Sonntag, 3. Januar 2016

Der Duft von...

... frisch gebackenem Brot zieht durch das ganze Haus. Das ist etwas, was ich am Sonntagmorgen liebe. Auch wenn es mit etwas Arbeit verbunden ist, aber schließlich soll mein Lieblingsmann jeden Tag seine belegten Brote bekommen. Und dafür nehme ich diese Arbeit gerne in Kauf.

In der aktuellen Ausgabe (1/2016) der LandGenuss habe ich ein schönes Rezept für ein Vollkorn-Dinkel-Bierbrot entdeckt, das ich unbedingt nachbacken wollte. Die Menge im ursprünglichen Rezept war mit 250 g Mehl und 4 g Trockenhefe - ich habe die Menge verdoppelt, denn ich finde, dass so ein kleines Brot zu backen wenig effizient ist und wie bitte wiege ich die Trockenhefe ab? Ist doch einfacher, ein ganzes Päckchen zu verwenden. Auch habe ich etwas mehr Bier verwendet, es kann allerdings sein, dass auch die Mehlmenge etwas höher war, da mein Thermomix nicht immer ganz zuverlässig wiegt, die Konsistenz des Teiges war insgesamt wirklich schön. 



Vollkorn-Dinkel-Bierbrot

500 g Dinkelvollkornmehl 
1 Pk. Trockenhefe (7-8g)
1 TL Salz
50 g weiche Butter
300 ml Bier (ich habe 330 ml Schlappe-Seppel verwendet)

Mehl, Hefe, Salz und Butter vermengen. Bier zufügen und im Thermomix 3 Minuten auf Teigstufe zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf etwas zusätzliches Wasser oder Mehl zufügen.

Den Teig in eine mit Mehl bestäubte Schüssel umfüllen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. (Mein Teig war nach den 45 Minuten noch gar nicht aufgegangen. Also habe ich ihm weitere 30 Minuten gegönnt - mit dem gleichen Ergebnis.)

Dann den Teig halbieren, kräftig durchkneten und zu Laiben formen. Weitere 30 Minuten gehen lassen. Nun sollte man die Brote in den auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Ofen geben und 20 Minuten backen. Meine Brote durften allerdings in den kalten Ofen und sich dort an das wärmer werdende Klima gewöhnen. Da sind sie dann auch aufgegangen. Nach ca. 35 Minuten waren sie dann fertig. 


Kommentare:

  1. mhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, das sieht zum anbeißen aus *yummy

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  2. Ich esse zwar nicht oft Brot, aber dafür würde ich glatt eine Ausnahme machen. Das Brot klingt richtig toll!

    Gruß,
    Jens

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    1. Jens, ich gebe es ganz offen zu: ich selbst bin auch nicht der große Brot-Esser. Ich mag Brot eigentlich nur, wenn es ganz frisch ist und die Butter bestenfalls darauf noch verläuft. Aber mein Mann nimmt gerne ein paar (belegte) Schnitten mit zur Arbeit.

      LG Andrea

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