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Freitag, 1. Januar 2010

Mitternachtssuppe

Zunächst einmal: Happy New Year 2010 !!!!!

Zur heutigen Silvesternacht gab es eine Bouillabaisse - natürlich in der Luxusversion mit großen Garnelen, Muscheln und Lachsfilet. Den Fischfond hatten wir auch selbst gemacht - aus den Garnelenschalen und der Lachshaut... und dazu gab es unsere geliebte Rouille. Hier das Rezept.

Einfache Rouille nach Andrea's Art

5-6 getrocknete Tomaten in Öl, 2 EL Tomatenmark, 2 EL von dem Tomatenöl sowie 3 geschälte Knoblauchzehen in einem hohen Gefäß pürieren. 1 Scheibe Toastbrot zerpflücken, zusammen mit 2-3 Schöpfkellen Fischfond dazugeben und nochmals pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Sollte die Masse zu flüssig sein einfach noch etwas Toastbrot zufügen, sollte sie zu fest sein noch etwas Fischfond zufügen. Die Masse sollte eine cremige Konsistenz haben und lecker-scharf nach Knoblauch schmecken.

Montag, 28. Dezember 2009

Weihnachtsgeschenk

Hach, was sind wir glücklich, denn wir haben von den Schwiegereltern zu Weihnachten (und auch zu den im Januar anstehenden Geburtstagen) einen Thermomix bekommen. Gestern haben wir ihn eingeweiht und eine leckere (und einfache) Kartoffelsuppe darin zubereitet.


Wir sind uns auf jeden Fall sicher, dass wir mit unserem neuen "Spielzeug" sehr viel Spass haben werden...

Dienstag, 15. Dezember 2009

Weihnachtsgeschenke

Wie in jedem Jahr stehen wir vor der Entscheidung, was wir zu Weihnachten der lieben Familie denn schönes schenken könnten. Das gestaltet sich immer schwieriger, da alles, was uns so einfällt, bereits im Haushalt vorhanden ist oder von den entsprechenden Personen selbst gekauft wird bzw. uns zu teuer ist (leider schwimmen wir nicht im Geld, sonst hätten wir sehr, sehr viele Geschenkideen...)

Nun denn, zum Glück habe ich Schwiegereltern und eine Schwägerin, die meine wilden Kreationen aus der Küche mögen. Also wird es auch dieses Jahr wieder Geschenke aus der Küche geben. Eine kleine Auswahl habe ich schon zusammengestellt. Eingefallen (bzw. in den Weiten des www gefunden) sind mir folgende Dinge:

1. selbstgemachte Nudeln (Idee wieder verworfen, da sie den Transport nach Berlin -per Post- vermutlich nicht heil überstehen würden)

2. Fenchel-Grissini (aus den gleichen Gründen wie Nr. 1 wieder verworfen)

3. Steinpilz-Cracker (da bin ich noch am überlegen, ob es ihnen nicht wie Nr. 1 ergeht)

4. Brombeer-Ingwer-Essig - das hört sich gut an, ist gesund und die Zutaten habe ich auch schon

5. Orangen-Kaffee-Likör (dieses Rezept hatte eine wildfremde Frau meiner Mutter am Sonntag auf dem Michelstädter Weihnachtsmarkt anvertraut)

6. Bratapfel-Marmelade (die habe ich dieses Jahr schon einmal gemacht und war innerhalb von 2 Tagen komplett weg)

7. Tomaten-Marmelade (weil ich die schon den ganzen Sommer mal ausprobieren wollte und ich jetzt ganz günstig an Cocktail-Tomaten gekommen bin)

8. Chutney provencal (weil Romy und Philippe davon so begeistert waren, dass ich es neu auflegen muss)

9. Mango-Chutney (weil mir meine Muter so viele Mangos von Teneriffa mitgebracht hat und die weg müssen - aber auch, weil das Zeug so lecker schmeckt)

10. Aprikosen-Senf (das Rezept hört sich einfach nur lecker an und ist dabei auch noch ganz simpel)

Mittwoch, 7. Oktober 2009

wieder ein Restaurant-Tipp für Berlin

Eigentlich wollten wir anlässlich des Geburtags von meiner Schwägerin essen gehen, aber sie meinte, wieso essen gehen, wenn ich doch zwei vorzügliche Köche in der Familie habe... und so haben wir gekocht - anstatt in dieses vietnamesische Restaurant zu gehen (hatten wir aber schon einmal ausprobiert und für sehr gut befunden!!!!)....

Sonntag, 20. September 2009

Zart gesottener Schweinebauch asiatische Art

Zunächst einmal müssen wir eine Lobeshymne auf eine Zeitschrift singen. Wir sind nämlich die totalen Fans der Zeitschrift "Lust auf Genuss", der Nachfolgerin von "Meine Familie und ich - Kreative Küche". Und aus letzterer (genauer gesagt aus der Ausgabe 9/2008 - Chinesisch Kochen) stammt das Grundrezept für dieses Gericht, das wir im Herbst/Winter unheimlich gerne essen. Das Gericht muss zwar 2 1/2 Stunden kochen, aber an einem trüben Sonntag passt das schon.

Wie wir schon festgestellt haben, sind die Portionen, die für 4 Personen angegeben sind, einfach zu klein. Denn 900 g Schweinebauch für 4 Leute als Hauptgericht??? Neee, deswegen hier unsere Variante...

Man benötigt :

1,5 - 2 kg Schweinebauch mit Schwarte
3 EL Öl
2 Bund Lauchzwiebeln
ein großzügiges Stück Ingwer
2 Sternanis
3 Zimtstangen
150 g Zucker
200 ml helle Sojasauce
250 ml Reiswein
50 ml Sweet-Chili-Sauce
1 Knolle jungen Knoblauch
Geflügelbrühe

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, das Fleisch hineingeben und 10 Minuten kochen lassen. Herausnehmen und gut trockentupfen. Den Topf auch trocknen.

Das Öl im Topf erhitzen, Fleisch mit der Schwarte nach unten hineinlegen. Bei kleiner Hitze 10 Minuten lang braten, bis die Schwarte braun und knusprig ist. Lauchzwiebeln waschen, putzen und in Stücke schneiden. Ingwer schälen, in Scheiben schneiden. Die komplette Knoblauchknolle in Scheiben schneiden.

Fleisch mit Reiswein und Sojasauce übergießen. Zucker, Lauchzwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Sternanis und Zimt dazugeben. Mit so viel Brühe auffüllen, dass das Fleisch bedeckt ist.

Zum Kochen bringen und 2 bis 2 1/2 Stunden bei kleiner Hitze sieden lassen, bis das Fleisch butterweich ist. Dabei darauf achten, dass es stets mit Flüssigkeit bedeckt ist.

Fleisch aus dem Sud nehmen und in Folie 10 Minuten ruhen lassen. Fett vom Sud abschöpfen und diesen etwas einkochen, bis er lackartig glänzt. Das Fleisch aufschneiden und mit der Sauce servieren.

Wir gießen den Sud vor dem Einkochen immer durch ein Sieb und fügen nochmals in Stücke geschnittene Lauchzwiebeln zu. Zu dem Gericht passt Reis und grünes Gemüse.

Und LECKER ist das... ;-)

Hier haben wir das Rezept übrigens noch einmal gekocht - die reloaded Version sozusagen.

Sonntag, 6. September 2009

Inspirationen zum Kürbis...

... haben wir uns aus der aktuellen "Lust auf Genuss" (Ausgabe 10/2009) geholt.

Dabei herausgekommen ist eine Abwandlung des Titelrezeptes "Schmorkürbis mit Leberkäse und Majoran".

Einen Hokkaido-Kürbis (ca. 1,5 kg) halbieren und die Kerne entfernen. 250g Kartoffeln schälen und in etwa 1cm grosse Würfel schneiden. 250g Kasseler ebenfalls 1cm gross würfeln. Kartoffeln etwa 10 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Blätter von 2 Majoranzweigen abzupfen und fein hacken.
Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Die Kartoffeln, den Majoran und Kasseler mit ca. 450g Brät von rohen Thüringer Rostbratwürsten mischen. Alles mit Salz und Cayennepfeffer würzen und gut vermengen. Die Masse in die Kürbishälften füllen.
0,25 Liter Instantfleischbrühe (ja, dafür reicht das Pulverzeugs!!!) erhitzen. Den Kürbis auf einem Gitter über die Brühe setzen (NICHT IN DIE BRÜHE!!!) und im Ofen ca. 40-45 Minuten schmoren.

Das Originalrezept sieht Leberkäsebrät vor, wir fanden jedoch, dass das Bratwurstbrät feiner gewürzt ist und hier besser passen würde. Auch haben wir auf die Pistazien aus dem Rezept verzichtet (wir hatten gerade keine da...). Die Mengenangaben des Rezeptes haben wir auch verändert (nach oben) und trotzdem das für 4 Personen gedachte Gericht zu zweit gefuttert. Entweder haben die Redakteure nie Hunger oder wir sind einfach verfressen - ich tippe auf ersteres... ;-)

Alles in allem ein leckeres Rezept für Kürbisse, das zu empfehlen ist!

Sonntag, 30. August 2009

Mediterranes Sepia-Ragout

Wenn man noch Mini-Sepien in der Gefriertruhe hat, und ein wenig Phantasie, dann kann folgendes leckeres Gericht entstehen:

500 g tiefgefrorene Mini-Sepien über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
1 kleine Zwiebel, 1/2 Fenchelknolle, 3 Knoblauchzehen, 1/2 Stange Porree, 1 walnussgrosses Stück Ingwer und 2 Stangen Sellerie in grobe Stücke schneiden und kurz mit ein wenig Olivenöl in einem Topf anschwitzen lassen. Mit 1/2 Wasserglas Pastis ablöschen und mit jeweils einem Glas Wasser und Weisswein auffüllen. Ein Päckchen Kochfisch-Gewürzmischung hinzugeben und aufkochen lassen.
Mini-Sepien und etwas Salz hinzugeben und noch einmal aufkochen lassen. Danach den Herd runterschalten und das Ganze ca. 30 Minuten garziehen lassen.
In der Zwischenzeit die restliche halbe Stange Porree fein schneiden, 5 grosse Tomaten würfeln und 2 Knoblauchzehen fein würfeln. Das Ganze in etwas Olivenöl anschwitzen. 2 Esslöffel Tomatenmark hinzufügen und mitrösten. 2 kleine Schöpfkellen des Sepia-Sudes hinzufügen und leicht köcheln lassen.
Sepien aus dem Sud nehmen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Stücke zum Tomatenragout hinzufügen und mitziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und evtl. einer Prise Zucker abschmecken.

Dazu passen hervorragend kleine Rosmarinkartöffelchen.

Den Sepia-Sud kann man prima einfrieren und zum nächsten Fischgericht wiederverwenden.