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Donnerstag, 29. Januar 2015

Reste vom Feste

Ja, bei unserem Fest sind auch ein paar Reste übrig geblieben - um ganz ehrlich zu sein, sogar ziemlich viel. Und nicht nur von den Salaten, die ich auch gerne an Kollegen abgegeben habe, nein, auch Fleisch war in Mengen übrig. Ein Teil wurde bis zur weiteren Verwendung eingefroren, einen Teil haben wir direkt weiter verwertet. So habe ich aus den Resten des Spanferkels diese kleinen Sülzchen hergestellt.


Spanferkelsülze
für ca. 10-12 Portionen

2 handvoll gegartes Spanferkelfleisch, gewürfelt (alternativ Bratenfleisch oder Kochschinken)
1/2 Glas sauer eingelegte Gurken, gewürfelt
1/2 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten
500 ml Brühe
250 ml Gurkensud
10-12 Scheiben gekochtes Ei
2 Pk. AgarAgar (pflanzliches Geliermittel)
Salz und Pfeffer
1 EL mittelscharfer Senf
Crema de Balsamico
ggf. einige Salatblätter

Fleisch, Gurkenwürfel und Schnittlauch miteinander vermengen. In einem Topf Brühe, Gurkensud und AgarAgar aufkochen. Unter Rühren 2 Minuten köcheln lassen. Dann den Senf unterrühren. In 10-12 geeignete Sülzchenformen (müssen sich stürzen lassen, ich habe die Teelichtgläser vom bekannten schwedischen Möbelhaus verwendet, die jetzt allerdings kleiner ausfallen als früher) etwas von der Flüssigkeit gießen und je eine Scheibe Ei einlegen. Die Fleischmischung darauf verteilen und mit der restlichen Flüssigkeit aufgießen. Im Kühlschrank mindestens 3 Stunden fest werden lassen.

Salatblätter auf Tellern verteilen und die Sülzchen darauf stürzen. Mit Crema de Balsamico beträufeln und servieren. Als Beilage Brot reichen.


Im Hintergrund könnt Ihr übrigens mein schnelles Kartoffel-Fladenbrot  sehen. Das Rezept hat mir unser Facility Manager (also der Haus-Handwerker in der Firma) verraten und ich musste es gleich ausprobieren. Leider habe ich den Zettel schon wieder verlegt, aber ich bekomme es auch so zusammen. Und auch wenn mir vermutlich der Kopf abgerissen wird, es ist Kapü-Pulver drin! Aber bisher hatte ich noch nicht die Zeit um das Rezept päckchenfrei umzuschreiben - schließlich muss man (also ich) erst einmal die richtige Menge an gekochten Kartoffeln herausfinden.

Schnelles Kartoffel-Fladenbrot
für ein Backblech

500 ml Wasser 
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Zucker
1 TL Meersalz
ggf. 1 EL Kräuter der Provence
1 Beutel Kapü-Pulver
500 g Dinkelmehl Type 630 plus etwas zum Arbeiten
etwas Ölivenöl
Meersalz-Flakes
Sesam und/oder Schwarzkümmel

Wasser im Thermomix in 3 Minuten/Stufe 1 auf 37 °C erhitzen. Hefe, Zucker, Meersalz und ggf. Kräuter der Provence zufügen und kurz auf Stufe 3-4 verrühren. Kapü-Pulver dazugeben, wieder kurz verrühren. Nun das Dinkelmehl zuwiegen und alles 2 1/2 - 3 Minuten auf Teigstufe kneten lassen.

Laut Rezept sollte der Teig jetzt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen. Ich lasse ihn im Topf ca. 30 Minuten gehen. Dann kurz durchkneten und auf einem Backpapier von Hand zu einem großen Fladen auseinanderdrücken. Nochmals kurz gehen lassen, dann mit den Fingern (oder einem Kochlöffelstiel) Vertiefungen in den Teig drücken. Fladen mit Olivenöl bestreichen. Mit Meersalz-Flakes, Sesam und/oder Schwarzkümmel bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft) ca. 20-30 Minuten goldbraun backen. Am Besten lauwarm servieren.


Mittwoch, 28. Januar 2015

Über die Grenze geschaut...

... habe ich für dieses Rezept. Und zwar über die Grenze nach Österreich *winkewinke*. Ich mag das Gericht, das ich hier vorstellen möchte, nicht Kaspressknödel nennen, denn dann würden die Nachbarn erklären, dass diese sich nur so nennen dürften, wenn Graukäse darin wäre. Den konnte ich aber nicht auftreiben, deswegen habe ich das Gericht umbenannt in "Gebratene Käselaibchen". Mit Salat als Beilage ist es ein schnell gemachtes Gericht, das auch noch günstig ist. Mann kann die Laibchen aber auch ohne Probleme als Suppeneinlage verwenden, dann sollte man sie allerdings etwas kleiner halten.


Gebratene Käselaibchen
als Hauptgericht für 2 oder Vorspeise für 4

250 g altbackene Brötchen oder Weißbrot (z.B. Baguette), klein gewürfelt
275 ml Milch 
150 g Bergkäse, in kleine Würfel geschnitten
1 Bund gemischte Kräuter, gehackt (z.B. Petersilie und Schnittlauch)   
1 EL Butter
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Eier
geriebene Muskatnuss
Salz und Pfeffer 
Butterschmalz zum Anbraten

Die Milch erhitzen und über die Brotwürfel gießen, umrühren und zugedeckt 30 Minuten ziehen lassen. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Zum eingeweichten Brot geben. Ei, gehackte Kräuter und gewürfelten Käse zugeben. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Alles gut vermengen.

Aus der Masse 8-10 kleine Knödel formen. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Knödel etwas flach drücken und im heißen Schmalz in ca. 10 Minuten auf beiden Seiten goldbraun braten.

Mit Salat servieren.



Die Kosten für die Laibchen liegen übrigens so um die 3,00 € - also bei 0,75 - 1,50 € pro Portion.

Kochevent

Samstag, 24. Januar 2015

Fleisch-Lust

Ich gebe zu, dass wir mit dem Begriff Winter-BBQ etwas geschummelt haben, denn außer Würstchen für die Kids kommt eigentlich kein Gericht richtig vom Grill. Gut, das Spanferkel darf über der Glut aufknuspern, den Großteil des Garprozesses hat allerdings der Metzger des Vertrauens erledigt. Geplant war allerdings, dass wir die Hischkeule im Erdloch zubereiten wollten - die Betonung liegt hier auf wollten, denn unser Meister dieser Disziplin ist kurzfristig heftig erkrankt, so dass wir die Keule nun im Ofen zubereiten müssen. Der Erkrankung ist auch geschuldet, dass das Pulled Pork auch nur in den Ofen kommt, denn durch die zusätzlichen Arbeiten, die aufgeteilt wurden, komme ich einfach nicht dazu die Kugel zu überwachen. Aber irgendwann schaffe ich es, das PP ganz klassisch zuzubereiten.


Hirschkeule mit Ofengemüse
reicht für ganz schön viele Gäste

8 kg Hischkeule am Stück, den Knochen ausgelöst
1/2 Bund Petersilie
3 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
1 EL Öl
10 kleine, rote Zwiebeln, halbiert
3 große Karotten, in grobe Stücke geschnitten 
1 kleine Sellerieknolle, geschält und in grobe Stücke geschnitten
4-5 EL Tomatenmark
etwas Mehl zum Bestäuben
0,7 L Rotwein
1 große rote Bete, geschält und in grobe Stücke geschnitten
1 schwarzer Winterrettich, geschält und in grobe Stücke geschnitten
1 große Petersilienwurzel, geschält und in grobe Stücke geschnitten
1 große Pastinake, geschält und in grobe Stücke geschnitten
500 g Schwarzwurzeln, geschält und in grobe Stücke geschnitten
10 kleine Kartoffeln, geschält
10 Tobinamburknollen, geschält 
Zucker
Salz und Pfeffer

Die tiefe Fettpfanne leicht einölen und im Backofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Hischkeule mit Petersilie und Knoblauch füllen - das ging bei uns ganz einfach, da der Knochen vom Wildhändler so ausgelöst wurde, dass dass das Fleisch darum am Stück geblieben ist. Keule, Zwiebeln, Karotten und Sellerie auf die Fettpfanne geben und 30 Minuten anbraten. Dann das Fleisch und das Gemüse mit etwas Mehl bestäuben und weitere 30 Minuten braten. Nach 20 Miunten Tomatenmark auf dem Gemüse verteilen und anrösten. Die Hälfte des Weines anießen und die Temperatur des Ofens auf 120 °C senken und den Hirsch etwa 4 Stunden garen. Immer wieder mit der Bratflüssigkeit übergießen. Flüssigkeit immer wieder mit Rotwein auffüllen. Restliches Gemüse um das Fleisch verteilen, Ofen auf 180 °C hochdrehen und alles zusammen eine weitere Stunde schmoren. Das Fleisch sollte dann eine Kerntemperatur von 70-75 °C haben.

Fleisch aus dem Ofen nehmen und in Alufolie gewickelt mindestens 15 Minuten ruhen lassen. Gemüse warm halten, die Sauce in einen Topf umfüllen, mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Ggf. etwas abbinden.

Keule in Schieben schneiden und zusammen mit dem Gemüse und der Sauce servieren.


 

Pulled Pork No. 2 - diesmal aus dem Backofen
reicht für noch mehr Gäste

6 kg Schweineschulter (aufgeteilt in 4 Stücke à ca. 1,5 kg)
4-6 EL Senf
Rauch-Rub (siehe weiter unten)
1 Liter Orangensaft
3 EL Suppengrundstock (alternativ gekörnte Brühe)
700 ml BBQ-Sauce (zum Rezept geht es hier)

Fleisch gut trocken tupfen, dünn mit Senf einreiben und den Rub darauf verteilen. Fest in Frischhaltefolie einwickeln und 24 - 36 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Fleisch mindestens 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Orangensaft, Suppengrundstock und 200 ml BBQ-Sauce verrühren. Backofen auf 130 °C vorheizen. Fleisch auspacken und auf dem Backofenrost verteilen. Ggf. an der Folie anhaftende Reste des Rubs unter das Orangensaft-Gemisch rühren und einen Teil davon in die Fettpfanne schütten. Fettpfanne unter den Rost schieben. Fleisch mit einem Bratenthermometer spicken. Und nun heißt es warten.  Am Anfang wird die Temperatur schnell steigen, dann wird eine sogenannte Plateauphase erreicht, bei der die Temperatur über längere Zeit wenig bis gar nicht steigt. Geduld haben und abwarten, auf keinen Fall die Backofentemperatur erhöhen, sonst wird das Fleisch trocken. Nach ca. 4 Stunden anfangen, das Fleisch immer wieder mit der Flüssigkeit bestreichen - etwa alle 30-40 Minuten. Bei Bedarf Flüssigkeit in der Fettpfanne auffüllen. Nach insgesamt 6-8 Stunden sollte das Fleisch eine Kerntemperatur von 90 °C erreicht haben. Nun das Fleisch in Alufolie packen und mindestens 1 Stunde im ausgeschalteten Backofen ruhen lassen.

Dann das Fleisch mit 2 Gabeln zerrupfen und mit der restlichen BBQ-Sauce und etwas vom Bratensaft vermengen. Warm servieren.


Rauch-Rub
reicht für die oben genannten 6 kg Fleisch

2 EL Hickory-Rauchsalz
1 EL Meersalz
5 EL Rohrzucker
1 EL Pimenton de la Vera dulce
1 TL Pimenton de la Vera picante
1 TL Piment d'Espelette
1 EL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
3 EL Knoblauchgranulat
1 EL Ingwerpulver
1 EL Cumin (Kreuzkümmel), gemahlen

Alle Zutaten gut vermischen, das war's auch schon. Sollte von dem Rub übrig bleiben, so kann man diesen gut verschlossen (z.B. in einem Glas) ohne Probleme aufbewahren - dann allerdings kühl und trocken lagern.

Saucen-Schlacht

Im Salat-Posting hatte ich die diversen Saucen erwähnt, die ich für das Winter-BBQ gemacht habe. Ich habe mit für die Saucen Milchflaschen aus Glas besorgt, die eine schön große Öffnung haben und deswegen für die Saucen sehr gut geeignet sind. Basis für alle Saucen (außer der BBQ-Sauce) sind jeweils selbst gemachte Mayonnaise und Naturjoghurt. Hier kommen die Rezepte dazu...
 

Fruchtige Curry-Sauce
für ca. 1,2 Liter

200 g Mayonnaise
750 g Naturjoghurt
1 Mango, die Hälfte fein gewürfelt, den Rest püriert
2 Zehen Knoblauch, gerieben
2 EL Currypulver
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Paprikapulver
1/2 Chilschote, ohne Kerne und feinst gehackt
Saft und Schale von 1/2 Zitrone
2 EL brauner Rohrzucker
2 EL Honig
Salz und Pfeffer

Alle Zutaten miteinander verrühren. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Knoblauch-Sauce
für ca. 1 Liter

200 g Mayonnaise
750 g Naturjoghurt
40 g Knoblauch, grob gehackt
1 Bund Schnittlauch, in Ringe geschnitten
1 TL Paprikapulver, edelsüß
Salz und Pfeffer

Knoblauch mit einem Teil des Joghurts pürieren, dann mit den restlichen Zutaten verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Hot BBQ-Sauce
für ca. 1,3 Liter

180 g Zwiebeln (rot & weiß), grob gewürfelt
2 EL Pflanzenöl
6 EL brauner Rohrzucker
6 Knoblauchzehen, grob gehackt
50 g Whisky
2 EL Hickory-Rauchsalz
1 geh. EL Pimenton de la Vera dulce
1 1/2 TL Pimenton de la Vera picante
1 TL Cumin (Kreuzkümmel), gemahlen
200 g Tomatenmark (1 Tube)
500 g passierte Tomaten
1 Chilischote, ohne Kerne und grob gehackt
1 EL geriebener Ingwer
500 g Orangensaft
50 g Balsamico-Essig
50 g Honig

Zwiebeln in den Thermomix geben und 5 Sekunden auf Stufe 4-5 zerkleinern. Mixtopf öffnen, Zwiebeln mit dem Schaber nach unten schieben, dann Öl hinzufügen, Mixtopf verschließen und 5 Minuten bei 100 °C auf Stufe 1 anschwitzen. Nach 2 Minuten den Zucker durch die Deckelöffung zufügen.

Mixtopf öffnen, restliche Zutaten in den Mixtopf geben, wieder verschließen, Messbecher aufsetzen und alles bei 100 °C 20 Minuten auf Stufe 1 kochen lassen. Zuletzt kurz auf Stufe 7 bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Natürlich kann man die Sauce auch in einem Topf machen (dann ggf. die Zwiebeln, Knoblauch und Chilischote etwas feine schneiden). Dann muss halt von Hand gerührt und die Sauce am Schluß mit dem Stabmixer püriert werden.


Preiselbeer-Meerrettich-Sauce
für ca. 800 ml

150 g Mayonnaise
500 g Naturjoghurt
250 g Preiselbeeren aus dem Glas
60 g Tafelmeerrettisch aus dem Glas
Salz und Pfeffer

Alle Zutaten miteinander verrühren. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Honig-Senf-Sauce
für ca. 1 Liter

150 g Mayonnaise
500 g Naturjoghurt
3-5 EL Honig
200 ml mittelscharfer Senf
100 g grober Senf
2 Zehen Knoblauch, gerieben
1 Kästchen Kresse, gehackt
Salz und Pfeffer

Alle Zutaten miteinander verrühren. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Salat-Bar

Das Buffet für das Winter-BBQ muss groß genug ausfallen, dass alle Gäste satt werden. Deswegen haben wir für dieses Event die Aufgaben verteilt und ich bin für die Salate und die kalten Saucen zuständig. Bei den Salaten sind bin ich vegetarisch und teilweise sogar vegan geblieben, damit möglichst alle Gäste von den meisten Gerichten kosten können.


Bohnen-Reis-Salat (vegan)
für eine große Schüssel

500 g gemischter Wildreis
500 g Stangenbohnen, in Rauten geschnitten
2 Dosen rote Kidney-Bohnen
3 Karotten, gestiftelt
1 Salatgurke, gewürfelt
1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
200 ml geröstetes Walnußöl (eigentlich Sesamöl, war aber alle)
100 ml Essig (bei mir: weißer Balsamico)
1 EL Ingwer, gerieben
1 TL Knoblauch, gerieben
3 EL Sweet-Chili-Sauce
Zucker
Paprikapulver, edelsüß
Salz und Pfeffer
2 EL weiße und/oder schwarze Sesamsaat zur Deko

Wildreis-Mischung in reichlich Salzwasser ca. 20 Minuten köcheln lassen. Die Stangenbohnen nach ca. 5 Minuten zufügen und mitgaren. Dann in ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Zusammen mit den Kidney-Bohnen, Karotten, Gurke und der Hälfte der Frühlingszwiebeln in eine große Schüssel füllen.

Für das Dressing Öl, Essig, Ingwer, Knoblauch und Sweet-Chili-Sauce verrühren. Kräftig mit Zucker, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken. Dressing über den Salat gießen und gut vermengen. Mindestens 1 Stunde ziehen und vor dem Servieren ggf. nachwürzen. Mit den restlichen Frühlingszweibeln sowie der Sesamsaat garnieren.




Nudelsalat I (vegan, gluten- und laktosefrei)
für eine große Schüssel

500 g Maisnudeln
1 grüne Paprika, gewürfelt
1 rote Paprika, gewürfelt
1 orange Paprika, gewürfelt
1 Salatgurke, gewürfelt
300-350 g Cocktailtomaten, halbiert
300 ml Olivenöl
150 ml Essig
2 EL mittelscharfer Senf
2 Knoblauchzehen, gerieben
Zucker
Paprikapulver, edelsüß
Salz und Pfeffer
1/2 Bund Ruccola, grob gehackt

Für das Dressing Essig, Öl, Senf und Knoblauch verrühren. Mit Zucker, Paprikapulver, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Nudeln nach Packungsangabe bissfest kochen und kalt abschrecken. Zusammen mit dem verschiedenen Paprika, Gurke und Tomaten in eine große Schüssel geben. Dressing darüber geben und alles gut vermmischen. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen, dann ggf. nachwürzen. Kurz vor dem Servieren den Ruccola untermengen.




Orientalischer Rotkrautsalat (vegan)
für eine große Schüssel

1/2 Rotkohl, in feine Streifen geschnitten
etwas Essig zum Blanchieren
3 Äpfel, gewürfelt
3 Orangen, filetiert 
10 EL Sonnenblumenkerne
200 ml Öl
100 ml Balsamico-Essig
2 EL Preiselbeeren aus dem Glas
1 TL Garam Masla
1/4 TL Zimt
Zucker
Salz und Pfeffer
Granatapfelkerne von 1-2 Granatäpfeln

Für das Dressing Balsamico-Essig, Öl, Preiselbeeren, Garam Masala und Zimt verrühren. Kräftig mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Rotkohl in einem schwachen Essigwasser ca. 2 Minuten blanchieren, herausnehmen und in eine Schüssel füllen. Äpfel, Orangen und Sonnenblumenkerne (bis auf einen kleinen Teil für die Deko) zufügen, das Dressing darüber gießen und alles gut vermengen. Salat im Kühlschrank gut durchziehen lassen (mindestens 12 Stunden), danach ggf. nochmals abschmecken.

Vor dem Servieren mit den restlichen Sonnenblumen- und Granatapfelkernen bestereuen.



Nudelsalat (vegatarisch & glutenfrei) - ohne Foto
für eine große Schüssel

500 g Maisnudeln
1 große Dose Erbsen und Karotten
1 Dose Mais
1 Dose Champignons, halbiert oder geviertelt
1/2 Glas Gewürzgurken, gewürfelt
200 ml Öl
150 ml Essig
100 g Majonnaise
250 g Naturjoghurt
2 EL Senf
2 EL Tomatenmark
2 Knoblauchzehen, gerieben
Zucker
1 TL Paprikapulver
Salz und Pfeffer 
6 Eier, gekocht und geachtelt

Für das Dressing Essig, Öl, Mayonnaise, Joghurt, Senf, Tomatenmark und Knoblauch verrühren. Mit Zucker, Paprikapulver, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Nudeln nach Packungsangabe bissfest kochen und kalt abschrecken. Zusammen mit dem Gemüse, Champignons und Gurke in eine große Schüssel geben. Dressing darüber geben und alles gut vermischen. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen, dann ggf. nachwürzen. Kurz vor dem Servieren die Petersilie untermengen und den Salat mit den Eierachteln garnieren.


Als 5. Salat gab es noch einen Coleslaw, den ich nach diesem Rezept zubereitet habe.

tierfreitag

Freitag, 23. Januar 2015

1. Mega-Event 2015 - Winter-BBQ

Ja, unsere lustige Truppe von Kochbegeisterten hat sich für dieses Jahr Großes vorgenommen, denn wir wollen gleich zwei Geburtstage zusammen mit einem Mega-Event feiern. Schon seit November/Dezember letzten Jahres planen und organisieren wir dafür. Einladungen wurden geschrieben und verschickt, Gästelisten angelegt und Unterkünfte organisiert. Herausforderungen hatten wir bei der Beschaffung von Heizpilzen und einem geeigneten Zelt, das groß genug und preisgünstig sein sollte. Die vier Nicht-Geburtstagskinder haben sich um das Essen gekümmert, was für ca. 70 Personen gar nicht so einfach ist. Geben soll es folgende Speisen:

Fleisch
Spanferkel vom Spieß
Truthahn aus dem Backofen
Hischkeule aus dem Erdloch mit Ofengemüse
Würstchen vom Grill für die Kinder

Suppe
Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen

Orientalischer Rotkrautsalat
Coleslaw
Nudelsalat I (vegan, gluten- und laktosefrei)
Nudelsalat II (vegetarisch & glutenfrei)
Bohnen-Reis-Salat

BBQ-Sauce
Honig-Senf-Sauce
Preiselbeer-Meerrettich-Sauce
Knoblauchsauce
Fruchtige Currysauce

Dessert
Helle Mousse auch Chocolat mit Whisky
Dunkle Mouse au Chokolat
Vanillepudding
Schokoladenpudding
Milchreis
Kirschsauce

Die verschiedenen Rezepte für die Salate und Saucen werde ich demnächst einstellen. Beim Fleisch gab es ein paar Planänderungen, denn unser Meister des Erdlochs ist kurzfristig erkrankt und konnte sich daher nicht um den Hirsch kümmern, so dass wir diesen ebenfalls im Backofen gemacht haben. Auch das Pulled Pork, das ursprünglich im Smoker gemacht werden sollte, wurde aus Zeitgründen im Ofen zubereitet.

Sonntag, 18. Januar 2015

Ugly aber lecker

Kennt Ihr das? Ihr kocht ein super leckeres Gericht aber aussehen tut es, wie schon einmal gegessen. Ein solches Gericht präsentiere ich Euch heute. Den Zusatz "Szegedin" hat es bekommen, da ich Sauerkraut untergemengt habe, wie man es vom Szegediner Gulasch kennt. Noch ein kurzes Wort zum Sauerkraut: ich hatte kein frisches Sauerkraut zur Hand und habe welches aus der Dose verwendet. Falls jemand frisches Kraut verwendet, sollte dieses schon früher zugegeben werden damit es noch garen kann.

Putenoberkeulen hole ich in der Regel bei uns auf dem Wochenmarkt - dort bekomme ich den Knochen vom Geflügelhändler auch gleich ausgelöst. Aber keine Angst, das kann man auch selbst machen, es ist wirklich nicht schwer. Bitte keine Unterkeulen für dieses Gericht verwenden, denn diese haben so viele verhärtete Sehnen, dass ein vernünftiges Auslösen und Würfeln des Fleisches nicht möglich wäre. Alternativ könnte man Putenbrust verwenden, das Fleisch neigt allerdings dazu trocken zu werden.



Helles Putenragout "Szegedin"
für 4 Personen (ca. 2,50 € p.P.)

ca. 1 kg Putenoberkeule mit Knochen
2 EL Öl zum Anbraten
2 große Zwiebeln, gewürfelt
1-2 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt
500 g weiße Champignons, geviertelt
100 ml Weißwein
2 Lorbeerblätter
Suppengrundstock (alternativ gekörnte Brühe)
1/2 TL Paprikapulver edelsüß
400 g Sauerkraut
200 ml Sahne
1-2 TL Speisestärke
Zucker
Salz und Pfeffer

Putenoberkeule vom Knochen lösen, das Fleisch in Würfel schneiden und portionsweise in einem großen Topf anbraten. Es darf dabei gut Farbe nehmen. Wer mag brät den Knochen mit an. Herausnehmen und warm halten. Dann die Zwiebel und den Knoblauch anbraten, zuletzt die Champignons. Mit Weißwein ablöschen und diesen fast vollständig einkochen lassen. Fleisch und ggf. den Knochen wieder in den Topf geben und mit so viel Wasser auffüllen, dass alles knapp bedeckt ist. Lorbeerblätter zufügen. Mit Suppengrundstock/gekörnter Brühe und Paprikapulver würzen. Zugedeckt ca. 25-30 Minuten köcheln lassen bis das Fleisch weich ist. Sauerkraut dazu geben und Sahne angießen. Aufkochen lassen. Speisestärke mit etwas Wasser verrühren und das Ragout bis zu gewünschten Sämigkeit binden. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Beilage haben wir Nudeln serviert, Kartoffeln würden aber auch passen.



Kochevent