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Mittwoch, 5. August 2020

[Kulinarische Weltreise] Türkei - Mercimek Çorbası

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesen Monat Geschichten und Rezepten aus der Türkei widmen.]

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei 

Nachdem wir erst vor kurzem mit der kulinarischen Weltreise von Volker mampft einen Stopp in Schweden eingelegt hatten, sind wir inzwischen in die Türkei weitergereist.
Ich war bisher nur ein einziges Mal in der Türkei. Es war eine einwöchige Studienreise an die Küste des Lichts, die wir von meinen Schwiegereltern geschenkt bekommen haben. Ich erinnere mich, dass wir unheimlich viele Steine fotografiert haben (Kulturerbe!) und an die Stadt Myra. Gelernt habe ich damals, dass das Christentum in der Türkei früher weit verbreitet war. So kommt übrigens unser Heiliger Nikolaus aus der Stadt Myra. Hätte ich nie gedacht... es ist schon etwas Wahres dran an dem Spruch „Reisen bildet“. Ich schweife ab...

Mein Arbeitgeber sagt über sich, dass er „The most international Company“ wäre. Jedenfalls sind wir in fast allen Ländern der Welt tätig (die wenigen Ausnahmen kann man an einer Hand abzählen) und haben auch hier in Deuschland Mitarbeiter aus aller Herren Länder. Das macht es für mich einfach, wenn ich auf der Suche nach Rezepten für die kulinarische Weltreise bin. Und so habe ich gestern Abend meine türkischen Kolgeginnen nach ihren Lieblingsrezepten gefragt. Das erste musste ich mir nicht einmal aufschreiben, denn die Zutaten konnte ich mir einfach merken. Auch die Zubereitung ist wirklich simpel, denn es ist eine einfache Linsensuppe.

Rezepte für Mercimek Çorbası gibt es wie Sand am Meer. Im Prinzip ist es eine Linsensuppe, wie sie ähnlich auch in Deutschland zubereitet wird. Allerdings mit roten Linsen und statt Essig, wie es der Schwabe gerne macht, mit frischer Zitrone. Das ist der feine Unterschied...


Mercimek Çorbası - Türkische Linsensuppe
für 4 Portionen

2 EL Olivenöl
1 Zwiebel, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gewürfelt
1 große Kartoffel, geschält und gewürfelt
1 Karotte, ebenfalls geschält und gewürfelt
4 EL Tomatenmark
250 g rote Linsen, gewaschen
1-2 EL Suppengrundstock (alternativ Gemüsebrühe)
Salz und Pfeffer
Chili- oder scharfes Paprikapulver nach Gusto
etwas Zitronensaft und Zitronenspalten
etwas frische Minze

Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Knoblauch, Kartoffel- und Karottenwürfel, Tomatenmark und Linsen zufügen. Mit so viel Wasser auffüllen, dass alle Zutaten gut bedeckt sind. Zugedeckt bei mittlerer Hitze und unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten köcheln lassen bis alle Zutaten weich sind (abhängig von der Größe der Kartoffel- und Karottenwürfel). Mit einem Stabmixer (o.ä.) pürieren. Gegebenenfalls mit Wasser verdünnen - ich persönlich mag die Suppe gerne etwas dicker. Mit Zitronensaft, Suppengrundstock, Salz und Pfeffer abschmecken. Schärfe bekommt das Gericht mit Chili- oder Paprikapulver. 

Im Prinzip ist das Gericht jetzt fertig. Traditionell wird das Gericht mit etwas Minze, Zitronenspalten und Fladenbrot serviert.


An dieser Stelle werden ab dem 1. September dann hoffentlich ganz viele Links zu türkischen Gerichten der Mitreisenden stehen... ich freue mich jetzt schon darauf.


Andrea von our food creations mit Mercimek Çorbası - Türkische Linsensuppe Ulrike von Küchenlatein mit Frikadellen mit Tomaten – Salçali Köfte Ulrike von Küchenlatein mit Augenbohnensalat – Klasik piyaz Ulrike von Küchenlatein mit Paprika-Fladen – Biberli ekmek Ulrike von Küchenlatein mit Joghurt-Käse-Creme – Haydari Ulrike von Küchenlatein mit Türkisches Dorfbrot aus dem Topf Ulrike von Küchenlatein mit Röstfleisch Gärtnerin – Bahçe Kebabi Ulrike von Küchenlatein mit Zucchini mit Bulgur in Olivenöl Ulrike von Küchenlatein mit Weizengrütze mit Gemüse Wilma von Pane-Bistecca mit Muhammara - Tuerkischer Pepperoni Dip Carina von Coffee2Stay mit Mantı mit Acili Ezme Michelle von The Road Most Traveled mit Pasta mal türkisch: Rezept für scharfe türkische Joghurt-Pasta Susi von Turbohausfrau mit Mücver Andrea von our food creations mit Kısır - Bulgursalat Britta von Brittas Kochbuch mit Hähnchen im Fladenbrot Sonja von fluffig & hart mit Kısır – türkischer Bulgursalat Sonja von fluffig & hart mit Mercimek Köfte - vegetarische türkische Linsen-Frikadellen Susanne von magentratzerl mit Mantı Susanne von magentratzerl mit Faule Mantı Susanne von magentratzerl mit Açma - Flauschige Brötchen Jill von Kleines Kuliversum mit Çılbır - pochierte Eier mit Joghurt Sebastian (Gastbeitrag) von Brittas Kochbuch mit Blätterteigrolle mit Spinat und Schafskäse, Zaziki, Rote-Bete-Trauben-Salat Sebastian (Gastbeitrag) von Brittas Kochbuch mit Köfte-Pfanne mit Gemüse und türkischen Reisnudeln Susi von Turbohausfrau mit Pasta mit Lamm und Joghurt Britta von Brittas Kochbuch mit İmam bayıldı Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Großmutters Pilav - İç Pilav Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Geschmorte Zucchini - Kabak yahnisi Wilma von Pane-Bistecca mit Kiymali Pide - Tuerlisches gefuelltes Fladenbrot Simone von zimtkringel mit Tscherkessenhuhn - Çerkez Tavuğu Volker von Volkermampft mit Wassermelonen Gazpacho – Karpuz Çorbası – vegan oder mit Krabben Wilma von Pane-Bistecca mit Sandal Sefasi - Bootausflug auf tuerkisch Michael von SalzigSüssLecker mit Gözleme (gefüllte Teigfladen) mit Spinat und Schafskäse Tina von Küchenmomente mit Revani Tatlisi - Türkischer Grießkuchen vom Blech Ulrike von Küchenlatein mit Karotten-Joghurt-Salat - Havuçlu Yoğurt Salatası Nadine von Möhreneck mit vegane Pide mit zweierlei Füllung Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Grüne Bohnen mit Lammfleisch (kuzu etli ile yeşil fasulye) und türkischer Reis Britta von Backmaedchen1967 mit Açma-fluffige türkische Brötchen Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Grieß-Helva mit Himbeer-Joghurteis - dondurmalı helva Sylvia von Brotwein mit Paprika Feta Dip - pikante Schafskäse Creme Sylvia von Brotwein mit Adana Kebap - Rezept für Hackfleisch Spieße vom Grill Sylvia von Brotwein mit Türkisches Fladenbrot Rezept Sylvia von Brotwein mit Yoğurtlu Kebap - Grillfleisch mit Joghurt und Fladenbrot Sylvia von Brotwein mit Rote Bete Hummus Rezept Sylvia von Brotwein mit Şiş Kebap - Rezept für türkische Fleischspieße vom Grill Britta von Brittas Kochbuch mit Gefüllte Weinblätter Susan von Labsalliebe mit Sigara Börek - Börek mit Spinat und Feta aus dem Ofen Volker von Volkermampft mit Mezze – Acılı Ezme – Rezept für den scharfen türkischen Dip Volker von Volkermampft mit Domates Soslu Köfte - Türkische Hackbällchen in Tomatensoße Volker von Volkermampft mit Dana etli güveç - Türkisches Kalbsgulasch mit viel Gemüse Volker von Volkermampft mit No Knead Pide - kleine türkische Fladenbrote ohne Kneten Volker von Volkermampft mit Die 5 besten türkische Restaurants in Hamburg! Sus von CorumBlog 2.0 mit Sigara böreği Christian von SavoryLens mit Türkische Köfte vom Grill mit Bulgursalat und Sumach-Joghurt

Freitag, 31. Januar 2020

[Kulinarische Weltreise] Ungarn - túrós csusza

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich Rezepten und Geschichten rund um Ungarn widmen. Zusätzlich erwähne ich meinen geliebten Pastamaker, den ich selbst bezahlt habe...]



Wie gestern bereits erwähnt schickt uns Volker von Volker mampft diesen Monat mit der kulinarischen Weltreise in das schöne Ungarn. Nachdem es im Hause P. bereits Töltött Paprika (gefüllte Paprika) für den Göttergatten gab, habe ich (nicht nur) für mich ein weiteres ungarisches Gericht gekocht. Ganz einfache Küche, ohne Schnick und Schnack, aber s...gut.

Zwei Zutaten haben allerdings gewisse Herausforderungen dargestellt - die eine war für mich recht einfach zu lösen, die andere hat etwas Kreativität erfordert. Während man z.B. die Nudel-Flecken ggf. im Internet über einen ungarischen Shop bestellen könnte oder, wie ich, selbst macht, war das mit dem Quark nicht so einfach. Dazu sollte man erwähnen, dass ungarischer Quark sehr trocken und bröselig ist. Ich habe versucht deutschen Quark abtropfen zu lassen um die gewünschte krümelige Konsistenz hinzubekommen, bin aber auf der vollen Linie gescheitert. Ich wollte schon aufgeben, aber dann kam mir der Zufall zur Hilfe, als ich versucht habe das Wort túrós zu übersetzen (Langenscheidt kennt es übrigens nicht, google schon), kam ein kleines Lichtlein... google meint nämlich, dass das Wort Hüttenkäse (und nicht Quark) bedeutet... nach etwas mehr Internet-Recherche habe ich den Quark einfach durch Hüttenkäse ersetzt. Und tataaa - das Ergebnis passt.

Noch ein Tipp: wer die Flecken-Nudeln weder käuflich erwerben noch selbst herstellen möchte (geht auch ganz altmodisch mit dem Nudelholz oder einer herkömmlichen Nudelmaschine), der kann auch einfach gekaufte Lasagneplatten in Stück brechen und kochen. Ich persönlich fand die Variante mit den Vollkorn-Nudeln äußerst lecker - es hat dem Gericht wirklich nicht geschadet, dass die Nudeln etwas mehr Biss hatten. Auch der leicht nussigen Geschmack vom Dinkel hat wunderbar gepasst.


Túrós Csusza - Quarknudeln
für 3 Portionen

125 g Dinkeldunst
125 g Dinkel-Vollkorn-Mehl
1 Ei
1 EL Olivenöl

 300 g fetter, geräucherter Bauchspeck, fein gewürfelt
300 g Hüttenkäse
200 g Schmand
 Salz und Pfeffer
Paprikapulver, edelsüß (am besten ungarisches)
ggf. Schnittlauch zum Garnieren

Dinkeldunst und Vollkornmehl in den Pastamaker geben. Ei in einen Messbecher geben (wird beim Pastamaker mitgeliefert) und mit Wasser auf 85 ml auffüllen. Olivenöl zugeben und die Flüssigkeiten verrühren. Nun den Pastamaker starten, die Flüssigkeit zum Mehl-Dunst-Gemisch geben. Nach dem Knetvorgang werden die Nudeln (ich habe die Lasagne-Matrize verwendet) ausgegeben - diese müssen dann nur noch in kleine Vierecke geschnitten werden. Meine waren zwischen 2x2 und 3x3 cm groß.

Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen, dann abgießen und abtrofen lassen.

Den Speck ohne weitere Zugabe in einer Pfanne auslassen und knusprig anbraten. Etwas 1/4 - 1/3 des Specks aus der Pfanne nehmen und zum Garnieren beiseite stellen. Hüttenkäse und Schmand verrühren, dann zusammen mit den Nudeln in die Pfanne geben. Gut verrühren und nochmals erhitzen. Mit Salz (vorsichtig, der Speck ist schon salzig) und Pfeffer würzen. Mit etwas Paprikapulver bestäuben und mit Speckwürfeln und ggf. Schnittlauch garnieren - fertig ist die einfache und deftige Mahlzeit.

Beim nächsten Mal werde ich eventuell noch ein bisschen Knoblauch zum Hüttenkäse-Gemisch geben. Das stelle ich mir richtig lecker vor...



Wer jetzt Lust auf mehr ungarische Rezepte hat, der wird hier fündig (ich hoffe, ich habe niemanden vergessen...):

Susi von Turbohausfrau: Suppe nach Paloczen-Art 
Cornelia von SilverTravellers: Pörkölt – Ungarisches Gulasch mit Paprika
Tina von Küchenmomente: Ungarische Lángos
Britta von Backmaedchen 1967: Pogácsa ungarisches Gebäck
Simone von zimtkringel: Ungarischer Apfelkuchen Almás pite
Susanne von magentratzerl: Paprikás krumpli und Ungarische Paprikapilze
Conny von Mein wunderbares Chaos: Ungarische Gundel-Palatschinken und Lángos ganz einfach selber machen und Somlauer Nockerl im Glas
Katja von Kaffeebohne: Diós és mákos beigli - Beigel 
Nadine von Möhreneck: Veganes Szegediner Gulasch


Sonntag, 26. Januar 2020

[Rettungsaktion] Asia-Gerichte

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich heute Rezepten rund um asiatische Gerichte widmen. Zusätzlich wird ein Pastamaker erwähnt, den ich aber selbst bezahlt habe...]

Gestern war, auch wenn vielerorts die Feierlichkeiten dazu abgesagt wurden, das chinesische Neujahrsfest. Mit ein Grund bei der heutigen Aktionen die sehr beliebten Gerichte - nämlich Asia-Food - zu retten. Diese vielseitigen (Fertig-)Gerichte begegnen uns jeden Tag im Supermarkt in Form von Sushi (mindestens 2 Tage alt), TK-Knusperente mit Beilagen, Magic Asia Noodle Cup (diverse Geschmacksrichtungen) muss man nur noch heißes Wasser zufügen - ich glaube nicht, dass mir zuerst de- und dann re-hydriertes Feisch schmecken würde - Chop Suey aus der Dose, Bami Goreng mit Reis in Plastikschale für die Mikrowelle und nicht zu vergessen die ganzen Fix für... z.B. China-Pfanne, Puten-Wok, Hähnchen süß-sauer, gebratene Nudeln und wie auch immer diese Pülverchen heißen mögen. Und günstig sind die Tütchen auch nicht, wenn man bedenkt, was da so alles drin ist: Stärke, Zucker Gewürze (3,3 % Paprika - ich habe es ausgerechnet, das sind 1,22 g! -, 2,7 % Ingwer, Chili, Knoblauch, Zwiebeln), Jodsalz, Hefextrakt, Maltodextrin, 3,6 % Sojasaucenpulver (aus Sojabohnen, Weizen und Salz), Salz, Aromen (mit Weizen, Gerste), Weizenmehl, Sonnenblumenöl und als Säuerungsmittel Citronensäure. Insgesamt 37 g für etwa einen Euro und reicht für 2 Portionen. Das sind umgerechnet über 27 € pro kg Pülverchen. Respekt, die Industrie weiss, wie man Geld verdient, wenn ich mir überlege, was ein kg Zucker oder 500 g Stärke kosten. Leute, das muss doch echt nicht sein!?

Dass selbst kochen auch ohne diesen ganzen (Halb-)Fertig-Kram funktioniert, das will Euch die Rettungstruppe zeigen. Wer oder was ist die Rettungstruppe eigentlich, das wird sich der/die eine oder andere jetzt fragen. Ganz einfach erklärt: eine Gruppe von Food-BloggerInnen, die sich als Facebook-Gruppe zusammengetan haben um Gerichte vor der Fertigfutter-Industrie zu retten und Alternativen ohne Fix & Co. aufzeigt.



Bild könnte enthalten: Text


Auch ich habe Euch ein schönes Rezept zum Thema Asia-Gerichte mitgebracht, von dem ich allerdings nicht behaupte, dass es authentisch asiatisch ist - ich würde es eher Asia-Syle nennen. Ich habe die Nudeln komplett selbst gemacht und habe, mit der ganzen Schnibbelei und der Nudelproduktion, insgesamt 35 Minuten benötigt (plus 5 Minuten um das Fleisch vorzubereiten). Natürlich kann man auch die entsprechende Menge Trocken-Nudeln (z.B. Spaghetti, Reis- oder Glasnudeln etc.) verwenden. Dann verlängert sich aber ggf. die Kochzeit. Auch Reste von gekochten Nudeln (oder sogar Reis) kann man mit diesem Rezept verwerten.


Asia-Nudelpfanne mit Gemüse & Hähnchen
für 3-4 Personen

400-500 g Hähnchenbrust (*)
3-4 EL Speisestärke
1/2 TL 5- oder 7-Spice-Gewürz (irgendwo auf dem Blog habe ich auch ein Rezept dafür...)
3 EL Sojasauce 
1-2 EL Sweet-Chili-Sauce (am besten selbst gemacht nach diesem Rezept klick)
1-2 EL Sesamöl

125 g Buchweizenmehl
125 g Dinkeldunst
1 Ei
1 EL Olivenöl

3 EL Sesamöl
1 mittelgroße Zwiebel, in Streifen geschnitten
ein walnussgroßes Stück frischer Ingwer, geschält und fein gewürfelt
1-2 Karotten, in dünne Scheiben geschnitten (Julienne, wer viel Zeit & Lust hat)
150 g frische Champignons, in Scheiben geschnitten - gerne auch Shitake (*)
150 g Austernpilze, in Streifen geschnitten (*)
1 Pak Choi, in Streifen geschnitten (*)
100 g Zuckerschoten, in kleine Stücke geschnitten (*)
1-2 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt (*) 
1-2 EL Sojasauce
1/2 Lauchzwiebel, in feine Ringe geschnitten
1/2 Chilischote, fein gewürfelt (falls scharf gewünscht)
Sesam zum Bestreuen

Fleisch in Streifen schneiden. In einen verschließbaren Behälter geben (früher hätte ich gesagt, pack das Fleisch in einen Gefrierbeutel - aber Mehrweg-Behälter sind einfach umweltfreundlicher). Speisestärke und Gewürz vermengen und das Fleisch damit bestäuben. Deckel drauf und kräftig schütteln. Nun Sojasauce, Sweet-Chili-Sauce und Öl zufügen. Nochmals kräftig schütteln und im Kühlschrank mindestens 1 Stunde ziehen lassen - bei mir waren es 24 Stunden.

Buchweizenmehl und Dinkeldunst in den Pastamaker geben. Ei in einen Messbecher geben (wird beim Pastamaker mitgeliefert) und mit Wasser auf 85 ml auffüllen. Olivenöl zugeben und die Flüssigkeiten verrühren. Nun den Pastamaker starten, die Flüssigkeit zum Mehl-Dunst-Gemisch geben. Nach dem Knetvorgang werden die Nudeln (ich habe die Spaghetti-Matrize verwendet) ausgegeben - diese müssen nur noch auf der gewünschten Länge abgeschnitten werden.

Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen, dann abgießen und abtrofen lassen. Dabei etwas Kochwasser auffangen.

In einer großen Pfanne (optimal wäre ein Wok) 1 EL Sesamöl erhitzen. Zuerst Zwiebeln, Ingwer und Karotten anbraten. Dann Pilze, Pak Choi, Zuckerschoten und Knoblauch zufügen. Alles unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten braten. Umfüllen und warm halten. Einen weiteren EL Sesamöl in die Pfanne geben und das Fleisch, ebenfalls unter ständigem Rühren, anbraten. Zum Gemüse geben. Den letzten Löffel Öl erhitzen und die abgetropften Nudeln anbraten. Etwas Kochflüssigkeit zufügen um den entstandenen Bratensatz zu lösen. Gemüse und Fleisch zurück in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Ggf. mit etwas Sojasauce abschmecken.

Vor dem Servieren mit Frühlingszwiebel, Chili und Sesam bestreuen.



(*) Alternativ zu dem in meinem Rezept verwendeten Hähnchenfleisch kann man natürlich jedes andere zum Kurzbraten geeignete Fleisch (z.B. Schweinefilet oder Rindersteak) verwenden. Oder, als vegetarische Variante, das Fleisch weglassen oder z.B. in Stücke geschnittenen (Räucher-)Tofu verwenden. Auch bei den Gemüsesorten kann man aus dem Vollen schöpfen. Die Zutaten sind nicht in Stein gemeißelt. Ich habe genommen, was gerade im Kühlschrank lag und weg musste. Gut vorstellbar sind auch in Streifen geschnittene Paprika, feine Streifen von Weiß- oder Spitzkohl, gestiftelter Kohlrabi, Lauch, Brokkoli etc.


Wer jetzt Lust auf noch mehr asiatische Gerichte hat, der findet hier die Rezepte der MitretterInnen: 

Barbaras Spielwiese - Foodblog - Sojasbohnenprossen und Karotten aus dem Wok 
Cakes, Cookies and more - Poulet Kung Pao 
Turbohausfrau - Tofu im Asia-Style 
CorumBlog 2.0 - Asiatische Tütensuppe 
evchenkocht - Chinesische Hom Bao 
our food creations - Schnelle Nudelpfanne 
Kaffeebohne - Gebratener Reis - Huo Tui Dan Chao Fan

Danksagung:

Ganz besonderer Dank gebührt den Organisatorinnen dieser Rettungsaktion Britta von Brittas Kochbuch, Barbara von Barbaras Spielwiese und Tamara von Cakes, Cookies and more. Ein besonderer Dank an Martin Koch, der uns immer die Links zusammenstellt und Wilma K., die das 2020er-Logo entworfen hat.  

Donnerstag, 31. Oktober 2019

[Blog-Event] Erdäpfel-Liebe

Die giftige Blonde und The Apricot Lady haben wieder zu einem Event aufgerufen - dieses Mal dreht sich alles um Kartoffeln/Erdäpfel/Grumbeeren oder wie auch immer man diese vielseitige Knolle nennen mag. Heute ist der letzte Event-Tag, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Dass ich meistens die Letzte bin, die Beiträge abliefert kennen Sina und Christina von den vergangenen Rettungsaktionen...

blogeventerdäpfelliebe

Ich habe meinen Kartoffel-Kürbis-Auflauf für einen größere Runde in einer großen Auflaufform gemacht und eine kleine Menge für mein Fotomodell "abgezwackt". Die Menge lässt sich problemlos halbieren, damit werden bestimmt noch 4 Personen satt - es sei denn, man hat so verfressene Raupen eingeladen wie ich  ;-)



Käsiger Kartoffel-Kürbis-Auflauf
für 6-8 Personen als Hauptgericht

2 kg mit/in Schale gekochte Kartoffeln
1 mittelgroßer Butternut-Kürbis (geht bestimmt auch mit Hokkaido oder Muskatkürbis)
400 g Putenschinken, gewürfelt
ein gutes Stück Butter (werden wohl so 75-100 g gewesen sein) + etwas zum Fetten der Form
8 EL Mehl (ich habe Dinkelmehl Type 630 genommen, normales Weizenmehl geht auch)
500 ml Milch
500 ml Brühe (Fleisch- oder Gemüsebrühe)
500 g geriebener Käse (ich habe eine Mischung aus Cheddar, Bergkäse und Parmesan verwendet)
1 TL frischer Thymian, gehackt
1 TL frischer Rosmarin, gehackt
1 TL Pimenton de la Vera, dulce (geräuchertes Paprikapulver)
Muskatnuss, frisch gerieben
Salz und Pfeffer

Eine große Auflaufform (ca. 40x30 cm) mit Butter fetten. Die gekochten Kartoffeln (dürfen auch gerne vom Vortag sein) pellen und würfeln oder in nicht zu dünne Scheiben schneiden. (Butternut-)Kürbis der Länge nach vierteln, von den Kernen befreien und schälen. Dann in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, mit den Kartoffeln, Putenschinken, Thymian und Rosmarin vermengen. Alles in die Auflaufform geben. Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.

In einen Topf Butter schmelzen, Mehl zufügen und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze anschwitzen, aber nicht bräunen lassen. Nach und nach Milch und Brühe angießen. Dabei ständig rühren damit sich keine Klümpchen bilden. Unter Rühren aufkochen lassen. Dann Hitze reduzieren und die Sauce offen bei schwacher Hitze ca. 8 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder rühren damit die Sauce nicht anbrennt. Wenn die Sauce schön abgebunden hat die Hälfte des Käses unterrühren. Mit Suppengrundstock, Muskat, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Sauce über die Kartoffel- und Kürbisstücke gießen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Im Backofen ca. 40-45 Minuten überbacken - ggf. gegen Ende der Garzeit den Auflauf abdecken damit der Käse nicht zu dunkel wird.





Sonntag, 26. Mai 2019

[Rettungsaktion] Wir retten die Pizza!

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf einen Beitrag vom NDR und weitere tolle Blogs, die sich heute Rezepten rund um die Pizza widmen.]



Inzwischen sollte bekannt sein, dass die Rettungstruppe in mehr oder weniger (un-)regelmäßigen Abständen Gerichte vor der Fertigfutterindustrie rettet. Wir wollen aufzeigen, dass man sehr gut ohne Tütchen, Convenience und Co. schnell, gut und lecker kochen kann. Heute kümmern wir uns um das beliebteste Produkt aus diesem Segment: die Pizza. Da gibt es alles: von fertiger TK-Pizza über Sets aus Teig und Sauce, Backmischungen und vieles mehr. Genug Ansatzpunkte für die Truppe...

Ich habe übrigens gerade einen sehr interessantes Interview vom NDR über TK-Pizza gelesen - das ist zwar aus dem Jahr 2013 aber sehr interessant und aufschlussreich. Am Besten hat mir der folgende Satz gefallen: "Essen ist mehr, als einen Karton aufzureißen und sich ein Industrieprodukt in den Ofen zu schieben." Wen es interessiert - hier geht's zum Artikel *klick*.

Ich kaufe inzwischen keine Fertig-Pizza mehr (ja, auch ich habe eine "Vergangenheit"), denn mein Mann verträgt den Weizen im Teig nicht wirklich. So mache ich die Pizzen, die es bei uns zu Hause gibt, selbst - mit Dinkelmehl. Den Teig dafür mache ich meist schon am Vorabend oder früh am Morgen und stelle ihn in den Kühlschrank. So hat er eine schön lange Teigruhe. Es gibt aber auch unzählige Rezepte für einen schnellen Pizzateig. Mir fällt übrigens gerade auf, dass ich bisher noch kein einziges Pizza-Rezept verbloggt habe. Zeit, daran etwas zu ändern...

Ich habe mich für kleine, weiße Pizzen (Pizza Piccolini Bianca) entschieden. Satt einer Tomatensauce kommt dabei Ricotta auf den Teig. Eigentlich wollte ich den Ricotta dafür selbst machen, denn das soll angeblich super einfach sein... bei mir hat es nicht geklappt, deswegen kein Ricotta-Rezept...



Pizza Piccolini (Bianca)
(für 16 Piccolinis oder 2-3 große Pizzen)

Dinkel-Pizzateig

300 ml lauwarmes Wasser
21 g Frischhefe (1/2 Würfel, alternativ 1 Pk. Trockenhefe)
2 TL Zucker
1 TL Salz
1 EL Olivenöl
550 g Dinkelmehl Type 630 + etwas mehr zum Arbeiten

Am Vortag Frischhefe zusammen mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. 5 Minuten stehen lassen, dann zusammen mit den restlichen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig anschließend in eine große, bemehlte Schüssel legen und zugedeckt in den Kühlschrank stellen.


Für den Belag

ca. 400 - 500 g Ricotta
500 g Büffel-Mozzarella, in Scheiben geschnitten
ca. 250 g Parmesan (frisch gerieben oder gehobelt)
wer mag: etwas Gorgonzola
Salz und Pfeffer
ggf. Knoblauch, in feine Würfel geschnitten
frische Thymian- und Sabeiblättchen

An nächsten Tag den Teig in 16 Portionen teilen. Backofen auf 300 °C (Ober- und Unterhitze) aufheizen. Falls vorhanden, Pizzastein mit aufheizen (Herstellerhinweise beachten).

Mit dem Nudelholz die Teigportionen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu kleinen Kreisen (ca. 10-12 cm) auswellen. Mit einem sauberen Küchentuch abdeckenund an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen, dann mit Ricotta bestreichen. Salzen und pfeffern. Wer möchte, kann nun etwas Knoblauch darüber streuen. Anschließend Mozzarella und Parmesan auf den Pizzen verteilen, ggf. auch Gorgonzola.

Die Pizzen portionsweise in den vorgeheizten Ofen geben - ich konnte immer 6 Piccolinis auf einmal backen. Im Ofen lassen bis der Boden schön kross und der Käse geschmolzen ist. Bei mir hat das 10-12 Minuten gedauert.

Vor dem Servieren mit Thymian und Salbei bestreuen.



Ganz lieben Dank an die Organisatorinnen von #wirrettenwaszurettenist Barbara von Barbaras Spielwiese, Britta von Brittas Kochbuch und Tamara von Cakes, Cookies and more sowie den ganzen Helferlein im Hintergrund, die uns mit Logos, Tabellen, Dateien, Rat und Tat zur Seite stehen.

Wer jetzt noch mehr Lust auf Pizza hat - hier die tollen Rezepte der MitretterInnen:

Brittas Kochbuch – Pizza Pasta
Barbaras Spielwiese – Foodblog – Tiefkühlpizza selbstgemacht (mit Variationen)
Cakes, Cookies and more – Pizza mit gebackener Tomatensauce
Turbohausfrau – Pizza bianca mit Käse
Brotwein – Pizza diavolo – scharfe Salami Pizza
Madam Rote Rübe – Knusprige American-Vollkorn-Pizza mit Mozzarella-Käserand
BrigittasKulinarium – Pinsa-romana
lieberlecker – Pizza Miss
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten – Pizza international
Pane-Bistecca – Ravioli Pizza
BackeBackeKuchen – Dinkel-Calzone mit Spinat-Camembert-Füllung
CorumBlog 2.0 – Pizza mit Rhabarber und mehr…
Das Mädel vom Land – Pizza Margherita mit Tomatenblätterteig
evchenkocht – BBQ Chicken Pizza-Sonne
genial lecker – Familienpizza
Bonjour Alsace – Pizza Tonno e Cipolle
1x umrühren bitte aka kochtopf – Pizza mit Zucchini & Chorizo
katha-kocht! – Salami-Schinken Pizza mit Artischocken und Oliven


Freitag, 1. Dezember 2017

Wir retten was zu retten ist - Weihnachtsedition

Uppps, in 24 Tagen ist Weihnachten! Dass das aber auch immer so überraschend kommt...

Klar, dass die Rettungstruppe auch jetzt wieder unterwegs ist. Und wir retten Geschenke aus der Küche. Das ist genau mein Thema, denn jedes Jahr verschenke ich am Liebsten etwas selbst gemachtes. Bis vor zwei Jahren waren Marmeladen der Renner - vor allem bei den Schwiegereltern und der Schwägerin. Jetzt ist allerdings meine Schwiegermutter ebenfalls dem Marmeladen-Wahn verfallen und produziert selbst. Deswegen gab es zum Beispiel im letzten Jahr Lemon Curd. Auch Eierlikör wird gerne genommen. Pralinen gab es auch schon - allerdings habe ich das Rezept irgendwie verbummelt. Dieses Jahr muss also wieder etwas Neues her: Karamellsirup! Vielseitig einsetzbar: im Kaffee, über Eis oder Desserts und so weiter. Bei mir ein must have im Kaffee.



Karamell-Sirup
für ca. 3 Flaschen à 220 ml

550 g Zucker
350 ml Wasser
1 gestr. TL gemahlene Vanille

Zucker in einen großen Topf geben und bei recht großer Hitze schmelzen lassen. Dabei darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird (hellbraun ist erstrebenswert). Parallel dazu das Wasser in einem separaten Topf (oder Wasserkocher) aufkochen lassen. Sobald der Zucker komplett geschmolzen ist und sich hellbraun verfärb hat mit dem heißen Wasser ablöschen (Vorsicht, spritzt!). Nun die gemahlene Vanille zuügen und das Ganze so lange auf mittlerer Hitze und unter Rühren köcheln lassen bis sich sämtlich Karamellklümpchen aufgelöst haben (kann dauern). Heiß in vorgewärmte Flaschen abfüllen und sofort verschließen. 

Hält sich eigentlich ewig, bei mir allerdings nicht so lange, denn immer schnell verbraucht...



Zum Kaffee gibt es auch gerne mal ein paar süße Stückchen, zum Beispiel:


Honig-Dinkel-Vollkorn-Lebkuchen
(was für ein Wort - soll 80 Stücke ergeben, kommt aber auf die Größe an)
Teig muss über Nacht ruhen!

300 g Honig
100 mlWasser
100 g brauner Rohrzucker
1 geh. TL Hirschhornsalz
500 g Dinkelvollkornmehl
1 Ei
130 g gemahlene Mandeln
130 g Orangeat, fein gehackt
1 Portion Lebkuchengewürz (s. weiter unten) - alternativ 1. Pk. fertiges Lebkuchengewürz

2 Eier zum Bestreichen

Honig, Wasser und Zucker erwärmen, bis sich der Zucker löst, dann abkühlen lassen. Hirschhornsalz in 1 EL Wasser auflösen. In einer großen Schüssel alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Über Nach in Frischhaltefolie an einem kühlen Ort ruhen lassen (18 °C wären ideal, dazu bietet sich ein unbeheizter Raum an). 

Am Folgetag Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen. Den Lebkuchenteig nochmals durchkneten, teilen und jeweils ca. 0.5 cm dick auswellen. Mit einem Teigrad in ca. 3x5 cm große Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Ich habe aber auch diverse Formen zum Ausstechen verwendet. Mit verquirltem Ei bestreichen und auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten goldgelb backen. 

Abkühlen lassen und dann in Metallboxen bis zum Verzehr luftdicht aufbewahren.


Lebkuchengewürz
1 Portion (im Mörser oder Moulinette pulverisieren)

3 TL Zimtpulver
1 TL Koriandersaat
1 Sternanis
1/2 TL Fenchelsaat
1/2 TL Muskatblüte
1/2 TL Kardamomsaat
2 Msp. Nelkenpulver


Hier gibt es übringens noch mehr Geschenkideen "klick". Und hier sind die Rezepte der MitretterInnen:

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Barbaras Spielweise - Quitten-Chutney 
Brittas Kochbuch - Stollenkonfekt 
Cakes Cookies an more - Chilisalz 
Das Mädel vom Land - Kokostrüffel 
evchenkocht - Rumkugeln 
Food for Angels and Devils - beef jerky - extra scharf 
genial-lecker - Quitten-Orangen-Gelee 
Karambakarinaswelt - Manadarinen Marmelade 
Kleines Kuliversum - Apfelstrudel Marmelade 
Leberkassemmel und mehr - Geschenke aus der Küche: Adventslikör 
lieberlecker - gewürzte Nüsse 
Madam Rote Rübe - Dinkelvollkornnudeln 
Obers triftt Sahne - Gebackener Adventskalender 
our food creations - Karamellsirup & Honig-Lebkuchen 
Pane-Bistecca - Kakao Lollipops 
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau - Weihnachtliches Apfel-Goji-Mus 
Summsis Hobbyküche - Walnuss - Krokant 
Unser Meating - Herzhafte Cantuccini

Ganz lieben Dank an Sina & Susi, die auch dieses Mal wieder eine schöne Rettungsaktion ins Leben gerufen haben. Ebenfalls ein liebes Dankeschön an die ganzen fleißigen Helferlein, die im Hintergrund für uns Dokumente erstellen und das Pinterest-Board aktualisieren.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Alle Jahre wieder...

... wird in der Vorweihnachtszeit gebacken. Letztes Jahr hatten wir an dieser Stelle bei der Rettungstruppe Heißgetränke gerettet. Und im Jahr 2014 waren es Plätzchen.

Zur Erinnerung und für alle neuen Leser: eine kleine (inzwischen stetig wachsende) Gruppe von FoodbloggerInnen möchte aufzeigen, dass viele Gerichte ganz ohne Tütchen und Co. auskommen. 

Dieses Jahr retten wir weihnachtliche Kuchen. Ich habe mich für eine Mischung aus Rotweinkuchen und Gewürzkuchen, also kurz Glühweinkuchen entschieden. Aber keine Angst, fertiger Glühwein ist nicht enthalten.




Glühweinkuchen
für 2 kleine Kastenformen

250 g Zucker
1 EL Vanillezucker, vom selbst gemachten
4 Eier
125 g Butter, zimmerwarm - ggf. etwas mehr zum Fetten der Backform
4 EL Kakaopulver
2-3 TL Zimt
1/2 TL Kardamom, gemahlen
1/4 TL Nelke, gemahlen
1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben
250 g Dinkelmehl, Type 630
100 g Dinkelvollkornmehl
1 Pk. Backpulver
150 ml Rotwein

Zucker, Vanillezucker und Eier in einer Schüssel schaumig rühren, dann die Butter unterrühren. Die restlichen Zutaten, mit Ausnahme des Rotweins, miteinander vermischen und dann unter den Teig rühren. Rotwein zufügen.

Teig auf 2 kleine Kastenformen (meine sind jeweils 21 cm lang und aus Silikon - falls keine Silikonformen verwendet werden, bitte das einfetten nicht vergessen!) verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C (Umluft) ca. 45-50 Minuten backen.

Kuchen aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben oder mit Rotwein-Zimt-Glasur (150 g Puderzucker, 1/4 TL Zimt und ca. 3 EL Rotwein verrühren) bestreichen.

Kinderfreundliche Variante: Rotwein durch Orangensaft ersetzen

 

Und hier geht es zu den Rezepten der MitretterInnen:

Obers trifft Sahne - Beschwipster Früchtekuchen 
Prostmahlzeit - Stollen für Ungeduldige
Anna Antonia- Sterntaler-Zupfkuchen 
Summsis Hobbyküche - Gewürzkuchen mit Walnüssen 
Cuisine Violette - Christstollen 
Friederike Fliederbaum - Pfeffriges Honiggewürzbrot
Brotwein - Früchtebrot
Barbaras Spielwiese - Linzertorte 
The Apricot Lady - Panettone 
Vergissmeinnicht - Zimtsternkuchen