Donnerstag, 9. September 2010
Spinatnocken
Sonntag, 29. August 2010
Zitronengnocchi mit Pfifferling-Tomaten-Rahm
Zubereitung Pfifferling-Tomaten-Rahm:
Die Pfifferlinge gründlich putzen, Schmutz mit einem Pinsel entfernen. Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Pilze darin kräftig anbraten, dann leicht salzen. Wenn alle Flüssigkeit verdampft ist, aus der Pfanne nehmen und in eine kleine Schüssel geben. Die Temperatur reduzieren.
Knoblauch und Schalotten ins Bratfett geben und etwas anschmoren. Alles mit Cognac ablöschen und mit Geflügelbrühe und Sahne auffüllen. Die Sauce in einen kleinen Topf umfüllen und etwas einköcheln lassen. Die Pfifferlinge wieder zugeben, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Auf kleinster Flamme warm halten.
Zubereitung Zitronengnocchi:
Ricotta, Eigelb, Salz, Zitronenschale und frisch geriebenen Parmesan in eine große Schüssel geben und mit einem Kochlöffel verrühren. Das Mehl zugeben und nur kurz unterrühren bis alles eben vermengt ist. Der Teig hat eine ziemlich klebrige Konsistenz.
Das Arbeitsbrett ordentlich mit Mehl bestäuben, einen großen Esslöffel des Teiges abstechen und auf das Brett geben. Teig und Hände großzügig bemehlen, dann den Teig sanft zu einer fingerdicken Rolle formen. In kleine Teigkissen schneiden, zwischendurch das Messer immer wieder in Mehl tauchen um ein Klebenbleiben des Teiges zu verhindern. Die Gnocchi auf einem bemehlten Brett ablegen und flott weiterarbeiten (zu lange Wartezeit machen sie matschig und lassen sie am Brett kleben).
Inzwischen einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen, großzügig salzen und die Hitze soweit reduzieren, dass das Wasser nur mehr leicht köchelt. Die Gnocchi behutsam ins Wasser gleiten lassen und einmal umrühren, um zu verhindern, dass sie sich am Boden festsetzen. Dann ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen, dies kann abhängig von ihrer Größe 2 bis 4 Minuten dauern. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf zwei große tiefe Teller verteilen.
Fertigstellung:
Tomaten und Estragon in die heiße Sauce geben, die geschlagene Sahne unterziehen. Den Pfifferlingsrahm gleichmäßig über die Gnocchi löffeln und sofort servieren.
Anmerkung Petra: Ganz köstlich! Die fluffigen Gnocchi mit frischer Zitronennote passen ausgezeichnet zur Pilzsauce. Man kann auch noch einen Hauch Zitronenschale in die fertige Sauce geben.
P.S.: Die Gnocchi brauchen wirklich nur 15 Minuten Herstellungszeit.
Afrikan Rusks II
trockene Zutaten:
215 g getrocknete Aprikosen
85 g getrocknete Cranberries
100 g getrocknete Feigen
200 g gehackte Mandeln
100 g gehackte Paranüsse
100 g gehackte Cashewkerne
200 g geriebene Mandeln
800 g Dinkelmehl
440 g Dinkelvollkornmehl
2 TL Backpulver
2 TL Natron
2 TL Weinstein
1-2 TL Salz
350 g Zucker
250 g Butter
nasse Zutaten:
500 ml Buttermilch
250 ml neutrales Öl
2 Eier (bei uns waren es 3 kleine Eier)
Zubereitung:
1.) Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen. Dann die Butter in kleinen Stückchen in der Mehlmasse verteilen.
2.) Alle nassen Zutaten in einer anderen Schüssel verrühren, dann in die große Schüssel zu den trockenen Zutaten geben.
3.) Alles zu einem festen Teig verkneten.
4.) Den Teig zu ca. 4 cm großen Kugeln formen und dicht an dicht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (Fettpfanne, Auflaufform...) aneinander legen.
5.) Im Ofen bei 150-160 °C (Umluft) für 55 Minuten backen. Dann heiß aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter legen und dort für ca. 30 Minuten auskühlen lassen.
6.) Entlang der Fugen auseinander brechen und ohne Backpapier auf dem Rost verteilen. Im Ofen bei 100 °C für ungefähr 3 -4 Stunden trocknen. Ab und zu schauen, ob sie goldbraun und schon trocken sind.
Donnerstag, 19. August 2010
Sommerzeit = Einkochzeit
Als erstes habe ich eine rosa Grapefruitmarmelade gekocht (extra für Dich, liebe Coni!), die ich der Einfachheit halber wieder "Just Pink" genannt habe.
Für "von A bis Z" mussten die Ananas und Zwiebeln daran glauben. Das Ergebnis: ein schönes, gelbes Chutney - super lecker zu Gegrilltem oder Kurzgebratenem.
"Sundowner" habe ich die letzte Kreation vom Wochenende genannt - in Anlehnung zur Canary Sunrise, die allerdings etwas andere Zutaten hatte. Sundowner ist eine Mischung von Maracuja und Nektarine mit etwas Pfirsichlikör abgerundet.
Am Anfang der Woche habe ich dann saftige Zwetschgen entdeckt - ideal für meinen "Winterzauber" - Zwetschge mit Rotwein und Lebkuchengewürz. Mit letzterem hatte ich es sehr gut gemeint, jetzt schmeckt die Marmelade wirklich sehr weihnachtlich!
Gestern Abend entstand dann noch "P³" bestehend aus Pfirsich, Prosecco und Pepino Peach (Pfirsichlikör). Eine gelungene Mischung - finde ich.
Gerade eben wurde die "Rote Versuchung" fertig - eine Mischung aus Nektarinen und Himbeeren, die leuchtend rot wurde (daher auch der Name). Obwohl ich Nektarinen und Himbeeren in Verhältnis 3:1 eingesetzt hatte, kommt der Himbeergeschmack stark durch.
In der Planung befinden sich derzeit noch ein "Gelber Traum" (Aprikosen-Fruchtaufstrich mit echter Bourbon-Vanille verfeinert), "Wilder Mix" (einmal quer durch den Obstgarten - Resteverwertung) und "Bratapfel" (mit Mandelstückchen, Zimt und Rum-Rosienen).
Freitag, 13. August 2010
Krautsalat aus dem Thermomix
1 kleiner Becher Magerjoghurt (150 g)
4 EL Sahne/Cremefine
4 EL Öl
1 TL Senf
1 TL Suppengrundstock (oder 1/2 TL Salz)
frischer Pfeffer aus der Mühle
2 TL Zucker
1 EL Zitronensaft
1 Bund Petersilie
in den Mixtopf geben und 15 Sek./Stufe 3-4 verrühren. Dann
250 g Spitzkohl (oder Weißkohl) in groben Stücken
250 g Karotten in Stücken
1 Apfel in Stücken
30 g Zwiebel in Stücken
dazugeben. 5 Sek./Stufe 4-5 zerkleinern. Vor dem Servieren am Besten etwas ziehen lassen.
Sonntag, 13. Juni 2010
Slada jazar wa jban - Püree von gerösteten Karotten mit Feta
Zutaten:
500 g Karotten (in dicke Scheiben geschnitten)
4 Knoblauchzehen (ganz, geschält)
75-100 ml Olivenöl
2 TL Kreuzkümmelsaat
Salz und Pfeffer
150 g Fetakäse
1 kleines Bund Petersilie (gehackt, zum Garnieren)
Zubereitung:
Die Karotten und den Knoblauch in eine feuerfeste Form geben und mit dem Olivenöl übergießen. Mit Alufolie abdecken und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C backen.
In der Zwischenzeit eine Pfanne erhitzen, Kreuzkümmelsaat hineingeben und 3-4 Minuten unter Rühren trocken rösten, bis sie zu duften beginnt. Abkühlen lassen und im Mörser grob zermahlen.
Die Karotten mit dem Kreuzkümmel bestreuen und ohne Alufolie weitere 15-20 Minuten rösten, bis sie weich und gar sind. Danach in der Form mit einer Gabel zerdücken. Dabei gut mit dem Öl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In eine flache Schale umfüllen, den Feta darüber bröseln und mit der Petersilie bestreuen. Das Karottenpüree warm mit Fladenbrot servieren.
Als weitere (Vor)speisen empfehlen wir Hummus (Kichererbsenpüree), Tomaten- und/oder grüner Salat.
Samstag, 12. Juni 2010
Fladenbrote mit Schwarzkümmel
Zutaten:
350 g Weizenmehl
150 g Roggenvollkornmehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
1 TL Salz
2 EL Schwarzkümmel
1 EL Grieß
1 EL Obstessig
20 g Olivenöl
300 g lauwarmes Wasser
Zubereitung:
Alle Zutaten in den TM geben und 2 Min./Teigstufe durchkneten. Dann den Teig in zwei Portionen teilen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech jeweils zu einem Fladen ausrollen. Mit etwas Olivenöl bepinseln und 20 Minuten gehen lassen.
Dann im vorgeheiztem Ofen bei 175 °C (Umluft) etwa 20 Minuten backen.
Man kann natürlich auch einen großen Fladen machen...

