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Dienstag, 3. April 2018

Slow Food Messe 2018

Bald ist es soweit: die Slow Food Messe in Stuttgart öffnet vom 05. - 08. April 2018 wieder ihre Pforten. Bei den Frühjahrsmessen dreht sich alles um die Themen „Gesundes und bewusstes Leben“ sowie „Nachhaltigkeit und Achtsamkeit“.

Neben dem Markt des guten Geschmacks finden während des Messefrühlings sieben weitere Messen statt (Garten, Fair handeln, Kreativ, i-Mobility, Yogaworld, Haus/Holz/Energie und Mineralien/Fossilien/Schmuck). Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall.


Für mich als Food-Blogger und Slow Food-Mitglied steht natürlich der Markt des guten Geschmacks im Vordergrund - es ist einfach schön, wie einfach man mit Ausstellern ins Gespräch kommt und so wertvolle (Hintergrund-)Informationen über die Produkte und Produzenten bekommt. Ich freue mich auf jeden Fall schon wie Bolle...


Dienstag, 25. April 2017

Slow Food e.V.

Jetzt habe ich schon über den Markt des guten Geschmacks - die Slow Food Messe in Stuttgart gesprochen, aber noch nichts über Slow Food selbst.


Manch einer wird jetzt denken, ist halt das Gegenteil von Fast Food. Das trifft es aber nicht ganz. Ich war jetzt einmal so frei und habe ein paar Passagen von der offiziellen Webseite von Slow Food e.V. kopiert und hoffe, dass das o.k. ist, denn besser könnte ich es nicht formulieren.

Slow Food

• ist eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten.
• fördert eine verantwortliche Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt.
• bringt Produzenten, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt, vermittelt Wissen über die Qualität von Nahrungsmitteln und macht so den Ernährungsmarkt transparent.
ist eine Non-Profit-Organisation.

Die Philosophie, die dahinter steckt

Gut, sauber und fair: so lautet die Slow-Food-Philosophie, mit der sich inzwischen Millionen von Menschen in der ganzen Welt identifizieren.

Dreimal am Tag, bei jeder Mahlzeit, treffen wir Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen. Unser Essen ist untrennbar verknüpft mit Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissen, Landwirtschaft, Gesundheit und Umwelt.

Daher sollen die Lebensmittel gut, sauber und fair sein.

Gut: wohlschmeckend, nahrhaft, frisch, gesundheitlich einwandfrei, die Sinne anregend und befriedigend.

Sauber: hergestellt, ohne die Ressourcen der Erde, die Ökosysteme oder die Umwelt zu belasten und ohne Schaden an Mensch, Natur oder Tier zu verursachen.

Fair: die soziale Gerechtigkeit achtend, mit angemessener Bezahlung und fairen Bedingungen für alle — von der Herstellung über den Handel bis hin zum Verzehr.

Mitglied werden

Wer sich also mit mit der Philosophie identifizieren kann und Lust hat Mitglied dieser Gemeinschaft zu werden, hier geht es zum Mitgliedsantrag: *klick*

Zusätzlich wird mit dem Mitgliedsbeitrag die Slow Food Stiftung für Biologische Vielfalt gefördert. Damit wird geholfen vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen, Kulturpflanzensorten und traditionelle Lebensmittel zu schützen – in Deutschland und in der ganzen Welt.


Wir persönlich wollten eigentlich schon lange Mitglieder werden - deswegen haben wir am Wochenende auch den Antrag ausgefüllt und direkt abgegeben.


Sonntag, 23. April 2017

Erstes Resümee der Slow Food 2017

Nach zwei Tagen auf dem Markt des guten Geschmacks kann ich für 2017 ein erstes Resümee ziehen:

1. Viel Zeit mitbringen

Wenn Du alles sehen und Dich auch informieren willst, dann reicht meines Erachtens ein Tag auf der Messe einfach nicht. Leider (für den Besucher) ist die Messe äußerst gut besucht. Gerade am Samstag und Sonntag ist zu Stoßzeiten wie der Mittagszeit kaum ein Durchkommen. Angenehmer ist es gleich nach der Öffnung oder kurz vor Schluss.

2. Nimm (Bar-)Geld mit

Eines gleich vorweg - die Messepreise sind nicht günstig. Du kannst zwar viel kostenlos probieren, aber ganz schnell wirst Du feststellen, dass Du natürlich auch das eine oder andere Produkt käuflich erwerben willst. Und hier kommen wir zu den Preisen: Du kannst nicht erwarten, dass ein Produkt, das oft in kleinen Chargen mit viel Handarbeit hergestellt wird, zu Discount-Preisen zu erhalten ist. Aber dafür bekommst Du ein Produkt, das Du mit gutem Gewissen kaufen und verzehren kannst.

An den wenigsten Ständen kann man mit Karte bezahlen, also ist Bargeld angesagt. Und falls es einmal nicht reichen sollte, es gibt auf dem Messegelände mehrere Geldautomaten der ING DiBa. Die Gebühren halten sich meiner Meinung mit 1,95 € pro Auszahlung für Nichtkunden auch in Grenzen. Die Warteschlangen davor sind allerdings lang!

3. Ins Gespräch kommen

Die Aussteller kommen nicht nur auf die Messe um ihre Produkte zu verkaufen - klar freut sich jeder, wenn er am Ende seine Produkte erfolgreich an den Mann (oder die Frau) gebracht hat. Ich denke, dass das bei vielen großen Ausstellern genau das auch der Fall ist. Aber wie wir festgestellt haben sind gerade die kleinen Produzenten sehr leidenschaftlich und erzählen Dir als Verbraucher gerne etwas über ihr Produkt und die Herstellung. Nutz' diese Chance.

4. Zieh bequeme Schuhe an

Glaub mir, Du wirst auf dieser Messe laufen - viel laufen! Mein Schrittzähler im Handy kam an einem Tag auf 18.355 Schritte.


Fazit:

Ich habe auf dieser Messe sehr viel Schönes erlebt, durfte viele gute Produkte probieren und hatte ein paar sehr informative Gespräche mit Herstellen - darüber werde ich hier auf dem Blog noch ausführlich berichten.

Freitag, 21. April 2017

our food creations goes Slow Food 2017

Morgen ist es soweit - wir fahren zur Slow Food Messe in Stuttgart. Wir freuen uns sehr darauf, denn in den beiden letzten Jahren hat es uns dort ausgesprochen gut gefallen und wir waren begeistert von der Auswahl an Lebensmitteln, die von den Anbietern präsentiert werden.


Wir sind gespannt, wen wir von den uns bekannten Ausstellen wieder treffen werden und mit welchen Neuheiten wir nach Hause kommen werden.