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Samstag, 3. August 2013

Gezupft

Beim Surfen nach Rezepten für mein neues Spielzeug (dazu morgen mehr) bin ich über ein paar interessante Sachen "gestolpert". Unter anderem über dieses geniale Brot. Eigentlich war es als Beilage für den Hirschrücken, den der Lieblingsmann heute auf dem Markt erstanden hat, gedacht. Aber nachdem ich erst nach 18 Uhr von der Arbeit nach Hause gekommen bin und wir auch etwas unschlüssig über die Zubereitungsart des Hirsches waren, gab es einfach nur das leckere Brot. Das haben wir auf der Terrasse genossen und bevor es ganz kalt war, war es bereits komplett aufgefuttert.


Kräuter-Zupfbrot

300 ml handwarmes Wasser
1/2 Würfel Hefe
1 TL Zucker
1 TL Steinsalz
3 EL Olivenöl
350 g Weizenmehl
150 g helles Dinkelmehl

ca. 250 g Knoblauch-Kräuter-Butter (Rezept weiter unten)

Wasser, Hefe, Zucker, Salz und Olivenöl in den Mixtopf geben und darin 7 Sekunden auf Stufe 5 verrühren. Mehl einwiegen, dann 2 1/2 Minuten auf Teigstufe kneten lassen.

30-45 Minuten im Topf gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat (meiner ist oben aus der Öffnung gekrochen).

Dann den Teig aus dem Topf nehmen, kurz durchkneten, etwas entspannen lassen und dann zu einem Rechteck auswellen. Mit der Kräuterbutter bestreichen, dann in ca. 6x8 cm große Stücke schneiden. Diese hochkant in einen gefetteten 1,9 L Ultra von Tupper (alternativ: Königskuchen- oder rechteckige Brotbackform) schichten. Deckel drauf und 15 Minuten gehen lassen. Dann in den kalten Backofen stellen und 45 Minuten bei 195 °C (Umluft) backen. Danach den Deckel abnehmen und weitere 15-20 Minuten backen.




Während der Teig das erste Mal gegangen ist, habe ich an einer Knoblauch-Kräuter-Butter gebastelt. Diese habe ich dann auch für das Zupfbrot verwendet. An Kräutern habe ich alles genommen, was mir so auf dem Weg durch den Garten in die Hände gefallen ist.

Knoblauch-Kräuter-Butter 
ergibt ca. 750 g

500 g weiche Butter
1 1/2 Bund Petersilie
1 Bund Schnittlauch
2 Zweiglein Rosmarin
1 handvoll frischer Thymian
3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchknolle (jaja, Knolle, nicht Zehe!)
1 TL weißer Pfeffer, frisch gemahlen
1 1/2 TL Fleur de Sel

Kräuter und Frühlingszwiebeln waschen, trockenschütteln und fein hacken. Knoblauch pellen und ebenfalls fein hacken oder über die Knoblauchreibe ziehen.

Butter in einem Rührgefäß schaumig rühren, Kräuter, Knoblauch und Gewürze zufügen und gut verrühren.

Einen Teil der Butter für das Zupfbrot verwenden und den Rest mit Frischhaltefolie zu Rollen formen und kalt stellen.


Das Rezept von dem Kräuter-Zupfbrot habe ich übrigens von hier und hier - ich habe es allerdings für den Mixi und den Backofen etwas abgewandelt. Eine schöne, süße Variante gibt es bei Kamafoodra - das steht auch noch auf der Nachkoch-Liste.

Freitag, 2. August 2013

Eine glibbrige Angelegenheit

Der Sommer meint es gut und hat uns unheimlich viele Beeren (vor allem rote Johannisbeeren) beschert. Herr P. muss am Wochenende meist schon sehr früh aufstehen und in die Büsche zur Ernte... den Ernten ist seine Aufgabe! Letztes Wochenende hatte er allerdings Unterstützung in Form seiner Schwester.

Da im Gefrierschrank kaum noch Platz ist (da fällt mir ein: die Aktion "Der Gefrierschrank soll leer werden" ist auch etwas in Vergessenheit geraten bzw. wird durch neue Einkäufe boykottiert), habe ich die schönen Beerchen einfach entsaftet und zu diversen Aufstrichen verarbeitet. Inzwischen ist das Vorratslager wieder gut bestückt...

Ich spare mir jetzt die Romane nach den Zutatenliste, denn eigentlich ist es immer dasselbe: alles in einen großen Topf geben, aufkochen, nach Packungsangabe des Gelierzuckers 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen, dann den Aufstrich heiß in gut gespülte und sterlisierte Twist-off-Gläser füllen und verschließen.


Rotes Johannisbeergelee

1 kg roter Johannisbeersaft
180 g Zucker
500 g Gelierzucher 2:1





Johannisbeere & Nektarine

500 g roter Johannisbeersaft
500 g Nektarinen
500 g Gelierzucker 2:1

Vor dem Kochen kurz anpürieren.


Johannisbeergelee mit Vanille und Tonkabohne

900 g Johannisbeesaft (schwarze und rote im Verhältnis 1:3)
500 g Gelierzucker
1 EL Vanillezucker (vom selbst gemachten)
1/2 Tonkabohne, fein gerieben


Bärenfreunde

500 g roter Johannsbeersaft
500 g Erdbeeren
500 g Gelierzucker 2:1
1 EL Vanillezucker (vom selbst gemachten)

Vor dem Kochen gut durchpürieren.


Nach der Schwarwälder Liebe gibt es nun auch eine Rheinhessische Liebe als Tribut an unsere neue Heimat...

Rheinhessische Liebe

500 g roter Johannisbeersaft
400 g Weintrauben (kernlos)
100 ml Weißwein aus Rheinhessen
500 g Gelierzucker 2:1



Mittwoch, 31. Juli 2013

Salzberge

... ja, ganze Berge von Salz haben wir gehortet.

Alice im kulinarischen Wunderland hat auf ihrem Blog dazu aufgerufen die diversen "Salzsammlungen" zu zeigen und uns ihre 16 Sorten vorgestellt.




Unter den Teilnehmern des Events werden übrigens zwei tolle und sehr hochwertige Bio-Salzpakete von  Konsumgut verlost - also ran an die Gewürzregale oder wo auch immer Ihr Eure Salze aufbewahrt.

Jedenfalls haben wir unsere Salze aus den Schubladen und Schränken zusammengesucht um sie abzulichten. Oh weh, oh weh, was kam da so alles aus der Dunkelheit ans Licht. Aber schaut selbst...

Fangen wir mit dem einfachsten Salz an: ganz gewöhnliches Küchensalz aus dem Supermarkt. Benutzen wir für das Kochwasser von Pasta & Co.



Dieses grobe Salz haben wir einmal aus Verzweiflung gekauft - wir wollten eigentlich ein grobes Meersalz für die Mühle, haben zu diesem Zeitpunkt aber keines bekommen. Gehört definitiv nicht zu unseren Favoriten und kommt demnächst ins Nudelwasser.



Nun zu den nächsten 4 Kandidaten: Himalaya-Salze. Hiervon haben wir 3 feine und 1 grobes. Lustig finde ich, dass die Salze ja eigentlich gar nicht direkt aus dem Himalaya (der ja in Tibet liegt) kommen, sondern aus dessen Vorgebirge in Pakistan. Aber Himalaya hört sich halt richtig gut an.

Das sind unsere "Alltags-Salze" und stehen neben dem Herd zum Nachwürzen. Ab und zu verwenden wir sie auch für den selbstgemachten Suppengrundstock. Le Yack Noir wird allerdings ausschließlich zum Nachwürzen bei Tisch verwendet.


In der nächsten Gruppe sind dann Fleur de Sel und Meersalz zu finden:



Einfaches, grobes Meersalz in weiß und grau - verwenden wir hauptsächlich für die Herstellung von unserem Suppengrundstock und findet sich auch in den Salzmühlen.


Dann haben wir auch noch ein paar Gewürzsalze:


Meersalzflakes mit Chili - was sollen wir zu diesem Salz großartiges sagen... es ist halt Meersalz mit Chiliflocken drin.


Grillgewürzsalz von Hartkorn - dieses Salz war ein Geschenk von meinem Bruder oder von der Schwägerin (so ganz genau wissen wir das nicht mehr). Wir wollen es jetzt nicht schlecht machen, aber eigentlich wird es nur benutzt, wenn es mal schnell gehen muss...


 
Barbeque-Salz von der Gourmetmanufaktur: pikantes Grillsalz, das es als kleines Geschenk bei einem Räucher-Workshop auf der Eat&Style gab. Lecker zu gegrilltem Fleisch. Ist eine special Edition, im Shop nicht käuflich zu erwerben.


Meersalz mit Limette & Koriander von der Epicerie in Heidelberg. Wir lieben Koriander und Limetten. Deswegen musste dieses Salz bei unserem letzten Heidelberg-Besuch unbedingt gekauft werden. Wirklich lecker zu Fisch und Garnelen. Noch ein kurzes Wort zur Epicerie - falls Ihr mal nach Heidelberg kommt, dann besucht diesen Laden. Er liegt zwar etwas versteckt in einem Hinterhof, aber man kann dort wirkliche Schätze entdecken. Sehr empfehlenswert. Mein Liebling!


Meersalz mit Algen aus Frankreich: haben uns die Schwiegertigers als Urlaubsmitbringsel geschenkt. Interessanter Geschmack, wird leider viel zu selten verwendet.






Dann sind hier noch 3 selbst hergestellte Kräutersalze: Rosmarinsalz, Thymiansalz und Salz mit Kräutern der Provence. Eignen sich auch wunderbar zum Verschenken. Der Rosmarin und Thymian stammen übrigens aus dem eigenen Garten. Ich mag sie unheimlich gerne zu Gebratenem oder Gegrilltem. Auch die Zucchini-Pfanne bekommt mit den Salzen den besonderen Kick...



Eine eigene Klasse für sich sind die beiden Rauchsalze, die wir haben:


Dieses feine Hickory-Rauchsalz haben wir beim Pfefferhaus bestellt um ein Raucharoma für unsere selbst hergestellte BBQ-Sauce zu bekommen. Für etwas anderes haben wir es bisher nicht verwendet, da das Raucharoma ist wirklich sehr intensiv ist.


Wikinger Grobes Kalahari-Rauchsalz: Auch dieses Salz hat ein sehr intensives, rauchiges Aroma. Es darf allerdings in der Mühle auf den Tisch und macht sich sehr gut zu Kartoffeln, Ei, Fisch und natürlich Fleischgerichten. Wir haben es von der Eat&Style in Köln mitgebracht. Der Liebling vom Göttergatten.


Nun kommen wir zu den besonderen Salzen:

Persisches Blausalz - setzt schöne, bunte Akzente auf dem Essen. Feiner Geschmack.


Rosa Murray River Salt aus Australien (sollte ich vielleicht mal umfüllen...)

Maldon Sea Salt Flakes (muss ich dazu noch etwas sagen??? - o.k.: lecker)


Rotes Hawai-Salz: ist ein Geschenk von meinem "kleinen" Bruder. Haben wir leider immer noch nicht ausprobiert. Sollten wir einmal ändern. 


Ein letztes Salz: Pökelsalz. Haben wir von unserem Wildhändler bekommen und wird nur äußerst selten eingesetzt - nämlich ausschließlich zur Herstellung von Pasteten und Leberwurst damit diese nicht so eine unappetitliche graue Farbe haben. Es sollte nur ein ganz kleines Gläschen voll sein, er hat es aber gut mit uns gemeint. Nun ist das Gebinde eben etwas größer und wird noch Ewigkeiten reichen.



Uuups, nie hätten wir gedacht, dass wir so viele verschiedene Salze im Haus haben - und nicht, dass jetzt jemand auf Idee kommt, wir würden Salz sammeln. Denn wie hat es Sonja von the whitest cake alive so schön gesagt: es sammelt sich halt einfach an.

Und ja Alice, wir Blogger sind ein bisschen plem-plem! Und wusstest Du, dass Salze richtig schüchtern sein können? Manche wollten sich einfach nicht von Ihrer besten Seite zeigen...

Sonntag, 28. Juli 2013

Sauer macht lustig

Als meine Schwägerin vorhin durch den Garten gewandert ist, hat sie spontan Lust auf eine Sauerampfersuppe bekommen. Da dieses Gewächs bei uns dieses Jahr regelrecht wuchert, wurde sie zum Pflücken desselben abkommandiert, während ich mich an die Zubereitung gemacht habe.

Natürlich war mir von Anfang an klar, dass die Suppe nicht die schöne grüne Farbe haben würde, mit der sie in einschlägigen Zeitschriften abgebildet wird. Trotzdem habe ich - bei Regen - versucht, ein wenigstens einigermaßen schönes Foto zu bekommen.


Sauerampfersuppe aus dem Thermomix 
für 4 Personen

1 Schalotte (50 g)
50 g Butter
2 EL Dinkelmehl (4 EL wären besser)
600 g Wasser
1 EL Suppengrundstock
300 g Sahne
200 g Sauerampfer
Muskatblüte
Zucker
Salz und Pfeffer
Croutons

Schalotte schälen, in den Mixtopf geben und auf Stufe 5 zerkleinern. 50 g Butter zufügen und 2 Minuten/100 °C/ Stufe 1 anschwitzen. Nun Dinkelmehl, Wasser und Suppengrundstock in den Mixi geben, 5 Minuten/100 °C/Stufe 1 kochen lassen.

In der Zwischenzeit den Sauerampfer waschen, trockenschleudern und grob hacken. Zusammen mit der Sahne in den Topf geben, weitere 3 Minuten bei 100 °C/Stufe 1 garen. Dann 10 Sekunden/Stufe 7 pürieren. Mit Muskatblüte, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe mit Croutons servieren.

Dienstag, 23. Juli 2013

Erntezeit ist Einmachzeit

Die Beeren sind reif im Garten. Genauer gesagt Johannisbeeren und Stachelbeeren. Denn die eigenen Erdbeeren sind leider schon durch, sind aber auf dem Markt aber nach wie vor verfügbar. Und so muss die Küchenhilfe schon vor 9 Uhr in die Büsche zum Ernten.

Da wir gerade die letzten Reste der letztjährigen Aufstrich-Produktion verschenken, ist Platz im Schrank und ich kann mich wieder austoben.

Drei-Beer-Saft mit Fruchtmark
ergibt ca. 1,4 kg

870 g rote Johannisbeeren
360 g schwarze Johannisbeeren
530 g grüne Stachelbeeren
350 g Wasser

Alles in einen großen Topf geben und aufkochen. Anschließend 20 Minuten köcheln lassen, dann durch ein feines Sieb streichen, dabei Saft und Mark auffangen. Die Reste im Sieb (Pulpe) können zur Aromatisierung von Essig und Likör verwendet werden.


Drei-Beer-Essig 
(angesetzt 14.07.2013)

200 g Pulpe
350 g Branntweinessig


Drei-Beer-Likör 
(angesetzt 14.07.2013)

250 g Pulpe
150 g brauner Kandis
250 g Klarer (Wodka und/oder Korn)


Für die folgenden Zutatenlisten gilt wie immer: alles in einen großen Topf geben, aufkochen, nach Packungsangabe des Gelierzuckers 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen, dann den Aufstrich heiß in gut gespülte und sterlisierte Twist-off-Gläser füllen und verschließen.


Drei-Beer-Gelee mit Vanille
für 5-6 Gläser

1 kg 3-Beer-Saft mit Fruchtmark
2 EL Vanillezucker (selbst gemacht)
500 g Gelierzucker 2:1


Vier-Beer-Aufstrich mit altem Balsamico
für 5-6 Gläser

420 g 3-Beer-Saft mit Fruchtmark
480 g frische Erdbeeren
500 g Gelierzucker 2:1
80 g alter Balsamico-Essig



Mango-Nektarine mit Ingwer
für 5-6 Gläser

250 g Mango
750 g Nektarine
1 walnussgroßes Stück Ingwer
2 cl Mango-Essig
1 TL Zitronensäure
500 g Gelierzucker 2:1


Apricot & Lavender reloaded
für 5-6 Gläser

1 kg Aprikosen
1 frische Blütenähre vom Lavendel
2 cl Zirtonen-Lavendel-Essig
1 TL Zitronensäure
500 g Gelierzucker 2:1



Schwarzwälder Liebe
für 5-6 Gläser

850 g Sauerkirschen, entsteint
1 EL Vanillezucker (vom selbst gemachten)
500 g Gelierzucker 2:1
2 cl Schwarzwälder Kirschwasser (aus der Heimat)
100 g dunkle Schokolade, grob gehackt

Kirschwasser und dunkle Schokolade erst nach dem Kochen, also direkt vor dem Abfüllen zufügen und unterrühren.

Samstag, 20. Juli 2013

Chicken Drumsticks asiatisch

Heute Abend hatte ich keine Lust, mich großartig in der Küche aufzuhalten oder an den Herd zu stellen. Deswegen haben wir die Drumsticks, die ich erstanden hatte, einfach in den Backofen geschoben. Die Beilage in Form von Kartoffeln haben wir auch gleich mit auf das Blech gepackt.


Chicken Drumsticks asiatisch 
für 3-4 Personen

1-1,2 kg Hächnchen-Unterkeulen (Drumsticks)
1 kg kleine Kartoffeln
2-3 EL Sesamsaat

für die Marinade:
6 grüne Kardamomkapseln
1/2 TL Koriandersaat
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Szechuan-Pfeffer
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 rote Pepperoni
3 Zehen Knoblauch
3 EL Sojasauce
3 EL Sesamöl
1 EL Honig

Drumsticks waschen und trocken tupfen.

Kardamom, Koriandersaat, Kreuzkümmel und Pfeffer in einen Mörser geben, gut zerstoßen. Ingwer und Knoblauch schälen, sehr fein hacken (oder über die Reibe ziehen). Peperoni waschen, die Kerne entfernen und in feine Stücke schneiden. Alles zusammen mit den restlichen Zutaten für die Marinade verrühren.

Drumsticks in einen Gefrierbeutel geben, Marinade zufügen, den Beutel verknoten und alles gut vermengen. 1-12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Drumsticks aus dem Kühlschrank nehmen. Kartoffeln schälen, halbieren und mit den Drumsticks vermengen. Alles auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. 45-60 Minuten im vorgeheizten Backofen 50-60 Minuten garen.

Vor dem Servieren mit dem Sesam bestreuen.


Mittwoch, 10. Juli 2013

Schuldfrage

Definitiv, das olle *Himmelglitzerdings* ist Schuld, dass es bei uns heute schon wieder kalte Küche gibt. Denn bei Anita gibt es einen Tortellini-Salat. Nun dachte ich ja, ich hätte noch Tortellinis im Kühlschrank - diese haben sich dann aber als Suppenmaultäschle entpuppt (Alzheimer lässt grüßen). Nun gut, die kleinen Dinger lassen sich aber bestimmt auch zu Salat verarbeiten. Nur das Label "vegetarisch" kann ich jetzt eigentlich nicht vergeben. Aber ich tu's trotzdem, denn ursprünglich ist es ja ein Tortellini-Salat - und die gibt es ja in der vegetarischen Version mit Spinat und Ricotta (@Anita: das sind auch meine Lieblinge).

Da wir ja immer noch so viel Blumenkohl haben, ist der mit anderem Gemüse auch gleich in den Salat gewandert...


"Verkleideter" Tortellini-Salat für 3-4 Personen

500 g Suppenmaultaschen (oder Frisch-Tortellini)
1/2 Blumenkohl
250 g Bohnen
4-5 Karotten
2 kleine Zucchini
250 g Cocktailtomaten
250 g Mozzarella
4 Eier
1 EL Senf
8 EL Rapskernöl
4 EL weißer Balsamico oder anderer, milder Essig
Zucker
Salz und Pfeffer
ggf. Petersilie, fein gehackt

Die Eier hart kochen, abschrecken und pellen. Maultaschen (oder Tortellini) nach Packungsangabe kochen, abgießen und etwas abkühlen lassen.

Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Bohnen putzen, ggf. halbieren. Karotten schälen, Zucchini putzen und beides schräg in Scheiben schneiden. Wasser in einem großen Topf erhitzen, salzen. Blumenkohl, Bohnen und Karotten hineingeben, 3-4 Minuten köcheln lassen, dann die Zucchinischeiben zufügen. Das Gemüse bissfest kochen, dann alles herausnehmen und kalt abschrecken. Gut abtropfen lassen und zu den Maultaschen geben. Cocktailtomaten waschen, halbieren. 3 Eier in grobe Stücke schneiden. Mozzarella in Stücke rupfen.

Aus Senf, Öl und Essig ein Dressing anrühren, mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken, über die Salat-Zutaten gießen und alles gut vermengen. Entweder lauwarm genießen oder mindestens 1 Stunde ziehen lassen, dann allerdings nochmals abschmecken.

Salat auf Tellern (oder Schüsselchen) anrichten, mit dem restlichen Ei und Petersilie garnieren.


Übrigens: diese gefüllte Hefeblume von Anita will ich unbedingt auch mal machen!