Mittwoch, 12. Februar 2014

Schiifelibriii

Vor kurzem gab es bei uns ja badisches Schäufele. Die beim Kochen entstandene Brühe musste natürlich verwendet werden, um die Sehnsucht nach fast vergessenen Genüssen zu stillen. So gab es heute eine Graupensuppe. Als das Süppchen fertig war und ich sie genussvoll ausgelöffelt habe, musste ich feststellen, dass ich die Graupen meiner Kindheit größer in Erinnerung habe. Es kann natürlich sein, dass meine Oma keine Perlgraupen verwendet hat. Deswegen lautet mein Motto: Augen auf beim nächsten Graupen-Kauf! Eventuell gibt es ja unterschiedliche Graupen.


Oma's Graupensuppe
für 4-6 Personen

250 g Perlgraupen aus Gerste 
etwas Fett zum Anbraten
1 Zwiebel, fein gehackt
4-6 Karotten, gewürfelt
1-2 Petersilienwurzeln, gewürfelt
1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
1,5 l Schiifelibriii (Kochbrühe vom badischen Schäufele)
500 g Schiifeli, gekocht und gewürfelt
Suppengrundstock
Salz und Pfeffer

Graupen waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. Fett in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Karotten, Petersilienwurzel und Lauch darin anbraten. Graupen zugeben und kurz andünsten. Brühe zugießen, aufkochen und unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten garen. Nach 25 Minuten das Schiifelifleisch zufügen und in der Suppe erwärmen. Vor dem Servieren mit Suppengrundstock, Salz und Pfeffer abschmecken.


1 Kommentar:

  1. mhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, ich liebe sie auch die klassische Graupensuppe *schwärm
    und das klingt (grade bei dem Wetter) sehr erwärmend

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