick*.

Für den Boden habe ich einen Becherkuchen verwendet. Ich habe für uns, da wir nur zu zweit sind, einen kleinen Kuchen gemacht und dabei festgestellt, dass die Menge an Apfelmasse, die ich darauf gegeben habe, zu viel war. Deswegen (und weil ich ihn zu früh aus der Form gelöst hatte) hat er sich ein bisschen nach außen gewölbt. War für den Geschmack nicht weiter schlimm, aber optisch nicht so schön. deswegen habe ich das Rezept entsprechend angepasst...

 
Apple-Cider-Cake
(für eine Form mit ca. 25 cm Durchmesser)
 
Tortenboden
4 Eier Gr. M
1 Becher Zucker
1/2 Becher neutrales Pflanzenöl
1 Pk. Backpulver
1-2 EL Kakaopulver
2 1/2 Becher Mehl
 
Belag
4-5 Äpfel, geschält und gewürfelt
500 ml Cider (moi: Glen Cellar Cider im deutschen Whiskyfass gelagert- erhältlich hier) - alternativ Apfelsaft verwenden
5 geh. TL Stärke
1-4 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten - die Menge ist abhängig davon, wie süß die verwendeten Äpfel und der Cider sind

Topping
200 g Schlagsahne
2 EL Irish Whiskey Cream Liqueur - hier habe ich ein Rezept für Euch
1 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten
 
 
Für den Boden Eier mit Zucker schaumig rühren. Öl, Mehl, Backpulver und Kakao unterrühren. In eine gefettete Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 155-160 °C (Umluft) ca. 55 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Aus der Form lösen und abkühlen lassen. Ggf. vor der weiteren Verarbeitung oben einen Teil abschneiden um einen geraden Kuchenboden zu erhalten. Die abgeschnittenen Teile können z.B. für Cake-Pops verwendet werden.

Für den Belag Apfelwürfel und 400 ml Cider in einem Topf erhitzen - Vorsicht, am Anfang schäumt es durch die Kohlensäure im Cider stark. Zugedeckt 5-7 Minuten köcheln lassen. Stärke mit dem restlichen Cider verrühren und in die kochende Apfelmasse geben. Unter Rühren weitere 2-3 Minuten köcheln lassen, bis die Masse gut angedickt ist. Mit Vanillezucker abschmecken. Etwas abkühlen lassen.
 
Um den abgekühlten und begradigten Kuchenboden einen Tortenring legen. Apfelmasse auf den Kuchen geben und glatt streichen. Kuchen abgedeckt mindestens 2-4 Stunden in den Kühlschrank stellen.  

Vor dem Servieren Sahne mit Vanillezucker aufschlagen. Zuletzt den Likör unterrühren. Kuchen mit der Sahne genießen. 


Weitere irische Rezepte findet Ihr hier:
 
 



Sonntag, 1. November 2020

[Kulinarische Weltreise] Irland - Whiskey-Schokoladen-Kuchen

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesen Monat Geschichten und Rezepten aus Irland widmen.]
 
 Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Die kulinarische Weltreise von Volker mampft ist inzwischen in Irland angekommen. Die letzten beiden Länder, Polen im September und Sri Lanka im Oktober habe ich ausgelassen - ich hatte einfach zu viel um die Ohren und schließlich blogge ich aus Spaß. Da muss ich mir keinen Stress machen. Dafür bin ich diesen Monat bei Irland voll dabei... 
 
Und schon geht es los - mit einem schönen Kuchen für's sonntägliche Kaffeekränzchen. Mit viel Whiskey! Ein bisschen Spass muss ja sein...
 

Whiskey-Schokoladen-Kuchen
für eine kleine Gugelhupfform

100 g gehackte Mandeln
125 g weiche Butter + etwas zum Fetten der Form
2 Eier Gr. M
100 g Rohrzucker
1 Pr. Salz 
150 g Mehl (moi: Dinkelmehl Type 630)
50 g gemahlene Mandeln
1 Msp. Nelkenpulver
2 EL Kakaopulver
1 - 1 1/2 TL Backpulver
2 EL Milch 
140 ml Whiskey
100 g dunkle Schokolade, gehackt
100-150 g dunkle Schokoladenglasur


Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fettzugabe goldgelb rösten. Abkühlen lassen. Trockene Zutaten (Mehl, gemahlene Mandeln, Nelken-, Kakao- und Backpulver) miteinander vermengen.

Butter und Eier in einer Schüssel schaumig schlagen. Dann Zucker und Salz unterrühren. die Hälfte des Whiskeys, Milch, trockene Zutaten, 2/3 der gerösteten Mandeln und die Schokolade zufügen und alles gut verrühren. 

Teig in eine gefettete Gugelhupfform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 170 °C (Umluft) 30-40 Minuten backen - unbedingt Stäbchenprobe machen. Kuchen aus der Form stürzen und mit dem restlichen Whiskey begießen. Vollständig abkühlen lassen.

Glasur im Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen. Bevor die Glasur fest wird restliche Mandeln darüber streuen.  
 
Wer eine normal große Kuchenform verwenden möchte, der verdoppelt einfach die Menge der Zutaten und bäckt den Kuchen 50-60 Minuten.
 

 
 
Hier kommen dann im Laufe des Novembers die Links zu allen Beiträgen der Mitreisenden.

Mittwoch, 13. November 2019

[Blog-Event] Kür mit Biss - Kürbisrezepte


[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich Rezepten rund um den Kürbis widmen.]

Bei Zorra von Kochtopf.me gibt es in Zusammenarbeit mit Jenny von Jenny is baking wieder ein schönes Blog-Event: Kür mit Biss. Gesucht werden, wie der Name schon verrät, Kürbisrezepte. Gerne in der süßen Variante, denn hier in Deutschland wird der Kürbis ja eher für herzhafte Gerichte verwendet (sieht man auch gut anhand der Liste mit Kürbisgerichten auf diesem Blog am Ende dieses Beitrags).


Jedenfalls trifft es sich gut, dass ich gerade einen super saftigen Kürbiskuchen gebacken habe. Den Teig habe ich im Thermomix zubereitet, geht aber auch mit einer (Hand-)Raspel und Handrührgerät bzw. anderen Küchenmaschinen.



Kürbiskuchen mit Zimtcreme und Kürbiskrokant
für eine Backform ca. 30x20 cm

300 g Kürbis, vorbereitet gewogen (moi: Hokkaido)
180 g Butter (zimmerwarm) + etwas zum Fetten der Form
150 g Rohrzucker
1 EL Vanillezucker (vom selbst gemachten)
4 Eier
250 g Dinkelmehl Type 630 (wobei ich mir hier auch Vollkornmehl gut vorstellen könnte)
200 g gemahlene Mandeln
1 EL geriebene Orangenschale (optional)
1 TL Koriander, gemahlen
1 TL Kardamom, gemahlen
1-2 TL Zimt, gemahlen 
1/2 TL Muskatnuss, gerieben
1 Prise Nelkenpulver
1 Prise Salz
2 TL Weinstein-Backpulver
60 ml Orangensaft
250 g Mascarpone
300 g Doppelrahm-Frischkäse
2-3 EL Vanillezucker (auch hier wieder den selbst gemachten verwendet)
1-2 TL Zimt
1 EL geriebene Orangenschale (optional)
2 EL Zucker
3 EL Kürbiskerne

Kürbis in grobe Stücke scheiden und im Thermomis 2x 5 Sekunden auf Stufe 5 schreddern. Zwischendurch den Kürbis mit dem Spatel nach unten schieben, damit alle Stücke gleichmäßig klein werden - alternativ den Kürbis von Hand raspeln. In eine Schüssel umfüllen.

Butter, Zucker und Vanillezucker in den TM geben, 2-3 Minuten auf Stufe 7 cremig-schaumig rühren, dabei nach und nach die Eier zufügen. Trockene Zutaten vermengen und unterrühren. Zuletzt den Saft und den Kürbis untermengen.

Backform fetten und Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 170 °C (Ober- und Unterhitze) 40-45 Minuten backen - unbedingt Stäbchenprobe machen. Mein Kuchen hätte gerne noch 5 Minuten länger im Ofen bleiben können.

Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Mascarpone, Frischkäse, Zucker, Zimt und ggf. geriebene Orangenschale verrühren und bis zur weiteren Verwendung kalt stellen.
 
Für das Kürbiskrokant Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen. Kürbiskerne zufügen und alles karamellisieren lassen. Abkühlen lassen, dann mit einem Messer grob hacken.

Abgekühlten Kuchen mit der Zimtcreme bestreichen und nochmals mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Fertigen Kuchen mit dem Kürbiskrokant bestreuen, in Stücke (Würfel) schneiden und servieren.




Weitere Kürbisgerichte (herzhaft) auf diesem Blog:


... aber Süß kann ich auch:


Dienstag, 6. November 2018

[Rettungsaktion] Alles mit Kürbis

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich heute Rezepten rund um den Kürbis widmen.]- vorsicht, langer Beitrag!

Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, der weiss, was es mit diesen Rettungsaktionen auf sich hat. Wenn nicht, dann eine kurze Zusammenfassung: eine kleine Gruppe von Facebook-Mitgliedern hat sich zusammen getan, um Lebensmittel vor der Lebensmittelindustrie zu retten - immer mehr Menschen können mit dem ursprünglichen Produkt nichts mehr anfangen und greifen auf diverse Convenince-Produkte oder Tütchen und Co zurück. Das muss nicht sein - und genau deswegen finden in (mehr oder weniger) regelmäßigen Abständen Rettungsaktionen statt. Wir bieten der Fertigfutter-Industrie Paroli!

Dieses Mal dreht sich alles um das Thema Kürbis. Und Kürbis kann echt vielseitig sein. Das ist mir aufgefallen, als wir vor zwei Wochen in unserer Firma Gesundheitstag hatten und ich nach ein  oder zwei Gerichten für unser traditionelles Buffet gesucht habe - da fällt mir ein, dass ich unsere Sekretärin, die dabei immer das Zepter in der Hand hat, nach dem Rezept für ihren Kürbis-Karotten-Apfel-Salat und die Kürbis-Quiche fragen muss. Beides äußerst lecker! Ja, jedenfalls musste etwas neues, herbstliches her. Und da fielen mir die Päckchen mit Kürbismus ein, die in meinem Gefrierschrank schlummern. Ursprünglich für ein thüringisches Gericht namens "Kürbsmus" produziert, aber auch anderweitig wirklich vielseitig einsetzbar. Deswegen *tada*: mein Rezept für das Grundprodukt von vielseitigem Kürbismus - das thüringische Gericht wird es übrigens bestimmt auch irgendwann auf diesen Blog schaffen (sofern meine liebe Schwiegermutter das Rezept rausrückt), denn es ist Soulfood pur mit Speck, Hackfleisch, altbackenen Brötchen, Ei und Käse (wenn ich mich richtig erinnere).

Vielseitiges Kürbismus
(super einfaches Rezept, besteht aus genau einer Zutat)

Hokkaido-Kürbis, gewaschen, entkernt und in grobe Stücke geschnitten

Ganz bewusst ohne Mengenangaben, ich bereite das Mus immer auf Vorrat zu und friere es portionsweise ein - so habe ich immer fertiges Mus zur Hand, das ich nur auftauen muss...

Kürbisstücke im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Umluft) ca. 30 Minuten garen - die Garzeit hängt stark von der Größe der Kürbisstücke ab.

Abkühlen lassen, grob mit einer Gabel zermanschen und  portionsweise einfrieren (bei mir normalerweise in 250-500 g-Portionen. Dank der recht trockenen Konsistenz funktioniert das in, zu flachen Päckchen gedrückten, Gefrierbeuteln recht gut.)








Häää, das war's? Nicht einmal ein Foto? Nein, das war noch nicht alles.




Ich möchte Euch ja zeigen, wie vielseitig das Kürbismus wirklich ist. Also habe ich das Mus ein bisschen weiter verarbeitet, zum Beispiel zu Kürbisbrot. Das Brot ist im Prinzip eine Adaption von meinem Kartoffelbrot. Das verwendete Kürbismehl habe ich beim Hofladentag im Zellertal entdeckt und von einer kleinen Ölmühle in Wachenheim erstanden.


Kürbisbrot

10 g Frischhefe
10 g Stein-oder Meersalz
100 ml Wasser
170 g Kürbismus
1 TL Honig
550 g Mehl  (moi: 200 g Dinkelvollkornmehl und 350 g Dinkelmehl Type 630)
50 g Kürbismehl (wer das nicht bekommt, durch 50 g Dinkelvollkornmehl ersetzten)
300 ml Wasser
Kürbiskerne (Menge nach Wunsch - moi: eine knappe Handvoll)
etwas Butter zum Fetten der Form
1-2 EL Haferflocken

Zunächst einmal muss man die Salz-Hefe-Lösung aus der Frischhefe, Wasser und Salz herstellen. Sie soll mindestens 1, maximal 48 Stunden reifen. Meine hatte etwa 2 Stunden Zeit.

Dann die ausgereifte Salz-Hefe-Lösung in den  Mixtopf des Thermomix gießen, das Kürbismus und den Honig dazu geben. Den Mixi 5 Sekunden auf Stufe 7 drehen lassen. Jetzt Vollkornmehl und helles Mehl einwiegen. Außerdem das Wasser, Kürbismehl und Kürbiskerne zufügen. Den Teig 3 Minuten auf Teigstufe kneten lassen. Wer keinen Thermomix oder ähnliche Küchenmaschine zum Kneten von schweren Teigen besitzt, kann das Ganz auch mit der Hand kneten. Ist halt aufwendiger...

Nun muss der Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen. Dabei sollte er sein Volumen verdoppeln.

Nun kommt der Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche und kann mit einem Spatel bearbeitet werden, bis man eine schöne, geschmeidige Kugel hat. Einen gusseisernen Bräter einfetten und mit Haferflocken ausstreuen. Leider besitze ich keinen entsprechenden Bräter, so dass ich einfach meinen Ultra von Tupper verwendet habe. Nun muss man die recht weiche Teigkugel noch in den Bräter verfrachten, Deckel drauf und ab damit in den kalten Backofen. Den Backofen auf 200 °C (ich habe Umluft gewählt, da im Original-Rezept keine Angaben diesbezüglich zu finden waren) einstellen. Nach 55 Minuten den Deckel abnehmen und das Brot weitere 10 Minuten backen (weitere 5 Minuten würden dem Brot auch nicht schaden).

Nach dem Backvorgang habe ich das Brot aus der Form genommen und noch 15 Minuten im ausgeschalteten Backofen ruhen lassen, bevor es dann ganz abkühlen durfte.



Aber Brot ohne Aufstrich? Das geht definitiv nicht. Um Abhilfe zu schaffen gibt es auch gleich ein Rezept für den passenden Belag:



Kürbis-Kichererbsen-Aufstrich mit Trauben

1 kl. Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht)
250 g Kürbispüree
1 kleine, rote Zwiebel, fein gewürfelt
1 Stängel Stangensellerie, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
200 g Schmand
1 EL grober Senf
1/2 Bund Petersilie, gehackt
250 g Trauben, halbiert
Kürbis-/Sonnenblumenkerne
Salz & Pfeffer

Kichererbsen abtropfen lassen, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel grob zerdrücken. Kürbispüree, Zwiebel, Sellerie, Knoblauch, Schmand und Senf zufügen. Alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt Petersilie, Trauben und Kerne unterheben.

Gekühlt mit Brot (oder Brötchen) servieren.




Und zum Abschluss noch was Süßes zum Kaffee... eigentlich sollte die Creme als Topping auf die Gugels - aber sie ist trotz langer Kühlung nicht wieder fest geworden. Macht nichts, hat auch als etwas flüssigerere Variante zu den Gugels lecker geschmeckt. Man muss den Gästen ja nicht verraten, dass das so gar nicht geplant war...


Kürbis-Orangen-Gugels mit Orangencreme und Kürbiskrokant
für ca. 14-16 mittlere Gugels

2 Eier
75 g Zucker
1 TL Vanillezucker, vom selbst gemachten
100 ml Orangensaft, frisch gepresst
100 ml Pflanzenöl (moi: Rapskernöl)
125 g Kürbismus, fein püriert
175 g Dinkelmehl Type 630
50 g gemahlene Mandeln
Abrieb von 1/2 Bio-Orange
1 geh. TL Backpulver

Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Zuerst Orangensaft und Öl, dann die restlichen Zutaten unterrühren. 

Teig in kleine Gugel-Formen füllen (max. 3/4 voll). Meine sind aus Silikon und deswegen kann ich mir das Fetten sparen. Wer keine Gugel-Formen hat, der kann auch Muffin-Formen nutzen - dann wird der Teig aber vermutlich nicht für die gleiche Anzahl ausreichen. 

Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C (Umluft) ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!)

Aus der Form nehmen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Orangencreme und Kürbiskrokant herstellen.

Orangencreme

150 ml Orangensaft (frisch gepresst)
Zucker (leider habe ich vergessen, wie viel genau es war - ich glaube 50 g - das kommt davon, wenn man gleich alles in den Rechner tippt!)
Abrieb von 1/2 Orange
250 g Frischkäse (Doppelrahm)

Orangensaft mit dem Zucker vermengen und in einem kleinen Topf auf die Hälfte einreduzieren. Abkühlen lassen. Orangenreduktion (oder soll ich es Orangensirup nennen?) mit dem Frischkäse und Orangenabrieb verrühren. Wem die Creme nicht süß genug ist rührt einfach noch etwas Puderzucker unter.

Kürbiskrokant

1-2 EL Zucker
eine kleine handvoll Kürbiskerne

Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen. Kürbiskerne zufügen und alles karamellisieren lassen. Abkühlen lassen, dann mit einem Messer grob hacken.




Zuletzt wollte ich Euch noch ein Rezept für Pumpkin Spice Latte präsentieren - nur der hat mir so gar nicht geschmeckt, deswegen habe ich darauf verzichtet. Drei, nein vier Rezepte in einem Posting sind ja auch genug, oder?


Und falls es jetzt doch noch jemanden gibt, der so gar nichts mit Kürbis anfangen kann, hier noch ein paar Kürbis-Rezepte von meinem Blog:


Und wer jetzt noch mehr Inspiration zum Thema Kürbis braucht - hier geht es zu den Rezepten der MitretterInnen (es lohnt sich, dort vorbei zu schauen, lauter leckere Rezepte)

auchwas - Kürbis süß-sauer 
Brigittas Kulinarium - Kürbisravioli aus Kartoffelteig 
Brittas Kochbuch - Kürbisrisotto 
Cakes Cookies an more - Mac and Cheese mit Kürbis 
CorumBlog 2.0 - Kürbis-Konfitüre 
Das Mädel vom Land - Wickelknödel mit Kürbis und Pilzen 
evchenkocht - Kürbis-Cannelloni 
Fliederbaum - Kürbis-Kartoffel-Gratin 
genial-lecker - Kürbis-Möhren-Quiche 
lieberlecker - Kürbis Vermicelles 
our food creations - Vielseitiges Kürbismus 
Pane-Bistecca - Kürbis Prussien 
Unser Meating - Kürbis-Käse-Suppe 


Last but not least noch ein paar Danksagungen:

Besonderen Dank an Christine Blickle (aka Anna Antonia), die die Rettungstruppe seit dem Rücktritt der Gründerinnen Susi Turbohausfrau und Sina Giftigeblonde leitet. Außerdem danke an alle fleißigen Helfer im Hintergrund, die unter anderem alle möglichen Kanäle der Social Media mit Infos zu unseren Rettungen füttern oder uns Hilfs-Dateien mit den Links der MitretterInnen zur Verfügung stellen. Zu verdanken haben wir die heutige Rettungsaktion übrigens der lieben Ingrid von auchwas.

Sonntag, 25. Februar 2018

Wir treiben's mal wieder wild...

Nachdem wir 1 1/2 Wochen unser Pie-Projekt gestartet ist, hatten wir dieses Wochenende schon wieder Lust, einen Pie zu backen. Dieses Mal haben wir allerdings weder Rind noch Ale verwendet. Wild sollte es sein, in Kombination mit Rot- und Portwein. Die fruchtige Süße brachten Preiselbeeren.


Game Pie
für eine große oder 4 kleinere Pie-Formen

500 g (Dinkel-)Mehl
250 g kalte Butter in kleinen Stückchen
Salz
2 Eier
2 EL Wasser 

Alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

1,0 kg Wildgulasch
4 kleine Zwiebeln, gewürfelt
4 Karotten, gewürfelt
300-400 g Champignons, gewürfelt
100 ml roter Portwein
300 ml Spätburgunder Rotwein
Öl oder Butterschmalz zum Anbraten
1 TL Wildgewürz (selbst gemacht aus Wacholder, Lorbeer, Piment, Rosmatin, Thymian und Lorbeer)
Suppengrundstock
3 EL Preiselbeeren (aus dem Glas)
Salz und Pfeffer
Speisestärke zum Abbinden
Butter zum Fetten der Form
1 Eigelb und etwas Milch zum Bestreichen
 
Gulasch in heißem Fett portionsweise kräftig anbraten. Dann Zwiebeln, Karotten und Pilze anbraten. Mit Port- und Rotwein ablöschen. Fleisch wieder zufügen, mit Preiselbeeren, Wildgewürz, Suppengrundstock, Salz und Pfeffer würzen. Ich habe das "Gulasch/Stew" im Schnellkochtopf gemacht - auf Stufe 2 hat es nur 18 Minuten gekocht und war dann auch schon fertig. Speisestärke in kaltem Wasser anrühren und die Sauce damit gut abbinden. Abkühlen lassen. Pieform oder runde Auflaufform gut fetten. Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.
 
Teig in 2 Portionen teilen und jeweils auswellen. Mit einer Portion die Pieform auskleiden. Gulasch/Stew einfüllen. Mit der 2. Teigplatte abdecken, Ränder gut festdrücken. In die Mitte einen "Schornstein" schneiden. Deckel ggf. mit Teigresten verzieren. 1 Eigelb mit wenig Mich verrühren und den Pie damit bestreichen. Auf der mittleren Schiene 45 Minuten goldbraun backen. Ggf. nach der Hälfte der Zeit die Temperatur etwas senken und den Pie auf der unteren Schiene weiterbacken.

Fertig! Wer mag reicht Kartoffelpüree und grüne Bohnen dazu.




Montag, 1. Mai 2017

If life gives you ...

... Lemons und einen Mann, dem es nach Kuchen gelüstet, dann back einfach einen Zitronenkuchen.

Anja von schönes + leben hat zum Geburtstagsbrunch einen Zitronenrührkuchen mit Mohn mitgebracht - natürlich konnte ich meinen Mohn mal wieder nicht finden und habe stattdessen einfach Kokosflocken verwendet. Mal davon abgesehen hatte ich bereits im Oktober 2013 kleine Zitronen-Mohn-Gugls verbloggt, so dass einen Variation angesagt war.


Zitronen-Kokos-Kuchen mit Lemon Curd

125 g weiche Butter
175 g Zucker
3 Eier
2-3 EL Lemon Curd
125 ml Milch
Saft und Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
75 g Kokosflocken
250 g Dinkelmehl type 630
1 TL Backpulver

für den Guss:
1-2 EL Frischkäse natur
2-3 EL Zitronensaft
Puderzucker
Zitronenzesten

Butter und Zucker schaumig rühren. Danach Eier, Lemon Curd, Milch, Saft & Abrieb der Zitrone zufügen und alles verrühren. Zuletzt die trockenen Zutaten unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C (Umluft) 50 - 60 Minuten backen. Den Kuchen stürzen und etwas abkühlen lassen. Den Guss anrühren und den lauwaremen Kuchen damit bestreichen. Mit Zitronenzesten garnieren.


Donnerstag, 8. Dezember 2016

Alle Jahre wieder...

... wird in der Vorweihnachtszeit gebacken. Letztes Jahr hatten wir an dieser Stelle bei der Rettungstruppe Heißgetränke gerettet. Und im Jahr 2014 waren es Plätzchen.

Zur Erinnerung und für alle neuen Leser: eine kleine (inzwischen stetig wachsende) Gruppe von FoodbloggerInnen möchte aufzeigen, dass viele Gerichte ganz ohne Tütchen und Co. auskommen. 

Dieses Jahr retten wir weihnachtliche Kuchen. Ich habe mich für eine Mischung aus Rotweinkuchen und Gewürzkuchen, also kurz Glühweinkuchen entschieden. Aber keine Angst, fertiger Glühwein ist nicht enthalten.




Glühweinkuchen
für 2 kleine Kastenformen

250 g Zucker
1 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten
4 Eier
125 g Butter, zimmerwarm - ggf. etwas mehr zum Fetten der Backform
4 EL Kakaopulver
2-3 TL Zimt
1/2 TL Kardamom, gemahlen
1/4 TL Nelke, gemahlen
1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben
250 g Dinkelmehl, Type 630
100 g Dinkelvollkornmehl
1 Pk. Backpulver
150 ml Rotwein

Zucker, Vanillezucker und Eier in einer Schüssel schaumig rühren, dann die Butter unterrühren. Die restlichen Zutaten, mit Ausnahme des Rotweins, miteinander vermischen und dann unter den Teig rühren. Rotwein zufügen.

Teig auf 2 kleine Kastenformen (meine sind jeweils 21 cm lang und aus Silikon - falls keine Silikonformen verwendet werden, bitte das einfetten nicht vergessen!) verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C (Umluft) ca. 45-50 Minuten backen.

Kuchen aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben oder mit Rotwein-Zimt-Glasur (150 g Puderzucker, 1/4 TL Zimt und ca. 3 EL Rotwein verrühren) bestreichen.

Kinderfreundliche Variante: Rotwein durch Orangensaft ersetzen

 

Und hier geht es zu den Rezepten der MitretterInnen:

Obers trifft Sahne - Beschwipster Früchtekuchen 
Prostmahlzeit - Stollen für Ungeduldige
Anna Antonia- Sterntaler-Zupfkuchen 
Summsis Hobbyküche - Gewürzkuchen mit Walnüssen 
Cuisine Violette - Christstollen 
Friederike Fliederbaum - Pfeffriges Honiggewürzbrot
Brotwein - Früchtebrot
Barbaras Spielwiese - Linzertorte 
The Apricot Lady - Panettone 
Vergissmeinnicht - Zimtsternkuchen

Sonntag, 16. August 2015

Trübes Wetter

Hach, welch Wohltat - bei uns hat es nach wochenlanger Hitze etwas abgekühlt und leichter Nieselregen eingesetzt. So habe ich heute Morgen ein paar Zeitschriften durchgeblättert und in der Landhaus 4/2015 einen schönen Gugel entdeckt, der mich direkt anlachte und "Back mich!" rief.

Deswegen habe ich mich schon früh am Morgen in die Küche gestellt, um oben erwähntes Rezept in leichter Abwandlung auszuprobieren, denn bei diesen Temperaturen kann man auch endlich wieder etwas Warmes auf den Tisch bringen.


Zucchini-Gugelhupf

200 g Zucchini, grob geraspelt
3 Eier, getrennt
100 g Butter, zimmerwarm 
150 ml Milch
50 g Dinkel-Vollkornmehl
200 Dinkelmehl, Type 630
1/2 Päckchen Backpulver
200 g geräucherte Hähnchenbrust, fein gewürfelt (alternativ gekochten Schinken verwenden)
1/2 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1/4 TL Piment d'Espelette (alternativ Cayennepfeffer)
Salz und Pfeffer 
ggf. Fett & Semmelbrösel für die Form

Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen. Die geraspelte Zucchini mit 1-2 TL Salz betreuen und ca. 10 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. In einer anderen Schüssel Eigelb mit Butter schaumig rühren. Milch, Mehl und Backpulver unterrühren. Zucchini ausdrücken, zusammen mit der Hähnchenbrust, Schnittlauch und Frühlingszwiebeln in den Teig geben und verrühren. Den Eischnee unterheben und die Masse mit Piment d'Espelette, Salz und Pfeffer abschmecken. Eine Gugelhupfform einfetten und mit Semmelböseln ausstreuen - auf diesen Schritt habe ich verzichtet, da ich einen Form aus Silikon habe. Teig einfüllen und 50-60 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 160 °C (Umluft) backen. Ggf. in den letzten Minuten den Gugelhupf mit Folie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Den Kuchen aus der Form lösen und ca. 15 Minuten abkühlen lassen, dann in Scheiben schneiden und lauwarm mit einem Salat servieren. Der herzhafte Gugel schmeckt aber auch kalt sehr gut und eignet sich damit auch super für ein Picknick.




Sonntag, 19. Juli 2015

FFD-Aprikosen



Gestern haben wir auf dem Markt noch wunderschöne Aprikosen aus Ingelheim erstanden - unser FFD (Favourite Fruit Dealer) ist nämlich wieder da. Und dessen Aprikosen sind einfach einmalig gut. Heute habe ich für den Lieblingsgatten eine leckere Tarte damit gebacken.


Aprikosen-Tarte
für eine Quicheform (21 x 29 cm)

4-5 EL gemahlene Mandeln
ca. 500 g Aprikosen, halbiert und entsteint
150 g Schmand
3 Eier
5 TL Zucker
1 TL Vanillezucker (vom selbst gemachten)

Topfenblätterteig rechteckig ausrollen (ca. 25 x 33 cm) und die Quicheform damit auslegen. Gemahlene Mandeln auf den Boden streuen und mit den Aprikosenhälften belegen. Schmand mit den Eiern und dem Zucker verrühren. Den Guss über den Aprikosen verteilen und die Tarte im vorgeheizten Ofen bei 175 °C (Umluft) ca. 30-35 Minuten backen.

Wer möchte, der kann die Tarte noch mit Thymianblättchen oder Lavendelblüten aromatisieren.



Freitag, 29. Mai 2015

Spargelquiche gebacken

Vor einiger Zeit gab es in einer Facebook-Gruppe heftige Diskussionen über Halbfertig- und Fertigprudukte in unseren Supermärkten. Es wurde heiss diskutiert und am Schluss war ich völlig verwirrt. Positiver Nebeneffekt war allerdings, dass ich auf den selbst gemachten Topfen-Blätterteig aufmerksam wurde. Ich habe auch freundlicherweise einen Link bekommen, aber irgendwie kam ich mit der Anleitung nicht wirklich zurecht. Aber fix gegoogelt und schon bin ich auf eine ganze Versuchsreihe von Esskultur.at gestoßen. Wirklich wunderbar beschrieben, wie der Teig hergestellt wird und welche Art der Zubereitung zum besten Ergebnis führt. Und seitdem kaufe ich keinen Blätterteig mehr, ich mache ihn jetzt selbst - aus Quark, Butter, einer Prise Salz und Dinkelmehl. Besonders gerne verwende ich ihn als Quiche/Tarte-Teig. So auch heutewieder in der Spargel-Quiche:


Spargelquiche mit Fetakäse
für eine Quicheform (21 x 29 cm)

für den Teig:
250 g Speisequark (20 %)
250 g Dinkelmehl Type 630
250 g kalte Butter, in Stückchen
1/2 TL Salz

für den Belag:
500 g grüner Spargel, im unteren Drittel geschält
150 ml Sahne
2 Eier Gr. M
1 TL Suppengrundstock
Zucker
Salz und Pfeffer
etwas Butter
100 g (Ziegen-)Feta

Die Zutaten für den Teig in den Thermomix geben und 1 1/2 Minuten auf Teigstufe vermengen. Herausnehmen, nochmals kurz durchkneten, dritteln und jeweils in Frischhaltefolie packen. Mindestens 1 Stunde kalt stellen. Alternativ den Teig komplett mit den Händen kneten.

Danach einen Teil des Teigs auf einer bemehlten Arbeitsfläche länglich ausrollen (die restlichen 2 Teigportionen einfrieren). Die kurzen Teigränder jeweils einmal zur Mitte hin umklappen, so dass drei Schichten entstehen (einfache Tour). 2x wiederholen, dann den Teig rechteckig ausrollen (ca. 25 x 33 cm) und die Quicheform damit auslegen. Den Spargel auf dem Teig verteilen. Sahne und Eier verquirlen, mit Suppengrundstock, Zucker, Salz und Pfeffer kräftig würzen. Über den Spargel gießen. Auf die Spargelspitzen kleine Butterflöckchen setzen. Im vorgeheizten Ofen 25 Minuten bei 170 °C (Umluft) backen. Dann den Käse auf der Quiche verteilen, den Ofen auf 150 °C herunterschalten und weitere 15-20 Minuten backen.

Die Quiche heiß oder lauwarm servieren.


Sonntag, 8. März 2015

Pancakes

Es ist wirklich lustig, welche Feiertage unsere Freunde aus Amerika haben. Es gibt sogar eine Webseite, die die teilweise kuriosen Feiertage anzeigt. Und so ist am 28. Januar der National Blueberry Pancake Day. Ich wollte deswegen eben an jenem Tag diese Pfannkuchen backen. Aus welchem Grund auch immer habe ich es dann doch nicht getan. Aber das Rezept hatte ich abgespeichert.

Jedenfalls kamen wir heute ziemlich ausgehungert von unserem Ausflug rund um den Donnersberg zurück. Wir hatten so richtig Appetit auf etwas Süßes. Und da habe ich mich eben an diese Pfannkuchen erinnert. Schnell zusammengerührt und gebacken sind sie auch.


Blueberry Pancakes aus dem Ofen
für 4 kleine oder 2 mittelgroße Pfannkuchen

3 Eier
30 g Vanillezucker, vom selbst gemachten
250 ml (Butter-)Milch
175 g Dinkelmehl Type 630
1 Prise Salz
150 g TK-Blaubeeren
ca. 1 TL Butter
Puderzucker zum Bestäuben

Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen. Eier und Vanillezucker schaumig rühren, dann Milch und Mehl unterrühren.4 kleine oder 2 mittelgroße, backofengeeignete Pfannen gut ausbuttern und den Teig hineingeben. Die Blaubeeren gleichmäßig im Teig verteilen. In den Backofen schieben und in ca. 15-20 Minuten goldgelb backen. Mit Puderzucker bestäuben.

Wir haben dazu Blaubeer-Sahne dazu gereicht. Sollten die Pancakes für ein Frühstück gedacht sein, könnte ich mir auch sehr gut Ahornsirup dazu vorstellen.


Blaubeer-Sahne

200 ml Schlagsahne
2 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten
150 g TK-Blaubeeren, angetaut
1-2 EL Cointreau

Sahne zusammen mit dem Vanillezucker aufschlagen. Die angetauten Blaubeeren und den Cointreau unterrühren.


Sonntag, 31. August 2014

Sonntagssüß goes Florida

Von unserer "Fiesta Mexicana" sind noch Limetten übrig. Also haben wir überlegt, was wir daraus zaubern könnten.

Aus welchem Grund auch immer, haben wir gestern amerikanische Kochbücher gewälzt - und sind auf den Key Lime Pie gestoßen. Das war dann genau nach unserem Geschmack und so haben wir uns diesen Kuchen für die Sonntagstafel gebacken. Die Zutaten dafür waren auch vollständig vorrätig - keine Ahnung, wofür ich einmal gesüßte Kondensmilch gekauft habe, aber sie war im Vorratsschrank.

Es gibt verschiedene Rezepte für den Lime Pie, oft wird er mit einer Baiserhaube gemacht. Darauf heben wir allerdings verzichtet, das wir ihn bestimmt nicht an einem Tag vernichten und dann das Baiser so labberig wird.


Key Lime Pie

200 g (Vollkorn-)Butterkekse
100 g Butter
400 g gesüßte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
5 Eier Gr. M
abgeriebene Schale von 1-2 Limetten
100 ml frisch gepresster Limettensaft

Kekse in den Thermomix geben und auf Stufe 4 zerbröseln. Kalte Butter in kleinen Stücken dazugeben und alles auf Stufe 5 gut vermengen. Eine Tarteform mit Backpapier auskleiden. Bröselmasse hineingeben und gut festdrücken.

Mixbehälter reinigen. Kondensmilch, Eier und Limettenabrieb hineingeben. Auf Stufe 4 schlagen, bis die Masse cremig wird. Dann den Limettensaft zufügen und unterrühren. Die Creme auf den Keksboden geben.
 
Im vorgeheizten Ofen 30-35 Minuten bei 175 °C (Umluft) backen. Vor dem Servieren vollständig auskühlen lassen - am Besten im Kühlschrank 2-4 Stunden durchziehen lassen.

Übrigens: wenn der Kuchen bei Backen Risse bekommt, dann ist die Hitze zu hoch, bitte sofort die Temperatur runterdrehen und/oder die Ofentür ein wenig öffnen.


Um ganz ehrlich zu sein, war ich etwas erstaunt, wie einfach sich der Kuchen zubereiten lässt. Irgendwie war ich bisher der Meinung, dass der Kuchen total kompliziert wäre. So kann man sich täuschen...


Sonntag, 3. August 2014

It's time for...

... den jährlichen Pflaumenkuchen. Allerdings habe ich dieses Mal gemischtes Steinobst (Pflaumen, Mirabellen und Reneclauden) verwendet, da wir uns beim gestrigen Marktbesuch einfach nicht auf eine Sorte festlegen wollten und konnten. Natürlich kann man die Tarte auch mit einer einzelnen Sorte Obst machen - Kirschen oder Aprikosen könnte ich mir auch gut vorstellen


Gemischte Steinobst-Tarte mit Schmand-Guss

1 Packung Blätterteig aus der Frischetheke (275 g)
500-700 g gemischtes Steinobst (Pflaumen, Mirabellen und Reneclauden)
250 g Schmand oder Crème fraîche (bei meiner Form würden auch 200 g reichen)
4 Eier Gr. M
100 g brauner Rohrzucker
2 TL Speisestärke

Tarteform mit dem Blätterteig auskleiden und mehrfach mit einer Gabel einstechen. Geputztes und entsteintes Obst darauf verteilen. Schmand/Crème fraîche mit den Eiern, Zucker, Masla und Speisestärke verrühren. Über das Obst geben. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C etwa 45 - 50 Minuten goldgelb backen.

Abkühlen lassen und mit geschlagener Sahne (oder Crème fraîche) servieren.



Und wer sich wundert, weshalb der Guss so knallgelb ist, dem sei versichert, dass da einfach nur Eier von glücklichen Hühnern von Freunden 3 Ortschaften weiter drin sind...