Seiten

Posts mit dem Label Kräuter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kräuter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 8. August 2020

[Kulinarische Weltreise] Türkei - Kısır

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesen Monat Geschichten und Rezepten aus der Türkei widmen.]

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Ich hatte ja in meinem ersten Beitrag zur kulinarischen Weltreise von Volker mampft in die Türkei erwähnt, dass ich meine Kolleginnen nach ihren Lieblingsrezepten gefragt habe. Das zweite Rezept, das mir Öznur verraten hat, ist ein Bulgur-Salat: Diesen hat sie schon mehr als einmal mit zur Arbeit gebracht hat - in der Regel eine riesengroße Schüssel, denn der Salat ist bei den Kollegen sehr beliebt. Ich bekomme dann meistens ein extra Schüsselchen, da ich leider weder Paprika noch Gurken vertrage. Das ist doch echt lieb, oder?

Wie bei vielen türkischen Gerichten gibt es tausende Variationen von Kısır - jede Familie hat wohl ihr eigenes Rezept. Zwar alle ähnlich, aber doch unterschiedlich. So kommt in den Salat neben Petersilie und Minze auch gewürfelte Gurke und Paprika. Das gibt dem Ganzen noch einen knackig-frischen Biss.Der Salat ist eine wunderbare Beilage zu Gegrilltem, aber auch als Hauptspeise macht er sich gut.

Statt dem üblichen Weizen-Bulgur habe ich eine Dinkel-Variante verwendet. Leider war die Packungsangabe bezüglich der Zubereitung etwas, wie soll ich es am Besten formulieren, ungenau? Jedenfalls war die von mir verwendete Menge an Wasser etwas zu viel. Dadurch ist mein Bulgur nicht körnig sondern klebrig geworden. Geschmacklich hat es dem Gericht aber nicht geschadet - optisch aber schon ein bisschen...



Kısır - Bulgur-Salat
für 4-8 Portionen

250 g Bulgur (ich habe Dinkel-Bulgur verwendet)
Wasser (Packungsangaben beachten, ich habe 700 ml genommen, das war definitiv zu viel)
2 EL Pflanzenöl (ich habe Olivenöl verwendet)
1 Zwiebel, gewürfelt
2-3 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt
4 EL Tomatenmark
2 EL Paprikamark (gibt es im Türkischen Supermarkt)
1/2 TL Krezkümmel, gemahlen
scharfes Paprikapulver oder -Flocken (nach Gusto)
4 EL Granatapfelsirup
Saft von 1 Zitrone (ggf. etwas mehr)
1 Bund Petersilie, gehackt
1/2 Bund Minze, gehackt
3-4 Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 Salatgurke
1-2 rote Paprika
Salz und Pfeffer
Zitronenspalten

Bulgur nach Packungsangabe kochen und quellen lassen. In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne nicht zu stark erhitzen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Nach 5 Minuten den Knoblauch zufügen. Zusammen mit Tomatenmark, Paprikamark, Kreuzkümmel, Paprikapulver/-Flocken, Granatapfelsirup und Zitronensaft zu dem gequollenen Bulgur geben und gut vermengen. Komplett auskühlen lassen.

Salatgurke waschen, der Länge halbieren und die Kerne entfernen - das geht am Besten mit einem Teelöffel. Einfach die Kerne herauskratzen. Paprika ebenfalls waschen, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Dann beides zusammen mit der Petersilie, Minze und Lauchzwiebeln unter den Salat mengen. Mit Salz, Pfeffer und ggf. mehr Zitronensaft abschmecken.

Vor dem Servieren nochmals mit Salz abschmecken. Zitronenspalten dazu reichen. Sehr schön könnte ich mir den Salat übrigens auch mit ein paar Granatapfelkernen vorstellen - leider habe ich im Moment keine bekommen. 




Ganz herzlichen Dank an Volker, dass er dieses schöne Event jeden Monat ausrichtet. Ich finde es einfach klasse, dass er uns Blogger jeden Monat in ein anderes Land entführt und alle die Gelegenheit haben mal etwas Neues auszuprobieren. Deswegen werden hier zum Monatsende auch die Links zu allen Rezepten der Mitbloggern stehen. Ich kann nur empfehlen, sich mal durchzuklicken. Es lohnt sich auf jeden Fall.


Ulrike von Küchenlatein mit Frikadellen mit Tomaten – Salçali KöfteAugenbohnensalat – Klasik piyazPaprika-Fladen – Biberli ekmekJoghurt-Käse-Creme – HaydariTürkisches Dorfbrot aus dem TopfRöstfleisch Gärtnerin – Bahçe KebabiZucchini mit Bulgur in Olivenöl und Weizengrütze mit Gemüse 
Wilma von Pane-Bistecca mit Muhammara - Tuerkischer Pepperoni Dip
Carina von Coffee2Stay mit Mantı mit Acili Ezme 
Susi von Turbohausfrau mit Mücver
Britta von Brittas Kochbuch mit Hähnchen im Fladenbrot 
Susanne von magentratzerl mit MantıFaule Mantı und  - Flauschige Brötchen 
Jill von Kleines Kuliversum mit Çılbır - pochierte Eier mit Joghurt 
Susi von Turbohausfrau mit Pasta mit Lamm und Joghurt 
Britta von Brittas Kochbuch mit İmam bayıldı 
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Großmutters Pilav - İç Pilav und Geschmorte Zucchini - Kabak yahnisi 
Simone von zimtkringel mit Tscherkessenhuhn - Çerkez Tavuğu 
Wilma von Pane-Bistecca mit Sandal Sefasi - Bootausflug auf tuerkisch 
Nadine von Möhreneck mit vegane Pide mit zweierlei Füllung 
Britta von Backmaedchen1967 mit Açma-fluffige türkische Brötchen 
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Grieß-Helva mit Himbeer-Joghurteis - dondurmalı helva 
Britta von Brittas Kochbuch mit Gefüllte Weinblätter 
Sus von CorumBlog 2.0 mit Sigara böreği 

Mittwoch, 29. Juli 2020

[Kulinarische Weltreise] Schweden - Teil III

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich Rezepten und Geschichten rund um schwedische Gerichte widmen.]

Wir befinden uns immer noch bei der kulinarischen Weltreise nach Schweden, wohin uns Volker von Volker mampft im Juli entführt.Gestern gab es bereits einen glasierten Senf-Preiselbeer-Braten mit Honig-Senf-Sauce, vorgestern Knäckebrot mit Kräuter-Radieschen-Quark.

Heute habe ich sozusagen dem Höhepunkt des damaligen Bufferts für Euch - die kleine Variante der schwedischen Smörgåstårta - kleine, herzhafte Brottörtchen mit köstlichen Cremes aus Frischkäse, Fisch und Kräutern. Zugegeben, sie sind ein bisschen aufwändig in der Herstellung, aber ein richtiger Hingucker auf dem Buffettisch.



Kleine F(r)ischkäse-Törtchen - angelehnt an die schwedische Smörgåstårta
für 8 Stück

16 Scheiben Vollkorntoast (ca. 500 g)
16 Scheibnen Buttertoast (ebenfalls ca. 500 g)
1 kg Doppelrahm-Frischkäse
300 g Räucherlachs (250 g fein würfeln, den Rest in feine Streifen schneiden)
200 g geräucherte Makrele ohne Haut
1 Bund frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie, Dill, Kerbel), gehackt
2-3 EL Gemüsemeerrettich aus dem Glas (frisch gerieben geht natürlich auch)
Salz und Pfeffer
Paprikapulver, edelsüß
1 Beet Kresse
ein paar Radieschen, fein gewürfelt

Aus den Brotscheiben mit Hilfe von Servierringen Kreise ausstechen. (Die Reste des Toastbrots kann man in Würfel schneiden und trocken. Dann später zu Semmelknödeln oder Semmelbröseln weiter verarbeiten.) 

4 Schüsseln bereitstellen. In 3 Schüsseln jeweils 200 g Frischkäse geben, in die 4. 400 g. Fen Frischkäse in der ersten Schüssel mit dem fein gewürfelten Lachs vermengen. Mit Salz (vorsichtig!), Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Die nächsten 200 g Frischkäse mit den Kräutern vermengen. Salzen und pfeffern. Die 3. Portion mit klein gerupftem Makrelenfilets verrühren. Wieder salzen (vorsichtig) und pfeffern. Die letzte, größte Portion mit dem Meerrettich verrühren. Gff. mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Massen bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank lagern.

Die Lachsmasse auf 8 Kreise Vollkorntoast verteilen und glatt streichen. Jede Scheibe anschließend in einen von 8 Servierringen legen.  Kräutermasse auf 8 Kreise Buttertoast verteilen und glatt streichen. Als zweite Lage die Servierringe legen. Makrelenmasse auf den restlichen 8 Vollkorntoast-Ringen verteilen. Als dritte Lage in die Servierringe legen und mit einer Scheibe Buttertoast bedecken. Etwas fest drücken und 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. 

Dann die Brottürmchen aus den Ringen lösen. Rundherum mit Hilfe einer Palette mit dem Meerrettichfrischkäse bestreichen. Vor dem Servieren nochmals kalt stellen, dann mit dem restlichen Räucherlachs, Radieschen und Kresse garnieren.




Am Freitag, wenn dann alle Beiträge zur Weltreise nach Schweden online sind, wird es an dieser Stelle dann noch die Zusammenfassung mit allen teilnehmenden Blogs geben...  


Ulrike von Küchenlatein mit Safranpfannkuchen – Saffranspannkaka Britta von Backmaedchen 1967 mit Schwedische Haferflocken-Kekse Janke von Jankes*Soulfood mit Blåbärssoppa - schwedische Blaubeersuppe mit Grießklößchen Nadine von Möhreneck mit Köttbullar mit Rahmsauce (vegan) Tina von Küchenmomente mit Typisch schwedische Zimtschnecken mal anders Conny von Mein wunderbares Chaos mit Weißer Kladdkaka - schwedischer Schokokuchen Wilma von Pane-Bistecca mit Kroppkakor - Schwedische Kartoffelkloesse Ulrike von Küchenlatein mit Hasselnötskaka med kaffe - Haselnusskuchen mit Kaffee Britta von Brittas Kochbuch mit Svenks Sommarsoppa - Schwedische Sommersuppe Ronald von Fränkische Tapas mit Schwedischer Heringssalat Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Sockerkringlor mit Zitronenfüllung Wilma von Pane-Bistecca mit Svenska Koettbullar - Schwedische Hackfleischbaellchen Carina von Coffee2Stay mit Kärleksmums Carina von Coffee2Stay mit Fläskfile med banan - Schweinefilet mit Banane Ulrike von Küchenlatein mit Citrondrömmar - Zitronentraum Henrike von EinfachSchweden mit Flygande Jakob Sonja von fluffig & hart mit Mandeltårta - Schwedische Mandeltorte mit Johannisbeeren Ulrike von küchenlatein mit Pilzsuppe mit Äpfeln und Thymian Tanja von Tanjas bunte Welt mit Raggmunk - schwedische Kartoffelpfannkuchen Ulrike von Küchenlatein mit Stachelbeerkuchen mit Mandel - Krusbärspaj med mandel Conny von food for the soul mit Kanelbullar - schwedische Zimtschnecken Britta von Brittas Kochbuch mit Krispig Blåbärpaj - Knusperblaubeerkuchen Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Wallenbergare mit Sommerkohl und Kartoffelstampf Simone von zimtkringel mit Janssons frestelse - Janssons Versuchung Ute von wiesengenuss mit KÅLDOLME - mit Moosbeeren Henrike von EinfachSchweden mit Saftiger Zimtschnecken-Rührkuchen - Kanelbullesockerkaka Susanne von magentratzerl mit Erbsen-Kartoffelknödel mit Specktopping Sus von CorumBlog 2.0 mit Hallongrottor – Himbeertörtchen Britta von Brittas Kochbuch mit Knäckebröd - Knäckebrot Katja von Kaffeebohne mit Sommersalat Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Pyttipanna Tina von Küchenmomente mit Brödkakor - rustikales Fladenbrot aus Schweden Nadine von Möhreneck mit vegane Kanelbullar Britta von Brittas Kochbuch mit Schwedische Haferkekse Sus von CorumBlog 2.0 mit Schwedisches helles Karottenbrot Katja von Kaffeebohne mit Schwedischer Garnelencocktail Carina von Coffee2Stay mit Grötbröd - Porridge-Brot Sylvia von Brotwein mit Lachs beizen - Rezept mit Gin, Zitrone und Rote Bete Christian von SavoryLens mit Chokladbollar - Schwedische Schokoladenkugeln Andrea von our food creations mit Vollwert-Knäcke mit Kräuter-Radieschen-Quark Andrea von our food creations mit Glasierter Senf-Preiselbeer-Braten mit Honig-Senf-Sauce Andrea von our food creations mit Kleine F(r)ischkäse Törtchen - angelehnt an die schwedische Smörgåstårta Sylvia von Brotwein mit Roggen Knäckebrot Rezept - knusprig herzhaft Volker von Volkermampft mit Schwedische Köttbullar - besser als bei Ikea! Volker von Volkermampft mit Kalops - Schwedisches Rindergulasch mit Roter Beete

Montag, 27. Juli 2020

[Kulinarische Weltreise] Schweden - Teil I

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich Rezepten und Geschichten rund um schwedische Gerichte widmen.]

Im Juli führt uns Volker von Volker mampft auf seiner kulinarischen Weltreise nach Schweden. Ich war zwar noch nie in Schweden, aber bestimmte Gerichte sind ja in aller Munde - ich sage da nur Köttbullar...

Wie gesagt, ich war noch nie in Schweden und auch dieses Jahr wird das nichts - herzlichen Dank an Corona  :-( Aber trotzdem sind wir ja kleine Skandinavien-Fans und haben deswegen vor etwas mehr als zwei Jahren mit Freunden Midsommar gefreiert - mit vielen schwedischen Rezepten. Irgendwie habe ich die ganzen Gerichte, die es damals gab, bisher nie verbloggt. Eines der Gerichte halt es aber zumindest auf meinen Food-Kalender für das Jahr 2019 geschafft. Da fällt mir ein, dass ich den Link im Kalender-Posting unbedingt ergänzen sollte. Ich schweife ab... jedenfalls wussten wir, als wir zu dem Fest eingeladen haben, noch nicht, dass just an diesem Tag bei der Fußball-WM in Russland Deutschland gegen Schweden spielen würde (zumindest hatten wir es nicht auf dem Plan). Wie der Zufall es halt so will... das Spiel an dem Abend ist übrigens mit einem 2:1 für Deutschland geendet. Das hat aber nicht viel geholfen, denn Deutschland ist damals (zu Recht) recht früh ausgeschieden - aber darüber wollen wir lieber das Mäntelchen des Schweigens decken.

Zurück zur Midsommar-Party und den Leckereien, die es damals gegeben hat:

Knäckebrot mit Kräuter-Radieschen-Quark (Rezept siehe weiter unten)
***
Mit Senf und Preiselbeeren glasierter Kassler-Braten
dazu eine Senf-Honig-Sauce mit Dill
(dieses Rezept gibt es morgen)

***
Kleine F(r)ischkäsetörtchen
(Rezept kommt am Mittwoch)
***
Schüttelgurken
(Rezept seit mindestens drei Jahren unverbloggt - das wir vermutlich auch noch eine Weile so bleiben)
***
als 2. warme Komponente: Köttbullar mit Sahnesauce
(da es bereits ein Köttbullar-Rezept bei der Weltreise gibt, hier kein Rezept dazu)
***
als Dessert gab es eine Mascarpone-Quark-Creme mit Fruchtpüree und frischen Beeren
(ohne Rezept)


Vollwert-Knäcke mit Kräuter-Radieschen-Quark
für ca. 25-40 Stücke (kommt auf die Größe an...)

Vollwert-Knäcke
250 g kernige Haferflocken
250 g Roggenvollkornmehl
175 g Körnermischung (moi: Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkerne)
25-50 g Leinsaat
2 TL Salz
6 EL Pflanzenöl (moi: Rapskernöl)
375 ml Wasser

Die trockenen Zutaten miteinander vermengen. Dann mit Öl und Wasser zu einem zähen Teig verrühren (Knethaken!). Tig auf 2 mit Backpaier belegte Backbleche verteilen und ca. 1/2 cm dick glattstreichen. Mit einem Messer "Bruchstellen" einschneiden. Im vorgeheizten Ofen (200 °C Umluft) 8 Minuten backen, dann die Temperatur auf 175 °C reduzieren. Weitere 20 Minuten backen, dann das Brot in Stücke brechen und nochmals im Ofen 5-10 Minuten trocknen.

Das Knäcke hält sich luftdicht in Dosen verpackt an einem kühlen und trockenen Ort etwa 14 Tage.



Kräuter-Radieschen-Quark
500 g Quark
200 g Naturjoghurt
2 Bund frische Kräuter (Petersilie & Schnittlauch), gehackt
1 Bund Radieschen, in kleine Würfel schnitten
Salz und Pfeffer
ggf. Kresse für die Deko

Quark und Joghurt glatt rühren. Kräuter und Radieschen untermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Am Freitag wird es an dieser Stelle dann noch die Zusammenfassung mit allen teilnehmenden Blogs geben... Ulrike von Küchenlatein mit Safranpfannkuchen – Saffranspannkaka Britta von Backmaedchen 1967 mit Schwedische Haferflocken-Kekse Janke von Jankes*Soulfood mit Blåbärssoppa - schwedische Blaubeersuppe mit Grießklößchen Nadine von Möhreneck mit Köttbullar mit Rahmsauce (vegan) Tina von Küchenmomente mit Typisch schwedische Zimtschnecken mal anders Conny von Mein wunderbares Chaos mit Weißer Kladdkaka - schwedischer Schokokuchen Wilma von Pane-Bistecca mit Kroppkakor - Schwedische Kartoffelkloesse Ulrike von Küchenlatein mit Hasselnötskaka med kaffe - Haselnusskuchen mit Kaffee Britta von Brittas Kochbuch mit Svenks Sommarsoppa - Schwedische Sommersuppe Ronald von Fränkische Tapas mit Schwedischer Heringssalat Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Sockerkringlor mit Zitronenfüllung Wilma von Pane-Bistecca mit Svenska Koettbullar - Schwedische Hackfleischbaellchen Carina von Coffee2Stay mit Kärleksmums Carina von Coffee2Stay mit Fläskfile med banan - Schweinefilet mit Banane Ulrike von Küchenlatein mit Citrondrömmar - Zitronentraum Henrike von EinfachSchweden mit Flygande Jakob Sonja von fluffig & hart mit Mandeltårta - Schwedische Mandeltorte mit Johannisbeeren Ulrike von küchenlatein mit Pilzsuppe mit Äpfeln und Thymian Tanja von Tanjas bunte Welt mit Raggmunk - schwedische Kartoffelpfannkuchen Ulrike von Küchenlatein mit Stachelbeerkuchen mit Mandel - Krusbärspaj med mandel Conny von food for the soul mit Kanelbullar - schwedische Zimtschnecken Britta von Brittas Kochbuch mit Krispig Blåbärpaj - Knusperblaubeerkuchen Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Wallenbergare mit Sommerkohl und Kartoffelstampf Simone von zimtkringel mit Janssons frestelse - Janssons Versuchung Ute von wiesengenuss mit KÅLDOLME - mit Moosbeeren Henrike von EinfachSchweden mit Saftiger Zimtschnecken-Rührkuchen - Kanelbullesockerkaka Susanne von magentratzerl mit Erbsen-Kartoffelknödel mit Specktopping Sus von CorumBlog 2.0 mit Hallongrottor – Himbeertörtchen Britta von Brittas Kochbuch mit Knäckebröd - Knäckebrot Katja von Kaffeebohne mit Sommersalat Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Pyttipanna Tina von Küchenmomente mit Brödkakor - rustikales Fladenbrot aus Schweden Nadine von Möhreneck mit vegane Kanelbullar Britta von Brittas Kochbuch mit Schwedische Haferkekse Sus von CorumBlog 2.0 mit Schwedisches helles Karottenbrot Katja von Kaffeebohne mit Schwedischer Garnelencocktail Carina von Coffee2Stay mit Grötbröd - Porridge-Brot Sylvia von Brotwein mit Lachs beizen - Rezept mit Gin, Zitrone und Rote Bete Christian von SavoryLens mit Chokladbollar - Schwedische Schokoladenkugeln Andrea von our food creations mit Vollwert-Knäcke mit Kräuter-Radieschen-Quark Andrea von our food creations mit Glasierter Senf-Preiselbeer-Braten mit Honig-Senf-Sauce Andrea von our food creations mit Kleine F(r)ischkäse Törtchen - angelehnt an die schwedische Smörgåstårta Sylvia von Brotwein mit Roggen Knäckebrot Rezept - knusprig herzhaft Volker von Volkermampft mit Schwedische Köttbullar - besser als bei Ikea! Volker von Volkermampft mit Kalops - Schwedisches Rindergulasch mit Roter Beete

Montag, 25. Juni 2018

Alle lieben Pasta [Blogevent]

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Nudelsalaten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesem Thema widmen]

Bei Tastesheriff gibt es jeden Monat ein Blogevent zum Thema Pasta. Genau mein Ding, denn ich bin regelrecht pastasüchtig, seit ich mir einen Pastamaker zugelegt habe und nun wird hier oft und kräftig genudelt.

Auch für dieses Rezept habe ich die Nudeln selbst gemacht. Jedoch nicht jeder verfügt über so ein Pastamaschinchen - alternativ kann man dann 250 g getrocknete Pasta nach Wahl (z.B. Gabelspaghetti oder Rigatoni) verwenden.

Was die Kräuter betrifft: am schönsten sind hier natürlich Kräuter mit Zitrus-Aroma, wie Zitronenmelisse, Verbene und Zitronenthymian. Ich habe das Glück, dass Melisse und Thymian in meinem Garten en Masse wachsen und auch die Zitronenverbene fleißig in ihrem Kübel wächst. Prinzipiell kann man jedoch auch andere Gartenkräuter wie Petersilie und Schnittlauch verwenden.


Nudelsalat mit Erbsen und Kräuter-Zitrus-Dressing
für 4 Personen

300 g (TK-)Erbsen
200 g Zuckererbsen (Mange-tout), in Rauten geschnitten
300 g frische Pasta (moi: kurze Bucatini) - alternativ 250 g getrocknete Pasta nach Wahl

Dressing
100 ml Orangensaft
3 EL Sweet-Chili-Scauce
6 EL Raps- oder Olivenöl
3 EL Zitronenessig
Abrieb und Saft von einer unbehandelten Zitrone
1 Handvoll gehackte Kräuter (moi: Zitronenmelisse, -Verbene, -Thymian, Petersilie & Schnittlauch) 
Salz und Pfeffer

Salzwasser in einen Topf aufkochen, dann zuerst die TK-Erbsen hineingeben. Zugedeckt etwa eine Minute köcheln lassen, dann die Zuckererbsen zufügen. Weitere 4-5 Minuten köcheln lassen, dann abgießen und kalt abschrecken. Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass die Meisten getrocknete Pasta verwenden... also Nudeln nach Packungsangabe bissfest kochen, abgießen und ebenfalls abschrecken. Dressing anrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Zusammen mit den Erbsen und Nudeln in eine große Schüssel geben. Gut vermengen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Vor dem Servieren nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. 



Mittwoch, 26. April 2017

Es grünt so grün ...

So, nachdem ich ja bereits die ersten Messeberichte veröffentlicht habe, komme ich zwischendurch mal wieder zum eigentlichen Zweck des Blogs zurück - nämlich Rezepte.

Bei uns ist am Mittwoch meistens Suppentag. Heute habe ich eine grüne Suppe im Gepäck. Mit Käseklößchen. Die Klößchen hatte ich im Dezember 2011 bereits einmal verbloggt, damals allerdings ohne Foto.


Grüner Fühlingseintopf mit Kräuter-Käse-Klößchen
für 4 Personen als Hauptgang

Kräuter-Käse-Klößchen
ergibt ca. 150 Klößchen

200 g Semmelbrösel
200 g Grana Padano oder Parmesan (gerieben)
1 Bund Kräuter, grob gehackt (z.B. Blattpetersilie oder Bärlauch)
4 Eier
20 g Vollkornmehl
110 g Butter
1/2 TL Salz
Pfeffer
Muskatnuss, gerieben

Semmelbrösel, Käse und Kräuter in den Mixtopf geben, 30 Sekunden auf Stufe 5-6 vermengen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und 2 Minuten auf Brotstufe verkneten. Mindestens 1 Stunde kalt stellen, dann aus der Masse kirschgroße Bällchen formen.

Normalerweise lässt man die Bällchen jetzt in heißer Brühe (oder Salzwasser) ca. 15 Minuten gar ziehen. Man kann sie jedoch auch gut einfrieren und dann im gefrorenen Zustand in den Varoma legen und 30-35 Minuten auf Varoma-Stufe garen.

Grüner Frühlingseintopf

500 g grüne Bohnen, in Rauten geschnitten
 500 g grüner Spargel, in kurzen Stücken
350 g grüne Erbsen (TK)
2 kleine Pak Choy, in Streifen geschnitten
Suppengrundstock (alternativ Gemüsebrühe)
Zucker
Salz und Pfeffer
Muskatnuss

Gemüse in einen großen Topf geben und mit Wasser bedecken. 2 EL Suppengrundstock und etwas Zucker zugeben. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten kochen, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Mit den Kräuter-Käse-Klößchen servieren.

Freitag, 23. Oktober 2015

Wir retten, was zu retten ist - Tartes, Quiches & Co.

Nachdem ich an der letzten Rettungsaktion zeitlich einfach nicht teilnehmen konnte, ist die Rettungstruppe heute wieder ausgerückt. Es werden Tartes, Quiches und Flammkuchen gerettet.

Kurze Erklärung für alle, die nicht wissen, um was es bei den Rettungsaktionen geht: eine kleine Gruppe von Food-Bloggern will aufzeigen, dass die Zubereitung von Speisen auch ohne Tüte & Fertigprudukte geht. Die Zubereitung muss nicht immer länger dauern oder kostspieliger sein, aber letzten Endes weiss man(n)/frau dann, was genau im Magen landet. Denn leider wimmelt es in den oben genannten Fertigprodukten oft von Zusatzstoffen, die wir einfach nicht in unserem Essen haben möchten.

Jedenfalls wurde im Sommer eine Liste erstellt, was wir denn so alles retten könnten. Und nun sind eben die herzhaften Kuchen dran. Ich habe mich für eine Kräuter-Käse-Quiche entschieden. Als Teig verwende ich gerne einen selbst gemachten Topfenblätterteig, von den ich meistens einen Teil einfriere und somit immer vorrätig habe. Und was den Belag dieser Käse-Quiche betrifft: Eurer Fantasie oder Vorlieben sind keine Grenzen gesetzt: Ziegenkäse, Bergkäse, Emmentaler...


Kräuter-Käse-Quiche

für den Teig:
250 g Speisequark (20 %)
250 g Dinkelmehl Type 630
250 g kalte Butter, in Stückchen
1/2 TL Salz
für den Belag:
4 Eier
100 g Frischkäse (ich: Ziegenfrischkäse)
1-2 Zehen Knoblauch, gerieben
2-3 EL gehackte Kräuter (Thymian, Rosmarin, Schnittlauch, Petersilie) 
200 g geriebener Käse (Bergkäse, Ziegenkäse etc.)
Paprikapulver, edelsüß
etwas frisch geriebene Muskatnuss
Salz und Pfeffer

Die Zutaten für den Teig in den Thermomix geben und 1 1/2 Minuten auf Teigstufe vermengen. Herausnehmen, nochmals kurz durchkneten, halbieren und jeweils in Frischhaltefolie packen. Mindestens 1 Stunde kalt stellen. Alternativ den Teig komplett mit den Händen kneten.

Danach einen Teil des Teigs auf einer bemehlten Arbeitsfläche länglich ausrollen (die 2. Teigportion einfrieren). Die kurzen Teigränder jeweils einmal zur Mitte hin umklappen, so dass drei Schichten entstehen (einfache Tour). 2x wiederholen, dann den Teig ausrollen und eine Quicheform damit auslegen. Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.
Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen. Eier, Frischkäse, Knoblauch und Kräuter verrühren. Käse untermengen. Mit Paprikapulver, Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Masse auf dem Teig verteilen und alles bei 175 °C (Umluft) 30-35 Minuten goldgelb backen. 
Die Quiche schmeckt warm und kalt. 





Wer jetzt Lust auf noch mehr Tartes, Quiches & Co bekommen hat - bitteschön - hier geht es zu den Rezepten der MitretterInnen:

Fliederbaum
Aus meinem Kochtopf - Fränkischer Zwiebelkuchen mit Speck (Quark-Öl-Teig)
Prostmahlzeit - Flammkuchen mit Steinpilzen und Schinken
giftigeblonde - Flammkuchen mit geräuchertem Meersalz und Tarte mit Ziegenkäse -
magentratzerl - Schwäbischer Salzkuchen mit Tomaten und Basilikum
Cuisine Violette - Flammkuchen mit Pfifferlingen
Obers trifft Sahne - Pizza mit Kürbis+Schafskäse und Flammkuchen mit Camembert+Trauben
Feinschmeckerle - Flammkuchen ohne Hefe mit Ziegenkäse und Birne 
Katha kocht! - Süßer Flammkuchen mit Apfel und Zimt
lieberlecker - Käseküchlein
German Abendbrot - Pizza Basisrezept und ein Tipp für Pizza in Rom
Küchenliebelei - Klassischer Zwiebelkuchen 
Rike von Genial Lecker - Flammkuchen mit Spinat 
Sweet Pie - Zwiebelkuchen 
Jankes*Soulfood - Rotkohl-Quiche
thecookingknitter - Rettungsaktion für eine Quiche mit Ziegenfrischkäse
Paprika meets Kardamom - Schnelle, einfache Flammkuchen
auchwas - Quiche Apfel-Handkäse-Zwiebel
Rohstoffverarbeitender Betrieb - Tarte a l'orange:
kebo homing - Flammkuchen mit Champignons, Gorgonzola und noch viel mehr...
Das Mädel vom Land
 Anna Antonia - Zwiebelkuchen
lecker macht laune - Mini-Quiches mit Hokkaido
1x umrühren bitte aka kochtopf - Herbst-Fladä
widmatt- aus meiner Schweizer Küche - Käsekuchen auf Quarkblätterteig

10401920_10152365039565186_3385682936946049522_n

Donnerstag, 11. Juni 2015

Ende in Sicht

Leider neigt sich die Spargelsaison dem Ende zu - bei unserem bevorzugten Spargelbauern gibt es das königliche Gemüse bereits nicht mehr. Aber zum Glück gibt es hier in der Gegend genügend Butzen, die nach wie vor die weißen Stangen anbieten.

Da ich gerne viel Sauce zu meinem Spargel habe, ist das Rezept für die Dijonnaise recht großzügig bemessen. Lässt man den Senf darin weg, dann hat man übrigens eine leckere Hollandaise, lieber Schwiegervater! Macht gar nicht viel Arbeit, denn die übernimmt ja der TM...


Gratinierter Spargel mit Schinken und Dijonnaise
für 4 Personen

24 Stangen Spargel, geschält
Salz
Zucker
etwas Weißwein
8 Scheiben Kochschinken (Metzgerschinken)
Dijonnaise (Rezept weiter unten)
100 g milder Käse, gerieben 
8 Blättchen frischer Estragon, gehackt
1/2 Bund Kerbel, gehackt

Spargel in das ungelochte Blech des Dampfgarers legen. Etwas Wein angießen und den Spargel mit Salz und Zucker bestreuen. 12-15 Minuten im Dampfgarer bei 100 °C garen. Alternativ kann man das auch im Varoma machen, da bin ich mir allerdings bei der Garzeit nicht ganz sicher, dauert aber bestimmt etwas länger (so haben wir das vor unsrer Dampfgarer-Zeit auch gemacht). Der Spargel sollte noch bissfest sein. Den Backofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Jede Scheibe Kochschinken längs halbieren und jeweils 3 Stangen Spargel damit umwickeln. In eine Auflaufform setzten. Dijonnaise über den Spargel geben und mit geriebenem Käse bestreuen. 15-20 Minuten in der Ofenmitte gratinieren.  Vor dem Servieren mit den Kräutern bestreuen.



Dijonnaise aus dem Thermomix

150 g Butter, in Stückchen
125 g süße Sahne
1-2 TL Suppengrundstock
1 TL Zucker
2 EL trockener Weißwein
etwas frisch gemahlener Pfeffer
6 Eigelb
2 TL grober Dijon-Senf

Butter, Sahne, Suppengrundstock, Zucker, Weißwein und Pfeffer in den Mixtopf geben. Auf Stufe 2 bei 80 °C in 3 Minuten erwärmen. Dann die Eigelb durch die Deckelöffnung zufügen und weitere 8 Minuten bei 80 °C auf Stufe 4 garen. Am Ende den Senf unterrühren.

Montag, 25. Mai 2015

French Love Affair

Gerne denke ich an meine Zeit als Austauschgast in Frankreich zurück. Der Austausch war damals privat über Ehefrauen von französischen Soldaten, die in meinem Heimatort stationiert waren, organisiert worden. Ich hatte sehr großes Glück, denn aus dem ursprünglich einmalig geplanten Tausch hat sich eine Freundschaft entwickelt, die mir zwei weitere Besuche bei dieser Familie ermöglichten. Jedenfalls habe ich von diesen Besuchen auch ein paar Rezepte mitgebracht - unter anderem ein Kaninchen-Rezept. Und genau an dieses Rezept lehnt sich das folgende Gericht an - allerdings habe ich dieses Mal eine Putenoberkeule verwendet, die vom samstäglichen Grillen übrig war. Aus Angst, dass 2 Kilo Rinderfilet für 6 Personen nicht reichen könnten, hatte ich diese vorsorglich auf dem Markt gekauft. Und so wurde aus dem Kaninchen, das verDOpft werden sollte, eben ein Putenragout aus dem normalen Kochtopf. Als Variation sind dieses Mal noch Champignons dazu gekommen.


Putenragout französische Art
für 4 Personen

1-2 EL Olivenöl
1 Putenoberkeule ohne Knochen, grob gewürfelt (Gulasch-Größe)
250 g Bauchspeck/Katenschinken
3 mittelgroße Zwiebeln, gewürfelt
500 g Karotten, gewürfelt
200 ml Weißwein (moi: Chardonnay trocken)
500 g Champignons, gewürfelt
3 große Knoblauchzehen, in Scheibchen oder grob gewürfelt
2 EL frische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano), gehackt
400 g Crème fraîche oder Schmand
1 EL Suppengrundstock 
1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
1/2 - 1 TL Zucker
Salz und Pfeffer
1 Zweig Estragon, die Blätter fein gehackt

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und das Fleisch darin portionsweise scharf anbraten. Das Fleisch herausnehmen und warm halten. Dann im Fett den Speck, die Zwiebeln und Karotten anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und diesen einkochen lassen. Champignons, Knoblauch, Kräuter und Crème fraîche zufügen. Mit Suppengrundstock, Paprikapulver, Zucker und Pfeffer würzen. Alles gut verrühren und zugedeckt ca. 45 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist. Vor dem Servieren nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Estragon garnieren.

Wir haben das Ragout einfach mit Brot, Salat und einem gekühlten Glas Weißwein serviert.



Sonntag, 20. Juli 2014

Leichtes Essen

Bevor wir heute wieder Freunde von Herrn P. besuchen, wollten wir noch eine Kleinigkeit essen. Nichts einfacher als das, denn wir haben noch massig Gemüse und Pfifferlinge im Kühlschrank. Und dazu sollte es die Steaks geben, die wir gestern beim hiesigen Dorfmetzger erstanden haben. Herr P. und ich haben uns die Arbeit geteilt, er ist für das Fleisch zuständig und ich für die Beilage. Nachdem es das Gemüse jetzt schon in mehreren Varianten gab, habe ich mich für einen lauwarmen Salat entschieden.


 Lauwarmer Gemüse-Pfifferling-Salat auf mediterrane Art
für 2 - 3 Personen

2 - 3 Karotten, in dünnen Scheiben
1 Kohlrabi, gewürfelt oder gestiftelt
4 kleine Zucchini, gewürfelt
250 - 300 g Pfifferlinge, geputzt
250 g kleine Tomaten, halbiert
3 kleine Knoblauchzehen, in Scheiben
1 EL frische Thymianblättchen
1 Zweig Rosmarin, gehackt
1 kleine Handvoll frischer Basilikum, gehackt
Olivenöl zum Anbraten
Balsamico-Essig
Zucker
Salz und Pfeffer
1 Büffelmozzarella (ca. 125 g)

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zuerst die Karotten anbraten, dann Kohlrabi und Zucchini zufügen. Alles zusammen ca. 2 Minuten anbraten, dann Pfifferlinge, Tomaten und den Knoblauch dazu geben. Mit Thymian, Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten dünsten, das Gemüse sollte noch bissfest sein. In eine Schüssel umfüllen und Balsomico-Essig darüber geben. Gut vermengen und lauwarm abkühlen lassen. Vor dem Servieren nochmals mit Essig, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Gehacktes Basilium unterheben. Zuletzt den in Stücke gezupften Mozarella darüber verteilen.


Bei uns gab es den Salat zusammen mit den Rindersteaks und etwas Brot.

Samstag, 19. Juli 2014

Vegetarischer Samstag

Heute wollten wir nach Töpchin zur Jack Henry-Farm fahren, um dort Wasserbüffel-Fleisch zu kaufen. Seit Herr P. von dieser Farm erfahren hatte, war dies nämlich sein Wunsch. Also haben wir uns auf den Weg gemacht und die Farm nach etwas Suchen auch gefunden. Leider konnten wir kein Fleisch käuflich erwerben, da erst in dieser Woche geschlachtet wurde und das Fleisch noch abhängen muss. Wir haben uns aber mit einer köstlichen Salami und mehrerern Frühstücksknackern vom Galloway-Rind getröstet. Jedenfalls haben wir dann auf dem Weg zum hiesigen Dorfmetzger noch einen schönen Gemüseladen entdeckt, der frische Pfifferlinge zu einem erschwinglichen Preis angeboten hat. Diese Gelegenheit konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen und haben gleich ein ganzes Pfund von den leckeren Pilzen gekauft, die mein lieber Mann dann auch noch geputzt hat.




Gratinierte Polenta
für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

600 ml Milch
1 EL Suppengrundstock
200 g Polenta
Salz & Pfeffer
Muskatnuss
3 EL Butter
1 Zwiebel, gehackt
250 g Champignons, in Scheiben
250 g frische Pfifferlinge, geputzt und in Stücke geschnitten
2 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt
1-2 EL frische  Thymianblättchen
1 EL frischer Rosmarin, gehackt
Salz und Pfeffer
2 EL Olivenöl
150 g geriebener Käse  (z.B. Taleggio)

Die Milch in einen Topf geben, mit dem Suppengrundstock würzen und aufkochen. Mit einem Schneebesen die Polenta einrühren. Hitze reduzieren und unter ständigem Rühren 5-10 Minuten zu einem dicken Brei kochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. 1 EL Butter unterrühren, dann den Brei auf 4 Servierringe verteilen und festdrücken.

Restliche Butter in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel darin 1 Minute andünsten, dann Champignons, Pfifferline, Knoblauch und Kräuter zufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles zusammen ca. 2-3 Minuten dünsten. 

Die Polenta aus den Servierringen lösen und in feuerfeste Formen setzten. Pilzmischung darüber verteilen, mit Olivenböl beträufeln und den geriebenen Käse darüber verteilen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Umluft) ca. 10-15 Minuten überbacken, bis der Käse geschmolzen ist.



P.S.: Gerne hätten wir hier noch ein bisschen Werbung für die Jack Henry-Farm gemacht, aber leider gibt es keine Homepage der Familie Simon für die Farm...


Freitag, 7. Februar 2014

Echt knusprig

Vor Jahren gab es einen regelrechten Hype um Ricotta-Gnocchi. Damals hatte ich ein Rezept für Zitronen-Gnocchi in Pfifferling-Tomaten-Rahm gefunden und nachgekocht. Nun hatte ich noch 500 g Ricotta im Kühlschrank (weiss der Teufel, weswegen ich den gekauft hatte) und dieser musste weg. Aber was sollte ich daraus machen? Ich habe dann wieder das www durchforstet und bin bei meinen eigenen Blog gelandet... das sollte wohl ein Zeichen sein. Leider habe ich im Moment weder Zitronen noch Pfifferlinge zur Hand, deswegen gibt es heute eine Variation des damaligen Rezepts.

Die Idee mit den Knusper-Gnocchi stammt übrigens von Steph's kleinem Kuriositätenladen. Das war so eine Geschichte, die ich immer einmal machen wollte und mangels Panko bisher gescheitert ist. Aber nun habe ich welches (oder welchen?) und das Experiment kann starten.


Knusprige Kräuter-Ricotta-Gnocchi 
für 3 Portionen

500 g Ricotta
2 Eigelb (M-L)
1 TL Salz
1 Bund frische Kräuter, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gerieben
50 g frisch geriebener Parmesan
150 g Dinkelmehl (Type 630), plus extra zum Bestäuben
ein schönes Stück Butter
Panko (japanisches Paniermehl aus Brotkrume)

Ricotta, Eigelb, Salz, Kräuter, Knoblauch und frisch geriebenen Parmesan in eine große Schüssel geben und mit einem Kochlöffel verrühren. Das Mehl zugeben und nur kurz unterrühren bis alles eben vermengt ist. Der Teig hat eine ziemlich klebrige Konsistenz.

Ein Arbeitsbrett (oder Küchenarbeitsplatte) ordentlich mit Mehl bestäuben, einen großen Esslöffel des Teiges abstechen und auf das Brett geben. Teig und Hände großzügig bemehlen, dann den Teig sanft zu einer fingerdicken Rolle formen. In kleine Teigkissen schneiden, zwischendurch das Messer immer wieder in Mehl tauchen um ein Klebenbleiben des Teiges zu verhindern. Die Gnocchi auf einem bemehlten Brett ablegen und flott weiterarbeiten (zu lange Wartezeit machen sie matschig und lassen sie am Brett kleben).

Inzwischen einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen, großzügig salzen und die Hitze soweit reduzieren, dass das Wasser nur mehr leicht köchelt. Die Gnocchi behutsam ins Wasser gleiten lassen und einmal umrühren, um zu verhindern, dass sie sich am Boden festsetzen. Dann ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen, dies kann abhängig von ihrer Größe 2 bis 4 Minuten dauern. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und abtropfen lassen.

Butter in einer Pfanne erhitzen, Panko darin anbraten. Gnocchi zufügen und darin schwenken. Gegebenfalls mit einem Salat servieren.


Sonntag, 2. Februar 2014

Der Versuch von lila Gnocchi

Ich traue mich ja fast nicht, Euch diese Bilder zu zeigen... eigentlich sollten das lila Gnocchi werden, aber das, was letztendlich auf dem Teller gelandet ist, ist einfach nur grau! Ich könnte heulen, hatte ich mich doch schon so sehr auf die bunten Dinger gefreut, die genau zum heutigen Sonnenschein passen.


Kartoffelgnocchi mit Käse-Kräuter-Sauce
für 2-3 Portionen

500 g mehligkochende Kartoffeln (z.B. "Violetta")
125 g Dinkelmehl (Type 630) plus etwas zum Arbeiten
1 Ei
Salz
2 EL Butter
2 EL Mehl
100 ml Weißwein
100 ml Gemüsebrühe
200 ml Milch
100 g fein geriebener Bergkäse plus etwas zum Bestreuen
Muskat(nuss)
Salz und Pfeffer
frische, gehackte Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie, Thymian ...)

Kartoffeln mit Schale in Salzwasser kochen. Wasser abgießen, Kartoffeln ausdampfen lassen und pellen. Durch die Kartoffelpresse drücken. 
 


Vollständig abkühlen lassen, dann mit Mehl, Ei und etwas Salz verkneten. Aus dem Teig kleine Gnocchi formen. Reichlich Salzwasser aufkochen und die Gnocchi darin gar ziehen lassen (nicht kochen!). Sie sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen.

Butter erhitzen und das Mehl darin anschwitzen. Gemüsebrühe und Sahne unter Rühren angießen. Aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Käse in der Soße schmelzen. Kräuter einrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. 

Gnocchi mit der Sauce anrichten und etwas frisch geriebenen Käse darüber streuen.


Geschmacklich und von der Konsistenz waren die Gnocchi einmalig gut, wenn da nicht die Farbe gewesen wäre...