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Mittwoch, 6. Februar 2013

Schon wieder Suppe?

Ja, schon wieder Suppe! Ich hatte noch Champignons und Lauch, also habe ich auch daraus eine Suppe gekocht. Und das schönste daran: sie war in ca. 15 Minuten fertig. O.k., sie hatte eine etwas seltsam graue Farbe, ob es wohl daran lag, dass ich braune Champignons verwendet habe? Geschmacklich war sie aber äußerst lecker.


Pilz-Lauch-Suppe (für 2 Personen)

250 g Champignons
1 Stange Lauch
1 kleine Knoblauchzehe
Suppengrundstock
Salz und Pfeffer
100 ml Sahne
Butter oder Öl zum Anbraten

Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden. Ein paar Champignonscheiben und grüne Lauchringe beiseite stellen. Knoblauch schälen und in Stücke schneiden.

Etwas Butter oder Öl in einem Topf erhitzen. Lauch, Champignons und Knoblauch darin andünsten. Ca. 500 ml Wasser angießen und mit Suppengrundstock würzen. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Sahne zufügen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die restlichen Champignonscheiben und Lauchringe in etwas Butter anbraten und als Topping auf die Suppe geben.

Dienstag, 5. Februar 2013

Aus dem Vorratsschrank

Wie gesagt, ich bin zur Zeit zu Hause und mir ist langweilig. Und weil mein Hals immer noch weh tut, vermeide ich es, mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren. Also kommt das auf den Tisch, was der Vorratsschrank hergibt und schnell geht...



Kichererbsensuppe mit Sauerkraut für 4 Personen

1 Stange Lauch (nur das Weisse)
1 Knoblauchzehe
4-5 EL Öl
1 Dose Kichererbsen
1/2 TL Currypulver
etwas Kreuzkümmel
1 l Gemüsebrühe
1 kleine Dose Sauerkraut
1 TL Koriandersaat
Zucker
Salz & Pfeffer
100 g Sahnejoghurt

Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Kichererbsen unter kaltem Wasser abwaschen und abtropfen lassen. 2 EL beiseite stellen. Sauerkraut ausdrücken.

Koriandersaat in einer Pfanne ohne Fettzugabe anrösten, bis er duftet. Dann in einem Mörser zerstoßen. 

2 EL Öl in einem Topf erhitzen, Lauch mit den Kichererbsen, Knoblauch, Kreuzkümmel und Currypulver darin für eine Minute andünsten. 3/4 des Sauerkrauts und etwas Koriandersaat zufügen. Mit der Brühe ablöschen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Suppe pürieren, mit etwas Zucker, Salz und weißem Pfeffer abschmecken.

Restliches Öl in der Pfanne erhitzen, restliches Sauerkraut mit den übrigen Kichererbsen und der Koriandersaat braun anbraten, mit einer Prise Zucker und Salz würzen.

Suppe mit dem gebratenen Sauerkraut und glatt gerührtem Joghurt servieren.

Mit der doppelten Menge Kichererbsen ist die Suppe ein prima Sattmacher, so wie im Rezept beschrieben eine leckere Vorspeise.



Montag, 4. Februar 2013

Vegetarische Phase

Nachdem ich wegen einem "schiefen Hals" nicht ganz so aktiv sein kann, tue ich das, was mich am meisten tröstet: nämlich Essen! Und vor dem Essen steht bekanntlicherweise das Kochen. Und ohne den Lieblingsehemann an meiner Seite ist dies meistens fleischlos. Was der allgemeinen Gesundheit bestimmt nicht abträglich ist. A propos Gesundheit: das folgende Gericht könnte die Darmtätigkeit doch etwas anregen...


Überbackene Zwiebelsuppe (für eine Person)

2 mittelgroße Zwiebeln (sollten so ca. 150 g sein)
1 Knoblauchzehe
50 ml Weißwein
Kümmel
Zucker
Paprikapulver
Salz und Pfeffer
Suppengrundstock
Butter zum Anbraten
1-2 Scheiben Weißbrot (Baguette)
50 g herzhafter Käse zum Überbacken

Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Butter in einem Topf zerlassen, darin Zwiebeln, Knoblauch und eine Prise Zucker hellgelb andünsten. Mit Weißwein ablöschen, 300 ml Wasser dazugießen und Suppengrundstock würzen. Die Zwiebelsuppe bei schwacher Hitze 30 Min. kochen lassen.

Den Backofen auf 220 °C (Umluft) vorheizen. Das Brot in etwas Butter goldgelb anrösten. Die Suppe mit etwas Kümmel, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken und in feuerfeste Suppentassen füllen. Brotscheiben auflegen und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Etwa 8 Minuten im heißen Ofen goldbraun überbacken.


Sonntag, 3. Februar 2013

Variation zum Thema gefüllte Kalbsbrust

Vor nicht allzu langer Zeit musste ich an die leckere Kalbsbrust denken, die es des öfteren bei meiner Oma gegeben hat. Ein Gericht, das ich einfach geliebt habe. Und wie immer, wenn ich in Erinnerungen schwelge, wächst das Verlangen, diese Genüsse zu wiederholen. Nun gut, Kalbsrust haben wir nicht beim Metzger vorbestellt, aber wir wollten das Gericht mit einer Wildschweinbrust oder einer Hirschbrust ausprobieren. Leider konnten wir beide Stücke bei unserem "Wilden" nicht ergattern, denn die erlegten Tierchen waren zu klein dafür. Aber einen schönen Hirschbauch konnten wir bekommen, deswegen also unsere Variation zum Thema gefüllte Kalbsbrust - wobei wir uns sicher sind, dass man das Gericht bestimmt auch mit einer Kalbsbrust herstellen könnte. Ein paar  Grundkenntnisse in Handarbeiten sind bei unserer Zubereitung sehr hilfreich...


Gefüllter Hirschbauch - vermutlich ausreichend für 6 Personen

1,3 kg Hirschbauch (küchenfertig vorbereitet)
etwas Öl zum Anbraten

für die Füllung:
200 g braune Champignons
200 g Karotten
100 g Brokkoli
1 Schalotte
2 Zehen Knoblauch
1/2 Bund Petersilie
400 g Weißbrot oder Brötchen vom Vortag
100 g + 1 EL Butter
350 ml Milch
4 Eier
Salz und Pfeffer
Paprikapulver (edelsüß)
Muskatnuss
ggf. Semmelbrösel

für die Sauce:
4 Karotten
1 Zwiebel
1 Petersilienwurzel
1/2 Knollensellerie
2-3 Knoblauchzehen
150 ml Weißwein
500 ml Wildfond oder Gemüsebrühe

Champignons putzen und vierteln. Karotten schälen und und würfeln. Brokkoli waschen, in kleine Röschen teilen. Schalotte und Knoblauch schälen, fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Brot/Brötchen in ca. 1 cm große Würfel schneiden.

Brokkoli 1 Minute, Karottenwürfel 2 Minuten und die Champignons 3 Minuten in Salzwasser blanchieren. Sofort in kalten Wasser abschrecken und dann gut abtropfen lassen.

Butter in einer Pfanne erhitzen und 1/4 der Brotwürfel darin goldbraun anbraten. Herausnehmen und abkühlen lassen. 1 EL Butter in der gleichen Pfanne erhitzen und die Schalotte und den Knoblauch darin glasig dünsten.

Milch und Eier vermengen, über die ungebratenen Brötchenwürfel geben und ca. 10 Minuten quellen lassen. Dann die restlichen Brotwürfel, das Gemüse, und die Petersilie zufügen und gut vermengen. Die Masse sollte nicht zu feucht sein, ggf. mit Semmelbröseln abbinden. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Muskatnuss kräftig abschmecken.

Handarbeitsstunde !

Hirschbauch mit kaltem Wasser abbrausen, trockentupfen, auf der Arbeitsfläche ausbreiten und pfeffern. Dann zusammenklappen und an 2 Seiten mit kräftigem Küchengarn so zunähen, dass eine Tasche entsteht. Diese dann mit der Brötchenfüllung nicht zu stark füllen und zunähen. Die restliche Füllung kann in Muffinförmchen als Beilage gebacken werden.


Backofen auf 150 °C (Umluft) vorheizen. Das Gemüse für die Sauce putzen, schälen und grob würfeln. Das Fleisch rundherum salzen und pfeffern. Öl in einem großen Bräter erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten kräftig anbraten. Das Gemüse zufügen und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen, leich einkochen lassen, dann den Fond angießen und aufkochen lassen.

Im vorgeheizten Ofen gut 2 1/2 Stunden garen lassen, dabei alle 15 Minuten mit der Sauce begießen. Der Braten ist fertig, wenn man den Bauch mit einer Fleischgabel ansticht und sich diese leicht und ohne Widerstand herausziehen lässt. Dann das Fleisch herausheben, gleich auf eine Fleischplatte legen und mit Alufolie zum Warmhalten abdecken.Vor dem Aufschneiden die Fäden entfernen!


Für die Sauce das Gemüse und den ganzen Bratensaft durch ein Sieb passieren. Dabei sollte das Gemüse die Sauce leicht abbinden. Nochmals abschmecken, dann zusammen mit dem in Scheiben geschnittenen Bauch servieren.

Als Beilage ist so gut wie alles erlaubt, wir haben einfach etwas gedünsteten Brokkoli dazu gereicht.


P.S.: Reste das Bauches in Scheiben schneiden und in etwas Butter anbraten - echt lecker!

Hefe-Gedöhns II

Herr P. hat sich einen Kuchen gewünscht - und bekommen (er bekommt ja meistens, was er will... aber er ist halt der Lieblingsehemann. Der Gerechtigkeit wegen sollte ich vielleicht nicht unerwähnt lassen, dass ich bei diesem Arrangement nicht zu kurz komme - ich setze mich oft genug durch). Also habe ich heute morgen die Thermomix angeworfen und ihn die meiste Arbeit machen lassen.



Hefe-Mohn-Kuchen

300 ml + 2 EL Milch
100 g Butter
4 EL Vanillezucker (vom Selbstgemachten)
1 Prise Salz
1/2 Würfel Hefe
250 g Dinkel-Vollkorn-Mehl
300 g Weizenmehl
250 g Mohn-Back (backfertige Mohnfüllung)
etwas Zucker
1 Eigelb
ggf. Mandelblättchen und/oder Hagelzucker

Milch, Butter, Zucker und Salz in den Mixi geben. 3 Minuten/50°C/Stufe 1 erwärmen. Dann die Hefe zufügen kurz auf Stufe 4-5 verrühren. Das Mehl hinzufügen und 2 Minuten auf Brotstufe kneten (lassen). Den Teig im Mixi 30 Minuten gehen lassen, bis er das Volumen verdoppelt hat.

Hefeteig kneten und ausrollen. Mit dem Mohn-Back bestreichen. Etwas Zucker darübergeben und aufrollen. Die Rolle in eine Backform geben und nochmals 30-45 Minuten gehen lassen.

Das Eigelb mit 2 EL Milch verrühren und den Teigling damit einpinseln. Ggf. mit Mandelblättchen und/oder Hagelzucker bestreuen. 45 Minuten bei 170°C (Umluft) und weitere 30 Minuten bei 150°C (Umluft) backen.

Nichts für Weicheier

Am Samstag konnte ich günstig Kumquats erstehen - also habe ich zugeschlagen und angefangen zu experimentieren. Herausgekommen ist eine ziemlich bitter-herbe Kumquat-Orangen-Marmelade.


Bitter Orange

250 g Kumquats
750 g Orangen
500 g Gelierzucker 2:1
10 Kardamomkapseln
5 cm Ingwer

Kumquats gründlich waschen und in feine Scheiben schneiden. Orangen filetieren, austretenden Saft dabei auffangen. Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Alles in einem großen Topf mit dem Gelierzucker und dem Kardamom vermengen. Über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag aufkochen, nach Packungsangabe 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen und sofort in Twist-off-Gläser füllen.

Samstag, 2. Februar 2013

Cheesy Saturday

Der heutige Tag steht im Zeichen des Käses - wie man unschwer am Post-Titel erkennen kann. Nun gut, wir konnten heute auf dem Marktbesuch beim Käse-Dealer nicht widerstehen und so hat es die eine oder andere Käsesorte ins Einkaufskörbchen geschafft. Zu Hause mussten wir dann allerdings feststellen, dass im Kühlschrank aber auch noch einige Käseschätzchen vor sich hinschlummerten. Und so wurde heute das Käse-Reste-Fest angesagt.

 

Zum Mittagessen gab es leckere Flammkuchen mit Munster-Käse belegt - zu reinknieen lecker und total simpel in der Zubereitung. Pro Flammkuchenboden benötigt man einen Becher Schmand und 1 kleinen Munster-Käse. Den Boden mit dem Schmand bestreichen, mit dem in Scheiben geschnittenen Munster belegen, etwas Paprikapulver und Kümmel darüber streuen und dann 15 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 225 °C (Ober- und Unterhitze) backen. Et voilà - fertig ist das Gericht!




Zum Abendessen gab es noch mehr Reste... es waren noch gekochte Kartoffeln vom Vortag übrig. Und bei den Flammkuchen musste ich an unsere Kurzurlaube in Frankreich denken - in den Savoyen hatten wir mal leckere Tartiflette gegessen und so etwas inspiriert mich. Nun gut, vom Original-Gericht sind wir weit entfernt, aber lecker war es trotzdem. Denn das Original wird mit Tartiflette-Käse bzw. Reblochon gemacht und enthält auch viel mehr Speck.


Keine Tartiflette - oder: Kartoffel-Auflauf (für 2 Personen)

1 kleine Stange Lauch
gekoche Kartoffeln vom Vortag
etwas Öl
75 ml Weißwein
150 - 200 ml Sahne
Paprikapulver (edelsüß)
Muskatnuss
Salz und Pfeffer
Zucker
200 g Raclette-Käse
8 dünne Scheiben Frühstücksspeck

Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Kartoffeln in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Lauch darin andünsten. Anschließend die Kartoffeln zufügen und anbraten. Mit dem Wein ablöschen, diesen fast vollständig einkochen lassen. Dann die Sahne angießen und alles aufkochen lassen. Mit Paprika, Muskat, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. In 2 kleine Auflaufformen füllen, Raclette-Käse darüber geben und die Speckscheiben oben auflegen. Im vorgeheizten Ofen bei 185 °C (Umluft) 30-35 Minuten goldbraun überbacken.



Zuletzt habe ich dann auch noch ein paar Kräuter-Käse-Klößchen für den Vorrat hergestellt...