Freitag, 5. Februar 2010

Geflügelleber-Pastete

Beim Durchblättern des Themomix-Kochbuchs bin ich auf dieses interessante Rezept gestoßen. Obwohl ich mit meiner rechten Hand gehandicapt bin, musste ich es ausprobieren, denn die meiste Arbeit hat mir ja der Thermomix abgenommen. Und eine Zwiebel kann man auch mal mit links schälen...

150 g Toastbrot ohne Rinde (ich habe mal wieder Vollkorn-Toast genommen) in Stücke schneiden/reißen und in 200 g Milch einweichen. 60 g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe und 1 Bund Petersilie (ohne Stängel) in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 6 zerkleinern. 35 g Butter zugeben und 3 Min./Varoma/Stufe 1 dünsten. 200 g fetten, geräucherten Speck in Stücken (wie schön, dass es dieses Produkt schon gewürfelt im Supermarkt zu kaufen gibt) zugeben und 10 Sek./Stufe 6 zerkleinern. Toastbrot gut ausdrücken , mit 500 g Geflügelleber, 3 Eiern, 200 g Sahne, 1 TL Salz, Pfeffer, Muskat und 10 g Calvados (Apfelschnaps) zufügen und 1 Min./Stufe 8 zerkleinern.

Da ich zu faul war, eine ofenfeste Form auszubuttern habe ich die Masse einfach in eine Silikon-Backform (Königskuchenform) gegeben, diese mit Alufolie abgedeckt, ins Wasserbad gestellt und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft) 55 Minuten gebacken. Danach musste ich mich in Geduld üben, denn die Pastete muss, bevor sie gestürzt werden kann, erst vollständig auskühlen.

Heute morgen war es dann soweit, dass ich die Pastete aufschneiden konnte. Und der Geschmack ist einfach sagenhaft köstlich. Sie erinnert mich an unsere Dänemark-Urlaube, denn dort gab es zum Frühstück auch immer Leberpastete.

Ich würde die Pastete auf einem groben Brot mit frischem, geriebenem Meerrettich servieren, im Buch wurde sie mit gebratenen Apfelspalten und Zwiebelringen angerichtet. Aber auch mit einem kleinen Bouquet aus Feldsalat und Cumberlandsauce könnte ich mir die Pastete gut vorstellen.

Fazit: das wird nicht das letzte mal sein, dass ich diese Pastete gemacht habe, vielleicht variiere ich sie das nächste mal, in dem ich noch ein paar gröbere Leberstückchen (in Butter vorgebraten) unter die fertige Masse gebe. Ein paar Stückchen Speck oder gekochter Schinken wären bestimmt auch lecker...

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