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Samstag, 3. März 2018

Wintergrillen

Diese Woche hatten wir bei uns in der Firma ein externes Audit. Das Schöne an solchen Audits ist, dass es in der Regel etwas leckeres zum Essen gibt - der Auditor soll ja nicht verhungern. So auch dieses Mal: ein leckeres Fingerfood-Buffet. Unter anderem gab es dort kleine Gläschen mit Wintergemüse, das super fein geschmeckt hat. Ich wäre nicht ich,  wenn ich nicht den Versuch starten würde, so etwas Leckeres nachzukochen. Unser Wintergrillen bot sich dafür an, denn eine Gemüse- oder Salatbeilage kommt immer gut.



Lauwarmer Salat von Wintergemüse
für 4 Personen als Hauptspeise / 8 Personen als Beilage / 16 Vorspeisengläschen

insgesamt 2 Kilo (Winter-/Wurzel-)Gemüse, z.B.:
Kartofeln
Karotten
gelbe und/oder weiße Rübchen
Steckrüben
(lila) Süßkartoffeln
Pastinaken
Petersilienwurzeln
Kürbis
 Schalotten oder Zwiebeln
Pflanzenöl (ich: Rapskernöl)
Salz und Pfeffer

Dressing
Pflanzenöl (ich: Rapskernöl)
Weißweinessig 
1-2 EL grober Senf
3-4 EL Sweet-Chili-Sauce
Salz und Pfeffer

Gemüse, bis auf die Zwiebeln, schälen und in ca. 1-1,5 cm große Würfel schneiden. Schalotten bzw. Zwiebeln ebenfalls schälen und vierteln bzw. achteln. Auf einem Backblech verteilen, pfeffern, großzügig ölen und alles gut vermengen. Im vorgeheizten Backofen bei 190 °C (Umluft) 30-40 Minuten garen. Dabei das Gemüse ab und zu durchmischen.

In der Zwischenzeit das Dressing anrühren. Normalerweise verwende ich Essig und Öl im Verhältnis 1:2, hier allerdings 1:1, da das Gemüse ja bereits eine ordentliche Portion Öl abbekommen hat. 

Wenn das Gemüse fertig gegart ist (es darf aber noch einen leichten Biss haben), mit dem Dressing begießen, gut durchmischen und 30 Minuten im abgeschalteten Backofen ziehen lassen.

Vor dem Servieren in eine Schüssel, auf Teller oder in kleine Gläser geben.



Sonntag, 25. Februar 2018

Wir treiben's mal wieder wild...

Nachdem wir 1 1/2 Wochen unser Pie-Projekt gestartet ist, hatten wir dieses Wochenende schon wieder Lust, einen Pie zu backen. Dieses Mal haben wir allerdings weder Rind noch Ale verwendet. Wild sollte es sein, in Kombination mit Rot- und Portwein. Die fruchtige Süße brachten Preiselbeeren.


Game Pie
für eine große oder 4 kleinere Pie-Formen

500 g (Dinkel-)Mehl
250 g kalte Butter in kleinen Stückchen
Salz
2 Eier
2 EL Wasser 

Alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

1,0 kg Wildgulasch
4 kleine Zwiebeln, gewürfelt
4 Karotten, gewürfelt
300-400 g Champignons, gewürfelt
100 ml roter Portwein
300 ml Spätburgunder Rotwein
Öl oder Butterschmalz zum Anbraten
1 TL Wildgewürz (selbst gemacht aus Wacholder, Lorbeer, Piment, Rosmatin, Thymian und Lorbeer)
Suppengrundstock
3 EL Preiselbeeren (aus dem Glas)
Salz und Pfeffer
Speisestärke zum Abbinden
Butter zum Fetten der Form
1 Eigelb und etwas Milch zum Bestreichen
 
Gulasch in heißem Fett portionsweise kräftig anbraten. Dann Zwiebeln, Karotten und Pilze anbraten. Mit Port- und Rotwein ablöschen. Fleisch wieder zufügen, mit Preiselbeeren, Wildgewürz, Suppengrundstock, Salz und Pfeffer würzen. Ich habe das "Gulasch/Stew" im Schnellkochtopf gemacht - auf Stufe 2 hat es nur 18 Minuten gekocht und war dann auch schon fertig. Speisestärke in kaltem Wasser anrühren und die Sauce damit gut abbinden. Abkühlen lassen. Pieform oder runde Auflaufform gut fetten. Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.
 
Teig in 2 Portionen teilen und jeweils auswellen. Mit einer Portion die Pieform auskleiden. Gulasch/Stew einfüllen. Mit der 2. Teigplatte abdecken, Ränder gut festdrücken. In die Mitte einen "Schornstein" schneiden. Deckel ggf. mit Teigresten verzieren. 1 Eigelb mit wenig Mich verrühren und den Pie damit bestreichen. Auf der mittleren Schiene 45 Minuten goldbraun backen. Ggf. nach der Hälfte der Zeit die Temperatur etwas senken und den Pie auf der unteren Schiene weiterbacken.

Fertig! Wer mag reicht Kartoffelpüree und grüne Bohnen dazu.




Sonntag, 18. Februar 2018

Office Food


Heute gab es Tafelspitz vom Hirsch mit gedämpften Gemüse - das hatten wir schon einmal (zumindest ganz ähnlich) im November 2013 - Link zum Rezept hier. Dieses Mal haben wir das Gemüse aber im Dampfgarer zubereitet - dadurch hatte es noch einen schönen Biss als Gegenpart zum zarten Tafelspitz. Wir haben (ganz bewusst) eine wesentliche größere Menge Gemüse gemacht, als wir heute essen können, denn ich wollte für den morgigen Arbeitstag ein gesundes und sättigendes Gericht zum Mitnehmen vorbereiten. 

Ich habe im Moment allerdings das Problem, dass die Mengenangaben beim Gemüse etwas ungenau sind, da ja ein Teil meines Gemüses bereits anderweitig verwendet wurde. Aber hier ist sowieso Kreativität angesagt - ich habe genommen, was gerade im Kühlschrank zur Verfügung stand. Ich könnte mir auch Kohlrabi, Petersilienwurzel, wer mag rote Bete oder ähnliches in dem Salat vorstellen. Der Volumenanteil von Gemüse zu gegartem Dinkel liegt bei etwa 2:1.


Dinkel-Wurzelgemüse-Salat
für 4 Portionen

250 g Dinkel
3-4 große Karotten, gewürfelt
2-3 große Pastinaken, gewürfelt 
2 gelbe Rüben, gewürfelt (alternativ 1 Steckrübe)
3-4 Stangen Sellerie, gewürfelt
1 Stange Lauch, in Stücke geschnitten
ca. 1/2 TL Zucker
5 EL Sweet-Chili-Sauce 
10 EL Rapskernöl (oder anderes Pflanzenöl)
2 EL heller Essig
3 EL Fruchtessig (ich: Mangoessig) - ggf. etwas mehr zum Abschmecken
2 TL Senf
1-2 EL Suppengrundstock (alternativ Salz, dann aber nur 1 TL)
1 Bund Petersilie, gehackt
Salz und Pfeffer

Dinkel in reichlich kochendes Salzwasser geben und in ca. 15-20 Minuten bissfest kochen. In ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abbrausen.

Das Wurzelgemüse im Dampfgarer bei 100 °C 15 Minuten garen. Ich habe es vorher noch mit etwas Zucker und Salz bestreut. Wer keinen Dampfgarer zur Verfügung hat kann das Gemüse auch in einem Topf bissfest garen - nur nicht verkochen lassen.

Dressing aus Sweet-Chili-Sauce, Öl, den Essigen, Senf und Suppengrundstock rühren. Dinkel und Gemüse in eine große Schüssel geben und mit dem Dressing vermengen. Den Salat im Kühlschrank (über Nacht) ziehen lassen. Vor dem Servieren Petersilie untermengen und nochmals mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Essig abschmecken.



Mittwoch, 31. Januar 2018

Wir retten was zu retten ist - Gerichte mit Kohl



Das neue Jahr hat begonnen wir schon ist die erste Rettungsaktion am Laufen. Dieses Mal wollen wir Kohlgerichte retten... die Idee dazu kam von Britta, die nach leckeren Kohlgerichten suchte.Das haben sich die Retter natürlich nicht 2x sagen lassen und gerettet, was das Zeug hielt. 26 Rezepte, eines natürlich besser als das andere, sind so zusammen gekommen.

Ich hatte das Glück, dass ich am Wochenende auf dem Markt Grünkohl bekommen habe. Inzwischen wird dieser nämlich nicht nur im hohen Noden von Deutschland angebaut - auch wesentlich weiter südlich ist er inzwischen frisch verfügbar. Nicht ganz ohne Grund: Grünkohl ist ein wahres Super-Food, das mit vielen Guten Eigenschaften punkten kann.

Grünkohl hat den höchsten Gehalt an Betacarotin von allen Lebensmitteln: Grünkohl gehört zu den Kohlsorten mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C. Roher Grünkohl zählt damit zu den Vitamin-C-reichsten Lebensmitteln überhaupt, allerdings wird Grünkohl (noch) selten roh gegessen - aber Ausnahmen bestätigen da wieder die Regel. Außerdem enthält er Senfölglykoside relativ viel Vitamin K.

Entgegen der weit verbreiteten Rezeptur des längeren Kochens kann Grünkohl auch mit kürzerer Garzeit zubereitet werden. Blanchiert schmeckt er durchaus auch im Salat, der mit kräftigen Aromen wie Speck, Schinken und Zwiebeln verfeinert werden darf. Darüber hinaus findet er zumindest in den USA auch als Rohkost seinen Platz. Dort ist er Bestandteil vieler "Green Smoothies"-Rezepte und ein beliebter Bestandteil in Salaten. Außerdem ist er dort unverzichtbare Zutat in der Südstattenküche.
Seit einigen Jahren wird Grünkohl zunehmend als pikanter Snack in Form von Chips (engl. Kale Chips) gegessen. Die zerkleinerten Blätter werden gewürzt und anschließend gebacken, frittiert oder für Chips in Rohkostqualität bei schonenderen Temperaturen getrocknet. Die im Handel, insbesondere im Naturkosthandel, erhältlichen Grünkohlchips sind meist mit gemahlenen Nüssen verfeinert. (Quelle: Wikipedia)

Ich habe mich für einen bunten Salat mit rohem Grünkohl, Rotkraut und einem fuchtig-nussigen Topping entschieden. Ich hatte zuerst überlegt, ob ich etwas Quinoa unter den Salat mische, habe mich dann aber doch für Graupen entschieden. Auf die Idee, Grünkohl roh als Salat zu verwenden bin ich gekommen, als ich im Fernsehen einen Bericht über Food-Trends gesehen habe und dort der Grünkohl-Salat von Deen & David vorgestellt wurde. Dieser wird allerdings mit Mango, Avocado und Minze zubereitet.



Kale Salad - kernig & fruchtig 
für 4 Portionen

125 g Graupen
200 g Grünkohl(waren bei mir etwa 300 g ungeputzt)
die Hälfte von einem kleinen Rotkohl (sollte ca. 200 g ergeben)
2-3 EL Suppengrundstock (alternativ Salz)
2 EL Sesamöl
2 Orangen, eine davon unbehandelt
8 EL Pflanzenöl (ich: Rapskernöl)
2 EL Kürbiskernöl
2 EL grober Senf
3 EL Sweet-Chili-Sauce (z.B. nach diesem Rezept
6-8 EL Fruchtessig (ich: Orangen-Essig)
Salz und Pfeffer
5-10 EL Nüsse und Kerne (ich: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne, Cashewnüsse, Sesam) - Variationen ganz nach Geschmack möglich


Die Graupen nach Packungsangabe in reichlich Wasser bissfest kochen. In der Zwischenzeit den Grünkohl putzen, von den dicken Stängeln befreien und waschen. Anschließend in feine Streifen schneiden. Den Rotkohl (ich habe übrigens roten Spitzkohl verwendet) von dem Strunk befreien und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Beide Kohlsorten in eine große Schüssel geben. Suppengrundstock (alternativ nur Salz, aber mit der Menge aufpassen) und Sesamöl zufügen. Nun muss der Kohl ordentlich durchgenetet werden um die festen Strkturen aufzubrechen. Den Tipp hat mir meine Mutter bereits als Mädchen gegeben, seither mache ich das eigentlich bei jedem rohen Krautsalat so.

Die gekochten Graupen abgießen, kurz abkühlen lassen und unter das Kraut mischen. Die unbehandelte Orange waschen und die Schale abreiben. Dann beie Orangen schälen, filetieren und zum Salat geben. Den Saft aus den Resten auspressen und auffangen.

Für das Dressing das restliche Öl, Senf, Sweet-Chili-Sauce, Essig, Suppengrundstock, Orangenschale und den ausgepressten Orangensaft miteinander verrühren. Über den Salat geben und gründlich vermengen. Mindestens 2 Stunden ziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Nüssen & Kernen bestreuen.


Hier geht es zu mehr Rezepten mit Kohl:

Anna Antonia: Cole-Slaw ganz einfach
auchwas: Grünkohl-Pizza
Bonjour Alsace: Sauerkraut im Glas
Brittas Kochbuch: Winterliche Minestrone
Cakes Cookies and more: Bunter Wintersalat
Fliederbaum: Klassisches Rotkraut
LanisLeckerEcke: Cole Slaw
Leberkassemmel und mehr: Überbackener Blumenkohl
magentratzerl: Kohl hoch zwei
Summsis Hobbyküche: Weißkohlcurry
Turbohausfrau: Flammkuchen mit Kohl
Unser Meating: Rote - Bete - Risotto mit Grünkohltopping

... und wem das immer noch nicht reicht - hier noch mehr Kohl-Rezepte



Ganz lieben Dank an Sina & Susi, die auch dieses Mal wieder eine schöne Rettungsaktion ins Leben gerufen haben. Dank auch an Britta, die die Idee zu diesem Event hatte. Und nicht zu vergessen die ganzen fleißigen Helferlein, die im Hintergrund für uns Dokumente erstellen und das Pinterest-Board aktualisieren.

Sonntag, 24. Dezember 2017

Kalender 2018

Die Kalender für 2018 sind gedruckt und verschickt. Hier findet Ihr die Bildbeschreibung und die Links zu den Rezepten.

 Kransekager
(Rezept noch nicht veröffentlicht) 

 Matjestatar mit Avokado und Mango 
Lachs-Aufstrich
(Rezept noch nicht veröffentlicht)

 Skrei mit Balsamico-Schmand-Linsen und Meerrettich

 Grüner Fühlingseintopf mit Kräuter-Käse-Klößchen

 Gefüllte Eier

 Tomatengelee
(Rezept noch nicht veröffentlicht)
 
 Kokos-Chia-Pudding mit Erdbeertopping

 Zitronen-Kokos-Kuchen mit Lemon Curd

 Griechischer Hirten-Burger

 Senf-Knoblauch-Gurken im Glas

 Qinoa-Bratlinge
(Rezept noch nicht veröffentlicht)
 
 Fruchtiger Smoothie
(Rezept noch nicht verbloggt)

Karamell-Sirup

Sonntag, 3. Dezember 2017

Adventstasting

Heute sind liebe Gäste bei uns eingefallen um mit uns ein paar Cocktail-Rezepte für den Weihnachtsabend zu auszuprobieren.

Beide Rezepte haben wir in  Ausgaben von Essen&Trinken gefunden (Trio aux Pommes 11.2016 / Fizzy Apple 11.2017) und nach unserem Gusto leicht abgewandelt.



Trio aux Pommes 
(für 10 Gläser)

300 ml Calvados
500 ml klarer Apfelsaft
ca. 3 Handvoll Eiswürfel
1 l trockener Cider (z.B. Caber Toss)
gemahlener Zimt
10 Zimtstangen
2 Äpfel, in Spalten geschnitten

Calvados, Apfelsaft und die Hälfte der Eiswürfel in ein verschließbares Gefäß geben und kräftig shaken. Restliche Eiswürfel auf 10 Gläser verteilen. Mit gut gekühltem Cider auffüllen. Oberfläche mit Zimt bestäuben. Mit Zimtstange und Apfelspalten dekorieren.






Fizzy Apple
(für 10 Gläser)

100 ml Licor 43 (im Original-Rezept 200 ml)
ca. 1 l trockener Cider (z.B. Caber Toss)
ca. 500 ml trockener Sekt
10 Stiele Thymian
10 Apfelscheiben

Den Licor 43 auf 10 Gläser verteilen. Mit Cider und Sekt aufgießen. Gläser mit Thymian und Apfel garnieren. Sofort servieren.




Freitag, 1. Dezember 2017

Wir retten was zu retten ist - Weihnachtsedition

Uppps, in 24 Tagen ist Weihnachten! Dass das aber auch immer so überraschend kommt...

Klar, dass die Rettungstruppe auch jetzt wieder unterwegs ist. Und wir retten Geschenke aus der Küche. Das ist genau mein Thema, denn jedes Jahr verschenke ich am Liebsten etwas selbst gemachtes. Bis vor zwei Jahren waren Marmeladen der Renner - vor allem bei den Schwiegereltern und der Schwägerin. Jetzt ist allerdings meine Schwiegermutter ebenfalls dem Marmeladen-Wahn verfallen und produziert selbst. Deswegen gab es zum Beispiel im letzten Jahr Lemon Curd. Auch Eierlikör wird gerne genommen. Pralinen gab es auch schon - allerdings habe ich das Rezept irgendwie verbummelt. Dieses Jahr muss also wieder etwas Neues her: Karamellsirup! Vielseitig einsetzbar: im Kaffee, über Eis oder Desserts und so weiter. Bei mir ein must have im Kaffee.



Karamell-Sirup
für ca. 3 Flaschen à 220 ml

550 g Zucker
350 ml Wasser
1 gestr. TL gemahlene Vanille

Zucker in einen großen Topf geben und bei recht großer Hitze schmelzen lassen. Dabei darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird (hellbraun ist erstrebenswert). Parallel dazu das Wasser in einem separaten Topf (oder Wasserkocher) aufkochen lassen. Sobald der Zucker komplett geschmolzen ist und sich hellbraun verfärb hat mit dem heißen Wasser ablöschen (Vorsicht, spritzt!). Nun die gemahlene Vanille zuügen und das Ganze so lange auf mittlerer Hitze und unter Rühren köcheln lassen bis sich sämtlich Karamellklümpchen aufgelöst haben (kann dauern). Heiß in vorgewärmte Flaschen abfüllen und sofort verschließen. 

Hält sich eigentlich ewig, bei mir allerdings nicht so lange, denn immer schnell verbraucht...



Zum Kaffee gibt es auch gerne mal ein paar süße Stückchen, zum Beispiel:


Honig-Dinkel-Vollkorn-Lebkuchen
(was für ein Wort - soll 80 Stücke ergeben, kommt aber auf die Größe an)
Teig muss über Nacht ruhen!

300 g Honig
100 mlWasser
100 g brauner Rohrzucker
1 geh. TL Hirschhornsalz
500 g Dinkelvollkornmehl
1 Ei
130 g gemahlene Mandeln
130 g Orangeat, fein gehackt
1 Portion Lebkuchengewürz (s. weiter unten) - alternativ 1. Pk. fertiges Lebkuchengewürz

2 Eier zum Bestreichen

Honig, Wasser und Zucker erwärmen, bis sich der Zucker löst, dann abkühlen lassen. Hirschhornsalz in 1 EL Wasser auflösen. In einer großen Schüssel alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Über Nach in Frischhaltefolie an einem kühlen Ort ruhen lassen (18 °C wären ideal, dazu bietet sich ein unbeheizter Raum an). 

Am Folgetag Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen. Den Lebkuchenteig nochmals durchkneten, teilen und jeweils ca. 0.5 cm dick auswellen. Mit einem Teigrad in ca. 3x5 cm große Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Ich habe aber auch diverse Formen zum Ausstechen verwendet. Mit verquirltem Ei bestreichen und auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten goldgelb backen. 

Abkühlen lassen und dann in Metallboxen bis zum Verzehr luftdicht aufbewahren.


Lebkuchengewürz
1 Portion (im Mörser oder Moulinette pulverisieren)

3 TL Zimtpulver
1 TL Koriandersaat
1 Sternanis
1/2 TL Fenchelsaat
1/2 TL Muskatblüte
1/2 TL Kardamomsaat
2 Msp. Nelkenpulver


Hier gibt es übringens noch mehr Geschenkideen "klick". Und hier sind die Rezepte der MitretterInnen:

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Barbaras Spielweise - Quitten-Chutney 
Brittas Kochbuch - Stollenkonfekt 
Cakes Cookies an more - Chilisalz 
Das Mädel vom Land - Kokostrüffel 
evchenkocht - Rumkugeln 
Food for Angels and Devils - beef jerky - extra scharf 
genial-lecker - Quitten-Orangen-Gelee 
Karambakarinaswelt - Manadarinen Marmelade 
Kleines Kuliversum - Apfelstrudel Marmelade 
Leberkassemmel und mehr - Geschenke aus der Küche: Adventslikör 
lieberlecker - gewürzte Nüsse 
Madam Rote Rübe - Dinkelvollkornnudeln 
Obers triftt Sahne - Gebackener Adventskalender 
our food creations - Karamellsirup & Honig-Lebkuchen 
Pane-Bistecca - Kakao Lollipops 
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau - Weihnachtliches Apfel-Goji-Mus 
Summsis Hobbyküche - Walnuss - Krokant 
Unser Meating - Herzhafte Cantuccini

Ganz lieben Dank an Sina & Susi, die auch dieses Mal wieder eine schöne Rettungsaktion ins Leben gerufen haben. Ebenfalls ein liebes Dankeschön an die ganzen fleißigen Helferlein, die im Hintergrund für uns Dokumente erstellen und das Pinterest-Board aktualisieren.