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Dienstag, 29. September 2020

[Koch mein Rezept] Ninamanie

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den tollen Blog Ninamanie und Volkers Blogevent.]

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Volker von Volker mampft hat vor zwei Monaten ein neues Blog-Event ins Leben gerufen: Koch mein Rezept! Um was es geht (mal den Text bei Volker geklaut): "Alle Teilnehmer bekommen einmal alle 2 Monate einem anderen Blog zugelost, ein wenig wie beim Wichteln zu Weihnachten. Vom Blog suchen sich die Teilnehmer selber ein Rezept aus, welches sie adaptieren wollen. Welches ist völlig egal. Ob es das Neuste oder das Älteste ist, ob gebacken oder gekocht wird, ob man ein veganes Rezept mit Fleisch pimpt oder es genau andersherum macht. Dazu wird der geloste Blog seinen Lesern kurz vorgestellt und eine inhaltlich deutlich tiefere Vernetzung zwischen den Blogs kann so entstehen." Bei der ersten Runde hatte ich das Vergnügen Jankes Soulfood vorstellen zu dürfen. Und weil es so viel Spass gemacht hat, habe ich mich auch für die 2. Runde angemeldet. Deswegen darf ich Euch heute Martina und ihren Blog Ninamanie vorstellen. 

Martina bloggt seit Dezember 2015 auf Ninamanie. Besonders gut gefällt mir die Kategorie "Gruß aus der Küche", in der es viele Rezepte für essbare Geschenke gibt - das ist ja genau mein Ding. Neugierig war ich auf die Kategorie DIY. Dabei habe ich ein paar Bastel- oder Kreativ-Ideen erwartet, die sind jedoch in der Minderzahl. Aber dafür gibt es noch mehr Geschenke aus der Küche, worüber ich mich auch gefreut habe. Aber auch sonst hat der Blog viel zu bieten und ist sehr abwechslungsreich. Brot, Kuchen, Aufstriche und herzhafte Gerichte bunt gemischt. Das gefällt mir - ich halte es ja ebenso  ;-)

Gerne hätte ich, als bekennende Wild-Liebhaberin, ja dieses Hischgulasch mit Cranberries und Rum ausprobiert oder den saftigen Hackbraten, aber leider ist mir wieder einmal die Zeit davongelaufen... alles kein Problem, es gibt ja auch weniger zeitaufwändige Gerichte, zum Beispiel das schnelle Sandwich mit Avocado-Ei-Aufstrich oder die Erbsen-Creme-Suppe.

Den Cranberry-Senf und die Gewürznüsse werde ich übrigens zu Weihnachten bestimmt einmal nachmachen. Ich liebe es nämlich Geschenke aus der Küche an meine Lieben zu verteilen. Ich werde berichten, versprochen!

Das Nachkoch-Rennen hat schließlich die Ofen-Tomaten-Zucchini-Suppe gemacht, denn unsere selbst angebauten Tomaten müssen jetzt schnell aufgebraucht werden bevor sie dem schlechten Wetter zum Opfer fallen - einige waren schon aufgeplatzt, was der Geschmack aber nicht geschadet hat. Ich habe das Rezept noch um etwas Knoblauch und geräuchertes Paprikapulver ergänzt. Letztendlich war meine Suppe aber mehr Püree als Suppe. Ich wollte sie nicht mit Wasser strecken und habe sie einfach als Pasta-Sauce zu selbst gemachten Dinkel-Linguini genommen. Ich hoffe, dass das o.k. ist. Geschmacklich fand ich das Gericht einfach sensationell. So werde ich meine Pasta-Sauce künftig öfter machen.


Tomaten-Zucchini-Sauce aus dem Ofen nach Ninamanie
für 4 Portionen

450 g Cocktailtomaten, halbiert
1-2 kleine Zucchini, gewürfelt (moi: 175 g vorbereitet gewogen)
1-2 Zehen Knoblauch, halbiert oder geviertelt
fische Kräuter, gehackt (moi: Thymian)
3-4 EL natives Olivenöl (moi: natives Zitronen-Olivenöl)
Salz und Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver, dulce
2 EL Schmand oder Crème fraîche - o.k. ich habe den ganzen Becher (200 g) dran gemacht
1 Prise Zucker

Backofen auf 200 °C (Umluft) vorheizen. Tomaten, Zucchini und Knoblauch mit Öl und Kräutern in einer ofenfesten Form vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im Ofen ca. 20 Minuten schmoren bis die Tomaten geschmolzen und die Zucchini weich sind. Ein paar Zucchinwürfel und Tomatenhälften zur Garnierung beiseite stellen. Das restliche Gemüse in ein hohes Gefäß geben und fein pürieren. Schmand zufügen und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Zucker abschmecken. 

Ich habe die Sauce dann mit al dente gekochten Linguini, etwas Kochwasser und den beiseite gestellten Gemüsestückchen vermengt und serviert. Wie schon erwähnt, es war einfach lecker.




Danke an dieser Stelle nochmals an Volker, der dieses tolle Event ins Leben gerufen hat und an Martina, die so schöne Gerichte zum Nachkochen hat.

Ich freue mich auf jeden Fall auf die neue Runde, die im Oktober und Novenmber stattfindet. Ich bin schon total gespannt, von wem ich ein Rezept nachkochen darf.


Freitag, 25. September 2020

[Rettungsaktion] Rund um die tolle Knolle

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich heute Rezepten rund um die Kartoffel widmen.]

Es ist wieder so weit und die nächste Rettungsaktion steht an. Die Rettungstruppe, eine Gruppe von Food-Bloggern,  will Lebensmittel und Gerichte vor der Lebensmittelindustrie retten und aufzeigen, dass man auch gut ohne Fertigpülverchen und Convenience-Produkte kochen kann. Heute dreht sich alles um die tolle Knolle - die Kartoffel. Das Thema ist kein neues, es gab bereits im Januar 2016 eine Kartoffelrettung - damals habe ich allerdings nicht teilgenommen. Wen es aber interessiert, was damals alles gerettet wurde, hier der Link zu Susi, der Turbohausfrau, die eine der Gründerinnen der Rettungsaktion ist *klick*.



Auch wenn es eine Vielzahl rettungswürdiger Produkte rund um die Kartoffel gibt (von Kartoffelpüree-Pulver über TK-Reibekuchen bis hin zu fix für...), habe ich mich entschieden, einen Kartoffelsalat zuzubereiten. Fertigen Kartoffelsalat kann man in jedem Discounter und Supermarkt kaufen. Ich bin schon vor Jahren dazu übergegangen, diesen nur selbst herzustellen, denn ich habe noch keinen einzigen Salat gegessen, der wirklich geschmeckt hat. Oft sind die Kartoffeln nicht komplett durchgegart (damit sie besser in Form bleiben) und der Salat ist mit viel zuviel (billigem) Essig und/oder Säuerungsmittel angemacht - das verlängert zwar die Haltbarkeit, trägt aber nicht zu einem guten geschmacklichen Erlebnis bei. 

Mein Kartoffelsalat ist dieses mal etwas ausgefallener, denn für das Dressing habe ich dieses Mal auch fein geschnittene Sardellenfilets verwendet. Aber keine Angst, wenn der Salat durchgezogen ist, dann ist der leichte Fischgeschmack nur noch ganz hintergründig. Probiert es aus, meine Testesser fanden ihn ganz wunderbar.

 


Mediterraner Kartoffelsalat
für eine große Schüssel

1,2 kg Kartoffeln, festkochend
200 ml Wasser
125 ml Olivenöl
2-3 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt
3 Sardellenfilets, feinst gewürfelt
1 TL frischer Thymian, gehackt (alternativ 1/2 TL getrockneter Thymian)
1 TL frischer Rosmarin, gehackt (alternativ 1/2 TL getrockneter Rosmarin)
75 ml heller Balsamico-Essig
1 EL grober Senf
1 EL Kapern (oder halbierte Kapernäpfel, dann aber mehr als 1 EL)
Oliven, Menge nach Wunsch, ganz oder halbiert
mindestens 250 g Cocktailtomaten, halbiert
250 g Büffelmozzarella (falls möglich Minis, ansonsten in Stücke geschnitten)
frischer Basilikum, gehackt
2 handvoll Ruccola
Salz und Pfeffer

Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser garen (ca. 30 Minuten, kommt auf die Größe der Kartoffeln an). In der Zwischenzeit Wasser, Öl, Suppengrundstock, Knoblauch, Sardellenfilets, Thymian und Rosmarin in einen Topf geben und aufkochen lassen. Dann auf der ausgeschalteten Herdplatte ziehen lassen. Nach 30 Minuten Essig und Senf unterrühren. Das Dressing sollte gut überwürzt sein.  

Die Kartoffeln etwas abkühlen lassen, dann pellen und in Scheiben schneiden/hobeln. Alternativ können die Kartoffeln auch in Stücke geschnitten werden. Zwischendurch immer wieder etwas von dem Dressing über die geschnittenen Kartoffeln geben. Kapern, Oliven, Tomaten und Mozzarella zufügen und alles gut vermengen. Mindestens 1-2 Stunden ziehen lassen - etwas länger schadet nichts, dann sollte der Salat allerdings besser in den Kühlschrank.

Vor dem Servieren Basilikum und Ruccola zufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 




 Ich bin bei dieser Rettungsaktion natürlich nicht alleine und die MitretterInnen waren natürlich auch fleißig. Hier findet Ihr die Rezepte - schaut vorbei, es lohnt sich!

Cakes, Cookies and more - Bratkartoffeln 
Turbohausfrau - Erdäpfelkäs 
Das Mädel vom Land - Kartoffelrosen mit Endivienpesto 
genial lecker - Kartoffelpuffer 
Bonjour Alsace - Pommes frites einfach 
our food creations - Mediterraner Kartoffelsalat 


Ganz besonderer Dank gebührt den Organisatorinnen dieser Rettungsaktion Britta von Brittas Kochbuch, Barbara von Barbaras Spielwiese und Tamara von Cakes, Cookies and more. Auch ein herzliches Dankeschön an Martin Koch, der uns immer die Links zusammenstellt.

Samstag, 8. August 2020

[Kulinarische Weltreise] Türkei - Kısır

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesen Monat Geschichten und Rezepten aus der Türkei widmen.]

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Ich hatte ja in meinem ersten Beitrag zur kulinarischen Weltreise von Volker mampft in die Türkei erwähnt, dass ich meine Kolleginnen nach ihren Lieblingsrezepten gefragt habe. Das zweite Rezept, das mir Öznur verraten hat, ist ein Bulgur-Salat: Diesen hat sie schon mehr als einmal mit zur Arbeit gebracht hat - in der Regel eine riesengroße Schüssel, denn der Salat ist bei den Kollegen sehr beliebt. Ich bekomme dann meistens ein extra Schüsselchen, da ich leider weder Paprika noch Gurken vertrage. Das ist doch echt lieb, oder?

Wie bei vielen türkischen Gerichten gibt es tausende Variationen von Kısır - jede Familie hat wohl ihr eigenes Rezept. Zwar alle ähnlich, aber doch unterschiedlich. So kommt in den Salat neben Petersilie und Minze auch gewürfelte Gurke und Paprika. Das gibt dem Ganzen noch einen knackig-frischen Biss.Der Salat ist eine wunderbare Beilage zu Gegrilltem, aber auch als Hauptspeise macht er sich gut.

Statt dem üblichen Weizen-Bulgur habe ich eine Dinkel-Variante verwendet. Leider war die Packungsangabe bezüglich der Zubereitung etwas, wie soll ich es am Besten formulieren, ungenau? Jedenfalls war die von mir verwendete Menge an Wasser etwas zu viel. Dadurch ist mein Bulgur nicht körnig sondern klebrig geworden. Geschmacklich hat es dem Gericht aber nicht geschadet - optisch aber schon ein bisschen...



Kısır - Bulgur-Salat
für 4-8 Portionen

250 g Bulgur (ich habe Dinkel-Bulgur verwendet)
Wasser (Packungsangaben beachten, ich habe 700 ml genommen, das war definitiv zu viel)
2 EL Pflanzenöl (ich habe Olivenöl verwendet)
1 Zwiebel, gewürfelt
2-3 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt
4 EL Tomatenmark
2 EL Paprikamark (gibt es im Türkischen Supermarkt)
1/2 TL Krezkümmel, gemahlen
scharfes Paprikapulver oder -Flocken (nach Gusto)
4 EL Granatapfelsirup
Saft von 1 Zitrone (ggf. etwas mehr)
1 Bund Petersilie, gehackt
1/2 Bund Minze, gehackt
3-4 Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 Salatgurke
1-2 rote Paprika
Salz und Pfeffer
Zitronenspalten

Bulgur nach Packungsangabe kochen und quellen lassen. In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne nicht zu stark erhitzen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Nach 5 Minuten den Knoblauch zufügen. Zusammen mit Tomatenmark, Paprikamark, Kreuzkümmel, Paprikapulver/-Flocken, Granatapfelsirup und Zitronensaft zu dem gequollenen Bulgur geben und gut vermengen. Komplett auskühlen lassen.

Salatgurke waschen, der Länge halbieren und die Kerne entfernen - das geht am Besten mit einem Teelöffel. Einfach die Kerne herauskratzen. Paprika ebenfalls waschen, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Dann beides zusammen mit der Petersilie, Minze und Lauchzwiebeln unter den Salat mengen. Mit Salz, Pfeffer und ggf. mehr Zitronensaft abschmecken.

Vor dem Servieren nochmals mit Salz abschmecken. Zitronenspalten dazu reichen. Sehr schön könnte ich mir den Salat übrigens auch mit ein paar Granatapfelkernen vorstellen - leider habe ich im Moment keine bekommen. 




Ganz herzlichen Dank an Volker, dass er dieses schöne Event jeden Monat ausrichtet. Ich finde es einfach klasse, dass er uns Blogger jeden Monat in ein anderes Land entführt und alle die Gelegenheit haben mal etwas Neues auszuprobieren. Deswegen werden hier zum Monatsende auch die Links zu allen Rezepten der Mitbloggern stehen. Ich kann nur empfehlen, sich mal durchzuklicken. Es lohnt sich auf jeden Fall.


Ulrike von Küchenlatein mit Frikadellen mit Tomaten – Salçali KöfteAugenbohnensalat – Klasik piyazPaprika-Fladen – Biberli ekmekJoghurt-Käse-Creme – HaydariTürkisches Dorfbrot aus dem TopfRöstfleisch Gärtnerin – Bahçe KebabiZucchini mit Bulgur in Olivenöl und Weizengrütze mit Gemüse 
Wilma von Pane-Bistecca mit Muhammara - Tuerkischer Pepperoni Dip
Carina von Coffee2Stay mit Mantı mit Acili Ezme 
Susi von Turbohausfrau mit Mücver
Britta von Brittas Kochbuch mit Hähnchen im Fladenbrot 
Susanne von magentratzerl mit MantıFaule Mantı und  - Flauschige Brötchen 
Jill von Kleines Kuliversum mit Çılbır - pochierte Eier mit Joghurt 
Susi von Turbohausfrau mit Pasta mit Lamm und Joghurt 
Britta von Brittas Kochbuch mit İmam bayıldı 
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Großmutters Pilav - İç Pilav und Geschmorte Zucchini - Kabak yahnisi 
Simone von zimtkringel mit Tscherkessenhuhn - Çerkez Tavuğu 
Wilma von Pane-Bistecca mit Sandal Sefasi - Bootausflug auf tuerkisch 
Nadine von Möhreneck mit vegane Pide mit zweierlei Füllung 
Britta von Backmaedchen1967 mit Açma-fluffige türkische Brötchen 
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Grieß-Helva mit Himbeer-Joghurteis - dondurmalı helva 
Britta von Brittas Kochbuch mit Gefüllte Weinblätter 
Sus von CorumBlog 2.0 mit Sigara böreği 

Mittwoch, 5. August 2020

[Kulinarische Weltreise] Türkei - Mercimek Çorbası

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich diesen Monat Geschichten und Rezepten aus der Türkei widmen.]

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei 

Nachdem wir erst vor kurzem mit der kulinarischen Weltreise von Volker mampft einen Stopp in Schweden eingelegt hatten, sind wir inzwischen in die Türkei weitergereist.
Ich war bisher nur ein einziges Mal in der Türkei. Es war eine einwöchige Studienreise an die Küste des Lichts, die wir von meinen Schwiegereltern geschenkt bekommen haben. Ich erinnere mich, dass wir unheimlich viele Steine fotografiert haben (Kulturerbe!) und an die Stadt Myra. Gelernt habe ich damals, dass das Christentum in der Türkei früher weit verbreitet war. So kommt übrigens unser Heiliger Nikolaus aus der Stadt Myra. Hätte ich nie gedacht... es ist schon etwas Wahres dran an dem Spruch „Reisen bildet“. Ich schweife ab...

Mein Arbeitgeber sagt über sich, dass er „The most international Company“ wäre. Jedenfalls sind wir in fast allen Ländern der Welt tätig (die wenigen Ausnahmen kann man an einer Hand abzählen) und haben auch hier in Deuschland Mitarbeiter aus aller Herren Länder. Das macht es für mich einfach, wenn ich auf der Suche nach Rezepten für die kulinarische Weltreise bin. Und so habe ich gestern Abend meine türkischen Kolgeginnen nach ihren Lieblingsrezepten gefragt. Das erste musste ich mir nicht einmal aufschreiben, denn die Zutaten konnte ich mir einfach merken. Auch die Zubereitung ist wirklich simpel, denn es ist eine einfache Linsensuppe.

Rezepte für Mercimek Çorbası gibt es wie Sand am Meer. Im Prinzip ist es eine Linsensuppe, wie sie ähnlich auch in Deutschland zubereitet wird. Allerdings mit roten Linsen und statt Essig, wie es der Schwabe gerne macht, mit frischer Zitrone. Das ist der feine Unterschied...


Mercimek Çorbası - Türkische Linsensuppe
für 4 Portionen

2 EL Olivenöl
1 Zwiebel, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gewürfelt
1 große Kartoffel, geschält und gewürfelt
1 Karotte, ebenfalls geschält und gewürfelt
4 EL Tomatenmark
250 g rote Linsen, gewaschen
1-2 EL Suppengrundstock (alternativ Gemüsebrühe)
Salz und Pfeffer
Chili- oder scharfes Paprikapulver nach Gusto
etwas Zitronensaft und Zitronenspalten
etwas frische Minze

Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Knoblauch, Kartoffel- und Karottenwürfel, Tomatenmark und Linsen zufügen. Mit so viel Wasser auffüllen, dass alle Zutaten gut bedeckt sind. Zugedeckt bei mittlerer Hitze und unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten köcheln lassen bis alle Zutaten weich sind (abhängig von der Größe der Kartoffel- und Karottenwürfel). Mit einem Stabmixer (o.ä.) pürieren. Gegebenenfalls mit Wasser verdünnen - ich persönlich mag die Suppe gerne etwas dicker. Mit Zitronensaft, Suppengrundstock, Salz und Pfeffer abschmecken. Schärfe bekommt das Gericht mit Chili- oder Paprikapulver. 

Im Prinzip ist das Gericht jetzt fertig. Traditionell wird das Gericht mit etwas Minze, Zitronenspalten und Fladenbrot serviert.


An dieser Stelle werden ab dem 1. September dann hoffentlich ganz viele Links zu türkischen Gerichten der Mitreisenden stehen... ich freue mich jetzt schon darauf.


Andrea von our food creations mit Mercimek Çorbası - Türkische Linsensuppe Ulrike von Küchenlatein mit Frikadellen mit Tomaten – Salçali Köfte Ulrike von Küchenlatein mit Augenbohnensalat – Klasik piyaz Ulrike von Küchenlatein mit Paprika-Fladen – Biberli ekmek Ulrike von Küchenlatein mit Joghurt-Käse-Creme – Haydari Ulrike von Küchenlatein mit Türkisches Dorfbrot aus dem Topf Ulrike von Küchenlatein mit Röstfleisch Gärtnerin – Bahçe Kebabi Ulrike von Küchenlatein mit Zucchini mit Bulgur in Olivenöl Ulrike von Küchenlatein mit Weizengrütze mit Gemüse Wilma von Pane-Bistecca mit Muhammara - Tuerkischer Pepperoni Dip Carina von Coffee2Stay mit Mantı mit Acili Ezme Michelle von The Road Most Traveled mit Pasta mal türkisch: Rezept für scharfe türkische Joghurt-Pasta Susi von Turbohausfrau mit Mücver Andrea von our food creations mit Kısır - Bulgursalat Britta von Brittas Kochbuch mit Hähnchen im Fladenbrot Sonja von fluffig & hart mit Kısır – türkischer Bulgursalat Sonja von fluffig & hart mit Mercimek Köfte - vegetarische türkische Linsen-Frikadellen Susanne von magentratzerl mit Mantı Susanne von magentratzerl mit Faule Mantı Susanne von magentratzerl mit Açma - Flauschige Brötchen Jill von Kleines Kuliversum mit Çılbır - pochierte Eier mit Joghurt Sebastian (Gastbeitrag) von Brittas Kochbuch mit Blätterteigrolle mit Spinat und Schafskäse, Zaziki, Rote-Bete-Trauben-Salat Sebastian (Gastbeitrag) von Brittas Kochbuch mit Köfte-Pfanne mit Gemüse und türkischen Reisnudeln Susi von Turbohausfrau mit Pasta mit Lamm und Joghurt Britta von Brittas Kochbuch mit İmam bayıldı Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Großmutters Pilav - İç Pilav Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Geschmorte Zucchini - Kabak yahnisi Wilma von Pane-Bistecca mit Kiymali Pide - Tuerlisches gefuelltes Fladenbrot Simone von zimtkringel mit Tscherkessenhuhn - Çerkez Tavuğu Volker von Volkermampft mit Wassermelonen Gazpacho – Karpuz Çorbası – vegan oder mit Krabben Wilma von Pane-Bistecca mit Sandal Sefasi - Bootausflug auf tuerkisch Michael von SalzigSüssLecker mit Gözleme (gefüllte Teigfladen) mit Spinat und Schafskäse Tina von Küchenmomente mit Revani Tatlisi - Türkischer Grießkuchen vom Blech Ulrike von Küchenlatein mit Karotten-Joghurt-Salat - Havuçlu Yoğurt Salatası Nadine von Möhreneck mit vegane Pide mit zweierlei Füllung Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Grüne Bohnen mit Lammfleisch (kuzu etli ile yeşil fasulye) und türkischer Reis Britta von Backmaedchen1967 mit Açma-fluffige türkische Brötchen Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Grieß-Helva mit Himbeer-Joghurteis - dondurmalı helva Sylvia von Brotwein mit Paprika Feta Dip - pikante Schafskäse Creme Sylvia von Brotwein mit Adana Kebap - Rezept für Hackfleisch Spieße vom Grill Sylvia von Brotwein mit Türkisches Fladenbrot Rezept Sylvia von Brotwein mit Yoğurtlu Kebap - Grillfleisch mit Joghurt und Fladenbrot Sylvia von Brotwein mit Rote Bete Hummus Rezept Sylvia von Brotwein mit Şiş Kebap - Rezept für türkische Fleischspieße vom Grill Britta von Brittas Kochbuch mit Gefüllte Weinblätter Susan von Labsalliebe mit Sigara Börek - Börek mit Spinat und Feta aus dem Ofen Volker von Volkermampft mit Mezze – Acılı Ezme – Rezept für den scharfen türkischen Dip Volker von Volkermampft mit Domates Soslu Köfte - Türkische Hackbällchen in Tomatensoße Volker von Volkermampft mit Dana etli güveç - Türkisches Kalbsgulasch mit viel Gemüse Volker von Volkermampft mit No Knead Pide - kleine türkische Fladenbrote ohne Kneten Volker von Volkermampft mit Die 5 besten türkische Restaurants in Hamburg! Sus von CorumBlog 2.0 mit Sigara böreği Christian von SavoryLens mit Türkische Köfte vom Grill mit Bulgursalat und Sumach-Joghurt

Freitag, 31. Juli 2020

[Rettungsaktion] Pesto, Kräuterbutter & Co.

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst zubereiteten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich heute Rezepten rund um Pesto, Kräuterbutter & Co widmen.]


Wie schnell die Zeit vergeht... und schon ist die Rettungstruppe unterwegs. Dieses Mal retten wir Pesto, Kräuterbutter und Co. Alles Dinge, die man mit wenig Aufwand, und meist günstiger als das Fertigprodukt, selbst herstellen kann. Von der Variationsmöglichkeiten wollen wir an dieser Stelle gar nicht reden.


Ganz besonderer Dank gebührt den Organisatorinnen dieser Rettungsaktion Britta von Brittas Kochbuch, Barbara von Barbaras Spielwiese und Tamara von Cakes, Cookies and more. Auch ein herzliches Dankeschön an Martin Koch, der uns immer die Links zusammenstellt.




Ein paar Worte zu den beiden Buttersorten, die ich heute für Euch habe: die erste, die Blütenbutter für Mädchen, ist natürlich nicht nur für Mädchen... aber das verspielte trifft, denke ich, eher den weiblichen Geschmack. Sie eignet sich wunderbar für Fisch und helles Fleisch von Hähnchen und Truthahn/Pute. Die verwendeten Blüten sollten selbstverständlich immer ungespritzt sein. Ich habe meine Blüten aus dem eigenen Garten genommen, da kann ich mir in dieser Hinsicht sicher sein. Im Rezept stehen eine Menge verschiedene Blüten - diese sind alle essbar. Die von mir verwendeten Blüten.sind im Rezept mit einem Sternchen markiert.

Die Pfeffer-Bacon-Butter für echte Kerle wird bestimmt auch weibliche Anhänger finden. Trotz der Schärfe. Diese ist sehr lecker in Kombination mit dunklerem Fleisch wie Rind, Schwein oder Lamm. Selbst mit Entenbrust kann ich sie mir richtig gut vorstellen.







Blütenbutter für Mädchen

250 g Butter, zimmerwarm

Schnittlauchblüten (*)
Thymianblüten
Blüten vom Oregano (*)
Borretschblüten (*)
Ringelblumenblüten
Blüten von der Kapuzienerkresse
Lavendelblüten (sparsam!)
Taglilienblüten
Kornblumenblüten (*)
Rosenblütenblätter (*)
Veilchenblüten
Blüten von Siefmütterchen oder Hornveilchen (*)

1/2 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten
ca. 5 Blätter Zitronenverbene, fein schnitten
ca. 5 Blätter Zitronenmelisse, ebenfalls fein geschnitten
1 TL rosa Pfeffer (ja, ich weiß, ist eigentlich kein richtiger Pfeffer), aus der Mühle oder gemörsert
ca. 1 TL feines Meersalz
geriebene Schale von 1-2 unbehandelten Limetten (kommt auf die Größe an)
wer möchte, kann noch eine geriebene Knoblauchzehe hinzufügen


Größere Blüten von den Kelchen zupfen und klein schneiden. Insgesamt solltet Ihr eine halbe Handvoll geschnittene Blüten und Kräuter haben. Diese mit den restlichen Zutaten vermengen. Fertige Butter in Gläser füllen oder zu einer Rolle formen. Kalt stellen.






Pfeffer-Bacon-Butter für echte Kerle

250 g Butter, zimmerwarm
100 g Bacon, in dünnen Scheiben
1 TL rosa Pfeffer
1/2 TL Langpfeffer
1/4 TL Kamut-Pfeffer
1/2 TL Tellycherry-Pfeffer
1/4 TL Zimtblüten (kann durch 1-2 Msp. Zimtpulver ersetzt werden)
1 kleine Chilischote, entkernt und feinst gewürfelt
1/2 - 1 TL feines Meersalz (ist vom Salzgehalt des Bacons abhängig)
3 Knoblauchzehen, gerieben oder feinst gewürfelt.


Bacon in einer Pfanne auslassen, bis er sehr knusprig ist. Auf Küchenpapier auskühlen lassen. Das warme Fett aus der Pfanne unter die Butter rühren. Die verschiedenen Pfeffersorten und die Zimtblüte in einem Mörser zerstoßen. Wer nicht so viele verschiedene Pfeffersorten hat, kann auch mit einer bunten Pfeffermischung arbeiten. Abgekühlten Bacon zerkrümeln. Zusammen mit dem gemörserten Pfeffer und den restlichen Zutaten mit der Butter gut vermengen. Fertige Butter in Gläser füllen oder zu einer Rolle formen. Kalt stellen.









Ich bin bei dieser Rettungsaktion natürlich nicht alleine und die MitretterInnen waren natürlich auch fleißig. Hier findet Ihr die Rezepte - schaut vorbei, es lohnt sich!


Brittas Kochbuch - Pesto Rosso 
Barbaras Spielwiese - Foodblog - Sommerlicher Kräuterquark 
Turbohausfrau - Zwei provencalische Dips 
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten - Grundkurs Pesto mit Variationen 
CorumBlog 2.0 - Amaranth-Pesto 
Das Mädel vom Land - Königskerzenblütenpesto 
Bonjour Alsace - Beurre Maitre d'Ho´tel 
Kleines Kuliversum - Rote Linsen Kurkuma Dip 
Cahama - Brennessel-Pesto 
Kaffeebohne - Würzige Tomatenbutter 
Labsalliebe - Rosen-Butter 

Donnerstag, 30. Juli 2020

[Koch mein Rezept] Jankes*Soulfood

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den tollen Foodblog von Jankes Soulfood.]

Volker von Volker mampft hat mal wieder ein neues Blog-Event ins Leben gerufen: Koch mein Rezept! Um was es geht (mal den Text bei Volker geklaut): "Alle Teilnehmer bekommen einmal alle 2 Monate einem anderen Blog zugelost, ein wenig wie beim Wichteln zu Weihnachten. Vom Blog suchen sich die Teilnehmer selber ein Rezept aus, welches sie adaptieren wollen. Welches ist völlig egal. Ob es das Neuste oder das Älteste ist, ob gebacken oder gekocht wird, ob man ein veganes Rezept mit Fleisch pimpt oder es genau andersherum macht. Dazu wird der geloste Blog seinen Lesern kurz vorgestellt und eine inhaltlich deutlich tiefere Vernetzung zwischen den Blogs kann so entstehen."

Ich finde die Idee toll und habe mich natürlich gleich angemeldet...

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft


Als erstes "Wichtelkind" habe ich Janke von Jankes Soulfood zugelost bekommen. Das hat mich sehr gefreut, hat Janke doch eine Vielzahl an Rezepten auf ihrem Blog - da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch für meinen - um ganz ehrlich zu sein, es sind viel zuviele Inspriartionen, die ich dort gefunden habe. Da fiel mir die Wahl des nachzukochenden Rezepts wirklich schwer. Meine NKL (Nach-Koch-Liste) ist um 30 Rezepte länger geworden... stimmt nicht, es sind nur noch 29, denn eines dieser Liste habe ich inzwischen nachgekocht.

Nun sitze ich hier vor meinem Läppi und raufe mir die Haare... den Blog soll man kurz vorstellen. Boah, und das , wo ich doch in Deutsch und insbesondere bei den Inhaltsangaben und Zusammenfassungen von Texten immer die Versagerin war... ich versuch's halt mal:

Der Startschuss zu Jankes Blog fiel im April 2014. Jankes Leben ist mit Rheuma verbunden und so kam es, dass sich dieses Thema wie ein roter Faden auch durch ihren Blog zieht, denn bei dieser Erkrankung spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, denn unsere Lebensmittel können Entzündungen stark beeinflussen. Davon kann ich selbst auch ein Liedchen singen.

Jedenfalls sollte ihr der Blog am Anfang eine Aufgabe geben, die sie auch mit ihrer Erkrankung meistern kann und ihren Lieblingsbeschäftigungen schreiben, fotografieren und kochen vereinen sollte. Was ihr, meiner Meinung nach, auch sehr gut gelungen ist.

Im August 2017 hat sie sogar ein Buch mit 111 Genießerrezepten bei Rheuma geschrieben. Hut ab!

Was mir an Jankes Soulfood sehr gut gefällt:
  • die Fotos - Janke hat wirklich ein tolles, fotografisches Auge. Man bekommt direkt Lust, die Gerichte sofort nachzukochen.
  • die Geschichten um die Rezepte - ich mag ihre Art zu erzählen. Mal unterhaltsam, mal nachdenklich, mal informativ.
  • die Rezeptübersicht A-Z bzw. nach Kategorien (ich schaue ja manchmal ein bisschen neidisch auf andere Blogs, aber zumindest das bekommt Blogger über Labels hin) und Jahreszeiten-Küche
Mein persönlichen Lieblingsrezepte auf dem Blog, die einen Platz auf meiner NKL (Nach-Koch-Liste) bekommen haben:
  • Kräuter-Cracker
  • Polenta-Sticks
  • Kartoffelrolle mit Pilzen
  • Käseklößchen in Mangoldcremesppe
  • Käsefüße
  • Kichererbsen-Snack
  • Kichererbsen-Salat
  • Rotkohl mit Kichererbsenfüllung - Ihr merkt schon, ich mag Kichererbsen...
  • Crunshy Milch-Knäckebrot
  • Käse-Spinat-Tartelettes
  • Kohlrabi-Möhren-Quiche
  • Vollkorn-Kräuterfladen mit Tomaten
  • Vegane Grillbeilagen zum Frühlingsanfang (Krautsalat & Currysauce)
  • Krautsalat aus Spitzkohl
  • Linsenbällchen in Kokos-Currysauce
  • Milchreis-Auflauf mit Pflaumen
  • Feine Klöße zu gleichen Teilen
  • Bunte Gemüse-Quiche
  • Zucchini-Pancakes
  • Hecht-Klößchen im Nudelnest
  • Rösti-Burger mit Fisch
  • Kleine Chicken Pot Pies
  • Schnittlauchblüten-Butter
  • Crepes-Röllchen mit Winterpesto
  • Hessische Tapas
  • Italienisches Fingerfood
  • Herzhafte Grüne-Soße-Torte
  • Herzhafte Windbeutel mit zweierlei Cremes
  • Winzer-Fladen 
Meine Wahl fiel auf:



2 kleine Zwiebeln
1 große Stange Lauch/Porree
1-2 EL Rapsöl
4 Eier
100g kräftiger Bergkäse (bei mir waren es sogar 150 g)
650g Kartoffeln (geschält)
Salz & Pfeffer
etwas Muskat (gemahlen)
Butter oder Öl zum Fetten der Form 
ich habe zusätzlich noch 2 Zehen Knoblauch (fein gehackt) darunter gemischt 

Zwiebeln schälen und fein würfeln. Lauch längs halbieren und unter fließend kaltem Wasser reinigen. Dazu am besten mit den Fingern zwischen die einzelnen Schichten fahren. Anschließend in feine Ringe schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin anbraten. Lauch dazu geben, bis er leicht Farbe angenommen hat. Mit etwas Salz würzen und abkühlen lassen. Eier in eine große Schüssel aufschlagen. Käse reiben und unterrühren.Geschälte Kartoffeln grob reiben und mit Lauch, Zwiebeln und Eiermasse vermengen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Muskat dazu geben. Wie oben bereits erwähnt habe ich noch 2 gehackte Knoblauchzehen hinzugefügt.

Backofen auf 180°C Heißluft/Umluft vorheizen. Eine Auflauf- oder Springform gut einfetten. Meine Springform habe ich zusätzlich mit Backpapier ausgelegt, da der Käse gerne anhängt. Röstimasse einfüllen, glattstreichen und sofort in den heißen Ofen stellen. 40 Minuten knusprig braun backen und anschließend genießen.
 
Janke liebt die Rösti-Quiche mit Apfelmus, bei uns gab es einen schönen, gemischten Salat und etwas Remoulade, die vom Samstagsessen übrig war, dazu. Die Quiche hat uns sehr gut geschmeckt und war einfach lecker. Das Nachkochen hat sich definitiv gelohnt.




Mittwoch, 29. Juli 2020

[Kulinarische Weltreise] Schweden - Teil III

[Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Konsum von selbst gekochten Gerichten und verweist auf weitere tolle Blogs, die sich Rezepten und Geschichten rund um schwedische Gerichte widmen.]

Wir befinden uns immer noch bei der kulinarischen Weltreise nach Schweden, wohin uns Volker von Volker mampft im Juli entführt.Gestern gab es bereits einen glasierten Senf-Preiselbeer-Braten mit Honig-Senf-Sauce, vorgestern Knäckebrot mit Kräuter-Radieschen-Quark.

Heute habe ich sozusagen dem Höhepunkt des damaligen Bufferts für Euch - die kleine Variante der schwedischen Smörgåstårta - kleine, herzhafte Brottörtchen mit köstlichen Cremes aus Frischkäse, Fisch und Kräutern. Zugegeben, sie sind ein bisschen aufwändig in der Herstellung, aber ein richtiger Hingucker auf dem Buffettisch.



Kleine F(r)ischkäse-Törtchen - angelehnt an die schwedische Smörgåstårta
für 8 Stück

16 Scheiben Vollkorntoast (ca. 500 g)
16 Scheibnen Buttertoast (ebenfalls ca. 500 g)
1 kg Doppelrahm-Frischkäse
300 g Räucherlachs (250 g fein würfeln, den Rest in feine Streifen schneiden)
200 g geräucherte Makrele ohne Haut
1 Bund frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie, Dill, Kerbel), gehackt
2-3 EL Gemüsemeerrettich aus dem Glas (frisch gerieben geht natürlich auch)
Salz und Pfeffer
Paprikapulver, edelsüß
1 Beet Kresse
ein paar Radieschen, fein gewürfelt

Aus den Brotscheiben mit Hilfe von Servierringen Kreise ausstechen. (Die Reste des Toastbrots kann man in Würfel schneiden und trocken. Dann später zu Semmelknödeln oder Semmelbröseln weiter verarbeiten.) 

4 Schüsseln bereitstellen. In 3 Schüsseln jeweils 200 g Frischkäse geben, in die 4. 400 g. Fen Frischkäse in der ersten Schüssel mit dem fein gewürfelten Lachs vermengen. Mit Salz (vorsichtig!), Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Die nächsten 200 g Frischkäse mit den Kräutern vermengen. Salzen und pfeffern. Die 3. Portion mit klein gerupftem Makrelenfilets verrühren. Wieder salzen (vorsichtig) und pfeffern. Die letzte, größte Portion mit dem Meerrettich verrühren. Gff. mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Massen bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank lagern.

Die Lachsmasse auf 8 Kreise Vollkorntoast verteilen und glatt streichen. Jede Scheibe anschließend in einen von 8 Servierringen legen.  Kräutermasse auf 8 Kreise Buttertoast verteilen und glatt streichen. Als zweite Lage die Servierringe legen. Makrelenmasse auf den restlichen 8 Vollkorntoast-Ringen verteilen. Als dritte Lage in die Servierringe legen und mit einer Scheibe Buttertoast bedecken. Etwas fest drücken und 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. 

Dann die Brottürmchen aus den Ringen lösen. Rundherum mit Hilfe einer Palette mit dem Meerrettichfrischkäse bestreichen. Vor dem Servieren nochmals kalt stellen, dann mit dem restlichen Räucherlachs, Radieschen und Kresse garnieren.




Am Freitag, wenn dann alle Beiträge zur Weltreise nach Schweden online sind, wird es an dieser Stelle dann noch die Zusammenfassung mit allen teilnehmenden Blogs geben...  


Ulrike von Küchenlatein mit Safranpfannkuchen – Saffranspannkaka Britta von Backmaedchen 1967 mit Schwedische Haferflocken-Kekse Janke von Jankes*Soulfood mit Blåbärssoppa - schwedische Blaubeersuppe mit Grießklößchen Nadine von Möhreneck mit Köttbullar mit Rahmsauce (vegan) Tina von Küchenmomente mit Typisch schwedische Zimtschnecken mal anders Conny von Mein wunderbares Chaos mit Weißer Kladdkaka - schwedischer Schokokuchen Wilma von Pane-Bistecca mit Kroppkakor - Schwedische Kartoffelkloesse Ulrike von Küchenlatein mit Hasselnötskaka med kaffe - Haselnusskuchen mit Kaffee Britta von Brittas Kochbuch mit Svenks Sommarsoppa - Schwedische Sommersuppe Ronald von Fränkische Tapas mit Schwedischer Heringssalat Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Sockerkringlor mit Zitronenfüllung Wilma von Pane-Bistecca mit Svenska Koettbullar - Schwedische Hackfleischbaellchen Carina von Coffee2Stay mit Kärleksmums Carina von Coffee2Stay mit Fläskfile med banan - Schweinefilet mit Banane Ulrike von Küchenlatein mit Citrondrömmar - Zitronentraum Henrike von EinfachSchweden mit Flygande Jakob Sonja von fluffig & hart mit Mandeltårta - Schwedische Mandeltorte mit Johannisbeeren Ulrike von küchenlatein mit Pilzsuppe mit Äpfeln und Thymian Tanja von Tanjas bunte Welt mit Raggmunk - schwedische Kartoffelpfannkuchen Ulrike von Küchenlatein mit Stachelbeerkuchen mit Mandel - Krusbärspaj med mandel Conny von food for the soul mit Kanelbullar - schwedische Zimtschnecken Britta von Brittas Kochbuch mit Krispig Blåbärpaj - Knusperblaubeerkuchen Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Wallenbergare mit Sommerkohl und Kartoffelstampf Simone von zimtkringel mit Janssons frestelse - Janssons Versuchung Ute von wiesengenuss mit KÅLDOLME - mit Moosbeeren Henrike von EinfachSchweden mit Saftiger Zimtschnecken-Rührkuchen - Kanelbullesockerkaka Susanne von magentratzerl mit Erbsen-Kartoffelknödel mit Specktopping Sus von CorumBlog 2.0 mit Hallongrottor – Himbeertörtchen Britta von Brittas Kochbuch mit Knäckebröd - Knäckebrot Katja von Kaffeebohne mit Sommersalat Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Pyttipanna Tina von Küchenmomente mit Brödkakor - rustikales Fladenbrot aus Schweden Nadine von Möhreneck mit vegane Kanelbullar Britta von Brittas Kochbuch mit Schwedische Haferkekse Sus von CorumBlog 2.0 mit Schwedisches helles Karottenbrot Katja von Kaffeebohne mit Schwedischer Garnelencocktail Carina von Coffee2Stay mit Grötbröd - Porridge-Brot Sylvia von Brotwein mit Lachs beizen - Rezept mit Gin, Zitrone und Rote Bete Christian von SavoryLens mit Chokladbollar - Schwedische Schokoladenkugeln Andrea von our food creations mit Vollwert-Knäcke mit Kräuter-Radieschen-Quark Andrea von our food creations mit Glasierter Senf-Preiselbeer-Braten mit Honig-Senf-Sauce Andrea von our food creations mit Kleine F(r)ischkäse Törtchen - angelehnt an die schwedische Smörgåstårta Sylvia von Brotwein mit Roggen Knäckebrot Rezept - knusprig herzhaft Volker von Volkermampft mit Schwedische Köttbullar - besser als bei Ikea! Volker von Volkermampft mit Kalops - Schwedisches Rindergulasch mit Roter Beete