Donnerstag, 17. März 2016

Neue Rettungsaktion - wir gugeln uns zum Geburtstag !

Schon seit zwei Jahren wird gerettet - wie die Zeit doch vergeht. Die ehmals kleine Facebook-Gruppe hat inzwischen stolze 44 Mitglieder - plus einige Retterinnen, die keinen FB-Account haben. Ziel der Gemeinschaft internationaler Foodblogger ist, sich regelmäßig der "Rettung" von Lebensmitteln zu widmen, welche immer mehr zum Fertigprodukt verkommen. Hier kann man übrigens nachverfolgen, was schon alles gerettet wurde.


Nun gut, wir feiern den 2. Geburtstag natürlich entsprechend und haben uns dieses Mal der Rettung des Gugelhupfes bzw. der Kuchen mit Loch gewidmet. Ich habe mich, da Ostern kurz bevor steht, für kleine Eierlikör-Gugl entschieden. Die machen sich sowohl beim Brunch als auch auf der Kaffeetafel gut.


Zweierlei Eierlikör-Gugl
für 14 mittlere Gugls oder 24 Minis

2 Eier
100 g Zucker
2 EL Vaniellezucker, vom selbst gemachten
1 Prise Salz
100 g Butter, geschmolzen plus etwas zum Fetten der Form
100 ml Eierlikör (z.B. nach diesem Rezept)
200 g Mehl (ich: Dinkelmehl Type 630) plus etwas zum Ausstreuen der Form
2 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver

 zum Verzieren:
2-3 EL Puderzucker
1 EL Eierlikör

Backofen auf 165°C (Umluft) oder 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Miniguglform fetten und mit Mehl ausstreuen.

Die Eier zusammen mit Zucker, Vanillezucker und Salz cremig aufschlagen, dann die flüssige Butter dazu gießen. Anschließend im Wechsel Mehl, Backpulver und Flüssigkeit hinzu geben.

Die Hälfte der Masse in 7 kleine Gugl-Förmchen verteilen - das geht am Besten mit Hilfe von 2 Teelöffeln. In die restliche Masse Kakaopulver rühren, dann den Teig auf weitere 7 Förmchen verteilen.

Gugls ca. 20 Minuten backen. Die kleinere Mini-Variante benötigt nur etwa 12 Minuten. Die Gugl aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Puderzucker mit Eierlikör verrühren, bis eine zähflüssige Masse entstanden ist. Über die Gugls träufeln und trocknen lassen.


 Hier geht es zu den Rezepten der MitretterInnen:

giftigeblonde - Apfel Walnuss Gugelhupf
Food for Angels and Devils - Eierlikör-Schoggi-Kuchen mit Loch 
Fliederbaum - Kaisergugelhupf 
Anna Antonia - Mississippi Mud Cake 
Cuisine Violette - Orangen-Nuss-Gugel 
multikulinarisches – Jubiläums-Gugl mit Sanddorn
Summsis Hobbyküche - Aprikosen - Gugelhupf
Feinschmeckerle - Marmorgugelhupf mit Kirschen  
brotbackliebeundmehr - Baileys-Marmor-Gugelhupf
Kochen mit Herzchen - Durstiger Geburtstags-Guglhupf
Obers trifft Sahne - Frankfurter Kränzchen  
kebo homing - Orangengugl
Prostmahlzeit - Schoko-Mandel-Gugelhupf
Sakriköstlich - Rotweinkuchen
Aus meinem Kochtopf - Nürnberger Gewürz-Gugelhupf
Meins! Mit Liebe selbstgemacht - Knödelgugel
1x umrühren bitte aka kochtopf - Kuchen mit Loch oder wir gugeln uns zum Geburtstag!
Was du nicht kennst... - Kokosnussguglhupf 
Küchenliebelei - Klassischer Marmorgugelhupf
Sandra´s Tortenträumereien - Bananen Erdnuss Gugel 
widmatt- aus meiner Schweizer Küche - Oster- Höpfli (Mini Gugelhöpfli)
Genial lecker - Brezenknödelgugelhupf
thecookingknitter - Sauerkrautgugl mit Speck
Dynamite Cakes - Saftiger Zitronen-Gugelhupf
Das Mädel vom Land - Schlagobers-Gugelhupf
verbotengut! - Saftige Orangen-Gugl
Jankes*Soulfood - Möhren-Gugelhupf mit Frischkäse-Swirl
German Abendbrot - Verführerischer Gugelhupf
Leberkassemmel und mehr - Zitronen-Rosmarin-Guglhupf


 

Wer jetzt noch nicht genug Gugls hatte - hier noch vier weitere Rezepte aus meiner Küche:


Dienstag, 15. März 2016

Käse-Schlemmerei

Ich kann mich noch gut an die Geburtstagsfeiern meiner Kindheit erinnern. Oft gab es am Abend eines meiner Lieblingsgerichte: Schlemmerbrötchen. Die haben meine Brüder und ich - im wahrsten Sinne des Wortes - heiß und innig geliebt. Einfach zuzubereiten sind die Teile auch. Und genau darauf hatte ich mal wieder so richtig Lust...


Schlemmerbrötchen
für 12-20 Stück (je nach Größe)

400 g gekochter Schinken, gewürfelt (wer's herzhafter mag nimmt Schinkenspeck)
400 g Käse, frisch gerieben (z.B. Emmentaler oder Bergkäse)
200 g Schmand
1 Ei
1/2 Bund Petersilie, gehackt 
1-2 Zehen Knoblauch, gerieben
Salz und Pfeffer
ggf. etwas Paprikapulver
6-10 (Aufback-)Brötchen, halbiert (ich habe Toasties verwendet, deswegen sind meine so flach)

Schinken, Käse, Schmand, Ei Petersilie und Knoblauch vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag, gibt noch etwas Paprikapulver hinzu. Masse auf den Brötchenhälfetn verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 175-200 °C (Umluft) ca. 12-17 Minuten überbacken (frische Brötchen bei 200 °C nur kurz, Aufbackbrötchen bei 175 °C länger im Backofen lassen)

Zu den Schlemmerbrötchen am Besten einen Salat servieren.


Ich habe übrigens auch schon eine Variante mit Räucherlachs gemacht und die vegetarische Variante mit Gemüse (z.B. Mais, Paprika, blanchierter Brokkoli oder Lauchringe) schmeckt ebenfalls ausgezeichnet. Saarländer und Pfälzer ersetzen den Schinken auch gerne mal durch Fleischwurst oder Lyoner - je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Variationen fallen mir zu dem Thema ein... Brötchen als "Unterlage" sind übrigens kein Muss, (Toast-)Brotscheiben gehen auch - die würde ich aber etwas antoasten.

Sonntag, 21. Februar 2016

Ins Netz gegangen

Ja, wir haben ihn bekommen - Skrei! Die Saison ist kurz und im letzten Jahr haben wir sie verpasst. Um so mehr haben wir uns gefreut, dass wir gestern ein schönes Filet erstehen konnten.

Der Skrei ist im Grunde ein norwegischer Kabeljau der besonderen Art: Einmal im Jahr ereignet sich vor den Lofoten ein faszinierendes Naturschauspiel, da riesige Schwärme des Skreis aus der eisigen Barentssee kommen. Die Fangsaison des Winterkabeljaus beginnt im Januar und endet im April, wenn er zur Barentssee zurückkehrt.

Auf den Lofoten genießt der Skrei eine ganz besondere Wertschätzung, da der Fisch das größte Exportgut der Inselkette ist. Um ihn zu fangen, gehen die Fischer hohe Risiken ein. Tosende Stürme, Kälte und reißende Strömungen machen den Skreifang zu einem gefährlichen und schwierigen Unterfangen. Dabei wird hauptsächlich mit Lang- und Handangelleinen oder kleineren Netzen gefischt. Dank effektiver Schutzmaßnahmen ist es den Norwegern gelungen, den Bestand dauerhaft zu bewahren. (Quelle: www.deutschesee.de)


Skrei auf Senf-Spitzkohl
für 2-3 Personen

600 g Spitzkohl, in Streifen geschnitten
1 EL Butterschmalz
1 Schalotte, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
50 ml Noilly Prat (trockener Wermut)
100 ml trockener Weißwein
200 g Sahne
1 EL Suppengrundstock
1 EL grober Senf
1 EL mittelscharfer Senf
Zucker
Salz und Pfeffer
Butter
ca. 1-2 EL Mehl 
600 g Skrei

Spitzkohl in reichlich Salzwasser 2 Minuten blanchieren, dann abgießen und in kaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen. In einem Topf Butterschmalz erhitzen und die Schalottenwürfel darin glasig andünsten. Knoblauch zufügen, dann mit Noilly Prat und Weißwein ablöschen. Flüssigkeit um die Hälfte einreduzieren lassen. Sahne angießen, Suppengrundstock, groben Senf und Spitzkohl dazugeben, alles verrühren und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten dünsten.

In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Butter erhitzen. Den Fisch in Portionsstücke teilen, im Mehl wenden und auf der Hautseite anbraten. Fisch wenden und auf der anderen Seite garziehen lassen.

Kohl mit dem mittelscharfen Senf, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Alles auf Tellern anrichten.



Sonntag, 14. Februar 2016

Fenchel & Orange

In unserem Urlaub auf Usedom haben wir im Standhotel Heringsdorf eine leckere Suppe gegessen: Fenchel-Orangen-Suppe mit einer Garnele. Ich bin ja nun nicht wirklich der Fan von Fenchel, aber die Suppe war äußerst lecker. So haben wir beschlossen, diese zu Hause einmal nachzukochen. Dumm nur, dass wir kein Rezept dafür haben. Also haben wir einfach probiert...


Fenchel-Orangen-Suppe mit Räucherlachs
für 4 Personen als Vorspeise

2 EL Olivenöl
1 Schalotte, gewürfelt
2 Knollen Fenchel, in Stücke geschnitten
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
(Noilly Prat oder Pastis - sie Bemerkung am Schluss)
Saft von 2 großen Orangen
400 ml Geflügelfond (Fischfond könnte ich mir aber auch gut vorstellen)
100 g Sahne
Abrieb von 1/2 Orange
1 EL Suppengrundstock
Zucker
Salz und Pfeffer
200 g Räucherlachs, in Streifen geschnitten

Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotte darin glasig anschwitzen. Fenchel und Knoblauch zufügen, ca. 2 Minunten dünsten. Mit Orangensaft ablöschen, dann Fond und Sahne angießen. Orangenabrieb und Suppengrundstock zufügen. Alles zugedeckt bei mittlerer Hitze 12-15 Minuten köcheln lassen, bis der Fenchel weich ist. Dann pürieren, mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf Teller verteilen, mit Räucherlachs und ggf. etwas Fenchelgrün garnieren.


Die Suppe war lecker, allerdings hätte ihr ein Schuss Noilly Prat oder Pastis gut getan um den Geschmack noch etwas zu verstärken. Gut wäre es auch, den Räucherlachs durch eine Garnele zu ersetzen, denn der Lachs war fast zu kräftig für das feine Süppchen.

Samstag, 13. Februar 2016

Schwäbisch-Italienische Connection

Heute morgen auf dem Markt hat uns Ina von Perro Negro auf einen kleinen Laden aufmerksam gemacht, in welchem sie immer montags anzutreffen ist: Panis et Vinum in Hamm am Rhein.

Quasi spontan haben wir uns dann entschlossen, da mal so eben vorbeizufahren und uns anzuschauen, was denn der kleine mediterrane Lebensmittelladen so zu bieten hat. Und das ist eine ganze Menge: Feinste italienische Salami- und Schinkenvariationen, Mozzarella und Burrata direkt von kleineren Produzenten aus Apulien, Weine und sardische Nudelspezialitäten...

Und dann ist da noch der Inhaber, der seinen Laden und die Produkte liebt! Wie schnell ist die knappe Stunde vergangen, in der wir gequatscht, probiert und entschieden haben, dass wir auf jeden Fall wiederkommen werden. Natürlich haben wir auch etwas mitgenommen, nämlich die beste Burrata, die wir bislang probieren konnten. Sorry liebe Käsefrau vom Wochenmarkt - da sind wirklich Welten zwischen! Und weil wir auch noch ein Paket Alblinsen im Schrank hatten, haben wir ein Revival des Linsengemüses mit Burrata gestartet.

... das ist das weiße Glück ...


Alblinsen mit Burrata
für 4 Personen

10 EL Olivenöl
250 g kleine, grüne Alblinsen (Alb-Leisa)
1-2 Lorbeerblätter (je nach Größe) 
Suppengrundstock
3 kleine Mai- oder Steckrübchen, geschält und in ca. 1/2 cm große Würfel geschnitten
1 rote Zwiebel, die Hälfte in feine Würfel, die andere in dünne Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 rote Peperoni, fein gewürfelt
Blättchen von 2-4 Stengeln Thymian
Saft und Schale von 1/2 unbehandelten Orange
Saft und Schale von 1 unbehandelten Zitrone
1/2 Bund glatte Petersilie, gehackt
Salz und Pfeffer
ggf. etwas milden, hellen Fruchtessig
1 große Burrata (ca. 400 g)

3 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, Linsen zufügen, kurz andünsten. Dann die dreifache Menge Wasser angießen. Lorbeer und 1 EL Suppengrundstock zufügen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 20-25 Minuten garen - immer wieder den Gargrad überprüfen, denn die Linsen dürfen nicht verkochen.

In der Zwischenzeit das restliche Olivenöl in einer Pfanne nicht zu stark erhitzen. Rübchen- und Zwiebelwürfel darin anbraten. Knoblauch, Peperoni und Thymian zugeben. Alles ca. 5 Minuten dünsten. Die Rübchenwürfel sollten dabei keine Farbe nehmen und noch bissfest bleiben. Saft und Schale von Zitrone und Orange dazugeben. Mit Suppengrundstock, Salz und Pfeffer abschmecken.

Linsen durch ein Sieb abgießen, zusammen mit der Petersilie in eine Schüssel geben und alles mit dem Pfanneninhalt vermengen. Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es lieber etwas saurer mag, der gibt noch etwas Essig hinzu.

Linsen auf Tellern verteilen. Burrata vierteln, auf die Linsen legen und sofort servieren.


Sonntag, 10. Januar 2016

Geistreiche Sache

Meine Suppenwoche hat ein schnelles Ende gefunden, da ich einen Kurzbesuch im Krankenhaus eingelegt habe. Nach 3 Tagen Krankenhausessen (Höhepunkt: eine dünne Scheibe Hackbraten, bei dem definitiv der Bäcker gewonnen hatte, Päckchenklöße mit brauner Päckchensauce, dazu labbriger Salat mit abgepackter Päckchen-Salatsauce) wollte ich endlich etwas deftig-feines auf dem Teller haben. Vom Markt hat Herr P. am Samstag ein schönes Stück Hirschfilet und ein paar Äpfel mitgebracht - beides gab es dann heute zum Mittagessen.



Medaillons vom Hirschfilet mit karamellisierten Äpfeln und Calvadossahne
für 2 Personen

3 EL Butterschmalz
400 g Hirschfilet, zu Medaillons geschnitten (alternativ ausgelösten Hirschrücken verwenden)
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
4 cl Calvados (franz. Apfelbrand)
200 ml Sahne 
1 Knoblauchzehe, ebenfalls gewürfelt
1-2 Zweiglein Thymian
2 Äpfel, geschält und in Spalten geschnitten
Zucker
Salz und Pfeffer

Eine feuerfeste Form in den Backofen stellen und auf 150 °C vorheizen. 1 EL Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Medaillons darin von allen Seiten kräftig anbraten. Herausnehmen und im Backofen ca. 10-15 Minuten fertig garen. In der Zwischenzeit Zwiebelwürfel in der Pfanne anbraten. Mit der Hälfte des Calvados ablöschen, dann Sahne angießen. Knoblauch und Thymian zufügen. Unter Rühren ca. 7 Minuten sanft köcheln lassen. In einer weiteren Pfanne 2 TL Zucker in dem restlichen Butterschmalz vorsichtig hellbraun karamellisieren lassen, mit dem restlichen Calvados ablöschen und die Apfelspalten darin andünsten. Sauce durch ein feines Sieb in einen kleinen Topf gießen. Mit Salz, Pfeffer und ggf. einer Prise Salz abschmecken. Alles warm halten, bis das Fleisch gar ist.

Dann die Medaillons mit den Apfelspalten und der Calvadossahne anrichten. Wir haben Nudeln dazu gereicht.


Dienstag, 5. Januar 2016

Das neue Jahr...

... ist erst ein paar Tage alt. Wie fast jeder habe auch ich ein paar Vorsätze gefasst, die ich auch kulinarisch umsetzten möchte. Ich selbst möchte ein paar Kilo loswerden, denn auch über Weihnachten habe ich viel zuviel gesündigt und bringe jetzt die entsprechenden Kilos auf die Waage.

Leider arbeite ich im Schichtdienst und gerade wenn ich Spätschicht habe, ist die Ernährung nicht immer die gesündeste. Denn wenn ich spät am Abend nach Hause komme, dann habe ich oft nicht wirklich Lust zu kochen und schnell muss es auch noch gehen. Dann habe ich mich an meine Aktion aus dem Jahr 2013 (7 Tage - 7 Suppen) erinnert. Suppen sind, sofern viel Gemüse darin enthalten ist, gesund und schnell gemacht. Mal schauen, ob ich die sieben Tage wieder zusammen bekomme.

Am Montag, also gestern, habe ich es mir einfach gemacht und eine schnelle Gemüsesuppe gekocht. Dazu habe ich einfach alles Gemüse, das bei mir ständig vorrätig ist (Karotten, Kartoffeln und Lauch), geputzt, klein geschnitten, in einen Topf gegeben, mit Wasser, 1 TL Rapsöl und Suppengrundstock weich gekocht. Zuletzt noch mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss abgeschmeckt. Also kein Hexenwerk, das auch noch günsig ist. Nebenbei erwähnt: die Suppe ist vegan und damit auch Trennkost-geeignet.  

Heute gab es dann eine Suppe aus Spitzkohl in Kombination mit getrockneten Tomaten. Ein ähnliches Rezept habe ich einen Kochbuch (oder war es eine Zeitschrift?) gesehen und gedacht, das ist auch mal eine nette Idee. Wie gesagt, ich weiss nicht mehr, wo ich das Rezept gelesen habe und alles, was ich mir merken konnte, waren eben die beiden Hauptzutaten. Aber das macht ja nichts, denn das reicht schon, um selbst ein leckeres Gericht daraus zu zaubern...


Cremesüppchen vom Spitzkohl mit Parmesan und getrockneten Tomaten
für 4-6 Portionen

8 getrocknete Tomaten in Öl
1 kleine Zwiebel, gewürflt
1 Knoblauchzehe, ebenfalls gewürfelt
1 kleiner Spitzkohl, in Streifen geschnitten
2 kleine Kartoffeln, geschält und gewürfelt
200 ml Sahne
100 g frischer Parmesan, gerieben 
Salz und Pfeffer
etwas Thymian zum Garnieren

Die Hälfte der Tomaten fein hacken. 1 EL vom Tomatenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, aber keine Farbe nehmen lassen. Dann Kohl, Kartoffelwürfel und die gehackten Tomaten zufügen. So viel Wasser angießen, dass alles gut bedeckt ist. Mit Suppengrundstock würzen. Zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kohl und die Kartoffeln weich sind. In der Zwischenzeit die restlichen Tomaten in feine Streifen schneiden.

Sahne zur Suppe geben und alles mit dem Stabmixer fein pürieren (ggf. noch etwas Wasser zufügen um die richtige Konsistenz zu bekommen). Nochmals kurz erhitzen, dann den Parmesan unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Suppe auf Teller verteilen. Mit den Tomatenstreifen und etwas Thymian garnieren.



Vegan ist diese Suppe zwar nicht, aber immerhin vegetarisch.