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Freitag, 14. Mai 2010

Shopping-Tour im Loop5

Heute ist Brückentag und wir hatten das Glück, dass der eingereichte Urlaubstag genehmigt wurde. Und so haben wir uns auf den Weg nach Weiterstadt ins Loop5 gemacht - sehr wohl wissend, dass dort die Hölle los sein würde. Nach einer entspannten Parkplatzsuche haben wir uns ins Getümmel geworfen. Ganz am Schluss unserer Shopping-Tour sind wir natürlich in einem großen Buchgeschäft gelandet. Und sind am %-Tisch über mehrere Kochbücher gestolpert. Natürlich haben wir zugeschlagen und unsere Kochbuch-Bibliothek um 5 Bücher erweitert (und das für insgesamt 11,97 €). Besonders gefallen hat mir das Buch


Vegetarisch vom Naumann & Göbel Verlag (NGV)
ISBN 978-3-625-11471-0 - wir haben es für 3,99 € erstanden...



Kurzbeschreibung bei Amazon.de:
Bringen Sie Abwechslung auf den Tisch und verwöhnen Sie sich und Ihre Familie mit neuen und leckeren Rezepten, garantiert fleischlos, garantiert ausgewogen, denn bei der Zusammenstellung der Rezepte wurde darauf geachtet, dass Sie auch fleischlos mit allem versorgt werden, was Ihr Körper braucht. Daneben bietet eine ausführliche Einleitung neben Warenkunde auch Grundwissen rund um gesunde Ernährung und Nährstoffbedarf bei Groß und Klein. Köstliche Salate, Leckeres mit viel Gemüse und Pilzen, Deftiges mit Eiern und Käse, Pfiffige Kartoffel-, Reis- und Nudelrezepte und Vollwertiges rund um Getreide und Hülsenfrüchte - wer generell auf Fleisch verzichten möchte oder aber Anregungen für die fleischlosen Tage sucht, der wird in unserem Kochbuch fündig! Über 100 neue Rezeptideen aus der ganzen Welt liefern Ihnen Gerichte, bei denen niemand Fleisch vermissen wird.

Unsere Meinung:
Beim ersten Durchblättern haben wir gleich ein paar Rezepte gefunden, die wir unbedingt nachkochen wollen. Dann wird sich zeigen, ob das Buch hält, was es verspricht.


Das zweite Buch, das uns aufgefallen ist, ist folgendes Buch:


Südafrika - Aromatisch, vielseitig und exotisch
(Minikochbuch, ISBN 978-3-86146-379-5, Verlag konnte ich nicht herausfinden, Preis: 2,99 €)

Ein kleines, handliches Kochbuch, das in die Welt des diesjährigen Fußball-WM-Landes entführt. Nachdem wir ja bereits dieses wundervolle Land besucht haben und uns deswegen schon mit der dortigen Küche beschäftigt haben, können wir dieses kleine Büchlein empfehlen. Wer nicht viel Geld ausgeben möchte und doch eine kleine Übersicht über die südafrikanische Küche erhalten möchte, der ist mit diesem Buch gut bedient. Wer allerdings sehr ausgefallene Rezepte erwartet, wird nicht viel Freude daran haben. Der sollte sich dann lieber folgendes Buch zulegen:

Klassische & moderne Rezepte aus Südafrika (von Evert Kornmayer, erschienen Imselbst-Verlag, ISBN 3-9808785-0-3, Preis vor ca. 5 Jahren: 12,95 €)

Grüne (Spinat-)Knöpfle

Ich habe nicht nur Karotten-Knöpfle gemacht sondern auch grüne Knöpfle mit Spinat. Dazu benötigt man:

Spinat-Knöpfle

450 TK-(Rahm-)Spinat
2 Knoblauchzehen
50 g Milch
2 Eier
3 TL Suppengrundstock
1 TL Öl
Muskat (gerieben)
350 g Weizenmehl
100 g Dinkelvollkornmehl

Den Spinat auftauen lassen, anschließend mit den Knoblauchzehen in den Mixtopf geben. 10 Sek/Stufe 4 schreddern. Milch zufügen, 30 Sek./Turbo pürieren, dann Eier, Suppengrundstock, Öl und Muskatnuss zugeben, 10 Sek./Stufe 4-5 mixen. Zuletzt die beiden Mehlsorten zugeben und 30-40 Sek./Stufe 5 vermengen.

10 Minuten ruhen lassen, dann mithilfe des Knöpflehobels ins kochende Wasser geben.

Die Knöpfle schmecken super als Beilage, Suppeneinlage oder grüne Käseknöpfle.

Dienstag, 11. Mai 2010

Karotten-Knöpfle

Inspiriert durch die Möhrenspätzle vom Wunderkessel habe ich mich heute an meine Variante davon gemacht. Man benötigt:

Karotten-Knöpfle

300 g Karotten (geschält und in grobe Stücke geschnitten)
2 Knoblauchzehen
200 g Milch
2 Eier
3 TL Suppengrundstock
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
1 TL Öl
Muskat (gerieben)
350 g Weizenmehl
100 g Dinkelvollkornmehl

Die Karottenstücke und Knoblauchzehen in den Mixtopf geben. 10 Sek/Stufe 4 schreddern. Milch zufügen, 30 Sek./Turbo pürieren, dann Eier, Suppengrundstock, Paprikapulver, Öl und Muskatnuss zugeben, 10 Sek./Stufe 4-5 mixen. Zuletzt die beiden Mehlsorten zugeben und 30-40 Sek./Stufe 5 vermengen.

10 Minuten ruhen lassen, dann mithilfe des Knöpflehobels ins kochende Wasser geben.

Die Knöpfle schmecken super als Beilage, Suppeneinlage oder Käseknöpfle.

Sonntag, 2. Mai 2010

Couscous-Salat mit Spargel und Karotten




1kg grünen Spargel waschen, die Enden etwas abscheiden und das untere Drittel schälen. 4 große Möhren waschen und ebenfalls schälen. Spargel- und Karottenschalen in den Mixtopf geben, mit 800 ml Wasser auffüllen, 1 EL Suppengrundstock, 1 TL Zucker und 6 Kardamomkapseln zufügen. Deckel aufsetzen und 10 Min/Varoma/Stufe 1 garen. In der Zwischenzeit die Möhren in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und in den Varoma geben. Den Spargel in ca. 2 cm lange Stücke schneiden und zu den Karotten geben. Die Spargelspitzen dabei in den Varomaeinsatz legen.

Nach den 10 Minuten den Varoma aufsetzen und 15 Min/Varoma/Stufe 1 garen. Nach 5 Minuten den Varomaeinsatz mit den Spargelspitzen aufsetzen.

Nach Ablauf der Garzeit 2 Tassen Instant-Couscous in eine Schüssel geben, 1/2 TL Salz dazugeben und mit 3 1/2 - 4 Tassen der abgesiebten Kochbrühe übergießen. Ziehen lassen, dabei ab und zu mit einer Gabel verrühren. 2 Frühlingszwiebeln waschen ind in feine Ringe schneiden. Wenn der Couscous die Brühe vollständig aufgesogen hat, 1 EL Bärlauch-Pesto (eigentlich war es bei mir nur etwas frischer Bärlauch, den ich mit Öl püriert hatte, damit er sich länger hält) und 1-2 EL weissen Balsamico-Essig unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann die Karotten und den Spargel unterheben.

Bei uns gab es Geflügel-Merguez dazu - und wir fanden es super lecker!

Freitag, 19. März 2010

Mare&Monti auf thailändisch oder so...

Ich soll ja nicht mehr so viele tierische Fette zu mir nehmen, hat mein Arzt gesagt. Aber leider liebe ich cremige Saucen etc. über alles. Also habe ich mir dieses Gericht einfallen lassen, bei dem ich, bis auf den Lachs und die Garnelen, auf tierisches Fett verzichtet habe. Trotzdem ist die Sauce wunderbar cremig....

1 Zwiebel halbieren und in Ringe schneiden. 5 Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden (alternativ in Julienne). 1 walnussgroßes Stück Ingwer und 2-3 Knoblauchzehen fein würfeln.

In einem großen Topf 1 EL Pflanzenöl erhitzen, die Zwiebeln, Karotten und den Ingwer darin andünsten. Mit 100 ml Weißwein ablöschen, den Knoblauch zufügen und aufkochen lassen, bis der Wein fast völlig verdampft ist. Mit 1 1/2 Dosen (=600 ml) Kokosmilch auffüllen, mit 2-3 EL grüne Thai-Currypaste, 2-4 EL Sweet-Chili-Sauce, 2-3 EL Fischfond-Konzentrat (z.B. von Maggi) würzen und erneut aufkochen lassen.

250 g Champignons in Scheiben schneiden und nach ca. 7 Minuten zu der Sauce geben. Weitere 5 Minuten kochen lassen. 4 kleine Pak Choi in Streifen scheiden. 250 g Lachs in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden. Zusammen mit dem Pak Choi in die Sauce geben, kurz aufkochen, dann Hitze reduzieren, 250 g Garnelen zugeben und 5 Minuten ziehen lassen.

Vor dem Servieren mit heller Soja-Sauce abschmecken und 1/2 Bund gehackten Koriander unterrühren.

Zusammen mit Basmati-Reis (den ich in Wasser und der restlichen 1/2 Dose Kokosmilch gekocht habe) servieren.

Wem das Ganze nicht würzig genug ist, der kann die (milde) grüne Currypaste durch eine schärfere ersetzen.

Mittwoch, 3. März 2010

Bloghopping...

Nicht nur im Bastelbereich betreibe ich ab und zu Bloghopping. Heute bin ich mal vom Kochblog zu Kochblog gehüpft. Besonders aufgefallen ist mir 1x umrühren bitte mit einem Food-Rätsel. Ich bin am überlegen, ob ich da nicht mitmachen möchte... muss ich doch mal meinen Männe fragen, was er davon hält...

Baisers gemacht

Am Wochenende gab es ja lecker Rinderfilet mit Spargel. Dazu habe ich im Mixi eine Sauce Hollandaise gemacht. Natürlich haben wir es mit der Menge (mal wieder) etwas übertrieben und mit 8 Eigelb gearbeitet. Die Eiweisse habe ich erst einmal eingetuppert und in den Kühlschrank gestellt. Heute habe ich mir dann mal wieder den Inhalt des Kühlschranks angeschaut - und das Eiweiß gesehen. Sofort habe ich mich gefragt, was ich denn nun damit anstellen soll... wegwerfen oder verarbeiten? Da es mir widerstrebt Lebensmittel einfach wegzuwerfen habe ich mich für verarbeiten entschieden. Gesagt, getan. Schnell mal im Internet geschaut, wieviel Zucker denn so auf ein Eiweiß genommen werden soll. In so gut wie allen Foren und Webseiten werden 50 g Zucker auf 1 Eiweiß angegeben. Ich wollte aber etwas weniger nehmen, denn die Baisers sind ja Hüftgold pur! Jedenfalls sind die "Dinger" jetzt im Backofen und trocknen vor sich hin...

Und hier mein Baiser-Rezept (erst mal die Hälfte von meinem Versuch)

4 Eiweiß zusammen mit 1 Prise Salz mit der Küchenmaschine/Handrührgerät sehr steif schlagen. Das kann bis zu 5 Minuten dauern, mit der KitchenAid geht es aber echt schnell. Dann nach und nach (am besten eßlöffelweise) 150 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker unterrühren. Immer schön weiter schlagen, bis die Masse glänzt.

In einen Spritzbeutel füllen und kleine Rosetten (oder was auch immer) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Im vorgeheizten Backofen bei 100 °C (Umluft) 60 Minuten trocknen lassen, dann bei 50-75°C (Umluft) weitere 1-3 Stunden trocken (meine haben teilweise wirklich 3 Stunden gebraucht...) trocknen. Ich hatte während der ganzen Zeit einen Holzkochlöffel zwischen die Backofentür geklemmt damit die Feuchtigkeit besser abziehen kann.

Im Backofen auskühlen lassen, danach luftdicht verpacken. Angeblich sollen die Baisers weisser bleiben, wenn man der Masse etwas (Zitronen-)Säure (Pulver?) zufügt. Interessant hören sich ja auch diese fruchtigen Baisers an...